CH231492A - Verfahren zur Herstellung von Ketosteroiden. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Ketosteroiden.

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CH231492A
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    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12PFERMENTATION OR ENZYME-USING PROCESSES TO SYNTHESISE A DESIRED CHEMICAL COMPOUND OR COMPOSITION OR TO SEPARATE OPTICAL ISOMERS FROM A RACEMIC MIXTURE
    • C12P33/00Preparation of steroids
    • C12P33/02Dehydrogenating; Dehydroxylating

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     getosterolden.       Die     Herstellung    von     Ogyketonen        dem          Steroidreihe        durch        biochemische        Dehydrie-          rurm    von eine     Hydroxylgruppe    enthaltenden  Steroiden     und    nachfolgende     Hydirierung          einer        getogrupp.e    in dien     Dehydiriiemungs          pro,dukten    ist     bekannt.     



  Es     wurdie    nun     .gefunden,    dass man dabei       in        vielen    Fällen zu     besonders    guten Ergeb  nissen gelangt, wenn man die     Dehydrierung     und     Hydrierung    nacheinander auf     bio.-          chemns,ahem.        Wege        :durchführt,    ohne     Üas        Pro,-          dukt    der     DehydTilerung        zwntsichenhiinein    zu  isolieren.  



       Dieses    Vorgehen :erweist sich besonders       in    der     Androstaureihe    als     vorteilhaft.    Man       kann    so z. B. auf einfache Weise vom     De-          hydraandrossteron    über das nicht zu     isollie-          rendie        Androistendion    zum     Testosteron    ge  langen,     indem    man     zunächst        Dahydro@andro:

  -          steron        mit    Hilfe     sogenanuter        verarmter     Hefe der     biachemislchen        Oxydation.    zu     Andro-          stendion    unterwirft und     diawauf    zu dem das       Andirostendion    enthaltenden     biochemischen            Ogyd,ationsgemisich        ein    Substrat     zufügt,

          wel-          che8        die        biochemische        Reaktion    der Hefe       nunmehr        im        Sinne        einer        Reduktion.    verlaufen       Iässt.        Geeignet        sind        hierfür    z.

   B.     Zusätze    von  Kohlehydraten, von     Abbaupmo:dukten    von       gahlehydraten,    wie     Glycerinphosphorsäure,     und andere     mehr.     



       Analio;g        kann    man auch     in    der     Pnegnan-          und        Cortinmeihe    vorgehen.  



  Für     die        Durchführung    der     Dehydrierung          kann    man     sich        auch        der    Hilfe     .gewisser        an-          desrn        Mikrooxtganis@men,    z.

   B. der     Hilfe   <B>von</B>       Bakterien        oder    von Schimmelpilzen     bezw.     :der     Hilfe    von     hieraue        erhältlichen        Enzymen     bedienen. Von -den     Bakterien        seien    z.

   B. ge  nannt-     die        Bakterien    der     Acetobactezgruppe,          insbesondere        das        Baeterium        (Acetobacter)          Pasteurianum,        feiner    Bakterien wie     Micro-          coccuo        oblonguss    sowie     Sarbosebakterien;    von  den     Schimmelpilzen    können     ,gewisse        -Assper-          gillaceen    mit Vorteil verwendet werden.  



  Als     besonders        vorteilhaft    hat     seich    die       Verwendung    vom     sogenannter        "varammter"              Hefeerwiesen,    wie sie z.     B.        nach:        Wieland.     ,Annalen der Chemie",     Bd.    49?, S. 183     ff.     durch     Schütteln    von     I-Iefesiuspensi:onen    in     To-          luod:

  wa.ss,er    mit     Sauerstoff        erhältlich    ist.  



  Die     biochemische        Dehydrierunb    wird       zweckmässig    unter     aeroben        Bedingungen        oder     in Gegenwart von sekundären W     asse:r^s@t,off-          a,cceptoren,    wie     Methylenblau,        Chnen    oder       dergleichen        durchgeführt.     



       Sind    im Ausgangsmaterial ausser der oder       den    zu dehydrierenden     Hydroxylgruppen     noch     andene        dehydrierhare        Hydroxylgruppen     enthalten, so kann man diese, falls erforder  lich, vor     diem    Angriff der     hi:ocheinischen        De-          hydirierungsmittel        schützen.    Das     gleiche    ist.

    der     Fa,1l,    wenn     hydrie,rbarss    Gruppen     zugegen          sind,    die nicht hydriert werden     sollen.     



  <I>Beispiel:</I>  8 g Hefe     (Mailand:,        flockige    Fermente)  werden in 30 cm' Wasser     suspendiert,    mit.  10     em@    n/5     Na;-HPO,@-Lösung        und    10 cm'       11/5        KHIP04-Lösung    versetzt     und        \?0        Situn-          ,den    in     .Sauerstoffatmosphäre    bei     32         gesehüt:

  -          tel,t.    Man fügt dann ?00 mg     Dehyd@troam-d-ro-          s:teron,    in 30 cm' Wasser     su        spendiiert,    hinzu  und     schüttelt        diie        Mischunb        anschliessen@d    noch       weitere    48     Stunden    in     Sauerstoffa,tmosphä.re.     



       Hieirnaach    wird :eine     Lösung    von 25     g        In-          vertzucker    in 150     cm7        Wasser        hinzugefügt     und     das        Reaktionsgemisch    in ,einer     Gärungs.          flaL.ohe    drei     Tagte    bei     Zimmei-tempera.ttir          stehengelaesen.     



  Das     Reaktionsigemiseh        wird        dann    mit  Äther extrahiert     und,    die     äthemi    ehe Lösung mit       Waeser,        Nat.ranlauige,    n/1 Salzsäure und     wie-          derum        mit    Wasser     gewaschen.    Nach dem       Trocknen    über     Natiiumsulfat    wird die äthe  rische     Lösung        :

  eingedjampft.    Der     verbleibende          Rückstand    wird aus Aceton und     Petrolätb#;#r          umkrz;stallisiert.    Man     erhält    120     mb        einer     Substanz vom F.     151 ,    die sich als identisch       mit        Testosteron    erweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Keto- steroiden durch biochemische Dehydrierun@ von eine Hydroxylgruppe enthaltenden Ste- roiden und nachfolgende Hydrierung einer Ketogruppe in -den Dehydrierungsprodukten. da,f@uir ch gekennzeichnet,
    dass man beide Ope- ra.li:o,nen nacheinander auf biochemischem Wege dtirchfüh;rt. ohne das Pro,dukt d'er De- hydrierung zwischenhinein zu isolieren. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren n .eh Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass man die Dehy drie- runb unter a.erobeir Bedingungen durchführt. Verfahren nach Patentanspruch, da- durehgekennzeichnet,
    dass man die D-eliydrie- rung mit Hilfe von Bakterien der A.Geto- ba.etergruppe durchführt. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 iurd 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass man die Dehydrierung mit Hilfe von Bacterium Pmteurilarruim durch- führt. 4.
    Verfahren nach Patenta:n:sprucli, da durch gekennzeichnet, dass man für die Durchführung der Dehydrierting "vL#ra,rm.te" Hefe verwendet. 5.
    Verfahren nach Patentancpruch, du- durch gekennzeichnet, da.ss mau die Hydrie rung in der Weise durchführt, dass man einem Reaktions,gemiseh, welches durch De- hyd,rie:
    rurrb mittels "verarmter" Hefe erhal ten wurde, ein Substrat zmsetzt, welches die biochemi ehe Reaktion nunmehr im Sinne einer 1-lydrie@tuilig verlaufen lässt.
    d. Verfa.bren nach Pa@tc>,ntatisprueh und Unteranspruch 5, daadurch gekennze;i,chnet, diass man.<B>als</B> 'Substrat ein Kohlehydrat ztt- setzt.
CH231492D 1937-12-30 1938-06-01 Verfahren zur Herstellung von Ketosteroiden. CH231492A (de)

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