CH229337A - Luft- und gasdicht abschliessende Schiebereinrichtung. - Google Patents

Luft- und gasdicht abschliessende Schiebereinrichtung.

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CH229337A
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CH
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Aktiengesellschaft M Industrie
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Miag Muehlenbau & Ind Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/40Feeding or discharging devices
    • B65G53/46Gates or sluices, e.g. rotary wheels
    • B65G53/4691Gates or sluices, e.g. rotary wheels of air-lock type, i.e. at least two valves opening asynchronously

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Description


  Luft- und gasdicht abschliessende     Schlebereinrichtung.       Die Erfindung bezieht sich auf eine     luft-          und    gasdicht abschliessende     Schiebereinrich-          tung,    die     für,die        .Sehleusung    von leichtflie  ssenden     Massengütern        geeignet    ist.  



  Es sind     Absperrvorrichtungen    für die       Schleusung    von     leichtfliessendenMassengütern     bekannt geworden, und zwar sind die     Ab-          sperrorganedabei    entweder als Ventile oder  als Schieber ausgebildet. Ventile bringen  beim Schliessen dien Nachteil mit sieh, dass  sich     Gutteilehen,    zum Beispiel Getreidekör  ner oder dergleichen, zwischen Dichtung und       Ventilkörper        legen,    wodurch ein     dichtes    Ab  schliessen verhindert wird.

   Bei Ventilen und       Schiebern    ist     ausserdem    ein Schliessen bei vol  lem Gutstrom unmöglich.  



  Erfindungsgemäss werden die     Nachteile          bekannter        Absperrvorrichtungen    an     luft-    und  gasdicht abschliessenden     Schiebereinrichtun-          gen    für die     Schleusu:

  ng    von leichtfliessenden       Massengütern    dadurch     behoben,    und ein    Schliessen des     Schiebers    bei vollem     Gutstrom     ermöglicht,     dass    am Schieber die     Abschluss-          fläche    und die Dichtungsfläche im Winkel       zueinander        geneigt        derart    angeordnet     :sind,     dass die Dichtungsfläche ausserhalb :des Gut  stromes liegt.

   Beispielsweise kann die Dich  tungsfläche zur horizontal     angeordneten        Ab-          sehlussfläche        des        Schiebersgeneigtsein.    Aller  dings hat man     eineoseits    schon luftdicht     ab-          schliessende    Schieber und anderseits gegenvol  les Gut     abschliessende    Schieber     vorgesiehla-          gen,        jedoch    ist es noch nicht gelungen, eine  Anordnung zu finden,

   die diese beiden     For-          derungen        gleichzeitig        erfüllen    kann.  



  Durch die     :erfindungsgemässe    Schieber  einrichtung ist     eine    Ab     .perrvorriehtung    ge  schaffen, die ausser dem     luftdichten.        Abschluss     ein Schliessen des Schiebers .gegen vollen Gut  strom     ermöglicht.    Dazu erhält zweckmässig  der     Schieber    die     Form    einer Kappe, deren       ganten    gegen die Dichtungsfläche     geführt     -sind.

        Bei Verwendung in Anlagen, die mit  unterschiedlichen Drücken arbeiten,     isst    die       Schiebereinrichtung    vorteilhaft so getroffen,  .dass der Schieber stets von dem     Überdruck     auf die Dichtungsfläche gepresst wird.  



  Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht  ein     Ausführungsbeispiel    des     Erfindungs-          gegenstandies.    Es zeigt       Fig.    1 die schematische Darstellung der       Schiebereinrichtung    im Schnitt in     Verbin-          dung    mit einem Vakuumbehälter,       Fig.    2 einen     Querschnitt    in Richtung der  Linie     A-B.     



  Im     zeichnerischen    Beispiel ist die     erfin-          dungsgemässeSchiebereinrichtung    viermal: zur  Anwendung gekommen, und zwar einmal in  Verbindung mit einer     Einlaufschleuse    und  zum andern in Verbindung mit einer Aus  laufschleuse.  



  Der Schieber b ist am     Einlauftrichter    a  horizontal     verschip-,bba.r    geführt. Die horizon  tale     Abschlussflä,che        b.    des     Schiebers        und,-    des  sen Dichtungsfläche d sind im Winkel zuein  ander angeordnet. Die Dichtungsfläche d  liegt ausserhalb des     Einlaufschleusebehältens     e und damit ausserhalb des Gutstromes, so  dass sich keine Körner und dergleichen auf  derselben     festsetzen    können. Der Schieber b  erhält die Form einer Kappe, deren Kanten  gegen die     Dichtuugs@fläche    d     geführt    sind.

    Der     Schieber    b kann aussen, und der Ein- und  Auslauftrichter     c    in     demselben    angeordnet  sein, derart, dass der Schieber b vom Über  druck auf die Dichtungsfläche d     gepresst     wird.  



  Sämtliche     vier        Sehiebereinrichtungen    sind  dabei von     einheitlicher    Ausführung. Sie be  stehen aus einem     kappenförmigen    Schieber b,  der mit seinen Kanten gegen die Dichtungs  fläche d anliegt, und dem Ein-     bezw.    Auslauf  trichter c; der in Schliessstellung des     Schie-          bers        b,        wie     völlig von diesem auf  genommen wird.  



  Bei der     gezeichneten-Vakuumanlage    gelangt  das Gut über den     Einlauftrichter    a und die  erste     Schiebereinrichtung    in den     Einlauf-          schleusbehälter    e; von hier über die zweite         Schiebereinrichtung    in den eigentlichen     Va-          kuum:behandlungsraum    g. Um einen Verlust  an Vakuum zu vermeiden, wird die zweite       Schieberei@nrichtung    von einem     Gehäuse    f       luftdicht    eingeschlossen.  



  Das     Ausschleusen    des behandelten     Gutes     aus dem Vakuumbehälter g erfolgt wiederum  über eine     Schiebereinrichtung    nach dem     Aus-          laufschleusbehä.lter    h. Schliesslich gelangt das  Gut über die letzte     Schiebereinrichtung    ins  Freie.  



  Die geöffnete     Stellung    des     Kappenschie-          bers    b ist jeweils in strichpunktierten Linien  dargestellt.  



  Zweckmässig ragt in die Bewegungsbahn  dieses     kappenförmiigen        Schiebers    ein     Ein-          bezw.    Auslauftrichter ein, .der in     Schliess-          stellungdes    Schiebers von diesem völlig auf  Uenommen wird.  



  Um bei vollem Gutstrom zu vermeiden,  dass Teile des Gutes     über    die Kanten der  Trichter c .gleiten, werden die seitlichen       Trichterwände    zweckmässig mit hochgezoge  nen Schultern e'     ausgestattet,    über die sieh  U-förmig     ausgebildete    Teile b' des Schiebers  b schieben     (vergl.        Fig.    2).  



  Bei mit unterschiedlichen Drücken arbei  tenden Anlagen empfiehlt es sich ausserdem,  den Schieber b aussen und den Ein-     bezw.     Auslauftrichter e in demselben     anzuordnen,     derart, dass der Schieber b vom     Überdruck     auf die     Dichtungsfläche    gepresst wird.  



  Die Ränder der Ausläufe, die jeweils von  dem Schieber b abgesperrt werden, sind mit       Bürsten    i     besetzt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Luft- und gasdicht abschliessende Schie- bereinrichtung, die ein Schliessen des Schie bers bei vollem Gutstrom ermöglicht, für die Schleusung von leichtfliessenden Mas sengütern, dadurch gekennzeichnet, dass am Schieber (b) die A'bschlussfläche und Dich- tungsfläche (d) im 'Winkel zueinander ge neigt derart angeordnet sind, dass die Dich tungsfläche (d) ausserhalb des Gutstromes liegt.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Schiebereinrichtung nach Patentan- pruoh, dadurch gekennzeichnet, d-ass die Dich- tunggfläche (d) zur horizontal angeordneten Abschlussfläche geneigt ist.
    2. Schiehereinrichtung nach Patentan- spruch und Unteranspruch 1, dadurch ;ge kennzeichnet, dass der Schieber (b) die Form einer Kappe besitzt, deren Kanten ,gegen die Dichtungsfläche (d) geführt ,sind.
    3. Schiebereinrichtung nach Patentan- spruch und den Unteransprüchen 1 und 2"da- durch gekennzeichnet, dass in die Bewegungs- bahn des kappenförmigen Schiebers ein Ein- bezw. Auslauftrichter (c) einragt, der in Schliessstellung des Schiebers (b) von diesem völlig aufgenommen wird.
    4. Schiebereinrichtung nach Patentan spruch und,den Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass die seitlichen Trichterwände hochgezogene Schultern (c') aufweisen, über die sich U-förmig ausgebil dete Teile (b') der Schieberwand schieben. 5. Schiebereinriohtung nach Patentan spruch und,den Unteransprüchen Ibis 4, da durch gekennzeichnet, dass .der Rand des von ,dem Schieber (b) abzuschliessenden Gutaus laufes mit Bürsten besetzt ist.
    6. Schiebereinrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, bei mit unterschiedlichen Drücken arbeitenden Anlagen, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (b) aussen und der Ein- bezw. Aus- lauftrichter (c) in demselben angeordnet ist, ,derart, dass der Schieber (b) vom Überdruck auf die Dichtungsfläche gep.resst wird.
CH229337D 1941-05-23 1942-05-13 Luft- und gasdicht abschliessende Schiebereinrichtung. CH229337A (de)

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