CH231515A - Vorrichtung zum Bestimmen der Härte kleiner Körper. - Google Patents

Vorrichtung zum Bestimmen der Härte kleiner Körper.

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CH231515A
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Optische Werke C Reichert
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Reichert Optische Werke Ag
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/42Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid

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Description


  



  Vorrichtung zum Bestimmen der e Erfindung betrifft kleiner Gef gebestandteilen, nach dem Ein
Die HÏrte eine Vorrichtung zum   Bestimmen der Härte Meiner Körper,    z.   B.    von K¯rper.    dringverfahren,    bei dem der   Eindruckkörper    durch eine Feder belastet wird. Die   Durch-      bieg'ung dieser Feder dient    in an sich bekannter Weise als Mass für, die Belastung, und in    ebenfaMs. bekannter Waise wird sowohl diese    Durchbiegung als auch die Gr¯?e des vom    Eindringkorper erzeugten Eilndruckes a-uf    optischem Wege gemessen.

   Gegenüber den bekannten Ïhnlichen HÏrtepr fern besteht die   Erfifndjunjg    nun darin, da? als Belastungs   nuthtel'diedturehdieVerdrehungeineroder    mehrerer elastischer Wellen, entstehende Verdrehungskraft dient. Als wesentlicher Vorteil der Anwendung von Torsionswellen als fe  dernde Eiamente    sei   abgeführt, dass    sich   so,-    wohl die Lage der   Einspa. nmstellen als auch    die Durchmesser der Wellen bei einer Serienanfertigung sehr genau einhalten lassen, wo   durch ein nachträgliches Abstinunen der ein- zelnen Appa. ra. te erübrigt werden kann. Auch      die Einzelanfertigung oder Eichung der    zur Belastungsmessung verwendeten Teilung kann dadurch  berfl ssig werden.



   Ein   weitererVoeilcbrVorriehtuingliegt    darin, da? Torsionswellen sich leicht so aus  fülhren    lassen, da? sie gegen ber allen Beanspruchungen, die nicht in Richtung der Torsion erfolgen, hohen Widerstand leisten. Der von den Torsionswellen getragene   Eindring'-    k¯rper lÏ?t sich dann nur schwer aus der    dnroh'd)iaEonetru.ktionder'VorriohtTjn.gvor-    geschriebenen Bahn herausdr cken. Es k¯nnen daher Ausf hrungsformen der erfindungsgemÏ?en Vorrichtung angegeben werden, welche   keine Gleitfuhnrngen für den      Eindrinigkorper mit ihrer    das Messergebnis verfÏlschenden Reibung aufweisen.



   In den Abb.   1    bis 4 ist beispielsweise eine    Ausführungs. form der Vorrisshtmng nach der    Erfindung dargestellt, wÏhrend Fig. 5 eine Detailvariante zeigt.



   Die Abb.   1    zeigt einen Längsschnitt durch die Vorrichtung, welche auf   dem Tu-    bus seines   nur teilweise gezeichneten Mikro-    skopes angebracht ist, dessen Objektiv in der  Vorrichtung erhalten ist. Der Eindringkörper, z. B. eine   Dia, mantpyramide, 1    befindet sich hier in der Gebrauchsstellung.



  Durch h Anheben der   Vorrichtung mittels    der Feineinstellung   des Mikroskopes wird die    Spitze der Diamantpyramide in. den auf dem    Objekttisch. des Mikroskopes Hegenden Prüf-    ling 2 gepre?t und dadurch der Eindruck erzeugt.



   Wie aus Abb. 2 ersichtlich ist, kann durch Schwenken   de's      obern    Teils der   Vor-      richtung um. die mechanische Achse    3 ein Mikroskopobjektiv 4 zum Ausmessen des   Eindruckes    in die Gebrauchsstellung gebracht werden. In der Stellung gemÏ? Abb. 1 be  fin, d, en si, oh    die optischen Systeme 5 und 6. sowie das Prisma 15 im Strahlengang des   Mikroskopes. Diese Systeme    dienen zum Messen der Bewegung des den Eindringk¯rper tragenden Teils 32 gegen ber dem   Ha.    upittrÏger 22 mittels s der Teilung 33.

   Es kann also mit dem   gleichen Mikroskopokular    13 sowohl die Belastung als auch - nach   Umseha. lteni-die Gross    des   Eindrucken ge-      messies    werden. Die AnschlÏge 8, 9, 10 und 11, die die Schwenkbewegung begrenzen, sind so justiert, dass der zu untersuchende, mit Hilfe des im Okular 13 angeordneten Faden   kreuzes seimer Lage nach bestimmte G-efüge-    bestandteil, nach dem Umschalten der Vor   richtung und Eeranführen derselben mittels    der   FeineinsteHung, von der Mitte    des Ein  dringkorpers, z. B. also von    der Spitze liner Dimantpyramide, getroffen wird.

   Die   Fa-       denkre. uzmitte und die Mitte des Eindring- körpers kann man also, wenn man die Um-    schaltung ber cksichtigt, als optisch einander zugeordnet bezeichnen. Infolge des kleinen    Winkels dieser Sehaltbewegung und durch    basonders krÏftige Ausbildung der Achse 3 und der   Anschlage 8-11 ist die erforderliche    Genauigkeit gewÏhrleistet. Die   Auflieht-       bel'euohtumg'desPrüflings2.erfolgtdurch    das Objektiv 4, die der Teilung   33durchdie    Linsen 5, 6 und das Prisma 15.

   Die Lichtzuf hrung geschieht, mittels eines in die    VoTrichtung eingebauten Opak-IUuminator. s    mit den Linsen Linsen   17,    18 und dem Planglas   19.    Die   Vorrichtung ist mititels    einer   Schwal-      benschwanzführung    20   naeh    Abb. 4 abnehmbar mit dem Mikrosikoptubus verbunden. In Abb. 3 ist derjenige Teil der Vorrichtung nach Abb. 1, 2 und 4 vergr¯?ert dargestellt. welcher die Federbelastung des Eindring  körpers durch Torsionsfederung der    beiden Wellen 21 bewirkt. Diese Wellen 21 sind mit dem HaupttrÏger 22 und den Armen 23, 24, 25, 26 fest verbunden.

   Das Stahlband 27 verbindet   die an den Enden    der Arme   befind-      liehen Rotationsflächen 28 und    29 und wird durch die beiden Spiralfedern 30 und 31 straff angespannt. Die Arme 23 und 24 bezw.



  25 und 26 bestehen vorzugsweise aus je   einelm    einzigen St ck, indem ihre Enden   jochartig verbunden sind.    Die   Fssdern    30 und.



  31 sind so bemessen, da¯ auch bei einer maximalen Pr fbelastung eine Durchbiegung derselben nicht eintritt. Bewegt sich nun bei Betätigung der   Feineinstellung des Mikro-    skopes der HaupttrÏger 22 der   Vorrichtting    in Richtung des Pfeils und st¯¯t hierbei die Spitze des   Eindringkörpers an der Prüffläohe       auf Widerstand, so wird unter gleichzeitiger    Beanspruchung der Wellen   21    auf Torsion ein Abrollen des Bandes   27    und des mit ihm verbundenen TrÏgers 32 an den bewegten    Rotationsflächen 28 und 29 stattfinden.

   Die    Übertragung der durch Beanspruchung der Wellen auf Torsion erzeugten Kraft auf den Eindringk¯rper erfolgt demnach ohne   Nvesentlic.    Ïu¯ere Reibung und streng geradlinig. Die Grosse der auftretenden Be  lastung des Eindringkörpers und    damit di e Tiefe des   Eindruckes    ist abhÏngig von der Relativverschiebung zwischen dem Haupttrager 22 und dem TrÏger 32. an dem der Eindringk¯rper 1 und das Objektiv 6 befestigt sind. Diese Verschiebung ist ein Ma¯ für die zum Eindr cken des Eindringk¯rpers aufgewendete Kraft und kann an der Teilung 33 abgelesen werden, die an dem mit dem   Hauptträger 22 fest verbundenen    Teil 34 angebracht ist.

   Nach Erzeugung des Priif   eind) ruckes wird durch Betätigung der Fein- einstellungderEindringkörperzurückgezo-    gen und   miltels    der Schwenkeinrichtung das  Mikroskopobjektiv im die Grebrauchsstellung gebracht. Jetzt kann die   Grouse    des   Ein-    druckes mittels des Mikrometers 12 bestimmt werden.



   Bei der Ausführung nach Abb. 5 werden    dile untezm 25'und 26'nicht auf einer Tor-      sio'nswellefestgeklemmt,sondern    auf einer etwas stÏrkeren Welle 21' leicht drehbar gelagert, z. B. in kleinen Kugellagern. Bei, der Bewegung wird die Welle 21' also nicht verdreht, sondern die Vendrehungskraft wirkt nur am obern Verdrehungsstab 21. Diese Ba. uart ist dann n tzlich, wenn man eine gr¯¯ere Durchbiegung w nscht. Die VerdrehungsstÏbe w rden dann nÏmlich so d nn, dass   die SeitenstaMität nicht mehr gewähr-      leistet wäre.

   Diese Vorrichtung    ist dann allerdings nicht mehr ganz reibungsfrei, doch ka.   un      nn die Reibung dfureh Verwendung von    Kugellagern, Spitzenlagerungen oder auf    ähnliche Weise ausserordentlich niedrig ge-      habten    werden. An   Stellie    des Stahlbandes 27   kömnite'auch    ein anderes biegsames Element, z.   B. ein Draht,    eine Kette oder dergleichen   verwendetwerden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Bestimmen der Härte kleiner K¯rper mit einem federbelasteten EindruekkorpeT, bei'der'die Durchbiegung der Feder als Ma. ss für die Belastung dient und sowohl diese Durchbiegung als auch die Grouse des vom Eindringkorper erzeugten Eindruckes auf optischem Wege gemessen wird, dadurch gekennzeichnet, da¯ als Be l'asttmgsjmtitt'eldiedursshdieVerdreiNrng einer oder mehrerer elastischer Wellen (21) entstehende Verdrehungskraft dient.
    UNTEL : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ mit den Verdrehungswellen (21) je zwei Arme (23, 24 und 25, 26) fest verbunden sind, die an ihren Enden RotationsflÏchen (28, 29) a, ufweisen, ber die ein sÏmtliche Arme verbindendes biegsames Elememt (27) gespannt ist, an dem der TrÏger (32) des Eindringk¯rpers (1) be festigt isrt (Abb. 3).
    2. Vorric'btunjg mach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ mit der Ver drehimgsfwisslle (21) zwei Arme (23, 24) fest verbunden und an'eMier Achse (21') zwei Arme (25', 26') drehbar gelagert sind, wobei sämtliche Arme an ihren Enden Rotations fläohen (28, 29) ausweisen, über die ein sÏmtliche Arme verbindendes biegsames Element (27) gespannt ist, an dem der Trager (32) des Eindringk¯rpers (1) befestigt ist (Abb. 5).
CH231515D 1943-03-02 1943-03-02 Vorrichtung zum Bestimmen der Härte kleiner Körper. CH231515A (de)

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