CH230099A - Einrichtung zur mechanischen Auswertung einer mathematischen Funktion. - Google Patents

Einrichtung zur mechanischen Auswertung einer mathematischen Funktion.

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CH230099A
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/34Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure
    • G01F1/36Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure the pressure or differential pressure being created by the use of flow constriction
    • G01F1/37Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure the pressure or differential pressure being created by the use of flow constriction the pressure or differential pressure being measured by means of communicating tubes or reservoirs with movable fluid levels, e.g. by U-tubes
    • G01F1/372Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure the pressure or differential pressure being created by the use of flow constriction the pressure or differential pressure being measured by means of communicating tubes or reservoirs with movable fluid levels, e.g. by U-tubes with electrical or electro-mechanical indication

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Description


  



  Einrichtung zur mechanischen Auswertung einer mathematisehen Funktion.



   Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur mechanischen Auswertung einer mathematischen Funktion, bei welcher eine veränderliche   Grole    eine Drehbewegung erzeugt.



   Bei der Einrichtung gemÏ? der Erfindung ist f r die Auswertung die Drehbewegung im zwei Bereiche unterteilt und es ist ein Wälzhebelpaar vorgesehen zur Auswertung des Anfangsbereiches sowie eine Kurvenscheibe zur Auswertung des übrigen Bereiches der Drehbewegung. Insbesondere kann sie so   aus-    gebildet sein, daB sie zur Auswertung der quadratischen Gleichung, welche bei der   Mengenmessung strömender    Fluida sich erg   @ibt, verwendet werden   kann.



   Hierdurch wird der Vorteil erzielt, dass , schon die geringen anfänglichen Drehbewe  gungen mittels der Wälzhebel genauer    ausgewertet werden als dies mit einer Kurvenscheibe möglich ist,   währemd    für den Bereich der   grosseren    Drehbewegungen die Kurvenscheibe genügend genaue Resultate ergibt.



   Besondere Vorteile bringt die Einrichtung nach der Erfindung in der Anwendung zur Messung der Menge eines str¯menden Fluidums, wobei eine Druckdifferenz in der Leitung des strömenden Fluidums durch ein dort eingebautes Hindernis erzeugt wird. Diese Druckdifferenz'erzeugt mit bei   Mengenmes-      sern üblichen    Mitteln (Schwimmer auf Sperr  flüesigkeit, Glocke, Ringwaage)    eine Drehbewegung, deren Winkel mit einer   Einrich-    tung gemäss vorliegender Erfindung mit WÏlzhebeln und Kurvenscheibe radiziert werden soll, Die Drehbewegung kann dabei beliebig aus dem unter   Leitungsdruck stehen-    den Gefäss herausgeführt werden, zum Beispiel durch   Stopfbüchse    oder magnetische Kupplung.

   Bei hohen statischen Drucken ist es   zweckmässig, eine Anordnung gemäss fol-      gendem Ausführungsbeispiel    zu wählen, das die   beiliegende    Zeichnung schematisch im Schnitt zeigt.



   Mit 1 ist ein druckfestes Gefäss bezeichnet, an welchem bei   2    bezw. 3 die innern Schenkel 4 bezw. 5 zweier kommunizierender Rohre angeschlossen sind, auf deren äussere   Schenkel 6 bezw. 7    der höhere +)   bezw.    niedrigere Druck einer Druckdifferenz einwirkt. Letztere wird   du @@ ein    in der   Leitung'    des strömenden   Fluidu@s eingebautes Hin-    dernis, z. B.

   Blende,   D s@ Venturirohr, Stau-    rost etc. erzeugt.   D'li    kommunizierenden Rohm 4, 6 und          7    sind mit Quecksilber   ge-    fiillt und in die Spiegel der Quecksilbersäulen in 4 und 5   tauehen      Schwimmer 8 bezw.    9 ein, welche mittels eines dünnen Drahtes 10 miteinander verbunden sind. Der Draht ist über eine Rolle   11    geschlungen, welche auf einer Achse 12 festsitzt. ¯nderungen in der Druckdifferenz   bewirken so eine Drehbewe-    gung der Achse 12.



   Aus der Druckdifferenz lÏ?t sich das in der Zeiteinheit durch eine   Messdüse fliessende    Fluidumsgewicht nach der bekannten Formel
EMI2.1     
 erhalten.



   Auf der Achse 12 ist ein   Wälzhebel      13    fest sowie eine Kurvenscheibe 14. Ein mit dem   Wälzhebel      13      zusammenwirkender Wätz-      hebel 15 sitzt auf einer Achse 16.    auf welcher ferner ein zweiarmiger Hebel 17 befestigt ist. der am Ende des einen Armes eine mit der Kurvenscheibe 14 zusammenwirkende Rolle 18 trägt und am   ändernArmeinGewicht]9,    welches verursacht, dass der   Wälzhebel    15   dam    WÏlzhebel 13 folgt. wenn sich letzterer mit der   Achse12'dreht,und    die Auswertung des   Anfangsbereiehes    der Drehbewegung durch die   Wälzhebel erfolgt.

   Ferner    verursacht das Gewicht   19,    da. sieh die Rolle 18 gegen die Kurvenscheibe 14 legt, wenn die Auswertung der weiteren Drehbewegung durch die Kurvenscheibe und Rolle erfolgen soll. Diese Umschaltung von einem   Auswer-      tungsbereich    auf den andern   erfolgt automa-    tisch, indem nach   einer gewissen Drehbewe-      gung der Achsen 12 und    16 Rolle 18 und Kurvenscheibe   14    sich so weit   drehversielli    haben,   dlass    sie aufeinandertreffen.



   Durch die   Wälzhebel    und Kurvenscheibe findet ein   mechanisches Auswerten oder Ra-    dizieren der   fiir    die Messung massgebenden   Quadratwurzelf ormel    statt, wie es theoretisch im schweiz. Patent 123359 erlÏutert.



   Auf der Achse 16 ist ferner ein   Zahnseg-    ment   20    befestigt, das mit einem Ritzel 21 einer elektrischen   Ubertragungsvorrichtung    22 kÏmmt. welch letztere die mechaniseh aus  gewertete Messung nach    einer nicht gezeigten Anzeige- oder Registriervorrichtung  berträgt über die elektrischen Leitungen 23. Das Gefäss 1 ist mit einer Flüssigkeit, zum Beispiel Leinol oder Leinöl mit Benzolzusatz gef llt.



   Bei der beschriebenen Einrichtung f hren nur elektrische Drähte aus dem Gefäss, es wird keine Bewegung nach aussen übertragen, so dass keinerlei Stopfb chsen f r sich drehende Teile n¯tig sind. deren Abdichtung bei dem hohea statischen Druck, weleher im GefÏ? herrscht. Schwierigkeiten bereiten w rde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur'mechanischen Auswer tung einer mathematischen Funktion, bei welcher eine veränderliche Grosse eine Drehbewegung erzeugt, dadurch gekennzeichnet, dass f r die Auswertung die Drehbewegung in zwei Bereiche unterteilt ist und ein WÏlz hebelpaar vorgesehen i. st zur Auswertung des Anfangsbereiches, sowie eine Kurvenscheibe, zur Auswertung des brigen Bereiches der Drehbewegung.
    UNTERANSPR¯CHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB der eine Wälzhebel und die Kurvenscheibe auf der Aehse des sich drehenden Elementes befestigt sind und der andere Wälzhebel sowie ein eine mit der Kurvenscheibe zusammenwirkende Rolle tragender Hebel auf einer andern Drehachse sitzen, wobei durch WÏlzhebelpaar und Kur- venscheibe eine mechanische Auswertung der Me?gr¯?e erfolgt.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1. zur Messung der Menge eines strömenden Fluidums rnter hohem Druck, wobei eine Druckdifferenz in der Leitung des stromenden Fluidums durch ein dort eingebautes Hindernis erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, da. ss Mittel zur Erzeugung der Drehbewegung, WÏlzhebel, Kur venscheibe sowie ein elektrisches Ubertra- gungsgerÏt f r die ¯bertragung der erhalte- nen mechanischen Auswertung nach einer Anzeigevorrichtung in einem druckfesten GefÏ? eingeschlossen sind, aus welchem keinerlei Bewegung nach au?en bertragen wird.
CH230099D 1942-08-20 1942-08-20 Einrichtung zur mechanischen Auswertung einer mathematischen Funktion. CH230099A (de)

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