CH230001A - Lenkvorrichtung an Anhängern von Zugfahrzeugen. - Google Patents

Lenkvorrichtung an Anhängern von Zugfahrzeugen.

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CH230001A
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CH
Switzerland
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Inventor
Ag Schlagenhauf
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Ag Schlagenhauf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D13/00Steering specially adapted for trailers
    • B62D13/04Steering specially adapted for trailers for individually-pivoted wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description


  Lenkvorrichtung an Anhängern von Zugfahrzeugen.    Die vorliegende Erfindung hat     eine    Vor  richtung zur Lenkung der Anhänger von  Zugfahrzeugen, wie zum Beispiel Kraftfahr  zeugen, zum Gegenstand. Sie bezieht sich im  besonderen auf Anhänger, bei denen die     Vor-          der-    und Hinterräder mit Achsschenkel  lenkung versehen sind.  



  Derartige Lenkvorrichtungen sind schon  verschiedentlich ausgeführt worden. Zum  Beispiel ist es bekannt, das Zugfahrzeug und  den Anhänger durch Teile miteinander zu  kuppeln, von denen der eine am Zugfahr  zeug, der andere dagegen am Anhänger starr  angebracht ist, und deren freie, gegenein  anderweisende Enden gelenkig miteinander  verbunden sind. Dabei ist das freie Ende des  am Zugfahrzeug befestigten Kupplungsteils  mit     einem    doppelarmigen Hebel starr ver  bunden, der quer zur Längsachse des Zug  fahrzeuges steht und an dessen beiden Armen  ein Stangenpaar gelenkig angreift, das ferner  mit den Armen eines weiteren doppelarmigen  Hebels in Verbindung steht.

   Dieser zweite    Hebel ist am Anhänger drehbar gelagert und  überträgt seine Bewegung auf ein die     Vorder-          und    Hinterräder des Anhängers lenkendes  Gestänge. Bei derartigen Lenkvorrichtungen  besteht der     Nachteil,    dass es zum Zwecke des  Kuppelns oder Entkuppelns zweier Fahr  zeuge nicht genügt, die erwähnten Kupp  lungsteile miteinander zu     verbinden    oder  voneinander zu trennen, sondern dass zugleich  auch ein Verbinden oder Lösen des genann  ten Stangenpaares mit     bezw.    von dem am  Zugfahrzeug angeordneten doppelarmigen  Hebel zu erfolgen hat.

   Ein weiterer Nachteil  besteht darin, dass der am Anhänger be  festigte     Kupplungsteil    nicht durch einen an  dern, je nach Bedarf längeren oder kürzeren  Teil ersetzt werden kann, ohne dass zugleich  auch das     Stan.-enpaar    verlängert oder ver  kürzt     wird.     



  Es sind weiterhin auch Lenkvorrichtun  gen an Anhängern von Zugfahrzeugen be  kannt, bei denen die Lenkung mittels einer  die beiden Fahrzeuge     verbindenden,    am Zug-      fahrzeug gelenkig angeordneten Zugdeichsel  erfolgt. Hierbei greift die Zugdeichsel an  einem an der Vorderradachse des Anhängers  horizontal drehbar angeordneten Teil     an,    der  auch mit einem Lenkgestänge für die     Vorder-          und    Hinterräder des Anhängers in Verbin  dung steht. Horizontale     Schwenkbewegungen     der Zugdeichsel übertragen sich auf diesen  Teil und     bewirken    die Lenkung des Anhän  gers.

   Bei diesen Lenkvorrichtungen besteht  der Nachteil, dass die über die Zugdeichsel  auf den Anhänger wirkenden Kräfte sich  über die zwischen der Vorderradachse und dem  Wagenkörper befindlichen Abstützorgane,  insbesondere die Federung, übertragen, was  eine starke Beanspruchung dieser Organe zur  Folge hat.  



  Die Erfindung bezweckt die Beseitigung  dieser Mängel bekannter     Lenkvorrichtungen.     Zu diesem     Zweck    sind erfindungsgemäss an  einem doppelarmigen, am Wagenkörper des  Anhängers drehbar gelagerten Hebel, an dem  eine zur gelenkigen Befestigung am Zugfahr  zeug bestimmte Zugdeichsel horizontal un  drehbar angreift, zwei Stangenpaare ange  lenkt, von denen jedes ferner an einem von  zwei am Anhänger drehbar gelagerten Len  kern angelenkt ist, von denen der eine mit  den Spurstangen der Vorderräder, der     andere     dagegen mit den Spurstangen der Hinterräder  in Verbindung steht;

   dabei sind die beiden  Stangenpaare an den Lenkern derart ange  ordnet, dass bei Drehung des genannten dop  pelarmigen Hebels die beiden Lenker im glei  chen Drehsinn verstellt werden, während ver  mittelst der Spurstangen, von denen die dem       vordern    Räderpaar angehörigen hinter der  Vorderradachse, die dem hintern Räderpaar  angehörigen dagegen vor der Hinterradachse  angeordnet sind, eine Auslenkung der     Vor-          der-    und Hinterräder in entgegengesetztem  Sinn erfolgt.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist nachfolgend an Hand der  Zeichnung beschrieben, in welcher  Fig. 1 die Lenkvorrichtung an einem An  hänger schematisch im Grundriss darstellt,  während    Fig. 2 einen Vertikalschnitt nach der  Linie A-B in Fig. 1 und  Fig. 3 einen teilweisen Schnitt nach der  Linie C-D in Fig. 2 zeigt.  



  Vom Wagenkörper des Anhängers sind  im wesentlichen nur die beiden aus Stahl  profilen hergestellten Längsträger 1 darge  stellt, an denen die beiden die Vorder- und  die Hinterräder tragenden Achsen 2 und 3  mittels nicht     dargestellter    Halbfedern in der       üblichen    Weise befestigt sind. Die Naben 4  und 5 der in Fig. 2 angedeuteten Vorder- und  Hinterräder sind an den zugehörigen Achsen  um feste Achszapfen drehbar gelagert (siehe       Fig.    3). Die beiden Längsträger 1 sind unter  einander durch Querträger 6, 7, 8 und 9 zu  einem starren, einen Teil des Wagenkörpers  bildenden Rahmen verbunden.

   Wie aus den       Fig.    2 und 3 hervorgeht, wird jeder dieser  Querträger durch ein Paar von auf der     Ober-          und    Unterseite mit je einem Blechstreifen ab  gedeckten Stahlprofilen gebildet.  



  Die Querträger 6 bis 9 bilden die Stütz  punkte für die eigentliche Lenkvorrichtung.  Im Träger 6 ist in einer Büchse 10 ein Bol  zen 11 drehbar gelagert, der an seinem über  den Träger 6 nach unten hinausragenden  Teil den doppelarmigen Hebel 12 und das       Haltestück    13 für die nicht dargestellte  Deichsel trägt. Das Haltestück 13 ist     kasten-          förmig    ausgeführt und weist an     seinem    nach  vorn offenen Ende eine Erweiterung auf, um  ein Schwenken der Deichsel in vertikaler  Richtung zu ermöglichen. Die Deichsel greift  in das Haltestück 13 hinein und ist in die  sem an einem leicht abnehmbar angeord  neten, horizontalen Bolzen 14 drehbar ge  lagert.

   Am Hebel 12 sind zwei Paare von  Stangen 15, 16     angelenkt,    von denen die  einen Stangen 15 zur Lenkung der Hinter  räder, die andern Stangen 16 dagegen zur  Lenkung der Vorderräder verwendet sind. Die  Stangen 16, deren eine Enden, wie dies aus       Fig.    1 und 2 ersichtlich ist, an der Unter  seite der beiden Arme des Hebels 12 angrei  fen, führen von diesem, leicht     auseinander-          gehend,    nach dem Lenker 17, an dessen Un  terseite sie ebenfalls drehbar     angelenkt    sind.

        Der Lenker 17 sitzt auf dem Bolzen 18, der  in einer am Querträger 7 befestigten Büchse  19 drehbar gelagert     ist.    Der Lenker 17, des  sen Drehpunkt vor der Achse 2 liegt, hat un  gefähr T-förmige Gestalt, wobei sich sein  Steg über die Achse 2 hinaus nach hinten  erstreckt'     und    am freien Ende dieses Steges  die einen Enden der Spurstangen 20 an  greifen. Die andern Enden derselben stehen  mit den an den     Achsschenkeln    der Vorder  räder befestigten, rückwärts weisenden Lenk  hebeln 21 in Verbindung, so dass einer Dre  hung des Lenkers 17 stets eine     Verschwen-          kung    der Vorderräder im gleichen Drehsinn  entspricht.

   Um bei     Federungsbewegungen    der  Achse 2 ein Nachgeben der Spurstangen 20  zu ermöglichen, sind diese sowohl mit dem  Lenker 17 als auch mit den     Lenkhebeln    21  durch Kugelgelenke verbunden, die durch  Kugelbolzen und diese fassende, in Büchsen  der Spurstangen federnd gelagerte Steine ge  bildet werden. In bleicher Weise sind auch  die Enden der Stangen 16 sowohl am Hebel  12 wie auch am Lenker 17 mittels Kugel  gelenke befestigt, um von Unebenheiten der  Fahrbahn herrührende und über die Vorder  räder auf deren Lenkgestänge sich über  tragende Stösse vom Hebel 12 und damit von  der Deichsel und von dem Lenkgestänge der       Hinterräder    fernzuhalten.

   Dieses letztere be  steht, wie bei den Vorderrädern,     aus    den     zwei     Stangen 15, einem Lenker 22, den Spurstan  gen 23 und den Lenkhebeln 24. Die Enden  der parallel zueinander geführten, über den  Stangen 16, dem Lenker 17 und den Spur  stangen 20 verlaufenden Stangen 15 sind  durch federnde Kugelgelenke an der Ober  seite des Hebels 12 und des Lenkers 22 be  festigt. Ungefähr oder genau in der Mitte  des Wagenkastens     ist    am Querträger 8 ein  mittels eines Bolzens 26 in der Büchse 25  drehbar gelagerter Lenker 27     angeordnet,    an  dessen Enden die     Stangen    15 drehbar be  festigt sind.

   Dieser Lenker 27 bewirkt eine  Führung der beiden Stangen 15, so dass 'Quer  schwingungen derselben, die durch von den  Hinterrädern herrührende Stösse angefacht  werden können, vermieden werden. Auch der    Lenker 22, der auf einem Bolzen 28 festsitzt,  welch letzterer     in    einer im Querträger 9 an  geordneten Büchse 29 drehbar gelagert ist,  hat T-förmige Gestalt, wobei jedoch sein  Steg gegenüber dem Steg des Lenkers 17  kürzer     ausgeführt    ist, so dass sein Ende, an  dem die Spurstangen 23 mit ihren     einen    En  den     angreifen,    vor der Achse 3 liegt.

   Dem  entsprechend weisen auch die Lenkhebel 24,  an denen die andern     Enden    der Spurstangen  23 befestigt sind, nach vorn, so dass bei Dre  hung des Lenkers 23 im einen     Drehsinn    die  Hinterräder im andern Drehsinn     verschwenkt     werden.

   Da sowohl die Stangen 15 als auch  die Stangen 16, ohne sich zu kreuzen, vom  Hebel 12 nach den     ihnen    zugehörigen Len  kern 17 und 22 geführt sind, bewirkt jede  über die Deichsel     auf    den Hebel 12 übertra  gene     Lenkbewegung    eine     gleichsinnige    Dre  hung der beiden Lenker 17 und 22, jedoch  eine     ungleichsinnige        Verschwenkung    der     Vor-          der-    und der     Hinterräder,    wie dies bei jeder  Vierradlenkung der Fall sein     muss.     



  Bei der beschriebenen     Lenkvorrichtung          bringt    die     Anordnung    des am     vordern    Ende  des Wagenkastens um eine vertikale Achse  drehbaren Hebels 12, an dem sowohl die  Deichsel als auch das Lenkgestänge für die       Vorder-    und     Hinterräder    angreifen, den Vor  teil mit sich, dass die über die Deichsel über  tragenen Zugkräfte über das Haltestück 13  und den Bolzen 11 direkt auf den Wagen  kasten wirken und dass zum Ankuppeln des  Anhängers an das Zugfahrzeug lediglich  das freie Ende der Zugdeichsel mit     einem    am  Zugfahrzeug befestigten Kupplungsorgan zu  verbinden ist.

   Gegebenenfalls ist es auch ohne  weiteres möglich, die normalerweise verwen  dete Zugdeichsel durch eine kürzere oder län  gere zu ersetzen,     ohne    dass hierdurch irgend  welche weiteren Veränderungen des Anhän  gers nötig gemacht würden.  



  Natürlich könnte die Lenkvorrichtung in  mannigfacher Weise abgeändert werden. So  wäre es zum Beispiel möglich, die Lenker 17  und 22 nicht am Wagenkasten, sondern an  den Achsen 2 und 3 drehbar anzuordnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lenkvorrichtung an Anhängern von Zug fahrzeugen, bei welchen Anhängern die Vor- der- und Hinterräder mit Achsschenkellenkung versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass an einem doppelarmigen, am Wagen körper des Anhängers drehbar gelagerten Hebel, an dem eine zur gelenkigen Befesti gung am Zugfahrzeug bestimmte Zugdeichsel horizontal urdrehbar angreift, zwei Stangen paare aasgelenkt sind, von denen jedes ferner an einem von zwei am Anhänger drehbar ge lagerten Lenkern aasgelenkt ist, von denen der eine mit den Spurstangen der Vorder räder, der andere dagegen mit den Spurstan gen der Hinterräder in Verbindung steht, und dass die beiden Stangenpaare an den Lenkern derart angeordnet sind,
    dass bei Drehung des genannten doppelarmigen Hebels die Len- ker im gleichen Sinn verstellt werden, wäh rend vermittels der Spurstangen, von denen die dem vordern Räderpaar angehörigen hin ter der Vorderradachse, die dem hintern Rä derpaar angehörigen dagegen vor der Hinter radachse angeordnet sind, eine Auslenkung der Vorder- und Hinterräder in entgegenge setztem Sinn erfolgt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Lenkvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stan gen (15) des den doppelarmigen Hebel (12) mit dem hintern Lenker (22) verbindenden Stangenpaares parallel zueinander angeord net sind und dass wenigstens annähernd in der Mitte zwischen dem Hebel (12) und dem Lenker (22) ein weiterer doppelarmiger, am Anhänger drehbar gelagerter Lenker vorge sehen ist, an dessen Armen die Stangen (15) zwecks Vermeidung von Schwingungen dreh bar befestigt sind. 2.
    Lenkvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Dreh punkte sowohl des mit den Hinterrädern zu sammenarbeitenden hintern Lenkers (22) als auch des mit den vordern Rädern zusammen arbeitenden vordern Lenkers (17) vor den zu gehörigen Radachsen (2, 3) befinden und dass die Anlenkungspunkte der am hintern Len ker (22) angreifenden Spurstangen (23) vor der Hinterradachse (3), die Anlenkungs- punkte der am vordern Lenker (17) angrei fenden Spurstangen (20) dagegen hinter der Vorderradachse (2) liegen.
CH230001D 1943-05-08 1943-05-08 Lenkvorrichtung an Anhängern von Zugfahrzeugen. CH230001A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1142802A1 (de) 2000-04-03 2001-10-10 Sanaro S.A. Federbelasteter Drücker und dessen Verwendung in einer Tabletten-Spendereinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1142802A1 (de) 2000-04-03 2001-10-10 Sanaro S.A. Federbelasteter Drücker und dessen Verwendung in einer Tabletten-Spendereinrichtung

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