CH231292A - Verfahren, um aus walzbarem Metall ein Walzprodukt mit in Längsrichtung variierender Stärke herzustellen. - Google Patents

Verfahren, um aus walzbarem Metall ein Walzprodukt mit in Längsrichtung variierender Stärke herzustellen.

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CH231292A
CH231292A CH231292DA CH231292A CH 231292 A CH231292 A CH 231292A CH 231292D A CH231292D A CH 231292DA CH 231292 A CH231292 A CH 231292A
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CH
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work rolls
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Aktiebolag Sandviken Jernverks
Original Assignee
Sandvikens Jernverks Ab
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B37/00Control devices or methods specially adapted for metal-rolling mills or the work produced thereby
    • B21B37/16Control of thickness, width, diameter or other transverse dimensions
    • B21B37/24Automatic variation of thickness according to a predetermined program

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description


  Verfahren, um aus walzbarem Metall ein Walzprodukt mit in Längsrichtung  variierender Stärke herzustellen.    Zu gewissen konstruktiven Zwecken, bei  spielsweise in der modernen, Flugzeugfabrika  tion, hat es sich als wünschenswert und in  vielen Fällen als notwendig erwiesen,     Band-          oder    Blechprodukte aus Eisen oder anderem  Metall mit in Längsrichtung variierender  Stärke zu verwenden. Solche Produkte meit  genügend     kleinen        Toleranzen        herzustellen,     hat sich früher, abgesehen von der Verwen  dung einer spanabhebenden Bearbeitung, als  unmöglich erwiesen.

   Man ist jedoch auch bei  einer spanabhebenden Bearbeitung an verhält  nismässig kleine Abmessungen des Produkt  gebunden gewesen, unter anderem wegen den  ausserordentlich hohen Herstellungskosten.  



  Das vorliegende Verfahren     bezweckt,    aus  walzbarem Metallein Walzprodukt (in     Blech-          oder    Bandform) mit in Längsrichtung variie  render (abnehmender bezw. zunehmender)    Stärke, sogenannte keilförmige Bänder oder  keilförmiges Blech herzustellen. Dieses Ver  fahren     zeichnet    sich     dadurch    aus,     dass    der    gegenseitige     Abstand    der     Arbeitswalzen     kontinuierlich geändert wird, während ihre  Umdrehungsgeschwindigkeit konstant gehal  ten wird, solange die bezweckte Stärke  änderung per Längeneinheit die gleiche ist.  



  Vorzugsweise wird ein Metallstreifen  gleichförmiger Stärke und     von    einer Länge,  die kleiner oder grösser als die gewünschte  Länge naoh der Walzung isst, zwischen die  Walzen eines mit gewisser Geschwindigkeit  laufenden Walzwerkes eingesteckt, wobei  gleichzeitig die Pressarmatur des letzteren im  Sinne einer gegenseitigen Annäherung bezw.  Entfernung der Walzen in Funktion tritt,  ,derart,     däss    der     Streifen        eine        konstant    ab  nehmende     bezw.        mnehmende    Stärke erhält.

    Die     Walzurig        kann    an dem erhaltenen Strei  fen wiederholt     werden.    Für     die        kontinuier-          liche        Änderung    das gegenseitigen Abstandes  der     Arbeitswalzen        wund    bei Regelung ihrer       Umdrehungsgeschwindigkeit    von Hand     vor-          zugsweise        ein        die    Stärke des Streifens      messendes Organ oder eine Schablone ver  wendet. Mindestens ein solches Organ bezw.

    eine solche Schablone kann auch sowohl für  die Abstandsänderung der Walzen wie auch  für die Regelung ihrer Umdrehungsgeschwin  digkeit verwendet werden.  



  In gewissen Fällen kann das     Walzver-          fahren    für die     Anwendung    einer Wärme  behandlung unterbrochen werden. Damit das  Produkt eine durchgehend gleichmässige  Härte aufweist, ist das Band nach dem  letzten Glühen derart zu walzen, dass die pro  zentuale Stärkereduktion in jedem Quer  schnitt des Streifens die gleiche ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren, um aus walzbarem Metall ein Walzprodukt mit in Längsrichtung variie render Stärke herzustellen, dadurch gekenn zeichnet, dass der gegenseitige Abstand der Arbeitswalzen kontinuierlich geändert wird, wahrend ihre Umdrehungsgeschwindigkeit konstant gehalten wird, solange die be zweckte Stärkeänuderung per Längeneinheit die gleiche ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekemnzeichnet, dass einem Metall streifen gleichförmiger Stärke und von einer Länge, die kleiner als die endgültige Länge nach der Walzung ist, eine konstant ab nehmende Stärke gegeben wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass einem Metall streifen gleichförmiger Stärke und von einer Länge, die grösser als die endgültige Länge nach der Walzung ist, eine konstant zu nehmende Stärke gegeben wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Metallstreifen, der eine variierende Stärke erhalten hat, nach einer Wärmebehandlung derart wieder gewa.lzl; wird, dass die prozentuale Stärke- redukltion in jedem Querschnitt des Streifens die gleiche ist, damit er über die ganze Länge eine gleichlmälssige Härte aufweist. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für die kontinuier liche Änderung des gegenseitigen Abstandes der Arbeitswalzen ein die Streifenstärke nmesendes Organ verwendet wird, während die Unmdrelhungsgeschwindiglkeit der Arbeits walzen von Hand geregelt wird.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennuzeichnet, dass sowohl für die kontinuierliche Änderung des gegenseitigen Abstandes der Arbeitswalzen als auch für die Regelung ihrer Umcdrelhungsgeschwindig- keit nmindestens ein die Streifenstärke messendes Organ verwendet wird. d. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für die kontinuier liche Änderung des gegenseitigen Abstandes der Arbeitswalzen eine Schablone verwendet wird, wäihrend die Umdrehungsgeschwindig keit der Arbeitswalzen von Hand geregelt 7.
    Verfahren nach Patentanspruclh, da- durcih gekennzeichnet, dass sowohl für die kontinuierliche Änderung des gegenseitigen Abstandes der Arbeitswalzen wie auech für die Regelung ihrer Umdrehungsgeschwindig- l@eit nii-ndestens eine Schablone verwenclet iviz d.
CH231292D 1941-08-09 1942-07-24 Verfahren, um aus walzbarem Metall ein Walzprodukt mit in Längsrichtung variierender Stärke herzustellen. CH231292A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971961C (de) * 1951-12-18 1959-04-30 Fritz Dr Singer Walzenstreckmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971961C (de) * 1951-12-18 1959-04-30 Fritz Dr Singer Walzenstreckmaschine

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