CH230053A - Verfahren zur Herstellung von hochfester Zellwolle aus Viskose. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von hochfester Zellwolle aus Viskose.

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CH230053A
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CH
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viscose
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sulfuric acid
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Inventor
Spinnfaser Aktiengesellschaft
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Spinnfaser Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01FCHEMICAL FEATURES IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED FOR THE MANUFACTURE OF CARBON FILAMENTS
    • D01F2/00Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof
    • D01F2/06Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof from viscose

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     hoehfester        Zellwolle    ans     Tiskose.       Zur Herstellung gekräuselter Zellwolle  sind bereits eine Reihe von Vorschlägen ge  macht worden, die entweder davon ausgin  gen, noch nicht vollständig zersetzte oder  auch     unzersetzte        Xanthogenatfäden,    gege  benenfalls in bereits geschnittenem Zustande,  in geeigneter Weise in     Zellulosehydrat    um  zuwandeln und gleichzeitig dabei eine Kräu  selung zu erzeugen, oder die sich die Auf  gabe stellten, den schon in     Zellulosehydrat     übergeführten Faden oder Fasern durch mehr  oder weniger mechanische Mittel eine Kräu  selung zu verleihen.

   Trotzdem die auf die  erwähnten Verfahrensweisen erzielbaren       Kräuselungseffekte,    rein äusserlich betrach  tet, teilweise als recht beachtlich anzuspre  chen sind, haftete ihnen doch der Nachteil  an, dass die Kräuselung nicht sehr stabil ist  und daher manchmal die weitere Verarbei  tung recht erschwert wird und das in den  Fällen, wenn die     Kräuselung    bei der Ver  arbeitung der Fasern auf Garne und Fäden    praktisch zum Verschwinden gebracht worden  ist, eine Wiederherstellung des     Kräuselungs-          effektes    nicht oder in nur ganz unzureichen  dem Masse gelingt.  



  Es wurde nun die überraschende Fest.       stellung    gemacht, dass man eine hochfeste  Zellwolle aus Viskose     mit    gleichzeitig hoch  beständiger reversibler     Kräuselung    dadurch  erzeugen kann, dass man eine     alkaliarme    Vis  kose mit etwa 5 bis     6,0%        Alkaligehalt    bei  etwa 8 bis<B>10%</B>     Zellulosegehalt    in einem  weniger als<B>100</B>     Gramm/Liter    Schwefelsäure,  insbesondere 85 bis 90     Gramm/Liter,

      300 bis  320     Gramm/Liter        Natriumsulfat        und    10 bis  12 Gramm/Liter     Zinksulfat    enthaltenden,  auf 40 bis 45  C erwärmten Spinnbad zu  Fäden verspinnt, dieselben zu einem starken  Fadenbündel vereinigt, in einem zweiten Bad,  das 7 bis 10 Gramm/Liter     Schwefelsäure,    30  bis 35 Gramm/Liter Natriumsulfat und nur  1 bis 2 Gramm/Liter Zinksulfat enthält, bei  40 bis 60  C stark     verstreckt,    das Kabel      wäscht, gegebenenfalls nachbehandelt, dann  zu Stapel schneidet, anschliessend, sofern noch  erforderlich, weiterbehandelt, und dann  trocknet.  



  Es hat     sich    gezeigt, dass die so erhaltene  gekräuselte Zellwolle ausserordentlich hohe       Festigkeitswerte    besitzt, die etwa 280 bis 290  Gramm für<B>100</B> den. im trockenen Zustande  und 170 bis 190 Gramm für<B>100</B> den. im  nassen Zustande betragen.     Ausserdem    weist  die Kräuselung, was völlig unerwartet war,  einen sogenannten reversiblen Charakter auf,  indem ein aus solcher Zellwolle hergestelltes  Garn oder ein fertiges Textilprodukt, bei dem  durch irgendwelche Massnahmen während der  Anfertigung der     Kräuselungseffekte    an  scheinend verloren gegangen ist, den     Effekt     sogleich wieder erhält, sobald man das Garn  oder fertige Textilprodukte einer Dämpfung  unterwirft.

   Infolgedessen ist die nach vor  liegendem Verfahren gewonnene Zellwolle  ganz vorzüglich geeignet, in all den Fällen,  wo es sich darum handelt, bei Gebrauchstex  tilien den typischen, der Naturvolle eigenen  Charakter auch rein äusserlich zu erzielen,       verwendet    zu werden.

   Durch die     Kombination     der im Patentanspruch genannten Einzel  merkmale     ist    es gelungen, diesen besonderen  Typus einer Zellwolle herzustellen.     LTmso     wertvoller ist dieser Typus, weil er unter Ver  wendung einer Viskose mit sehr     niedrigem          Alkaligehalt    im Vergleich zum     Zellulose-          gehalt    gewonnen wird und bei Benutzung  eines Spinnbades, das weniger als 100  Gramm/Liter Schwefelsäure neben einer  nicht erheblichen     -Menge    von Zinksulfat auf  weist.  



  <I>Ausführungsbeispiel:</I>  Eine Viskose mit 6     %        NaOH    und 8.7  Zellulose wird in einem Spinnbad von 86  Gramm/Liter     H2S0,    und 308     Gramm/Liter          Na@80,    sowie 11 Gramm/Liter     ZnSO,    hei.  einer Temperatur von 42  C     versponnen.    Die         Fäden    werden über Fadenführer     bezw.    Ab  zugsorgane geführt, zu einem gemeinsamen  Fadenbündel zusammengeführt und einem  Walzenpaar zugeleitet, um das das Fadenbün  del einige Male herumgeschlungen wird.

   Als  dann wird das Faserkabel durch ein zweites  Bad mit 8 Gramm/Liter     H2S0,    32 Gramm/  Liter     Na",S0,    und 1,5     Gramm/Liter        ZnSO"     bei einer Temperatur von 55  C geführt,  durch Fadenführer unter die Flüssigkeit ge  taucht und nach Durchgang durch dieses Bad  von einem zweiten, dem ersten gleichgearteten  Walzenpaar übernommen. Durch eine ent  sprechende     Voreilung    des zweiten Walzen  paares erhält das Fadenbündel eine     Strek-          kung    von 38 %.

   Das von dem zweiten Wal  zenpaar kommende Fadenbündel wird in be  kannter     Weise    gewaschen und nachbehandelt  und dann einer     Schneidvorrichtung    zuge  führt. Zuletzt wird getrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von hochfester Zellwolle aus Viskose mit hochständiger reversibler Kräuselung, dadurch gekennzeich net, dass man eine alkaliarme Viskose mit etwa 5 bis 6,0% Alkaligehalt bei etwa 8 bis 10% Zellulosegehalt in einem weniger als <B>100</B> Gramm/Liter Schwefelsäure, 300 bis 320 Gramm/Liter Natriumsulfat und 10 bis 12 Gramm/Liter Zinksulfat enthaltenden, auf 40 bis 45 C erwärmten Spinnbad zu Fäden verspinnt, dieselben zu einem starken Faden bündel vereinigt und in einem zweiten Bad, das 7 bis 10 Gramm/Liter Schwefelsäure,
    30 bis 35 Gramm/Liter Natriumsulfat und nur 1 bis 2 Gramm/Liter Zinksulfat enthält, bei 40 bis 60 C stark verstreckt, das Faden bündel wäscht, zu Stapel schneidet und diese tt ocknet.
CH230053D 1941-05-24 1942-05-05 Verfahren zur Herstellung von hochfester Zellwolle aus Viskose. CH230053A (de)

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