CH231285A - Mikroskop mit einer in seinem Unterteil angeordneten Feineinstellvorrichtung. - Google Patents
Mikroskop mit einer in seinem Unterteil angeordneten Feineinstellvorrichtung.Info
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Description
Mikroskop mit einer in seinem Unterteil angeordneten Feineinstellvorrichtung. Die Erfindung betrifft ein Mikroskop, bei dem die Feineinstellvorrichtung zur ge genseitigen Verschiebung von Mikroskop objektiv und Mikroskoptisch mit Rücksicht auf eine bequeme Bedienung im untern Teil des Instrumentes, also im allgemeinen tiefer als der Mikrosikoptisch, angeordnet ist. Die Feineinstellung kann in diesem Falle mit der auf dem Arbeitstisch ruhenden Hand erfol gen. Eine Ermüdung der Hand wird dadurch selbst bei langwierigen Arbeiten verhindert.
Bei den oben angebrachten Feineinstellvor richtungen wird ausserdem durch die Be lastung des Triebknopfes mit der einstellen den Hand leicht ein Durchbiegen des Ober teils bewirkt, was bei starken Vergrösserun gen zu einer gewissen Unsicherheit der Ein stellung führt.
Bei einer bekannten Mikroskopausführung mit untenliegender Feineinstellvorrichtung ist in der Nähe der Kippachse ein Zahnräder getriebe angebracht. Die Übertragung nach, oben erfolgt mittels einer Zugstange, die mit tels eines oben angeordneten Hebels die Be wegung auf die oben liegenden Führungs teile und damit auf den Mikroskoptubus über trägt. Diese Ausführung ist infolge der Viel zahl der Bestandteile teuer und kommt wegen des verhältnismässig hohen Preises für billige Mikroskope kaum in Frage.
Bei einer andern bekannten Ausführung befindet sich im Innern des Stativs ein be sonderer Träger, der sich über fast die ganze Länge des Instrumentes erstreckt und an dessen obern Ende der Mikroskoptubus ange bracht ist. Er ist in Rollen oder Kugeln ge lagert und wird in bekannter Weise mittels Schnecke, Schneckenrad und Kurvenscheibe verschoben.
Diese Ausfühmung ist wegen der Notwendigkeit eines besonderen Innenträgers mit Rollen- oder Kugellagerung ebenfalls teuer. Auch das hohe Gewicht der auf der Feineinstellvormichtung ruhenden Teile be- einträchtigt die einwandfreie Wirkung der Vorrichtung.
Solche Feineinstellvorrichtun gen, bei denen eine Schnecke mit Schnecken rad verwendet werden, sind gegen axiales Spiel der Antriebsvorrichtung ungemein empfindlich. Selbst bei geringem axialem Spiel tritt bereits ein merklicher Totgang auf.
Von den erwähnten Mikroskopen unter scheidet sich das Mikroskop nach der Erfin dung dadurch, dass die Feineinstellvorrich tung als Antriebsmittel eine Spindel mit Kegelgewinde aufweist, in dem ein die Ver schiebung vermittelndes Glied geführt ist. Dieses Glied kann in der Führung gleiten oder abrollen.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform des erfindungs gemässen Mikroskops. Das dargestellte Mi kroskop ist relativ billig und die Feineinstell vorrichtung spielfrei.
Fig. 2 zeigt ein Detail dieser Vorrich tung, Fig. 3 eine Variante dieses Details,.
Die Antriebsspindel a trägt ein kegeliges Gewinde b, auf dem das erste der die Ver schiebung der Optik vermittelnden Übertra gungsglieder o gleitet oder abrollt, wenn die Spindel gedreht wird. Dabei führt das be treffende Übertragungsglied eine Bewegung aus, die von der Kegelsteigung und der Ge windesteigung abhängt. Diese Bewegung setzt sich somit aus einer axialen und aus einer radialen Komponente zusammen. Für die Feineinstellung hat allein die radiale Komponente Bedeutung. Die axiale wird bei der Ausführung nach Fig. 2 dadurch gehoben, dass das erste Übertragungsglied eine leere Bewegung parallel zur Spindelachse ausführt.
Diese zuletzt genannte Bewegung, die unter Umständen doch zu gewissen Un genauigkeiten führen könnte, kann in beson dere vorteilhafter Weise dadurch vermieden werden, dass bei der Ausführung nach Fig. 3 auf der Spindel ausser dem kegeligen Ge winde ein zylindrisches Gewinde d mit gleicher Steigung vorgesehen ist und die Spindel a mittels dieses Gewindes d in einem als Mutter ausgebildeten Lagerstück e ge führt wird. Jetzt führt die Spindel ausser der Drehbewegung auch eine axiale Bewegung aus und das erwähnte Übertragungsglied c bewegt sich nur noch in einer zur Spindel achse senkrechten Ebene. Die axiale Bewe gung der Spindel kann leicht in Kauf ge nommen werden, wenn man sie in der Kipp- achse des Mikroskopes anordnet.
Diese ist wegen der gabelartigen Ausbildung des Fusses verhältnismässig lang, so dass räumliche Schwierigkeiten nicht auftreten. Die Kipp- achse ist an sieh schon ein sehr einfacher U m- drehungskörper. Es ist leicht, an diesem Körper Bohrungen für die Spindel vorzu sehen. Die Einrichtung ist also fertigungs- tecbnisch auch in dieser Beziehung vorteilhaft.
Als weiteres Übertragungsglied ist ein im Träger g angeordneter Hebel f vorgesehen. Von hier erfolgt die Bewegungsübertragung nach oben in besonders vorteilhafter Weise allein durch eine im hohlen Träger -g ange ordnete Schubstange h. Weitere Übertra- gungs oder Übersetzungsglieder oberhalb der Schubstange h sind nicht vorhanden. Dieselbe wirkt nämlich unmittelbar auf ein im obern Teil des Stativs geführtes Aggregat 1, wel ches Objektiv und Okular enthält und bei der Feineinstellung als Ganzes verschoben wird, während bei der Grobeinstellung die Teile dieses Aggregates gegeneinander verschoben werden. Die gesamte Feineinstellvorriehtung steht unter Kraftschluss, der durch die Feder i bewirkt wird und arbeitet also spielfrei.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mikroskop mit einer in seinem untern Teil angeordneten Feineinstellvorrichtung zur gegenseitigen Verschiebung von Mikroskop- objektiv und Mikroskoptiseh, dadurch ge o<B>bjel</B> kennzeichnet, dass die Feineinstellvorrichtung als Antriebsmittel eine Spindel (a,) mit Ke- gelgewinde (b) aufweist, in dem ein die Ver- sehiebimo; vermitteln:aes Glied (c) gefiihrt ist.<B>UNTERANSPRUCH:</B> Mikros,l@op nach Patentanspruch, dadurch gekennzeielinet, dass die Übertragung der Be- wegung von den unten angeordneten Über tragungsgliedern (c, f) auf ein im obern Teil des Stativs geführtes, das Objektiv enthalten des Aggregat (l) mittels einer in einem hohlen Träger (g) angeordneten Schubstange (h) unmittelbar auf das genannte Aggregat (b) erfolgt, das bei der Feineinstellung als Ganzes verschoben wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE231285X | 1942-01-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH231285A true CH231285A (de) | 1944-03-15 |
Family
ID=5874827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH231285D CH231285A (de) | 1942-01-20 | 1943-02-05 | Mikroskop mit einer in seinem Unterteil angeordneten Feineinstellvorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH231285A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1093582B (de) * | 1958-05-20 | 1960-11-24 | Jenoptik Jena Gmbh | Koaxiale Grob- und Feineinstellvorrichtung fuer optische Geraete, insbesondere fuer Mikroskope |
| US3135817A (en) * | 1960-06-23 | 1964-06-02 | American Optical Corp | Microscope focus adjustment means utilizing compound cam |
-
1943
- 1943-02-05 CH CH231285D patent/CH231285A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1093582B (de) * | 1958-05-20 | 1960-11-24 | Jenoptik Jena Gmbh | Koaxiale Grob- und Feineinstellvorrichtung fuer optische Geraete, insbesondere fuer Mikroskope |
| US3135817A (en) * | 1960-06-23 | 1964-06-02 | American Optical Corp | Microscope focus adjustment means utilizing compound cam |
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