CH230342A - Wärmeempfindliche Schalteinrichtung. - Google Patents

Wärmeempfindliche Schalteinrichtung.

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CH230342A
CH230342A CH230342DA CH230342A CH 230342 A CH230342 A CH 230342A CH 230342D A CH230342D A CH 230342DA CH 230342 A CH230342 A CH 230342A
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CH
Switzerland
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heat
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sensitive switching
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heating
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English (en)
Inventor
Ag Landis Gyr
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H37/00Thermally-actuated switches
    • H01H37/02Details
    • H01H37/32Thermally-sensitive members
    • H01H37/58Thermally-sensitive members actuated due to thermally controlled change of magnetic permeability

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description


      Wärmeempfindliche    Schalteinrichtung:    Die Erfindung bezieht sich auf Schalt  einrichtungen, die unter Einwirkung von  Wärme zur Betätigung gelangen.  



  Bei den bekannten     Schalteinrichtungen     dieser Art kommt ein     Bimetallstreifen    zur  Anwendung,     \welcher    durch eine     Heizwick-          lung    geheizt wird und durch seine Deforma  tion die gewünschte Schaltoperation vor  nimmt. Solche     thermische    Relaiseinrichtun  gen haben den grossen Nachteil, dass sie  keine plötzliche     Unterbrechung    ihrer Kon  takteinrichtungen herbeiführen können, wo  durch die Kontakte leicht überbeansprucht  werden.

   Eine gewisse Verbesserung. wurde  zwar dadurch erzielt, dass zum Beispiel der       Heizwiderstand    zwischen den beiden Schen  keln eines U-förmig gebogenen     Bimetallstrei-          fens    eingebaut wird, dessen einer Schenkel  gegabelt ist und mittels des einen Teils der  Gabel kurz vor Ablauf der     Abschaltzeit    einen  Kontakt berührt, so dass .der Wert des     Heiz-          widerstandes    derart geändert wird, dass hier  nach der zweite Teil der Gabel     stärker    er  hitzt wird und die Kontakttrennung schnel-         ler    stattfindet.

   Andere bekannte Schaltein  richtungen erzwingen eine raschere Abschal  tung durch Einbau von mechanischen     Kipp-          0        1'        iedern.    Die Kontaktbeanspruchungen sind  jedoch auch bei diesen Ausführungen noch  recht erheblich.  



       CTemäss    der Erfindung     wird    nun die  wärmeempfindliche     Schalteinrichtung    so an  geordnet, dass damit plötzliche Schaltbewe  gungen     ausführbar    werden mit dem Zweck,  die Kontakte der Schalteinrichtung weit  gehend zu schonen.  



  Dies kann dadurch geschehen, dass sieh  im magnetischen     greis.    ein     Wärmelegierungs-          stück    befindet, das in kaltem Zustand den  magnetischen Fluss über sich kurzschliesst  und den     Kontaktschalter    in     Ein.-        bezw.    Aus  schaltstellung lässt, während es durch Er  wärmung den magnetischen Fluss     umleitet     und den     Söhalterkontakt    in die andere Schalt  stellung bringt.  



  Die Zeichnung veranschaulicht verschie  dene Ausführungsbeispiele der Erfindung.           Fig.    1 stellt ein Ausführungsbeispiel .dar,  bei welchem das     Wärmelegierungsstilek    zwi  schen den Polen angeordnet ist, während     Es     bei     Fig.    3 auf einem der     beiden    Pole aufge  setzt ist.  



       Fig.    2 stellt ein     Ausführungsbeispiel    dar.  bei dem der Anker selbst aus Wärmelegie  rung besteht, und       Fig.4a,        4b    die Anwendung der nämlichen  Ausführung bei einem     Drehankerrelais.     Zwischen den beiden Polen 2 und 3       (Fig.    1) eines     Dauermagneten    1 ist ein       Wärmelegierungsstück    4 angeordnet, welches  von einer     Heizwicklung    5 umgeben ist.

    Gegenüber den beiden Polen liegt ein Ma  gnetanker 6, welcher durch eine Feder 7  in einem gewissen Abstand von den     beiden     Polen gehalten     wird    und am untern Ende  eine Kontakteinrichtung 8 trägt.  



  Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist  die folgende: Bei ungeheiztem     Wä.rmelegie-          rungsstück    4 wird der magnetische Fluss des  Dauermagneten 1 kurzgeschlossen und der       Magnetanker    6 bleibt     unbeeinflusst.    Wird  nun die Heizwicklung 5 an Spannung ge  legt und das     Wärmelegierungsstück    langsam  aufgeheizt, so     verliert    dasselbe seine magne  tische Leitfähigkeit und der magnetische  Fluss     beginnt    über die Magnetpole durch den  Magnetanker zu fliessen.

   Hat dieser Magne  tismus einen solchen Wert erreicht, dass er  der Wirkung der Gegenfeder des Ankers ent  gegenwirken kann, so wird der Magnetanker  etwas angezogen, verringert dadurch den  Luftspalt zwischen Magnetanker und Ma  gnetpole, wodurch der anziehende Einfluss  des Magnetismus rasch sehr stark vergrössert  und der     Magnetanker,    beschleunigt durch die  Magnetpole, angezogen wird. Infolgedessen  findet eine eindeutige und schnelle Betäti  gung der Schalteinrichtung statt mit entspre  chend kleinem     hontaktabbrand    der Kontakt  stücke.  



  Ähnlich liegen die Verhältnisse, wenn die  Heizwicklung abgeschaltet wird und die  Wärmelegierung langsam erkaltet. Die ma  gnetische Leitfähigkeit des     Wärmelegie-          rungsstückes    nimmt langsam wieder zu     rrnd       der magnetische Fluss des Dauermagneten  wird zusehends kurzgeschlossen. Im Augen  blick, in welchem die Kraft der     Ankerfeder     die magnetische Anziehungskraft überwiegt,  löst sieh der Magnetanker von den Polen und  fällt rasch ah, weil die magnetische Einwir  kung mit der Entfernung von den Polen  ihrerseits sehr rasch abnimmt. Auch in die  sem Falle wird also die Schalteinrichtung  eindeutig und schnell betätigt.  



  Die Erwärmung des W     ä,rme.legierungs-          stückes    kann durch eine     Heizwicklung,    welche  um das     Wärmelegierrrngsstück    angeordnet  oder     aber    in unmittelbarer Nähe desselben  aufgestellt wird, vorgenommen werden. Es ist  aber selbstverständlich auch. möglich, das       Wärmelegierungsstück    selbst zur     Heizwick-          lung    auszubilden.

   In diesem Falle kann diese  auch als zwischen den Polen des Dauermagne  ten liegender Drehanker ausgebildet sein, wie  in den     Fig.    4a,     4u    zur Darstellung gekom  men ist, wo das drahtförmige     Wärmelegie-          rungsstüch    14 als Anker zwischen den Polen  2 und 3 drehbar angeordnet ist, oder sie kann  im Luftspalt des     Dauermagneten    dessen  einem Pol aufgesetzt sein, wie es die     Fig.    3  zeigt, wo das     drahtförmige        Wärmelegierungs-          stück    13 dem Pol 3 des     Dauermagneten    1  aufgesetzt ist.  



  Der Dauermagnet kann zweckmässiger  weise     Hufeisenform    haben. Es kann jedoch  auch jede andere     'Magnetform    in Frage  kommen.  



  Ferner kann der     Magnetanker    selbst aus  einem     Wä.rmelegierungsstiiek        bestehen    und  beheizt werden. Ein solches Ausführungsbei  spiel zeigt     Fig.    2, wo der Anker 6 aus       Wärmelegierung    besteht und     dureh    die An  schlüsse 4/5 in     der    Strombahn des Heiz  kreises     lieo-t.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wärmeempfindliche Schalteinrichtung mit Dauermagnet, dadurch gekennzeichnet, dass sich in dessen magnetischere Kreis ein Wärmelegierungsstüch befindet, das in kal tem Zustand den magnetischen Fluss über sich kurzschliesst und den Kontaktschalter in Ein- bezw. Ausschaltstellung lässt, während es durch Erwärmung den magnetischen Fluss umleitet und den Schalterkontakt in die andere Schaltstellung bringt.
    UNTERANSPRüCHE L. Wärmeempfindliche Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass das Wärmelegierungsstück die Pole des Dauermagneten miteinander verbindet. 2. Wärmeempfindliche Schalteinrichtung nach Patentansprueh mit Dauermagnet, des sen Anker Kontaktträger ist, dadurch .ge kennzeichnet, dass der Anker das Wärme legierungsstück darstellt. 3.
    Wärmeempfindliche Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich- net, dass das W ärmelegierungsstück unter dem, Einfluss einer Heizwieklung steht. 4. Wärmeempfindliche Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass das Wärmelegierungsstück selbst als Heizwicklung ausgebildet ist. 5. Wärmeempfindliche Schalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärme legierungsheizwieklung als zwischen den Polen des Dauermagneten liegender Dreh anker ausgebildet ist. 6.
    Wärmeempfindliche Schalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4. dadurch gekennzeichnet, dass die Wärme- legierungsheizwicklung im Luftspalt des Dauermagneten dessen einemPol aufg esetztist.
CH230342D 1942-12-21 1942-12-21 Wärmeempfindliche Schalteinrichtung. CH230342A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0090937A1 (de) * 1982-03-10 1983-10-12 Allied Corporation Temperaturabhängiges Relais

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