CH229927A - Gleitfunkenzündkerze. - Google Patents
Gleitfunkenzündkerze.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01T—SPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
- H01T13/00—Sparking plugs
- H01T13/52—Sparking plugs characterised by a discharge along a surface
Landscapes
- Spark Plugs (AREA)
Description
Gleitfunkenzfindkerze. Die Erfindung bezieht sich auf Gleit- funkenzündkerzen, bei denen zwischen der Mittelelektrode und der Masseelektrode ein keramischer Isolator angeordnet ist, über des sen an der Zündstelle befindliche Stirnseite in bekannter Weise der Zündfunke hinweg gleitet.
Der Hauptzweck aller Gleitfunken- kerzen ist, die erforderliche Zündspannung herunterzusetzen. Die Höhe der erforderli chen Spannung ist in hohem Masse von der Beschaffenheit des Funkenpfades abhängig. Insbesondere sind! Duftspalte bezw. Stoss fugen zwischen dem Isolierkörper und den Elektroden von starkem Einfluss auf die Höhe der Spannung.
Bei den bekannten Gleitfun- kenzündkerzen mit einem keramischen Iso- 1atoT sind der Isolator und die Elektroden durch Bearbeitung aneinander angepasst. Aber selbst beider sorgfältigsten Bearbeitung sind Trennfugen natürlich nicht zu vermeiden. Diese genügen schon, um die erforderliche Spannung erheblich heraufzusetzen.
Gemäss der Erfindung ist dieser Mangel dadurch beseitigt, dass die Trennfugen zwi schen dem Isolierkörper und den Elektroiden mit einem @sowohl an dem Isolator als auch an den Elektroden festhaftenden Stoff aus gegossen sind. Als Stoffe kommen z. B. Kupfer, Emaille, Glas oder ,glasähnliche Stoffe mit geeignet hohem Schmelzpunkt in Betracht.
In .der Zeichnung ist ein Teil eines Aus führungsbeispiels des Erfindungsgegenstan des im Schnitt,diargestellt.
In -der Abbildung ist a die Mittelelektrodie ' und b die Masseelektrode einer Gleitfunken- zündikerize. Die Mittelelektrode besitzt am Ende einen kegelförmigen, nach .dem Ende zu sich erweiternden Kopf e, während die Masse elektrode innen; durch eine zylindrische Fläche begrenzt ist.
In dem Raum zwischen den beiden Elektroden sitzt ein keramischer Isolator<I>d.</I> Die Spalte e und<I>f</I> zwischen dem Isolierkörper und den Elektroden sind mit einem Metall, z. B. mit Kupfer, ausgefüllt, das in die Spalte eingeschmolzen ist. An der Stirnseite des Isolators ist eine schmale Zone .x von weniger als 0,5 mm Breite von dem Metall freigelassen.
Durch diese Massnahme werden verschie dene Vorteile gleichzeitig erreicht. Der wich tigste ist die völlige Vermeidung von Über gangsluftspalten von den Elektroden zu dem Isolator. Ferner schafft das eingeschmolzene Metall, insbesondere wenn als solches Kupfer vorgesehen ist, eine gute Ableitung der Wärme. Weiter gestattet das Einschmelzen des Metalles die mühelose Herstellung von sehr kleinen Abständen der Elektroden. Ver suche haben gezeigt, dass man bei solchen Kerzen die Zündspannung leicht unter 500 Volt senken kann und die Überschlagsspan- nung auch nach längerer Betriebsdauer nicht steigt.
Die Spalte zwischen dem Isolierkörper und den Elektroden können statt mit einem Metall auch mit einem nichtmetallischen Stoff, wie z. B. einer Glasschmelze, Emaille oder ähnlichen Stoffen, ausgegossen werden. Voraussetzung für die Brauchbarkeit ist nur, dass der Stoff sowohl an dem Isolierkörper als auch an den Elektroden fest haftet und eine lückenlose Verbindung herstellt.
Für die Herstellung brauchbarer Kerzen ist die Wahl von Stoffen mit ähnlichen Wärmeausdehnungsziffern von Wichtigkeit. Für den Isolierkörper hat sich Sinterkorund bewährt, weil dieser Stoff eine vorzügliche Wärmebeständigkeit hat und seine Struktur so fein ist, dass scharfe, schartenfreie Kanten oder Schneiden gebildet werden können.
Für die Elektroden eignet sich Nickelstahl mit etwa 47% Nickel, dessen Wärmeausdeh- nungsziffer mit derjenigen des Sinterkorun- des nahezu übereinstimmt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gleitfunkenzündkerze mit einem zwischen der Mittel- und der Aussenelektrode angeord neten keramischen Isolierkörper, dadurch ge kennzeichnet, dass die Trennfugen zwischen dem Isolierkörper und den Elektroden ,mit einem sowohl an dem Isolator als auch an den Elektroden festhaftenden Stoff ausge gossen sind. UN TERANSPRü CHE 1. Gleitfunkenzündkerze nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennfugen von Metall ausgegossen sind. Gleitfunkenzündkerze nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennfugen mit einer Glasschmelze ausge gossen sind.3. Gleitfunkenzündkerze nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennfugen mit Emaille ausgegossen sind. 4. Gleitfunkenzündkerze nach Patentan- ,sprueh und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Trennfugen mit Kupfer ausgegossen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE229927X | 1941-10-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH229927A true CH229927A (de) | 1943-11-30 |
Family
ID=5868080
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH229927D CH229927A (de) | 1941-10-25 | 1942-09-08 | Gleitfunkenzündkerze. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH229927A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2592754A (en) * | 1945-12-14 | 1952-04-15 | Smitsvonk Nv | Surface discharge spark plug |
-
1942
- 1942-09-08 CH CH229927D patent/CH229927A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2592754A (en) * | 1945-12-14 | 1952-04-15 | Smitsvonk Nv | Surface discharge spark plug |
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