CH229343A - Mit Abdampfniederschlag arbeitendes Lokomotivfahrzeug. - Google Patents

Mit Abdampfniederschlag arbeitendes Lokomotivfahrzeug.

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CH229343A
CH229343A CH229343DA CH229343A CH 229343 A CH229343 A CH 229343A CH 229343D A CH229343D A CH 229343DA CH 229343 A CH229343 A CH 229343A
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CH
Switzerland
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line
exhaust steam
turbine
locomotive vehicle
vehicle working
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Inventor
Aktiengesell Maschinenfabriken
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Escher Wyss Maschf Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C7/00Other locomotives or motor railcars characterised by the type of motive power plant used; Locomotives or motor railcars with two or more different kinds or types of motive power

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description


  Hit Abdampfniederschlag arbeitendes Lokomotivfahrzeug.    Die Erfindung     betrifft        ein    mit Abdampf  niedersehlag arbeitendes Lokomotivfahrzeug,  bei dem mindestens ein Teil des     Abdampfes     der als Kolbenmaschine ausgebildeten Fahr  zeugantriebsmaschine vor seinem Nieder  schlag der Reihe nach den für Feuerungs  und Niederschlagshilfseinrichtungen erforder  lichen     Antriebsmaschinen    zugeleitet wird.  



  Bei solchen Lokomotiven wird der Ab  dampf meistens bei angenähert atmosphäri  schem Druck in einer als Oberflächen-Luft  wärmeaustauscher ausgebildeten Konden  sationsanlage, die auf einem Beiwagen unter  gebracht ist, niedergeschlagen. Die für die  Kondensation benötigte Kühlluft wird von       Ventilatoren    geliefert, welche     von,    einer der  erwähnten,     mit    Abdampf     betriebenen    An  triebsmaschinen     betätigt    werden.

   Die für     den          Antrieb        dieser        Ventilatoren        benötigte    Lei  stung ändert sich mit der Temperatur der  atmosphärischen Luft, indem sie bei     kalter          Witterung    klein, bei warmer     Witterung    grö  sser ist.

   Bei     kalter    Witterung     steht    daher der         Antriebsmaschine,    welche die     Ventilatoren    an  treibt, mehr Energie zur Verfügung, als für  die     Erzeugung,der    von ihr verlangten Nutz  leistung benötigt     wird.    Bisher ist die in sol  chen Fällen zur Verfügung gestandene, über  schüssige Energie in höchst unwirtschaft  licher Weise durch Drosseln vernichtet  worden.  



  Um in     dieser    Hinsieht eine Verbesserung  der Wirtschaftlichkeit herbeizuführen, lässt  sich bei einem Lokomotivfahrzeug der     ein-          der    ein  gangs     erwähnten    Art gemäss     vorliegender    Er  findung der Abdampf .der die Niederschlags  hilfseinrichtungen antreibenden Maschine  durch eine Leitung, die ein in die     Abdampf-          leitung    dieser     Maschine        eingebautes    Absperr  organ zu     umgehen        gestattet,    einer weiteren  Maschine zuführen, die     einen,    Generator an  treibt, zum Zweck,

   den erzeugten Strom für  Zugsheizung und Zugsbeleuchtung ausnützen  zu können.  



  Auf der beiliegenden     Zeichnung    ist ein  Ausführungsbeispiel     dee    Erfindungsgegen-      Standes in vereinfachter     Darstellungsweise     veranschaulicht, und zwar zeigt:  Fig. 1 teilweise in Seitenansicht und teil  weise in einem Längsschnitt eine mit     Ab-          dampfni,ederschl'ag        arbeitende    Lokomotive,  deren Antriebsmaschine als Kolbenmaschine  ausgebildet isst, und  Fig. 2 eine Hilfseinrichtung zur Erzeu  gung eines Vakuums in dem zum Nieder  schlagen des. Abdampfes dienenden Raum.  



  1 bezeichnet einen Lokomotivkessel, von  dessen Dom 2 der erzeugte Dampf durch eine  Leitung 3 in eine Kolbenmaschine 4 gelangt,  welche die Lokomotive antreibt. Der Ab  dampf der     Maschine    4 gelangt durch eine  Leitung 5 in eine als Turbine ausgebildete  Maschine 6, wo er sich unter     Leistungsabgabe     an eine als Ventilator 7 ausgebildete     reue-          rungshilfseinrichtung    entspannt, um hier  auf durch eine Leitung 8 noch in eine zweite  Turbine 9 zu gelangen, wo er sieh weiter ent  spannt.

   Diese Turbine 9 treibt über ein Zahn  radgetriebe 10,     eine        Welle    11 und ein Kegel  rädergetriebe 12 einen zum Fördern von  Kühlluft dienenden Ventilator 13 an, welcher  eine Hilfseinrichtung der auf dem Beiwagen  14 angeordneten Kondensationsanlage 80 bil  det. In letzterer wird der aus der     Hilfstur-          bine    9     durch    eine Leitung 15 in dieselbe ge  langende Abdampf bei angenähert atmosphä  rischem Druck niedergeschlagen.  



  Von der Leitung 15     zweigt    eine nach einer  weiteren Hilfsturbine 17     führende    Leitung  16 ab, in die ein     einstellbares        Absperrorgan     18 eingebaut ist. Die mit einem Fliehkraft  regler 171 ausgestattete Hilfsturbine 17 treibt  einen Strom liefernden Generator 19 an und  deren Abdampf gelangt ebenfalls in den Nie  derschlagsraum der     luftgekühlten    Konden  sationsanlage 30. Der Durchfluss durch die  Leitung 15     wird    von einem Ventil ?0 be  herrscht, das in Abhängigkeit von dem vor  diesem Ventil     herrschenden    Druck so einge  stellt wird, dass es um so mehr geschlossen  wird, je höher der Gegendruck am Austritt  der Turbine 9 ist.

   Das Absperrorgan 18 in der  Leitung 16 kann in Abhängigkeit von jenem  Druck oder dann von Hand eingestellt wer-    den. Ein in     Abhängigkeit    vom Druck in     der          Leitung    16 ,einstellbares     Ventil    161 beherrscht.

    eine Verbindung     zwischen    der Leitung 16  und der Abdampfleitung der Hilfsturbine 17  in solcher Weise, dass dieses Ventil 161 bei  einer plötzlichen Entlastung des Generators  19, in     welchem    Falle das vom Drehzahl  regler<B>17'</B> betätigte Ventil geschlossen wird,       geöffnet    wird, so dass dann     Dampf    unter Um  gehung der     Hilfsturbine    17 aus der Leitung  16 durch die Abdampfleitung dieser Turbine  unmittelbar in die     Kondensationsanlage    30,  überströmen kann.

   Das in letzterer nieder  geschlageneKondensat     wird    von     einer    Pumpe  23 in einen auf dein     Beiwagen    14 vorge  sehenen Wasserbehälter     \?4    gefördert.  



  Braucht es bei kalter Witterung zum  Niederschlagen des Abdampfes in der Kon  densationsanlage 30 wenig Kühlluft und ist  deshalb der     Leistungsbedarf    für den Antrieb  des     Ventilators    13     dementsprechend    klein, so       steilt    der Gegendruck hinter der Turbine 9  und das Ventil 20 wird daher in schliessendem       Sinne        beeinflusst.    Wird jetzt auf irgend  eine Weise das     Absperrorgan    18     geöffnet,

       so     steht    für die Verarbeitung in der Turbine  17 noch ein     gewisses    Wärmegefälle für     Elen     Antrieb des     Generators    19 zur Verfügung,  wobei das Organ 20 der Abdampfleitung 1.3       umgangen    wird.

   Der vom Generator 19 er  zeugte Strom wird in     erster    Linie für die  Zugsheizung ausgenutzt, da eine solche in  direkte Ausnutzung des     Wärmeinhaltes    des  Abdampfes, welcher in die     Leitung    15 gelangt,  wirtschaftlicher ist als eine unmittelbare  Verwendung dieses Abdampfes zur Zugs  heizung,     indem    im letzteren Falle die Wärme  verluste in den den Heizdampf     zuführenden     Leitungen, an den Rohrkupplungsstellen und  dergleichen bekanntlich recht gross sind.  



  Vom Generator 19 erzeugter Strom kann  auch noch für die     Zugsbeleuchtung    und       bezw.    oder für den Antrieb des     Beiwagens     14     verwendet    werden,     indem    zum     Beispiel     der     Generatorstrom        ,einen    Antriebsmotor des  Beiwagens speist.  



  Unter Umständen     lässt    sieh die Turbine  9 ganz     umgehen,    so dass dann das für die      Generatorantriebsturbine 17 zur Verfügung  stehende Gefälle     besonders        gross    ist. Eine  solche Umgehungsleitung     mit        einstellbarem     Absperrventil 22 ist in Fig. 1 mit dem Be  zugszeichen 21 belegt.  



  Wird es für zweckmässig erachtet, im  Niederschlagsraum der Kondensationsanlage  mit     Vakuum    zu arbeiten, so kann dieses in  der in Fig. 2 gezeigten Weise mit Hilfe eines  Dampfstrahlejektors 25 erzeugt werden, der  mit einem Teil des Abdampfes der     Kolben-          antriebsma,schine    26 der Lokomotive betrie  ben     werden    kann.

      PATENTANSPRUCH:  Mit Abdampfniederschlag arbeitendes  Lokomotivfahrzeug, bei dem mindestens ein  Teil     des    Abdampfes der als Kolbenmaschine  ausgebildeten Fahrzeugantriebsmaschine vor       seinem    Niederschlag der     Reihe    nach den für  Feuerungs- und Niederschlagshilfseinrichtun-    gen erforderlichen Antriebsmaschinen zugelei  tet wird, dadurch gekennzeichnet, dass sich der  Abdampf der die Niederschlagshilfseinrich  tungen antreibenden Maschine durch eine  Leitung, .die ,ein in die Abdampfleitung die  ser Maschine eingebautes Absperrorgan zu  umgehen     gestattet,    -einer weiteren Maschine  zuführen lässt, die einen Generator antreibt,  zum Zweck,

   den     erzeugten    Strom für Zug     .s-          heizung    und Zugsbeleuchtung ausnützen zu  können.

Claims (1)

  1. UNTERANSPRUCH: Lokomotivfahrzeug nach Patentanspruch mit Beiwagen, auf welchem die Nieder- schlagseinrichtungen angeordnet sind, @d@a- .durch :gekennzeichnet, :dass dler vom Gene rator erzeugte Strom einen Antriebsmotor des Beiwagens speist.
CH229343D 1942-09-09 1942-09-09 Mit Abdampfniederschlag arbeitendes Lokomotivfahrzeug. CH229343A (de)

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