CH231353A - Zwischenlage für Drahtwicklungen, insbesondere auf Spulen. - Google Patents
Zwischenlage für Drahtwicklungen, insbesondere auf Spulen.Info
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Description
Zwischenlage für Drahtwicklungen, insbesondere auf Spulen. Die bekannten mit Papierzwischenlagen gewickelten Drahtspulen haben im allgemei nen den Nachteil, dass die äussersten Win dungen einer Lage entweder beim Wickel vorgang oder im Betrieb infolge Erschütte rung leicht herausrutschen, wodurch Win- dungsschlüsse auftreten.
Das Herausrutschen wird beim Wickelvorgang noch dadurch be günstigt, dass der aufzuwickelnde Draht unter Zug steht und die Tendenz hat, die Ränder des Papierstreifens hinunterzudrük- ken. Um ein Herausrutschen zu verhindern, behilft man sich bisher damit, einen mög lichst breiten Rand des Papiers, z. B. 2 bis 4 mm, frei zu lassen und die Stärke des Papiers dem Drahte anzupassen, damit der Papierrand stabil genug ist, um nicht vom Draht herabgedrückt zu werden. Beide Mass nahmen müssen jedoch mit einem schlechten Füllfaktor der Spule erkauft werden.
Diese Nachteile werden durch den Gegen stand vorliegender Erfindung weitgehend be hoben. Gemäss der Erfindung ist wenigstens einer der Ränder der Zwischenlage verstärkt; um das Abrutschen der äussersten Windun gen jeder Lage zu vermeiden. Diese Verstär kung ermöglicht, den Rand der Zwischen lage, z. B. des Papiers, so zu versteifen, dass er vom Drahtzug beim Wickeln nicht -herab gedrückt werden kann, und den äussersten Drahtwindungen einen Halt zu geben, damit sie auf der sonst glatten Papieroberfläche nicht herausrutschen können.
Auf beiliegender Zeichnung sind ver schiedene Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes in den Fig.1 bis 8 im Querschnitt dargestellt. Fig. 9 ist ein Teil einer Seitenansicht von Fig. 8, und Fig. 10 zeigt eine gewickelte Spule.
Gemäss Fig. 1 besitzt die Zwischenlage 1 zwei einfach umgebördelte Ränder 2, über welche die äusserste Windung des Drahtes 3 nicht herausrutschen kann.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind die Ränder 2a mehrfach umgebördelt, beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 die Ränder 2b eingerollt, während bei den Aus führungsbeispielen nach den Fig. 4 und 5 die Ränder 2c bezw. 2d gefaltet sind.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 sind auf die zwei Ränder Streifen 2e auf geklebt. Das Ausführungsbeispiel nach Fig.7 ist ähnlich demjenigen nach Fig.1, indem die Ränder 2 umgebördelt sind; in dieselben ist zudem je ein Faden 4 eingelegt.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 und 9 sind die Ränder 2 f flanschartig auf gebogen und weisen Einschnitte 5 auf.
Fig.10 zeigt eine Spule 6, bei welcher zwischen den einzelnen Lagen der Draht wicklung Zwischenlagen 1 mit zwei um- gebördelten Rändern 2 nach Fig. 1 vor gesehen sind.
Das Verstärken, z. B. das Umbördeln, Um falten oder Einrollen, kann durch irgend welche für diese Zwecke an sich bekannte Mittel ausgeführt werden.
Durch das Verstärken der Ränder der Zwischenlagen kann das isolierende Papier sehr dünn gehalten werden, und die Draht lagen können bis an die Verstärkung des Randes hinaus gewickelt werden; der Ab stand zwischen der äussersten Drahtwindung und dem Spulenra,nd kann auf 0,5 bis 1 mm reduziert werden. Das dünne Papier und die verstärkten Ränder verbessern den Füllfak tor der Spule wesentlich und erhöhen gleich zeitig deren Güte.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zwischenlage für Drahtwicklungen, ins besondere auf Spulen, dadurch gekennzeich net, dass wenigstens einer ihrer Ränder ver stärkt ist, um das Abrutschen der äussersten Windringen jeder Lage zu vermeiden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Zwischenlage nach Patentanspruch, da durcli gekennzeichnet, dass der Rand um gebördelt ist. 2. Zwischenlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Rand mehr fach umgebördelt ist. B. Zwischenlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Rand ein gerollt ist. 4. Zwischenlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Rand um gefaltet ist. 5.Zwischenlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf den Rand Streifen aufgeklebt sind. 6. Zwischenlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Umbördelung ein Faden ein gelegt ist. 7. Zwischenlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Rand flansch- artig a.tzfgebog-en ist und Einschnitte auf weist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH231353T | 1942-11-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH231353A true CH231353A (de) | 1944-03-15 |
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ID=4457076
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH231353D CH231353A (de) | 1942-11-13 | 1942-11-13 | Zwischenlage für Drahtwicklungen, insbesondere auf Spulen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH231353A (de) |
-
1942
- 1942-11-13 CH CH231353D patent/CH231353A/de unknown
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