Tisch-Nähmaschine. Zu jeder Nähmaschine gehören eine An zahl loser Teile, wie z. B. Nähfüsse und an- deme Hilfsvorrichtungen zur Ausführung be sonderer Näharbeiten, auch eine Anzahl Un terfadenspulen usw. Diese Zubehörteile wer den an Gestell- und Schrank-Nähmaschinen in einer Schublade untergebracht, die jedoch bei Nähmaschinen fehlet, welche für den Ge brauch auf einen Tisch aufzusetzen sind, so genannten Tisch-Nähmaschinen oder trag baren Nähmaschinen, weshalb man derartige Zubehörteile für tragbare Nähmaschinen in einer Schachtel unterbringt, die ohnehin für die Aufbewahrung von Nähfaden, Schrauben zieher, Schraubenschlüssel, Ölkännchen usw. vorgesehen ist.
Dies ergibt jedoch ein wirres Durcheinander der verschiedensten Dinge, was gewöhnlich das Herausnehmen einest be nötigten einzelnen Teils auf ersten Griff hin unmöglich macht, insbesondere wenn Teile durch abgewickelten Faden zusammengehal ten werden. Es kommt auch vor, dass der Sehachtelinhalt von, Kindern als Spielzeug benutzt wird und dabei Teile verloren gehen oder auch die ganze Schachtel abhanden kommt. Jedenfalls ist gewöhnlich, wenn ein Teil benötigt wird, mindestens ein Entwirren des Schachtelinhaltes vorzunehmen, was un angenehm ist und Zeitverlust bedeutet.
Um dem vorzubeugen, weist beider Tisch- Nähmaschine gemäss der Erfindung die Wand des hohlen DMaschinenkörpers wenigstens einen Klappteil auf, welcher derart als Träger für Nähzubehörteile ausgebildet ist, dass diese durch Aufklappendes Klappteils zugänglich gemacht und durch Zuklappen des Klapp teils im Maschinenkörper eingesehlossen wer den können.
Folglich hat man die betreffenden Näh- zubehörteile stets geordnet zur Hand, so dass dementsprechend Such- und Entwirrung ls arbeit erspart bleiben.
In der teilweise schematischen Zeichnung ist ein. Ausführungebeispiel des Erfindungs gegenstandes, veranschaulicht, wobei @am Ma- schinenkö-rper zwei Klappteile vorgesehen sind.
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Fig. <SEP> 1 <SEP> zeigt <SEP> einen <SEP> Aufriss <SEP> mit <SEP> Schnitt
<tb> durch <SEP> die <SEP> beiden <SEP> Klappteile,
<tb> Fig. <SEP> 2 <SEP> .in <SEP> grösserem <SEP> Massstab <SEP> den <SEP> einen
<tb> Klappteil <SEP> in <SEP> Offenstellung,
<tb> Fig. <SEP> 3 <SEP> eine <SEP> Oberansicht <SEP> zu <SEP> Eig. <SEP> 2 <SEP> und
<tb> Fig. <SEP> 4 <SEP> ebenfalls <SEP> in. <SEP> grösserem <SEP> Massstab <SEP> .den
<tb> zweiten <SEP> Klappteil <SEP> im <SEP> Schnitt.
<tb> Es <SEP> bezeichnet <SEP> 1 <SEP> den <SEP> hohlen <SEP> Maschinen körper <SEP> mit <SEP> dem <SEP> überhängenden <SEP> Arm.
<SEP> 2 <SEP> für <SEP> die
<tb> Nadelstange <SEP> uss.w., <SEP> und <SEP> mit <SEP> dem <SEP> freien <SEP> Ariii <SEP> 3
<tb> für <SEP> .den <SEP> Stoffschieber <SEP> ustv., <SEP> währende <SEP> 4 <SEP> die
<tb> Grundplbtte <SEP> ist, <SEP> mittels <SEP> welcher <SEP> die <SEP> Näli maschine <SEP> für <SEP> den <SEP> Gebrauch <SEP> auf <SEP> eine <SEP> geeignete
<tb> Unterlage, <SEP> wie <SEP> Tischplatte <SEP> oder <SEP> dergleichen
<tb> aufgesetzt <SEP> wird.
<tb> Am <SEP> stehenden <SEP> Teil,,dem <SEP> Ständer, <SEP> des <SEP> Ila schinenkörpers <SEP> 1 <SEP> besitzt <SEP> dessen <SEP> Wand <SEP> auf <SEP> der
<tb> dien <SEP> Nähwerkzeugen <SEP> abgekehrten <SEP> Seite <SEP> einen
<tb> Klappteil <SEP> ä <SEP> mit <SEP> Seharnierachse <SEP> 6.
<SEP> Dieser
<tb> Klappteil <SEP> 5, <SEP> der <SEP> eine <SEP> Anfasslippe <SEP> 7 <SEP> beisitzt,
<tb> wird <SEP> durch <SEP> einen <SEP> am <SEP> 31aschinenkörper <SEP> 1 <SEP> an geordneten <SEP> Schnappbalzen <SEP> 8 <SEP> in <SEP> Schliesslage
<tb> gehalten, <SEP> in <SEP> welcher <SEP> er <SEP> aussenseitig <SEP> reit <SEP> der
<tb> Wand <SEP> des <SEP> Maschinenkörpers <SEP> bündig <SEP> liegt, <SEP> so
<tb> ,dassi <SEP> er <SEP> an <SEP> der <SEP> Maschine <SEP> nicht <SEP> auffällt, <SEP> indem
<tb> nur.seine <SEP> verhältnismässig <SEP> kleine <SEP> Anfasslippe
<tb> 7 <SEP> vorsteht,
<SEP> was <SEP> sich <SEP> kaum <SEP> bemerkbar <SEP> macht.
<tb> Der <SEP> Klappteil <SEP> 5 <SEP> kann <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Finger <SEP> all.
<tb> seiner <SEP> Aufasslippe <SEP> 7 <SEP> erfasst <SEP> und <SEP> unter <SEP> Über windung <SEP> der <SEP> Federkraft <SEP> Ües <SEP> Schnappbalzens
<tb> 8 <SEP> -aus <SEP> der <SEP> lotrechten; <SEP> Schliesslage <SEP> in <SEP> die <SEP> in
<tb> Fig. <SEP> 1 <SEP> strichliert <SEP> und <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 2 <SEP> in <SEP> vollen
<tb> Liniengezeichnete <SEP> waagrechte <SEP> Offenlage <SEP> ge schwenkt <SEP> wenden:;
<SEP> letztere <SEP> ist <SEP> gegeben <SEP> durch
<tb> das <SEP> Zusammenwirken <SEP> einer <SEP> am <SEP> Klappteil <SEP> 5
<tb> vorhandenen <SEP> Zunge <SEP> 9 <SEP> mit <SEP> einem <SEP> im <SEP> Innern
<tb> dies <SEP> MasoMuenkörpers <SEP> 1 <SEP> vorgesehenen <SEP> An s <SEP> hlagsteg <SEP> 10.
<SEP> Der <SEP> Klappteil <SEP> 5 <SEP> besitzt <SEP> auf
<tb> dem <SEP> einen <SEP> Seite <SEP> eine <SEP> Anzahl <SEP> Erhöhungen <SEP> 11,
<tb> die <SEP> je <SEP> eine <SEP> Kopfschraube <SEP> 12 <SEP> aufnehmen,
<tb> welche <SEP> zum <SEP> Festhalten <SEP> eines <SEP> auf <SEP> die <SEP> Stirn seite <SEP> der <SEP> betueffenden <SEP> Erhöhung <SEP> 11 <SEP> aufge setzten <SEP> Nähfusses <SEP> 13 <SEP> dient <SEP> oder <SEP> eines <SEP> andern
<tb> zur <SEP> Ausführung <SEP> von <SEP> Näharbeiten <SEP> mit <SEP> der <SEP> Ma schine <SEP> bestimmten <SEP> Hilfsteils <SEP> 14 <SEP> bezw. <SEP> 15, <SEP> 16,
<tb> 17 <SEP> oder <SEP> 18. <SEP> Die <SEP> Zubehörbeile <SEP> 13-18 <SEP> sind <SEP> mit tels <SEP> eines <SEP> Schlitzes <SEP> 19 <SEP> auf <SEP> den <SEP> Bolzen <SEP> der <SEP> be treffenden <SEP> gopfscliraube <SEP> 12 <SEP> aufgeschoben;
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zum <SEP> Gebrauch <SEP> sind <SEP> diese <SEP> übersichtlich <SEP> auf
<tb> dem <SEP> Klappteil <SEP> 5 <SEP> wi,geordneten <SEP> Zubehörteile
<tb> einfach <SEP> von <SEP> ihrem <SEP> Sitz <SEP> abzuziehen <SEP> und <SEP> nach
<tb> Gebrauch <SEP> wieder <SEP> auf <SEP> ihren <SEP> Sitz <SEP> aufzuschie ben.
<SEP> In <SEP> Scliliesslage <SEP> des <SEP> Klappenteilss <SEP> 5 <SEP> befin de <SEP> n <SEP> si.cli <SEP> diese <SEP> Zubehörteile <SEP> 18-1a <SEP> im <SEP> -Uolil raiun <SEP> des <SEP> Mai <SEP> chiazenkörpers <SEP> 1, <SEP> so <SEP> dass <SEP> sie <SEP> von
<tb> aussen <SEP> nicht <SEP> sichtbar <SEP> sind <SEP> und <SEP> g@cigen <SEP> Ein f.lüsse <SEP> aller <SEP> Art <SEP> gesehützt <SEP> sind.
<tb> Am <SEP> liegenden, <SEP> ini <SEP> 4uerscluiitt <SEP> viereckigen
<tb> \feil <SEP> des <SEP> überhängenden <SEP> Armes <SEP> 2 <SEP> des <SEP> llaselii nenkörTers <SEP> 1 <SEP> besitzt <SEP> dessen <SEP> Wand <SEP> auf <SEP> de-r
<tb> Oberseite <SEP> einen <SEP> Klappteil <SEP> 20 <SEP> mit <SEP> Scharnier achse <SEP> 21.
<SEP> An <SEP> diesem <SEP> Klappteil <SEP> 20 <SEP> ist <SEP> im
<tb> Bereich <SEP> seiner <SEP> Scharnierachse <SEP> 21 <SEP> ein <SEP> im <SEP> Arm
<tb> 2 <SEP> angeordneter <SEP> federbeliasteter <SEP> Sperrschieber
<tb> 2 <SEP> 2 <SEP> wirksam, <SEP> welcher <SEP> im <SEP> Zusammenwirken
<tb> mit <SEP> Anse:hlagf'läclien <SEP> des <SEP> Klappteils <SEP> 20 <SEP> diesen
<tb> in <SEP> der <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 4 <SEP> in <SEP> vollen <SEP> Linien <SEP> ge zeichneten <SEP> waagrechten <SEP> Seliliesslage <SEP> sowie <SEP> in
<tb> der <SEP> strichpunktiert <SEP> angedeuteten <SEP> Offenlage
<tb> sichert. <SEP> In <SEP> Scliliess.lag´ <SEP> ist <SEP> der <SEP> Klappteil- <SEP> 20
<tb> aussenseitig <SEP> mit <SEP> der <SEP> Wand <SEP> des <SEP> Masehin@en hörpers <SEP> bündig, <SEP> so <SEP> dass <SEP> er <SEP> nicht <SEP> auffällt;
<SEP> er
<tb> kann, <SEP> zwecks <SEP> Aufklappens <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Finger
<tb> au <SEP> einer <SEP> nicht <SEP> gezeichneten <SEP> Anfasskerbe <SEP> er fasst <SEP> werden. <SEP> Der <SEP> Klappteil <SEP> 20 <SEP> besitzt <SEP> auf
<tb> der <SEP> einen <SEP> Seite <SEP> eine <SEP> Anzahl <SEP> einheitlicher
<tb> Bolzen <SEP> 23 <SEP> welche <SEP> am <SEP> freien <SEP> Ende <SEP> in <SEP> zwei
<tb> Schenkel <SEP> aufgeschlitzt <SEP> sind, <SEP> um <SEP> Federbolzen
<tb> zu <SEP> bilden, <SEP> welche <SEP> zur <SEP> Aufnahme <SEP> je <SEP> einer <SEP> Un t.erfadenspule <SEP> 24 <SEP> bestimmt <SEP> sind. <SEP> Diese <SEP> Spulen
<tb> 24 <SEP> werden <SEP> lediglich <SEP> auf <SEP> die <SEP> Bolzen <SEP> 213 <SEP> auf gesteckt.
<SEP> um <SEP> an <SEP> ihnen <SEP> infolge <SEP> der <SEP> Feder wirkung <SEP> der <SEP> Bolzense.henk <SEP> e1 <SEP> fesIgeha.lten <SEP> zu
<tb> werden. <SEP> In <SEP> @chliessla;gx@ <SEP> des <SEP> Klappenteils <SEP> 20
<tb> befinden <SEP> sieh <SEP> diese <SEP> Spulen <SEP> 24 <SEP> im <SEP> Hohlraum
<tb> des <SEP> überhängenden <SEP> Armes <SEP> 2 <SEP> des <SEP> Maschinen <I>körpers</I> <SEP> 1, <SEP> so <SEP> dass <SEP> sie <SEP> von <SEP> aussen <SEP> nicht <SEP> siGht ba.r <SEP> sind <SEP> und <SEP> geschützt <SEP> liegen.
<tb> Zufolge <SEP> der <SEP> beschriebenen <SEP> Aubildungs art <SEP> des <SEP> Masclii <SEP> ienkömpers <SEP> ist <SEP> den <SEP> vorgesehenen
<tb> Zubehörteilen <SEP> ihr <SEP> bestimmter <SEP> Platz <SEP> zugewie sen,
<SEP> so <SEP> dass <SEP> mal <SEP> sie <SEP> für <SEP> den <SEP> Gebrauch <SEP> .sofort
<tb> zur <SEP> Hand <SEP> hat, <SEP> wie <SEP> ohne <SEP> -weiteres <SEP> klar <SEP> ist.
<tb> Gegebenenfalls <SEP> kann <SEP> der <SEP> MaschinenkGr pe-r <SEP> auch <SEP> nur <SEP> einen <SEP> Klappteil <SEP> als <SEP> Träger <SEP> von
<tb> Nähzubehörteilen <SEP> besitzen, <SEP> statt <SEP> deren <SEP> zwei.