CH229320A - Tragbares Gerät für Trägerstromübertragungssysteme mit Einseitenbandbetrieb. - Google Patents

Tragbares Gerät für Trägerstromübertragungssysteme mit Einseitenbandbetrieb.

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CH229320A
CH229320A CH229320DA CH229320A CH 229320 A CH229320 A CH 229320A CH 229320D A CH229320D A CH 229320DA CH 229320 A CH229320 A CH 229320A
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Haftung Licentia Beschraenkter
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Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J1/00Frequency-division multiplex systems
    • H04J1/02Details
    • H04J1/10Intermediate station arrangements, e.g. for branching, for tapping-off

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description


  Tragbares Gerät für     Trägerstromübertragungssysteme    mit     Einseitenbandbetrieb:       Bei     Trägerstromübertragungssystemen,    ins  besondere bei Systemen mit Übertragung  über Starkstromleitungen, liegt häufig das  Bedürfnis vor, ein tragbares Gerät zu be  sitzen, das an einer beliebigen     Stelle    des  Leistungszuges angekoppelt werden kann und  einen Verkehr mit .den an die Leitung fest  angeschlossenen Stationen ermöglicht. Die an  ein solches Gerät zu stellenden. Anforderun  gen sind in erster Linie Einfachheit und  möglichst geringer Aufwand, um die Kosten  und das Gewicht eines solchen Gerätes so  niedrig wie möglich zu halten.

   Die neuzeit  lichen     Trägerstromübertragungssysteme    las  sen nun die Verwirklichung dieser Forde  rung nicht ohne weiteres durchführbar er  scheinen., und zwar hauptsächlich aus dem  Grunde, weil diese Systeme eine weitgehende  Ausnutzung des zur Verfügung     stehenden     Frequenzbereiches erstreben und zu diesem  Zweck mit Mehrfachmodulation und Ein  seitenbandübertragung arbeiten. Das würde    also bedeuten, dass auch für das tragbare  Gerät eine .der Zahl- der     Modulationsstufen     entsprechende Zahl von Umsetzern sowie eine  grössere Zahl hochwertiger Filter benötigt  würden, wodurch der Aufwand für ein sol  ches Gerät sich praktisch als untragbar hoch  ergeben würde.  



  Es sind nun bereits     Trägerstromübertra-          gungssysteme    bekannt, .die nur ein Seiten  band übertragen und bei     denen    für die     Hin-          und    Rückrichtung zwei Frequenzbänder ver  wendet werden, die genau so liegen wie die  beiden     Seitenbänder    einer Trägerfrequenz,  die lediglich einfach mit dem niederfrequen  ten Nachrichtenband moduliert ist. Der Er  findung liegt die Aufgabe zugrunde, für ein  solches Übertragungssystem ein tragbares  Gerät mit relativ einfachen Mitteln zu schaf  fen.

   Diese     Aufgabe    wird erfindungsgemäss  dadurch gelöst, dass das tragbare Gerät ein  nach dem     Zweiseitenbandprinzip    arbeitendes  Gerät ist,     wobei    der Sende- und Empfangs-           generator    auf die in der Mitte zwischen den  für die beiden Verkehrsrichtungen benutzten  Seitenbändern liegende Frequenz abgestimmt  ist,

   und dass durch unmittelbare Modulation  dieser     Generatorfrequenz    mit den zu über  mittelnden Nachrichtenströmen die von die  sem Gerät     auszusendenden    Hochfrequenz  ströme gebildet und durch unmittelbare       Demodulation    der von diesem Gerät empfan  genen     Hochfrequenzströme    mit dieser Gene  ratorfrequenz die     natürliche        Frequenzlage     der     empfangenren.    Nachrichten wieder herge  stellt wird.

   Das tragbare Gerät sendet also  die beiden durch die Modulation gebildeten  Seitenbänder aus, die die beiden festen Emp  fänger an den Enden der     Einseitenba.nd-          anlage    erreichen. Durch Modulation des Trä  gers mit einer Tonfrequenz, die so     liegt,    dass  die beiden entstehenden     Seitenbänder    die für  den Anruf der     Einseitenbandgeräte    erforder  liche Frequenz geben, ist es möglich, die  Rufautomatik der ortsfesten Geräte zu betä  tigen.

   Weiterhin kann durch Besprechung  des Senders und damit Modulation des     Iloch-          frequenzträgers    je ein Seitenband in die Lage  gebracht werden, die zum Empfang in den  ortsfesten Geräten erforderlich ist.  



  Für den Empfang von Nachrichten, die  von den ortsfesten     Einseitenbandgeräten     ausgehen, in dem tragbaren Gerät ist es nur  erforderlich, die empfangenen. Seitenbänder  zusammen mit dem Träger des tragbaren  Gerätes dem Gleichrichter zuzuführen, wo  durch nach der     Demodulation    die natürliche       Frequenzlage    der empfangenen Nachrichten  wieder hergestellt wird.  



  Auf diese Weise ist es also möglich ge  worden., ein äusserst einfach aufgebautes,  tragbares Gerät zu schaffen, das den ge  stellten Anforderungen völlig entspricht.  Der besondere Vorteil dieses Gerätes besteht  darin, dass keine doppelten     Umsetzerstufen     benötigt werden und dass ferner auch die in  den     Einseitenbandgeräten.    erforderlichen Fil  ter mit verhältnismässig hohen Anforderun  gen für das tragbare Gerät in Fortfall kom  men. Für die Durchführung eines einwand  freien Betriebes ist es lediglich notwendig,    die Frequenz des im tragbaren Gerät an  geordneten Generators konstant und genau  in der Mitte zwischen den beiden von den  ortsfesten Geräten ausgesandten Seitenbän  dern einzuhalten.

   Dies ist aber beim heutigen  Stand der Technik ohne besondere Schwie  rigkeiten und auch ohne besonderen Auf  wand erreichbar. Ein weiterer Vorteil dieses  tragbaren Gerätes ist darin zu erblicken, dass  bei seiner Einschaltung keinerlei Änderun  gen in den ortsfesten     Einseitenbandgeräten     erforderlich     werden.    Die     Einseitenband-          gerä        te    besitzen bereits alle Filter, die not  wendig sind, um Störungen durch den vom  tragbaren     Zweiseitenbandgerät,    sofern das  selbe keinen     Gegentaktmodulator    aufweist,  mit ausgesandten Trägern zu verhindern.  



  Ein Ausführungsbeispiel des tragbaren  Gerätes     gemä13    der Erfindung und seine     An-          wendizng    in einem     Einseitenbandsystein    soll  im folgenden an Hand der Abbildung kurz  erläutert werden. In der Abbildung ist mit  ein ortsfestes     Hochfrequenznachrichten-          gerät    bezeichnet, das     nach    dem Einseiten  bandprinzip arbeitet. Dieses Gerät. ist in be  kannter Weise an eine Hochspannungs  leitung L angekoppelt. Das am andern Ende  des Leitungsabschnittes angeordnete orts  feste Gerät. ist nicht dargestellt. An einer be  liebigen Stelle der Leitung ist ebenfalls auf  irgendeine bekannte Art und Weise - hier  z.

   B. durch eine Antenne - das tragbare Ge  rät angekoppelt, das mit T bezeichnet ist.  Die Aussendung von Nachrichten (Sprache,  Tonfrequenzen für Ruf, Signale oder der  gleichen) von     :1    aus erfolgt in der Weise,  dass die Nachricht, z. B. das niederfrequente  Sprachband, zunächst einem     Modulator        11l1     zugeführt wird, in dem die von dem Genera  tor     G,    gelieferte Frequenz von beispielsweise  10     kHz    zugesetzt wird. In dem nachgeordne  ten Bandfilter wird das obere Seitenband  ausgesiebt, während der Träger sowie das un  tere Seitenband unterdrückt werden.

   Das       ausgesiebte    Band von     10,3    bis 12,4     kHz    wird  dem zweiten     Modulator        M.,    zugeführt und  dort mit der von     G.,    gelieferten Frequenz  von 100-     kHz    moduliert. Von den hierbei      entstehenden Frequenzen werden in dem fol  genden Bandfilter wieder der Träger und das  untere Seitenband unterdrückt und das  obere Seitenband von 110,3 bis 112,4     kHz     ausgesiebt.     Letzteres    wird nach Verstärkung  in dem Leitungsverstärker     LY    auf die Lei  tung gegeben.

   In der Gegenrichtung wird  von dem am andern Ende der Leitungs  strecke gelegenen ortsfesten Gerät das Fre  quenzband von 107,6 bis 109,7     kHz    übertra  gen, .das durch doppelte Modulation mit den  gleichen Frequenzen und     Aussiebung    des un  tern Seitenbandes in der ersten und des obern  Seitenbandes in .der zweiten     Modulations-          stufe    gebildet wird.

   Dieses wird in A über  einen Pegelregler PR und Empfangsverstär  ker     EIr    dem Empfangsfilter zugeführt, das  nur     dieses        Frequenzband    durchlässt und  dann in bekannter Weise der doppelten       Demodulation    in     DZ    und     Dl    mit Hilfe der       g        o        leichen        Generatoren        G,        und        G,

          unterworfen     und die gewonnene Niederfrequenz dem     Tele-          fonieempfänger    zugeführt. In gleicher Weise  werden auch etwaige Ruf- und Signalfre  quenzen ausgesendet und empfangen. Um  mit     diesen.    beiden Stationen in Verbindung  treten zu können, muss daher der Generator  des tragbaren Gerätes auf eine Frequenz ab  gestimmt sein, die     genau    in der Mitte zwi  schen diesen beiden Frequenzbändern liegt.

    Diese Frequenz beträgt indem angenomme  nen Falle 110     kHz.    Soll also von dem trag  baren Gerät aus eine Nachricht nach einer  der beiden ortsfesten Stationen ausgesandt  werden, so wird diese Nachricht im     Mo,dula-          tor    M mit der von G gelieferten Trägerfre  quenz von<B>110</B>     kHz    moduliert. Hierdurch  entstehen neben dem Träger die beiden Sei  tenbänder von 107,6 bis 109,7     kHz    und von       110,3,    bis 112,4     kHz,    die mit dem Träger auf  die Leitung L übertragen werden und sich  dort nach beiden Seiten hin ausbreiten.

    Durch das Empfangsfilter in A wird jedoch  dort nur das Band 107,6 bis 109,7     kHz    auf  genommen, ebenso in der nicht     dargestellten     zweiten ortsfesten Station das Band 110,3  bis 112,4     kHz,    während der Träger und das  zweite Seitenband jeweils am Empfangsort    unterdrückt werden. Durch vorangehende  Modulation mit einer Frequenz, die so liegt,  dass die entstehenden Seitenbänder der für  den Anruf der     Einseitenbandgeräte    verwen  deten Frequenz entsprechen, kann ein selek  tiver Anruf einer bestimmten ortsfesten Sta  tion     bewirkt    werden. Ebenso können auch  weitere Signale als Rufsignale, z. B.

   Besetzt  zeichensignale, durch Modulation des Trä  gers mit entsprechenden     Frequenzen    ausge  sendet     bezw.    durch     Demodulation    mit dem  Träger empfangen werden. Die von     den    Ein  seitenbandgeräten ausgesandten Seitenbän  der werden beide in dem tragbaren Gerät  aufgenommen, .da dieses auf den Empfang  beider Bänder abgestimmt ist. Das jeweils  empfangene Seitenband wird über den  Empfangsverstärker     EY    dem Demodulator  D zugeführt, dem die Trägerfrequenz von  <B>110</B>     kHz    zugesetzt wird. Hierdurch werden  die Nachrichten in ihre natürliche Frequenz  lage zurückgebracht und können vom Emp  fänger aufgenommen werden.  



  Während die ortsfesten Geräte gewöhn  lich mit einer automatischen Pegelregelung  arbeiten, ist es bei dem tragbaren Gerät  zweckmässig, eine von Hand durchführbare  Pegelregelung vorzusehen, und zwar mit für  jede Richtung besonderer Einstellung, da  die Dämpfung nach den beiden Richtungen  je nach dem     Ankopplungsort    des Gerätes  praktisch stets verschieden sein wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tragbares Gerät für Trägerstromüber- tragungssysteme mit Einseitenbandbetrieb, bei dem für die Übertragung in der Hin- und Rückrichtung zwei Frequenzbänder verwen det werden, die so liegen wie die beiden Sei tenbänder einer Trägerfrequenz, die ledig lich einfach mit dem niederfrequenten Nach richtenband moduliert ist, dadurch gekenn zeichnet, dass das Gerät nach dem Zweisei- tenbandprinzip arbeitet,
    wobei der Sende- und Empfangsgenerator auf die in der Mitte zwischen den für .die beiden Verkehrsrich tungen benutzten Seitenbändern liegende Frequenz abgestimmt ist, und dass durch un- mittelbare Modulation dieser Generatorfre- quenz mit .den zu übermittelnden Nachrich tenströmen die von diesem Gerät auszusen denden Hochfrequenzströme gebildet und durch unmittelbare Demodulation der von die sem Gerät empfangenen Hochfrequenzströme mit dieser Generatorfrequenz die natürliche Frequenzlage .der
    empfangenen Nachrichten hergestellt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Tragbares Gerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Mittel, um durch Mo dulation des Trägers mit einer Frequenz, die so liegt, dass die entstehenden Seitenbänder der für den Anruf der Einseitenbandgeräte verwendeten Frequenz entsprechen, einen Anruf der ortsfesten Geräte zu bewirken. 2.
    Tragbares Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch Mittel, um ausser Sprache und Rufsignalen weitere Signale durch Modulation des Trä gers mit entsprechenden Frequenzen aus zusenden beziehungsweise durch Demodula- tion mit dem Träger zu empfangen. 3. Tragbares Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass eine von Hand durchführ bare Pegelregelung vorgesehen ist, die für jede Richtung besonders einstellbar ist.
CH229320D 1941-12-15 1942-11-13 Tragbares Gerät für Trägerstromübertragungssysteme mit Einseitenbandbetrieb. CH229320A (de)

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CH229320D CH229320A (de) 1941-12-15 1942-11-13 Tragbares Gerät für Trägerstromübertragungssysteme mit Einseitenbandbetrieb.

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CH (1) CH229320A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047254B (de) * 1956-11-30 1958-12-24 Pintsch Electro Gmbh Fuer Mehrkanalbetrieb geeignetes Zweidraht-Traegerfrequenzsystem

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047254B (de) * 1956-11-30 1958-12-24 Pintsch Electro Gmbh Fuer Mehrkanalbetrieb geeignetes Zweidraht-Traegerfrequenzsystem

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