CH230708A - Mehrkammerkläranlage. - Google Patents

Mehrkammerkläranlage.

Info

Publication number
CH230708A
CH230708A CH230708DA CH230708A CH 230708 A CH230708 A CH 230708A CH 230708D A CH230708D A CH 230708DA CH 230708 A CH230708 A CH 230708A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sludge
sewage treatment
treatment plant
chamber
chambers
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
August Dr Schreiber
Original Assignee
August Dr Schreiber
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by August Dr Schreiber filed Critical August Dr Schreiber
Publication of CH230708A publication Critical patent/CH230708A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/24Feed or discharge mechanisms for settling tanks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/003Sedimentation tanks provided with a plurality of compartments separated by a partition wall
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F2/00Processes of polymerisation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description


      3lelirkammerkläranlag    e.    Es ist     bekannt,    für .die Abwasserreini  gung und ähnliche     Zwecke    Kläranlagen zu  verwenden, deren Schlammraum mehrere  Kammern enthält. Bei solchen Mehrkammer  anlagen verursachte     bisher    die Schlamment  nahme grosse Kosten und Schwierigkeiten.  Die gesamte Kläranlage wird     unübersichtlich,     und die     Notwendigkeit,    jeweils an     verschie-          .denen    Stellen aus .den verschiedenen Kam  mern Schlamm zu entnehmen, ergibt eine     be-          trEchtliche        Erschwerung    des Betriebes.

   Dabei  werden die     Schlammentnahmerohre    in der       Regel    in der     Mitte    jeder einzelnen Kammer  hochgeführt. Sie sind entweder schräg ange  ordnet oder     gehen    mit einem horizontalen       Teil    auch noch durch die     Umfassungswand     des Klärbeckens.

   In beträchtlicher Tiefe un  terhalb     desWasserspiegels    ist an dem geraden       Steigerohr    eine     Abflussleitung    mit einem  Schieber vorgesehen, durch welchen dann  beim     'Öffnen    .der Schlamm nach     einem    tiefer       gelegenem.    Schlammbett     ;selbsttätig    abfliesst.  Diese     Schlammabzugsleitungen    werden bei    den     bisherigen        Mehrka.mmeranlagen    verhält  nismässig     lang,    wenn man sie nach     einem    ge  meinsamen Schacht ausserhalb des Klär  beckens führt.

   Wenn man anderseits jeder  Kammer eine     gesonderte        Schl.ammbeob-          achtungsstelle    zuordnet, so gibt es keine  Stelle, von der aus der     Bedienungsmann    einen  Überblick über den     Verschlammungsgrad    der  verschiedenen Kammern     gewinnt.    In beiden       Fällen    ist es trotz     ,gewissenhaftester    Bedie  nung nicht zu vermeiden, dass zum     Beispiel     bei der Abwasserreinigung zuviel Schlamm  abgelassen wird, das heisst dass ein zu grosser       Anteil    Abwasser mit auf das Schlamm  trockenbeet gelangt.

   Trotz gewissenhaftester  Bedienung ist es also mit :den bekannten An  lagen unvermeidlich,     dass    zu Beginn     und    am  Ende des     Sehlammabl.assens    ein .gewisser Teil  Abwasser aus .den Schlammkammern     mit    ab  fliesst, weil das Abfliessen von     Wasser    erst  dann festgestellt werden kann, wenn dieses  die manchmal recht langen     Leitungen    bereits  ausgefüllt hat.      Die Erfindung will diese     Nachteile    ver  meiden.

   Bei der     erfindungsgemässen    Mehr  kammerkläranlage mit     Schlammentnahmevor-          richtung        weist    letztere einen über dem ge  meinsamen Schnittpunkt der     verschiedenen          Schlammkammern-Trennwände    angeordneten  Tauchschacht auf, in den absperrbare       Schlammeneleerungsrohre    aus den einzelnen  Kammern     eingeführt    sind. Bei einem runden  Klärbecken mit     sektorföimigen,    zu einem  Kreis zusammengeschlossenen     Kammern    ist.

    .der Tauchschacht der     Schlamma.blassvorrieh-          tung    also nach der Mitte des Kreises ver  legt, um einerseits die     Rohrleitungslänge     zwischen Schlammraum und     Beobachtungs-          punkt    zu verkürzen, und um anderseits durch  geringere Längen der     Schlammsteigerohre     geringere Baukosten zu haben und abfliessen  den     Schlamm        aus    sämtlichen Kammern an  einer Stelle     feststellen    und beobachten zu  können.  



  Eine solche Anordnung hat den weiteren  Vorteil, dass man damit in der Mitte des Klär  beckens eine Stelle hat, von der aus etwa an  fallender Schwimmschlamm abfliessen kann.  



  Von dem Tauchschacht führt vorzugs  weise eine     Freigefällsleitung    zu einem  Schlammbehälter oder einem     Schlammtrok-          kenplatz.    Der     Ta.uehschacht    ist zweckmässig  gegen Eindringen des Wassers nach allen       Kammern    hin gut abgedichtet, so     dass    ein Ab  fliessen des Wassers der Kläranlage bei ab  gesperrten     Sehlammentleerungsrohren    nicht  möglich ist. Um ein Aufsteigen des     Tauch-          schachtes    zu verhindern, ist er zweckmässig  mit Zwischenwänden und mit den Schlamm  raumkammern-Trennwänden fest verankert.  



  Die Erfindung wird im folgenden an  Hand der Zeichnung, die ein Ausführungs  beispiel darstellt, beschrieben.  



       Fig.    1 veranschaulicht einen senkrechten  Schnitt längs Linie     C-D    der     Fig.    2,       Fig.    2 einen     Querschnitt.    längs Linie       _A-B    der     Fig.    1.  



  Innerhalb des durch eine kreisförmige       Umfassungswand    umschlossenen Klärbeckens    1 einer     Abwasserkläranlage    sind durch     1wi-          schenwä        nde    22 vier     sektorförmige    Kammern  gebildet. Die Kammern     stehen        untereinander     durch schmale Schlitze 23 in Verbindung, die  sich     über    einen wesentlichen Teil der Kam  merhöhe erstrecken. Die Schlitze  erden  durch zwei einander gegenüberstehende Kan  ten der     jeweiligen    Zwischenwand 22 und  einer dazu versetzt angeordneten     Mauerrippe     24 begrenzt.

   Das Abwasser tritt bei 2 in das  Klärbecken ein, durchfliesst dann nachein  ander die Kammern 3, 4, 5 und 6 und ver  lässt das     Klärbecken    bei 7. In der Mitte des  Klärbeckens,     über    dem gemeinsamen Schnitt  punkt der     Trennwände    22 befindet sich der  Tauchschacht 8, dessen Boden 9 unterhalb  des     Abwasserflüssigkeitsspiegels    liegt. Vom  untern Teil des Schachtes 8 aus führt eine       Schlammabflussleitung    10 zu dem     Schlamm-          behälter    oder einem     Schlammtrockenplatz.     Die     Leitung    10 ist als     Freigefällsleitung    aus  gebildet.

   Jeder der vier Kammern ist ein       Schlammentnahmerohr    12 zugeordnet,     da-s     über dem tiefsten Punkt der zugehörigen  Kammer angeordnet ist und bis nahe zum  Kammerboden     herabreicht.    Die     Rohre    12 sind       flüssigkeit.sdieht    durch den Boden 9 des       T < iuehschachtes    8 hindurchgeführt und die  in ihnen eingebauten     Ablasssehieber    können  mit Hilfe von dicht     nebeneinanderliegenden     Handgriffen 13 geöffnet oder geschlossen  werden.

   Bei     geöffnetem        Ablassschieber    steigt  der Schlamm in dem betreffenden Rohr 12  auf, ergiesst sieh in den Schacht 8 und fliesst  von dort durch die Leitung 10 ab. Der Be  dienungsmann kann nach     Belieben    Schlamm  proben aus dem     Schaehtemtnehmen,        und    zwar       (getrennt    für jede der vier Kammern.    Die geraden, bis über den Wasserspiegel         hinweggeführten    Steigrohre 12 können bei  etwaiger Verstopfung leicht mittels einer  längeren Stange oder durch Druckluft gerei  nigt werden.  



  Die beschriebene Anlage ist raumsparend,  leistungsfähig und ermöglicht eine leicht     he-          dienbare,    gut     übenvachbare    und zuverlässig       arbeitende        Schlammentnahme.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mehrkammerkläranlage mit Schlamment- nahmevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlammentnahmevorrichtung einen über dem gemeinsamen Schnittpunkt der ver schiedenen Schlammraumkammern - Trenn wände angeordneten Tauchschacht aufweist, in den absperrbare Schlammentleerungsrohre aus den einzelnen Kammern eingeführt sind.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Mehrkammerkläranlage nach Patent- anspruch, gekennzeichnet durch ein Klär becken (1) mit durch Zwischenwände (22) gebildeten Kammern, die untereinander -durch schlitzförmige Öffnungen (23) in Verbindung 1s stehen. 2.
    Mehrkammerkläranlage nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ,ge kennzeichnet, Jass die schlitzförmigen Öff nungen je durch zwei einander gegenüber- 2o stehende ganten des Mauerwerkes des Klär beckens begrenzt sind.
    3. Mehrkammerkläranlage nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, gekennzeich net .durch ein Lm Querschnitt kreisrundes 2s Klärbecken, dessen radial verlaufende Zwi schenwände sektorförmige Kammern begren zen.
CH230708D 1941-12-23 1942-11-19 Mehrkammerkläranlage. CH230708A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE230708X 1941-12-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH230708A true CH230708A (de) 1944-01-31

Family

ID=5871793

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH230708D CH230708A (de) 1941-12-23 1942-11-19 Mehrkammerkläranlage.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH230708A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH230708A (de) Mehrkammerkläranlage.
DE8906228U1 (de) Einbaugeruchsverschluß
DE503969C (de) Einrichtung zum Absaugen von Gemischen aus Abfallstoffen und Abwaessern aus mehreren Sinkgruben mit gemeinsamer Abflussleitung
EP0529464B1 (de) Fett- und Grobschmutzabscheider
DE2014018A1 (de) Karussell mit Sanitarapparaten und einem Ablaufrohr
AT209826B (de) Kläranlage
DE599017C (de) Aus Betonringen bestehender Saugbrunnen fuer Feuerloeschgeraete
DE6605337U (de) Tauchdiele fuer klaeranlagen
AT139272B (de) Biologische Kläranlage mit Horizontalstromfiltereinrichtung.
DE570425C (de) Aus einzelnen, fabrikmaessig hergestellten Bauteilen zusammengesetzte Klaeranlage
AT385304B (de) Sickerschacht
DE738240C (de) Abwasserklaergrube mit untergetauchten Klaerraeumen
DE303597C (de)
DE674194C (de) Filter, insbesondere fuer Kesselspeisewasser
AT123159B (de) Kleinkläranlage.
AT34796B (de) Diffusionsbatterie mit stetiger Materialzuführung und stetigem Saftablauf.
CH604657A5 (en) Siphon for urinal without water flushing system
DE537172C (de) Abflusskammer fuer die beiden Behaelter eines durch eine Zwischenwand unterteilten Spuelbeckens
AT51723B (de) Glockenheberspülvorrichtung.
DE479952C (de) Aus einzelnen Betonringen zusammengesetzte Klaergrube fuer Abwasserreinigung
DE319882C (de) Kellersinkkasten mit einem in einem Nebenschacht untergebrachten Rueckstauverschluss
DE809909C (de) Vorrichtung zur Trennung der fluessigen und der festen Bestandteile einer Suspension
DE716651C (de) Zwillingsklaeranlage zur Reinigung von Abwaessern
AT293300B (de) Einrichtung zur Entfernung von Leichtflüssigkeiten aus Abwässern
AT115640B (de) Selbsttätige Durchflußsperre mit Schwimmverschluß für Leichtflüssigkeitsabscheider.