CH230122A - Kugelschieber für zwei Fliessrichtungen. - Google Patents

Kugelschieber für zwei Fliessrichtungen.

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CH230122A
CH230122A CH230122DA CH230122A CH 230122 A CH230122 A CH 230122A CH 230122D A CH230122D A CH 230122DA CH 230122 A CH230122 A CH 230122A
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CH
Switzerland
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piston
sprue
closing
ball valve
rotating body
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English (en)
Inventor
Firma J M Voith
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Voith J M Fa
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00—Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/08—Details
    • F16K5/14—Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
    • F16K5/20—Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together for plugs with spherical surfaces
    • F16K5/205—Sealing effected by the flowing medium

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Taps Or Cocks (AREA)

Description


      Itngelschsseber    für zwei     Fliessriehtmigen.       Gegenstand der Erfindung ist ein Kugel  schieber zum Abschluss von Rohrleitungen in  beiden Fliessrichtungen mit nur einem     Ab-          schlusskolben,    der in einem     Anguss    des Dreh  körpers dicht und verschiebbar gelagert ist.  



  Für Kugelschieber zum Abschluss von  Rohrleitungen in beiden Fliessrichtungen  wurden bisher zwei Bauformen verwendet.  Bei der einen wurde ein Kugelschieber mit  dem üblichen, in einem     Auguss    des Drehkör  pers gleitenden     Abschlusskolben    benutzt, das       Schiebergehäuse    jedoch an jedem, statt wie  sonst nur an einem     Anschlussstutzen,    mit  einem Dichtungssitz versehen, so dass der  Drehkörper in seiner einen Stellung die eine  Fliessrichtung und nach einer     Schwenkung     um 180  die andere Fliessrichtung absperren  kann.

   Bei der andern Bauart ist zu dem zwei  ten Dichtungssitz im     Schiebergehäuse    auch  noch ein zweiter     Abschlusskolben    in einem  zweiten     Anguss    am Drehkörper hinzugefügt.  Bei dieser Bauart beträgt der Drehwinkel des  Drehkörpers zum Abschluss jeder     FliessriQh-          tung        nur    noch 90 ,     und        eine        besondere        Steu    e-         rung        mussdafür    sorgen,

       dass    jeweils     deT        riioh-          tige        Absehlussko#lben    auf     seinen        Dichtungssitz     gedrückt     wird.    Beide     Bauarten,    aus     bekannten     und!     bewährten        Elffermenten        zusammengesetzt,     haben sich bewährt, lassen aber noch Raum  für Verbesserungen durch Vereinfachungen  offen, die durch die Erfindung geschaffen  werden.  



  Die Erfindung geht von der Verwendung  bekannter     Ausblduugen    von     Kugelschieber-          teirlen    aus, deren     Eignung    für     KugeIsahieber     zum Abschluss von Rohrleitungen für beide       Fliessrichtungen    aber     bisher    nicht     erkannt     worden ist.  



  Die eine dieser besonderen     bekannten    Aus  bildungen von     Kugelschieberteilen    betrifft  den     Abschlusskolben,    der in dieser bekannten  Bauart so ausgebildet ist, dass sein Durch  messer in der Gleitführung im     Anguss    des  Drehkörpers grösser ist als der Durchmesser  seines Dichtungssitzes im     Schiebergehäuse,     mit dem der Abschluss des Kugelschiebers be  wirkt wird.

   Zweck der Vergrösserung des  Gleitdurchmessers gegenüber dem Absch.luss-           dichtungsdurehmesser    bei diesen     bekannten     Kugelschiebern ist das     Abheben    des Ab  schlusskolbens von seinem Sitz vor dem Off  nen des     Schiebers    mit Sicherheit zu erreichen.  



  Die andere bekannte, besondere Ausbil  dung von     Kugelschieberteilen,    die gemäss der  Erfindung benützt wird, ist die besondere,  absperrbare Leitung zur Zuführung des Be  triebswassers in den Hohlraum. des     Drelikör-          perangusses    hinter     dem    in seiner     Gleitfiih-          rung    abgedichteten     Abschlusskolben    zum An  pressen dieses     Abschlusskolbens    auf     seinen     Sitz.  



  Die     Erfindung    ist. dadurch     geliennzeicli-          net,    dass der Durchmesser des     Absehlusskol-          bens    in seiner Gleitführung im Drehkörper  anguss grösser ist.

   als der Durchmesser seines       Di,chtungscitz,ets    und dass der     Hohltraum    im       Anguss    des Drehkörpers hinter dem     Abschluss-          kolben    durch zwei je ein     Absperrorgan    auf  weisende Leitungen mit den beiden durch  den     Abschlusskolben    in seiner     Schlussstellung     voneinander getrennten     Teilräumen    des     Schie-          bergehäuses    verbunden ist.  



  Das Wesen der Erfindung ist. das:     'Vird     hinter einen     Abschlusskolben,    dessen     Glei1-          durehmesser    im     Drehkörperanguss    grösser ist  als der     1)urchmes@sier    der     Abs-chlussdiehtung,     der     Betriebswasserdruclz    geleitet, so schliesst  der     Absehlusskolben    auch dann dicht ab, wenn  der     Betriebswasserrlruel;

      nicht, wie     üblich,    in  Richtung vom     Schiebergehä        use    auf die     ang < @-          schlossene    Rohrleitung     zti    wirkt,     sondern     auch dann, wenn der     ZVasserdruek    die unige  kehrte Richtung hat, also von der     Rohrlei--          tung    nach dem angeschlossenen     Schieber-          gehäuse.    Dies geschieht,

   weil die vorn Be  triebswasser auf den     Abschlusskolben    ausge  übte Kraft wegen des grösseren     Durchmessers     an der Gleitführung auf der Seite der     Gleit-          führung    grösser ist als auf der entgegen  gesetzten Seite der abzusperrenden Rohrlei  tung.

   Der     Kugelschieber    schliesst also     finit        iltir     einem     Abschlusskolben    und nur einem Dich  tungssitz im     Schiebergehäuse    in der gleichen       Schlussstellung    für beide Fliessrichtungen     iti     der Rohrleitung verlässlich dicht ab und     be-          nötigt    für seine Verstellung von "Auf" bis         "Ztt"        wir    eine     Schwenluung    11111 SAU".

   Bedin  gung ist, dass der Hohlraum hinter     dein        Ab-          s.chllusskolben    durch zwei je ein Absperrorgan  aufweisende Leitungen mit den     beiden    durch       deal        Abschlusskolben    in seiner     Schliessstellung          voneinander        getrennten        Teilräumen    des       Schiebe@rgehäuses    verbunden ist,

   so     dass    immer  von der Seite der     Betriebswasserdruck    in den       41ohlrauni    hinter dein     Abschlusskolben        ge-          geben        werden    kann, die nach dem Abschluss       unter    Druck bleiben soll. Die andere Leitung       bleibt        geschlossen    und wird erst dann ge  öffnet, wen     ii    der Schieber geöffnet werden  soll und die entsprechende Druckzuleitung  geschlossen ist.

   Der Druck in dein Hohlraum  verschwindet dann, und der Wasserdruck       liebt    den     Abschlusskolben    von seinem Sitz ab.  



  Die     Zeichnung    stellt einen schematischen       Scinii.t,t        durch    ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung dar, wobei der     Kugelschieber    in  geschlossener Stellung gezeigt ist.

   Das     Kugel-          schiebergehäuse    1 hat die     beiden        Anschluss-          stutzen    \? und 3.     Das    Wasser kann das Ge  häuse in beiden Richtungen durchfliessen,  von rechts nach links, Richtung     "@4",    oder  von links nach rechts,

       Richtung        "ss".    Im     Ge-          häuse    ist der Drehkörper 4 mit seinen beiden       1>rehzapfen    5 und 6 schwenkbar gelagert und  kann von     aussen    über die Verlängerung 7 des       Zapfens        (i    durch eine nicht     dargestellte        An-          triebsvorrichtung    geschwenkt     werden.    Der  Drehkörper 4 hat einen seitlichen     Anb        iss    8,

    in dessen     zvlindrischer    Bohrung der Ab  schlusskolben 9 mit seinem     Gleitdurchmesser     I() dicht     und    verschiebbar     geführt    wird. Der       Drehkörper    4, der     An,guss    8 und der     Ab-          sehhisskolben    9 begrenzen miteinander den       Holilt.atirn    11 hinter     dein        Abschlusskolben    9.  



  Der     liugelschieber    wird dadurch geschlos  sen,     dass    der     Abscblusskolben    9 durch in den       Holi1raitni    11     hinter    dem     Abschlusskolben    ge  leiteten     Bel        rieliswassertli uck    gegen den     An-          sclilussstutzen    ? des     Schiebergehäuses    1     ge-          presst    wird.

   Für den dichten Abschluss sind       dazu        der        Ahschlusskolben    9 und der     An-          -2        \?        finit    besonderen     Diehtungs-          rhigen    1 \3     itnd        13    mit der     innern    Lichtweite  14 des Stutzens versehen.

   Gemäss der Er-           findung        muss    der     Betriebsdruck    von jedem  der beiden durch den     Abschlusskolben    9 in  seiner Schliessstellung voneinander getrenn  ten Teilräumen 15 und 16 in den Hohlraum  11 hinter dem     Abschlusskolben    9 geleitet wer  den können, damit der     Abschlusskörper    in  einer einzigen     Stellung    beide     F1iessiriahtun-          gen    abschliessen kann.

   Zu diesem     Zwech    sind  die beiden Teilräume 15 und 16 mit den  Stutzen 17 und 1.8 versehen, die durch die  Rohrleitungen 19, 20, 21 und die Bohrungen       -22    und 23 des Drehzapfens 5 mit, dem Hohl  raum 11. hinter dem     Abschlusskolben    9 ver  bunden sind. In die Rohrleitungen 19 und 21  sind die beiden Absperrorgane 24 und 25 so  eingebaut, dass jeder Stutzen 17 und 18 mit  dem Hohlraum 11. verbunden oder von ihm  abgesperrt werden kann.  



  Diese Absperrorgane 24 und 25 können  von Hand oder auch automatisch vom Be  triebsdruck verstellbar eingerichtet sein. Das  völlige Abschliessen des Kugelschiebers mit  dem durch Schwenken des Drehkörpers 4 in  die     Schlussstellung    gebrachten     Absehlusskol-          ben    9 geschieht folgendermassen: Für den  Abschluss der Fliessrichtung     "A"    wird das  Absperrorgan     \?5    auf der     Zulaufseite    geöff  net und das auf der Ablaufseite 24 geschlos  sen.

   Der Betriebswasserdruck tritt über den       Anschlussstutzen    18, die Leitungsteile 21, 25  und 20 und die Bohrungen 22 und 23 in den  Hohlraum 11 ein, schiebt den     Absehlüsskol-          ben    9 so weit vorwärts, bis er mit seinem  Dichtungsring 12 auf dem Dichtungsring 13  im     Anschlussstutzen    2 des     Schiebergehäuses     aufsitzt und abschliesst. Der Betriebswasser  druck im Hohlraum 11 presst den     Abschluss-          kolben    9 dicht auf den Sitz 13.  



  Für den Abschluss der     Fliessrichtung    "B"       muss    das Absperrorgan 24 als auf der Zulauf  seite befindlich geöffnet und Absperrorgan  25 geschlossen werden. Der im Teilraum 15  des     Schiebergehäuses    bestehende Betriebswas  serdruck tritt in den Hohlraum 11 ein und  presst den     Abschlusskolben    9 durch den auf       ,

  sehnen        Gle        itd@urchmesiser    10     ausgeübten        Druck     mit seinem Dichtungsring 12 auf den Dich  tungsring 13 im     Anschlussstutzen    2 des Ge-         häuses.    Der in der Richtung "B" auf den       Abschlusskolben    9     ausgeübte    Betriebswasser  druck kann den Kolben 9 nicht zurückschie  ben, denn der Gleitdurchmesser 10 ist grö  sser als der     Stutzendurchmesser    14. Durch  richtige Wahl des Gleitdurchmessers 1.0 kann  der dichte Abschluss des Kolbens immer ge  sichert werden.  



  Zum Öffnen des Kugelschiebers wird das  jeweils geöffnete     Abschlussorgan    geschlossen  und das geschlossene geöffnet. Dadurch wird  der     Abschlusskolben    durch den     Betriebswas-          ,seirdruck        zurückgesiohoben,    und     deir    Drehkör  per kann dann in die     Durchflusslage    ge  schwenkt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kugelschieber zum Abschluss in zwei Fliessrichtungen mit nur einem Abschlusskol- ben, der in einem Anguss des Drehkörpers dicht und verschiebbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Durchmesser des Ab schlusskolbens in seiner Gleitführung im Drehkörperanguss grösser ist als der Durch messer seines Dichtungssitzes und dass der Hohlraum im Anguss des Drehkörpers hinter dem Abschlusskolben durch zwei je ein Ab sperrorgan aufweisende Leitungen mit den beiden durch den Abschlusskolben in seiner Schliessstellung voneinander getrennten Teil räumen des Sehiebergehäuses verbunden ist. UN TERANSPRüCHE 1.
    Kugelschieber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die den Hohl raum im Anguss mit den beiden Teilräumen des Schiebergehäuses verbindende Leitungen von Hand verstellbare Absperrorgane einge baut sind. 2. Kugelschieber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss in die den Hohl raum im Anguss mit den beiden Teilräumen des Sebiebergehäuses verbindende Leitungen automatisch verstellbare Absperrorgane ein gebaut sind.
CH230122D 1942-02-18 1942-11-05 Kugelschieber für zwei Fliessrichtungen. CH230122A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032048B (de) * 1951-11-21 1958-06-12 Oesterreichische Armaturen Ges Hahn mit Kugelkueken, das zwei im Kueken verschiebbar gefuehrte Abschlussplatten besitzt
DE1550177B1 (de) * 1965-03-16 1970-09-24 Dresser Ind Kegelhahn mit im Kueken mit Spiel angeordneten Dichtungsplatten

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032048B (de) * 1951-11-21 1958-06-12 Oesterreichische Armaturen Ges Hahn mit Kugelkueken, das zwei im Kueken verschiebbar gefuehrte Abschlussplatten besitzt
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