CH229935A - Verfahren und Einrichtung zur Rückführung des Steuerschiebers des einem mittelbar wirkenden Regler zugeordneten Kraftgetriebes. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Rückführung des Steuerschiebers des einem mittelbar wirkenden Regler zugeordneten Kraftgetriebes.

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CH229935A
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K7/00Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
    • F01K7/16Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being only of turbine type
    • F01K7/18Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being only of turbine type the turbine being of multiple-inlet-pressure type
    • F01K7/20Control means specially adapted therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D17/00Regulating or controlling by varying flow
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Description


      Verfahren    und Einrichtung zur Rückführung des Steuerschiebers des einem mittelbar  wirkenden Regler zugeordneten     Kraftgetriebes.       Alle mittelbar wirkenden Regler brau  chen eine Rückführung des Steuerschiebers  des ihnen zugeordneten Kraftgetriebes. Die  bisher bekannten Arten der Rückführung be  ruhen alle darauf, dass die vom Regler ein  geleitete Bewegung der Regelorgane, oder  eine dieser Bewegung gleichwertige Grösse,  z. B. der     Oldruck    bei     druckölgesteuerten    Or  ganen, zur Rückführung des Steuerschiebers  benützt wird. Diese Arten der Rückführung  sind deshalb möglich, weil meist einer jeden  Stellung des Regelorganes eine bestimmte  durchströmende Menge und dieser eine be  stimmte Maschinenleistung entspricht.

   Es  gibt aber Fälle, in denen eine solche Zuord  nung zwischen     Regelorganstellung    und Menge  oder Maschinenleistung nicht besteht, sei es,  dass die durchströmende Menge vom Druck  vor und nach dem Regelorgan zusätzlich     be-          einflusst    wird, oder die Maschinenleistung  durch das Arbeitsgefälle in der Maschine  verändert wird. In allen diesen Fällen ist mit  der bisherigen Rückführungsart eine Regelung    zwar möglich, aber es lässt sich zwischen Re  gelgrösse und der ihr entsprechenden Betriebs  grösse, wie z. B. Drehzahl und Leistung bei  einer Turbine, kein eindeutiger Zusammen  hang herstellen. Die Kennlinie solcher Re  gler wird durch die genannten Einflüsse  stets in Form und Lage verändert, was in  vielen Fällen als störend empfunden wird.  



  Es ist nun möglich, diese störenden Ein  flüsse auszuschalten, dadurch, dass minde  stens für die Endphase der     Rückführbewe-          gung    des Steuerschiebers ein der gesteuerten  Betriebsgrösse eindeutig zugeordneter     Mess-          wert    benützt wird, also zum Beispiel bei  einer Turbinenregelung ein     Messwert    der Lei  stung oder bei einer Druckregelung ein     Mess-          wert    der durchströmenden Menge.  



  An Hand der Zeichnung, die Ausfüh  rungsbeispiele der ebenfalls Gegenstand der  Erfindung bildenden Einrichtung zur Durch  führung des Verfahrens bildet, wird das Ver  fahren beispielsweise erläutert.           Fig.    1 zeigt als Anwendungsbeispiel der  Erfindung schematisch die Regelung der       Niederdruckventile    einer     Zweidruckturbine,     von denen hier nur eines dargestellt ist. 1 ist  die Turbine,<B>2</B> ein von ihr angetriebener  Stromerzeuger, 3 die Hochdruck- und 4 die       Niederdruckdampfleitung    mit dem Hoch  druckeinlassventil 5     bezw.    dem Niederdruck  einlassventil 6.

   7 ist ein     Dampfdruckregler,     9 die     Rückführvorrichtung,    10 der Steuer  schieber, 11 ein diese drei verbindender Rück  führhebel mit dem Angriffspunkt 12 der       Rückführvorrichtung    9.  



  Die Öffnung der     Niederdruckventile    ist  hier kein eindeutiges Mass für die einströ  mende     Niederdruckdampfnrenge,    weil das  Gefälle im Ventil durch die von den Hoch  druckventilen eingelassene Dampfmenge ver  ändert werden kann, so dass bei unveränder  ter Öffnung der     Niederdrucliventile    mehr       Niederdruckdampf    einströmt, wenn die Hoch  druckventile geschlossen sind, als     wenn    sie  geöffnet sind.

   Für den die     Niederdruckven-          tile    steuernden Regler hat das zur Folge, dass  zwischen Dampfdruck vor dem Ventil und  eingelassener Menge kein eindeutiger Zusam  menhang möglich ist, wenn zur     Rückführung     die     Bewegung    der     Niederdruckventile    be  nützt wird. Sie gelingt aber anstandslos,  wenn man zur Rückführung zum Beispiel  den der Menge eindeutig zugeordneten Stau  druck einer Blende 8 in der     Niederdrucklei-          tung    4 benützt.

   Anstatt wie     üblich    den Punkt  <B>12</B> des     Rückführhebels    11 mit dem Kraft-;       kolben    des     Niederdruckventils    6 zu kuppeln,  verbindet man ihn mit der Membran der       Rückführvorrichtung    9, deren     Lage    der zu  strömenden     Niederdruckmenge    eindeutig zu  geordnet ist.  



  Regelungen dieser Art haben ausser dem  genannten den hohen Vorzug der Einfachheit,  wenn man aus der rückführenden Grüsse  nicht zuerst eine     Bewegung    ableitet, wie das  im Beispiel nach     Fig.    1 geschehen ist, son  dern damit unmittelbar am Steuerschieber  angreift, wie das beispielsweise     Fig.    2 zeigt.  Das Gestänge wird dadurch     überflüssig    und  die ganze Regelung äusserst einfach.

      In gewissen Fällen stösst man bei Anwen  dung des     erfindungsgemässen        Verfahrens    auf  Schwierigkeiten, die darin bestehen, dass die  zur Rückführung benützte Grösse sich gegen  über der Bewegung der Regelorgane immer  etwas verzögert einstellt, was zur Folge  haben kann, dass die Regelung unstabil wird.

    Um in solchen Fällen die Stabilität zu si  chern, wird der     Steuerschieber    bei jedem  Regelvorgang zuerst behelfsmässig von der  Bewegung des Regelorganes selbst rückge  führt, und es wird erst, wenn die Auswir  kung der Regelbewegung auf die für die  Rückführung vorgesehene Grösse erfolgt ist,  allmählich auf diese     übergegangen.        Fig.    3  zeigt, wie das im Fall einer reinen     Reaktiorrs-          Kondensationsturbine    1 mit veränderlichem       Frischdarnpfdruckdurchgeführt    werden kann.

    3 ist die     Frischdampfleitung,    5 das     Einlass-          ventil.        Das        Steuerölsystem    ist mit I und das       Rückführölsystem    mit     II    bezeichnet. Für die  vorläufige     Riickführung    ist der Zylinder 13,  und für die endgültige Rückführung die Vor  richtung 14 vorgesehen. 15 ist der Geschwin  digkeitsregler, 16 sind     Steuerölblenden.     



  Hier ist der Druck vor der     Schaufelung     bekanntlich ein     eindeutiges    Mass für die Lei  stung und kann daher für die Rückführung       benützt    werden. Da er sich aber gegenüber  der Ventilbewegung immer etwas verspätet  einstellt, wird eine Hilfsrückführung ange  wandt, die den Steuerschieber 10, wenn auch  nicht im richtigen Mass, so doch im richtigen  Augenblick,     rückführt.    Diese Hilfsrückfüh  rung besteht zum Beispiel hier in einer Über  tragung der Druckänderungen des     Steueröl-          systems    I auf das     Rückführölsystem        II    durch  den     Rückführkolbenzylinder    13.

   Sobald sich  dann der endgültige Druck vor der     Schau-          felung    eingestellt hat, wird auch im     Rück-          führölsystern    der der Leistung entsprechende  Druck eingestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Rückführung des Steuer schiebers des einem mittelbar wirkenden Re gler zugeordneten Kraftgetriebes, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens für die End- Phase der Rückführbewegung des Steuer schiebers ein der gesteuerten Betriebsgrösse eindeutig zugeordneter Messwert benützt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I für Turbinenregelung, dadurch gekennzeichnet, dass zur Rückführung des Steuerschiebers ein Messwert der Leistung benützt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I für Druckregelung, dadurch gekennzeichnet, dass zur Rückführung des Steuerschiebers ein Messwert der durchströmenden Menge be nützt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da, durch gekennzeichnet, dass bei verzögerter Einstellung des Messwertes der Steuerschie ber vorübergehend durch die Bewegung des Regelorganes rückgeführt wird, bis der Mess- wert sich eingestellt hat.
    PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass eine besondere Rückführvor- richtung (9, 14) zur Rückführung des Steuer schiebers (10) mindestens für die Endphase der Rüekführbewegung vorgesehen ist, wel che Rückführvorrichtung unter dem Einfluss eines der gesteuerten Grösse eindeutig zuge ordneten Messwertes steht.
    UNTERANSPRÜCHE: 4. Einrichtung nach Patentanspruch II, bei Zweidruekturbinen, dadurch gekennzeich net, dass der Staudruck einer Blende (8) in der Niederdruckdampfleitung zur Rückfüh rung dient. 5. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rückführ- vorrichtung (9) und ein Dampfdruckregler (7) über einen Hebel (11) mit dem Steuer schieber (10) verbunden sind (Fig. 1).
    6. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Rückführvorrichtung (9) unmittelbar am Steuerschieber (10) angreift (Fig. 2). 7: Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hilfsrück- führvorrichtung (13) zur Einleitung der Rückführbewegung des Steuerschiebers vor gesehen ist.
CH229935D 1942-03-20 1942-03-20 Verfahren und Einrichtung zur Rückführung des Steuerschiebers des einem mittelbar wirkenden Regler zugeordneten Kraftgetriebes. CH229935A (de)

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