Selbstinduktionsspule mit im wesentlichen durch Luft getrennten und verlustfrei angebrachten Windungen. Die Erfindung betrifft eine Mbstinduk- tionsspule, z. B. eine Abstimmspule für Radiosender, deren Windungen auf verlust- freiem, z.
B. keramischem Isoliermaterial in Stabform angebracht sind, wobei diese Stäbe parallel zu der Mantelfläche der Spulenwick- lung angeordnet sind, und ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Spule.
Solche Spulen werden sehr häufig ange wendet, besonders als Glied des Abstimm- kreises von Schwingungsgeneratoren, ent weder Sender- oder Hochfrequenzgeneratoren für andere als Sendezwecke, wobei die Win dungen aus verhältnismässig starrem Draht in Form von Vielecken auf .die Isolierstäbe auf gewickelt sind, die annähernd die Winkel punkte dieser Vielecke bilden.
Es ist dabei unbedingt erforderlich, die richtige Form der Spulen in :der Weise zu sichern, @dass beispiels weise die einzelnen Windungen in Vertiefun gen am Umfange der Isolierstäbe gehalten und/oder auf letzteren abgebunden werden, so dass sich die Windungen nicht mehr gegen einander verschieben können.
Bei dieser Anwendung von Selbstinduk tionsspulen ist die Hochfrequenzspannung, die zwischen aufeinanderfolgendeWindungen gelangen kann, verhältnismässig hoch, weil die volle Spannung, die im Abstimmkreis aufgedrückt wird, -die Grössenordnung von 10 000 Volt oder mehr erreichen kann, wäh rend die Anzahl der Windungen besonders bei Spulen für kurze Wellenlängen sehr klein ist.
Da die Entfernung zwischen den einzel nen Windungen meist nicht sehr gross ist, wird diese hohe Windungsspannung sich von Windung zu Windung auf der isolierenden Oberfläche des Stabes in Form eines Gleit funkene auszugleichen suchen. Man ist in diesem Falle gezwungen, die Kriechstrecke über den Isolierstab und zwischen den auf einanderfolgenden Windungen :durch An bringen von Rippen oder tiefen, rillenförmi- gen Ausnehmungen zu verlängern.
Dies führt zu einer verwickelten Form der Stäbe and steigert infolgedessen ihre Zerbrechliehl;,:lt und ihren. Preis.
Die Erfindung bezweckt, unter Vernici- @lung der vorstehenden Nachteile, eine Bau- :,rt zu erzielen, bei der die Vergrösserundci Kriechstrecke zwischen den aufeinanderfol- enden Befestigungspunkten der Spulenwin- ,lungen erzielt wird, ohne dass zu die sem Zwecke die Form und die Ausmasse der Spule notwendig geändert werden müssen.
Zu diesem Zweck wird die Selbstinduk tionsspule nach der Erfindung derart ausge bildet, dass die Abstützung der starren Win dungen auf jedem Isolierstab von Verbin dungsstellen gebildet wird, die eine Distan zierung zwischen Wickeldraht und Stab herbeiführen, wobei bei jedem Stab nur ein Teil der Kreuzpunkte der einzelnen Spulen windungen mit demselben durch solche Ver bindungsteile festgestellt sind, und zwar der art, dass längs des Stabes jeweils zwicht@;i zwei solchen Befestigungsstellen mindestens ein nicht festgestellter 1ircuzpuiil@t 1 ie ",@t, l:
c@i welchem die betreffende Windun- den Io- lierstab nicht berührt, so dass die Krie(,li- streehe zwischen den aufeinaiiderfolgende)i Verbindungsteilen auf jedem Stabe mehr als das Doppelte des Luftabstandes ztviselien zwei aufeinanderfolgendcn Windungen be trägt.
Eine vorteilhafte V erteilen<U>o,</U> der Befesti- gunbspunlite auf den Stäben ist dadurch er zielbar, dass eine Zahl von Stalizwisclienali- ständen dem Wickeldraht der Spule entlang zwischen zwei aufeinanderfol,enden Befe- stigungspunkten gewählt wird, die wenig stens zwei beträgt und das Verhältnis diesem Zahl- zur Zahl der Stäbe der Spule einen nicht teilbaren Bruch bildet.
Grundsätzlich kann die Unterteilung, einer Isolierstrecke in eine sehr grosse Anzahl kur zer Strecken eine grössere Cresaintdui@cli- schlagspannung ergeben, als eine Untertei- lung in eine kleinere Anzahl von Strecken von grösserer Länge.
Die Wahrscheinlichkeit einer Störung durch Ablagerun- von Verunreini gungen wird jedoch bei sehr kurzen Isolier-
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strecken <SEP> bedeutend <SEP> vergrössert, <SEP> wobei <SEP> die
<tb> Überschlagspannung <SEP> auf <SEP> einer <SEP> bestimmte;,
<tb> Krieehstreeke <SEP> an <SEP> sich <SEP> schon <SEP> bedeutend <SEP> nie driger <SEP> als <SEP> auf <SEP> einer <SEP> Luftstrecke <SEP> von <SEP> gleicher
<tb> Grösse <SEP> ist.
<tb>
Auf <SEP> diese <SEP> Weise <SEP> ergibt <SEP> die <SEP> erfindungs iss <SEP> erzielte <SEP> @erlün <SEP> @erun <SEP> g <SEP> der <SEP> Kriecl: strecke <SEP> gegenüber <SEP> dem <SEP> Luftabstande <SEP> zwischen
<tb> den <SEP> aufeinanderfolgenden <SEP> spannungsführen den <SEP> Teilen <SEP> der <SEP> Spule <SEP> bedeutend <SEP> weniger <SEP> Ge fahr <SEP> eines <SEP> elektrischen <SEP> Überschlages, <SEP> als <SEP> dis#s
<tb> bei <SEP> den <SEP> bekannten <SEP> Ausgestaltungen <SEP> der <SEP> Fall
<tb> ist.
<tb>
Es <SEP> kann <SEP> vorteilhaft <SEP> sein, <SEP> zwischen <SEP> den
<tb> Spulenwindungen <SEP> und <SEP> den <SEP> Isolierstäben <SEP> nie trcllene <SEP> Verbindungsteile <SEP> zu <SEP> verwenden. <SEP> deren
<tb> Profil <SEP> einerseits <SEP> demjenigen <SEP> .der <SEP> Isali;rst < ib,@
<tb> und <SEP> anderseits <SEP> demjenigen <SEP> der <SEP> Windungen
<tb> angepasst <SEP> ist <SEP> und <SEP> die <SEP> sowohl <SEP> an <SEP> den <SEP> Isolier s1ä.ben <SEP> als <SEP> auch <SEP> an <SEP> den <SEP> Spulenwindungen
<tb> zweclrmässig <SEP> durch <SEP> Löten <SEP> befestigt <SEP> sind.
<tb>
Es <SEP> empfiehlt <SEP> sich <SEP> die <SEP> Einrichtung <SEP> so <SEP> zu
<tb> treffen, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Berührungsobc,rfläclie <SEP> der
<tb> vorstehend <SEP> erwähnten <SEP> Verbindungsteile <SEP> mit
<tb> dei. <SEP> T@olierstüb:@n <SEP> nicht <SEP> über <SEP> die <SEP> Projektion
<tb> der <SEP> hetrefrenden <SEP> Spulenwindung <SEP> auf <SEP> den
<tb> rureböri..;en <SEP> Star <SEP> vorsteht. <SEP> damit. <SEP> sieh <SEP> eine
<tb> l.@n@ye <SEP> Krieehstrecl:c <SEP> er@iht.
<tb>
Zweelzniässi"- <SEP> werden <SEP> hierbei <SEP> flache <SEP> me tAlene <SEP> Verbindungsteile <SEP> verwendet, <SEP> die <SEP> in
<tb> Ebenen <SEP> quer <SEP> zii <SEP> dem <SEP> Stabe <SEP> angeordnet. <SEP> sind.
<tb> "wobei <SEP> der <SEP> Stab <SEP> in <SEP> einer <SEP> Hohlkehle> <SEP> des <SEP> Ver bindungsteils <SEP> befestiL"t <SEP> und <SEP> die <SEP> Spulenwin ,lun- <SEP> an <SEP> einer <SEP> Schmalseite <SEP> des <SEP> #'erbindun;;s ieils <SEP> festgelötet <SEP> ist. <SEP> Es <SEP> ergibt, <SEP> sich <SEP> auf <SEP> diese
<tb> Weise <SEP> ein <SEP> Verbindun@-steil <SEP> von <SEP> besonders <SEP> ein facher <SEP> Form <SEP> und <SEP> besonders <SEP> geringem <SEP> Metall volumen.
<tb>
Zwecks <SEP> Befestigung <SEP> der <SEP> Verbindungsteil <
<tb> an <SEP> den <SEP> Stäben <SEP> können <SEP> hierbei <SEP> an <SEP> .den <SEP> betref fenden <SEP> Stellen <SEP> des <SEP> Stabes <SEP> voneinander <SEP> ge trennte, <SEP> aufgebrannte, <SEP> dünne <SEP> Metallschichten,
<tb> etwa <SEP> aus <SEP> Silber, <SEP> vorteilhafte <SEP> Verwen <SEP> dun finden. <SEP> die <SEP> als <SEP> Basis <SEP> für <SEP> die <SEP> Lötverbindun-,en
<tb> dienen.
<tb>
Eine <SEP> besonders <SEP> haltbare <SEP> Festl@lemmun,
<tb> der <SEP> metallenen <SEP> Verbindungsteile <SEP> an <SEP> den <SEP> Stä ben <SEP> ergibt <SEP> .sieh, <SEP> wenn <SEP> nian <SEP> dPn <SEP> Stälben <SEP> eine zumindest. nahezu zylindrische Form gibt -und das Metall der Verbindungsteile an dem isolierenden Stab mittels Glicht beim Stabe in das Metall der Verbindungsteile einge- presster Einkerbungen festdrückt. Geolebenen- Alls kann dies, mit.
einer Lötverbindung von der vorstehend beschriebenen Art vereinigt werden.
Eine besonders vorteilhafte Bauart für die Spule wird von einem Gefüge aus gegen- s-eitig parallelen, z. B. in einem Vieleck an geordneten Isolierstäben gebildet, die ausser halb der Spulenwicklung und zu beiden Sei tenderselben mittels metallener Verbindungs körper aus Blech miteinander verbunden sind, die in Ebenen quer zu der Spulenachse lie gen und zweckmässig durch Löten an den Stäben befestigt sind.
Diese Befestigung kann durch Vermii.t- hing metallener Ringe erfolgen, die einerseits an dem Isolierstab beispielsweise durch Auf schrumpfen unter Spannung und/oder Löten befestigt und anderseits an dem Verbindungs körper aus Blech festgelötet sind.
Auf diese Weise wird ein Skelett der Spule erhalten, das von einem Gestell mit Oberplatte und Grundplatte gebildet wird, zwischen denen die die Spulenwicklung tra genden Isolierstäbe als Verbindungssäulen i angeordnet sind, so dass sich ein Körper von besonders grosser Starre ergibt und nur Iso liermaterial von besonders einfacher und glatter Stabform notwendigerweise verwendet werden muss.
Für verschiedene Spulenarten müssen hiervon nur Herstellungslängen in einigen normalisierten Durchmessern not- ivendigerweise auf Lager gehalten werden, von denen in jedem Einzelfall Stücke von der geeignesten Länge abgeschnitten werden kön- neu. Dies ergibt eine beträchtliche Ersparnis gegenüber ,den üblichen teuren und verwickel ten Isolierkörpern aus hochfrequenz-kerami- sch.em Material und schafft die Möglichkeit,
mit wenig Stabdurchmessern zahlreiche Spu- lenarten zu bauen.
Auf dieselbe 'N.#reise, wie die metallenen Verbindungsteile durch Löten und/oder Klemmen an Isolierstäben befestigt sind, können gleichfalls vorteilhaft Anschlussklem- men für die Enden oder etwaige Anzapfun- gen der Spule an einem oder mehreren der Isolierstäbe. auf denen die Spulenwicklung angebracht ist, befestigt werden.
Es erübrigt sich infolgedessen, neben diesen Stäben noch besondere Isolierkörper für die Anschluss- klemmen zu verwenden.
Bei der Herstellung von Selbstinduktions spulen gemäss der Erfindung kann ein Ver fahren vorteilhafte Verwendung finden, bei ,dem die Isolierstäbe, die zuvor je mit der er- forderli.chen Anzahl von Verbindung teilen zu einer Einheit vereinigt worden.
sind, in .der richtigen Lage gemeinsam mit der zuvor in die richtige Form gebrachten Spulenwicklung in einer Schablone zusammengebracht wer .den, nachdem das erforderliche Lötmaterial und Flussmittel zwischen -den zu verlötenden metallenen Teilen angebracht warden sind, worauf das aus Schablone und Spule beste hende Gebilde in ein Temperaturbad, zweck mässig ein Ölbad, eingetaucht wird, dessen Temperatur über dem Schmelzpunkt des Löt materials liegt.
Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass die genaue Reproduzierbarkeit der Spulenaus- masse auffallend .gut ist, .dass alle Schwierig keiten wegfallen, die bei dem normalen Löt- verfahren auftreten würden, da das über flüssige Lötmaterial, das sich ausserhalb der zu verbindenden Flächen befindet, in das Temperaturbad gelangt und ;sich infolge des Vorhandenseins dieses letzteren unmöglich zum Schaden der Isolierung der Spule zwi schen den Windungen festsetzen kann.
Es ist gleichfalls vorteilhaft, die Spule nach Ablauf der vorstehend beschriebenen Behandlung durch eines der üblichen Ver fahren mit einer dünnen Metallschicht, z. B. aus Silber oder Gold, zu versehen, so :dass so wohl die Spulenwindungen als auch die übri gen metallenen Konstruktionsteile der Spule mit einer zusammengeschlossenen Metall schicht überzogen sind. Es ergibt sich infolge dessen neben der bekannten Verbesserung der Hochfrequenzleitfähigkeit der Spule ein be sonders schönes Aussehen und ein guter
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Schutz <SEP> der <SEP> :Metallteile <SEP> vor <SEP> atmosphärisehn
<tb> Einflüssen.
<tb>
Die <SEP> Erfindung <SEP> ist <SEP> nachstehend <SEP> an <SEP> Hand
<tb> von <SEP> in <SEP> der <SEP> beiliegenden <SEP> Zeichnung <SEP> dar;-e stellten <SEP> Ausführungsbeispielen <SEP> näher <SEP> erläu tert.
<tb>
Fig. <SEP> 1 <SEP> zeigt <SEP> eine <SEP> Ausführungsform <SEP> de <SEP> i
<tb> Spule <SEP> nach <SEP> der <SEP> Erfindung.
<tb>
In <SEP> Fig. <SEP> \? <SEP> ist <SEP> eine <SEP> Schablone <SEP> dargestellt.
<tb> in <SEP> der <SEP> die <SEP> Teile <SEP> einer <SEP> Spule <SEP> im <SEP> Hinblick <SEP> au:'
<tb> eine <SEP> beispielsweise <SEP> Ausübung <SEP> des <SEP> Verfalirei@
<tb> nach <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> angeordnet <SEP> sind.
<tb>
Die <SEP> Fib. <SEP> 3 <SEP> bis <SEP> 11 <SEP> zeigen <SEP> teilweise <SEP> sehein:i tisch <SEP> eine <SEP> Anzahl <SEP> von <SEP> Vereinigung-smöglieh keiten <SEP> für <SEP> die <SEP> Zahl <SEP> der <SEP> isolierenden <SEP> Stälic@
<tb> und <SEP> Befestigungsstellen <SEP> von <SEP> Spulenwin dungen.
<tb>
In <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> sind <SEP> flache <SEP> fünfeekibe <SEP> Verbin dungsstüeke <SEP> 1 <SEP> und <SEP> B. <SEP> z. <SEP> B. <SEP> aus, <SEP> @les::ingstr <SEP> vi fen, <SEP> mittels <SEP> zylindriselier <SEP> Stäbe <SEP> 2 <SEP> auCalit
<tb> verbunden, <SEP> die <SEP> am <SEP> obern <SEP> Ende <SEP> mit <SEP> Schrumpf ringen <SEP> 3 <SEP> versehen <SEP> sind, <SEP> die <SEP> in <SEP> halbkreisförmi gen <SEP> Aussparungen <SEP> des <SEP> obern <SEP> Verbindun@gs stückes <SEP> 8 <SEP> festgelötet <SEP> sind. <SEP> Die <SEP> untern <SEP> Ende
<tb> der <SEP> Stäbe <SEP> 2 <SEP> sind <SEP> versilbert <SEP> und <SEP> in <SEP> fliehen.
<tb> kreisförmigen <SEP> Aussparungen <SEP> des <SEP> untern <SEP> Ver bindunbastüekes <SEP> 1 <SEP> festgelötet. <SEP> Die <SEP> Schrumpf ringe <SEP> 3 <SEP> können, <SEP> wie <SEP> im <SEP> schweizeri,#elien <SEP> P < ;
tent <SEP> NTr.204023 <SEP> beschrieben, <SEP> vorteilhaft <SEP> :in:
<tb> Drahtwindungen <SEP> gebildet <SEP> werden, <SEP> die <SEP> ein la-ig <SEP> auf <SEP> die <SEP> Isolierstäbe <SEP> aufgewiel@elt <SEP> wer den, <SEP> wobei <SEP> die <SEP> Räume <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Draht windunven <SEP> und <SEP> des <SEP> Stabes <SEP> und <SEP> zwi:-:ehen <SEP> rl:,ii
<tb> Drahtwindungen <SEP> unter <SEP> .sieh <SEP> mit <SEP> Lötnict;.ll
<tb> ausgefüllt <SEP> werden. <SEP> Auf <SEP> .diese <SEP> 'Veise <SEP> er-ibt
<tb> sieh <SEP> eine <SEP> sehr <SEP> einfache <SEP> Aufsehrumpfiin beim <SEP> Erstarren <SEP> des <SEP> Lots, <SEP> und <SEP> es <SEP> wird <SEP> ver hütet, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Isolierstab <SEP> infolge <SEP> Ungenauig keiten <SEP> in <SEP> den <SEP> Ausmassen <SEP> der <SEP> zusammen schrumpfenden <SEP> Teile <SEP> :
springt <SEP> oder <SEP> frei <SEP> sitzen
<tb> bleibt, <SEP> was <SEP> bei <SEP> der <SEP> Benutzung <SEP> e#ues <SEP> nuissiv#ii
<tb> Schrumpfringes <SEP> oft <SEP> eintreten <SEP> kann. <SEP> Die <SEP> An wendung <SEP> von <SEP> festgelöteten <SEP> Draht.@-indun@xen
<tb> gemäss <SEP> dem <SEP> erwähnten <SEP> Patent <SEP> bietet <SEP> der
<tb> Drahtschraube <SEP> die <SEP> Möglichkeit, <SEP> sieh. <SEP> vor <SEP> dem
<tb> Löten <SEP> dem <SEP> Durchmesser <SEP> des <SEP> I=olierstabe: <SEP> an zupassen, <SEP> so <SEP> dass <SEP> jederzeit <SEP> eine <SEP> haltbare <SEP> Auf sehrumpfung <SEP> beim <SEP> Erstarren <SEP> des <SEP> Zinnlot gewährleistet ist, ohne die Isolierstäbe im voraus, z.
B. durch Abschleifen, auf ein ge- naues -Mass bringen zu müssen.
Gegegebenenfalls kann .die Drahtschraube auf eine innig mit der 0berfldiche .des Isolier- stabes vereinigte, z. B. aufgebrannte, Silber- sc#hicht aufgelötet werden.
Die Wicklung 4 der Spule wird von einem fünfeckigen pris matischen Gestell aus Isolierstäben und Ver- b_ndun"-sstiic,l;en durch Vermittlung von Ver- bindungsteilen .5 abgestützt. die eine halb- itreisföi'mige Hohlkehle aufweisen, in der die an dieser Stelle versilberten Isolierstäbe durch Einkerbungen 10 festgeklemmt und ,odann festgelötet sind.
Die Verbindungsteile 5 sind auf solche Weise angebracht, dass auf jedem Isolierstab abwechselnd eine Windung mittels eines Verbindungsteils festgestellt und eine Windung nicht festgestellt ist, wobei im letztgenannten Fall die Windung den Iso lierstab \? dadurch nicht berührt, dass di- Stärke bezw. Starre des Wickeldrahtes der- z art gewählt worden ist,
dass die Spulenwiu- chingen nicht notwendigerweise in jedem Winkelpunkt des Fünfecks abgestützt wer- clen müssen. um jederzeit ihre Form beizu behalten. Demnach ist beispielsweisse die oberste Windung der Spule in den Punkten an dem betreffenden Isolierstab befestigt, während sie in den Punkten 6 durch einen Luftzwischenraum von dem Isolierstab ge trennt ist.
Für die nächstfolgende Windung lie@-en aber die Punkte 5 auf clen henachbar- 1-eii Stäben. mit denen die erste '\Vinclung rieht verbunden ist. während für die dritte Windur- die Befestigun-sstellen auf den- sellicn Stäben entfallen.
wie bei .der ersten Windung. Es wird also auf jedem Stabe nur für jede zweite Windung eine Befestigung angebracht, .so dass die Kriechstrecke zwi- schen zwei aufeinander folgenden Verbin- dun--sstellen, im Vergleich zu dein üblichen Verfahren der Befestigung sämtlicher Win- dun-e n an jedem Stare.
um einen Betrah gleich der \Vindungsstei-un" der Spulen- wieklung vergrössert wird, was somit mehr als eine Verdoppelung, der Kriechstz'eeke bedingt.
-Wenn die Kriechztreek,=. der bekannten Bau- art gleich gross wie der Luftabstand zwischen den aufeinanderfolgenden Spulenwindungen <B>,</B> -tn, genommen wird und dieser Abstand gleich ,der Drahtstärke gewählt wird, was ein in der Praxis üblicher Wert ist, bedingt dies eine Zunahme der Kriechstrecke um das Doppelte der Drahtstärke, d. h.
die Kriechstrecke ist das Dreifache der Drahtstärke. Die Enden der :Vicklung 4 sind mit Anschlussklemmen 7 verbunden, die mit, halbkreisförmigen Hohl kehlen versehen sind, mittels deren sie an dem Isolierstab auf die schon vorstehend beschrie bene Weise durch Vermittlung einer auf ihn eingebrannten Silberschicht festgelötet sind, während das Ende der Wicklung 4 durch eine Bohrung 9 der Anschlussklemme 7 ge steckt und in ihr festgelötet ist.
Ausserdem sind auf der Rückseite der Anschlussklemm-e zu beiden Seiten des Isolierstabes und par allel zu ihm Einkerbungen 10 vorgesehen, wodurch der Stab haltbar festgeklemmt wird, 6o dass .die Befestigung der Ansch.lussklemme sowohl durch Festklemmung als auch durch Lötung gewährleistet ist.
Fig. 2 zeigt teilweise im Schnitt eine Löt- schablone, in -der die Teile einer Spule nach Fig. 1 angeordnet sind. Die einzelnen Win dungen der Wicklung 4 werden mittels kammförmiger Körper 11 lagebeständig ge halten, .die in der Mitte einer jeden Seiten fläche .der Spule .angebracht sind, wie dies i?l der Figur im Schnitt dargestellt ist.
In den Winkelpunkten der Spulenwindungen aber sind die Isolierstäbe 2 an ihrer endgül tigen Stelle angebracht, nachdem sie schon zuvor mit Schrumpfschrauben 3 und Verbin dungsteilen 5 versehen worden waren. Auf der Innenseite der Isolierstäbe befinden sich Distanzstücke 12, .die bewirken, dass die Iso- lierstäbe 2 nicht nach innen ausweichen kön nen. Am obern Teil ist zwischen den Schrumpfschrauben 3 das obere Verbindungs- 3tÜck 8 angebracht, .das mittels eines hohl zylindrischen Füllstückes 13 mit Flansch 1 1.
lagebeständig gehalten wird, auf .dem eine Verschlussplatte 15 zur Auflage kommt, die durch .die Mutter 16 auf dem Bolzen 17 fest- @;"eklemmt wird. Am untern Teil der Spule befindet sich .das Verbindungsstück 1, das mit flachen Aussparungen 18 für .die Aufnahme der untern, verzinnten Enden der Stäbe 2 versehen ist und mittels der Platte 19 auf den Isolier.stä-ben 2 festgedrückt wird. Das hohl zylindrische. Füllstück 13 wird mittels einer geeigneten Profilierung .der Platten 15 und 19 in richtiger Lage festgehalten.
Bevor die Isolierstäbe mit Verbindungsteilen 5 gegen die Spulenwin:dungen angeordnet werden, wird zwischen ihnen das erforderliche Löt zinn und Flussmittel in Form einer zu beiden Seiten mit Lötfett bestrichenen Folie von sehr geringer Stärke eingelegt.
Die in der Spulen wicklung vorhandene Federung ist ausrei chend, um nach dem Erreichen der Schmelz temperatur des Lots in einem Ölbad die zu verlötenden Teile haltbar zusammenzudrük= ken, so dass überflüssiges Lötzinn wegge drückt wird und in das Ölbad fällt, während nur zwischen den zu verbindenden Ober flächen Lötzinn -sitzen bleibt. Das Vorhanden sein des Ölbades verhütet Anhaftungen des Lötzinnes ausserhalb der eigentlichen Löt stelle. In entsprechender Weise wird auch an den Verbindungsstellen von Schrumpf schrauben und Verbindungsstücken .das er forderliche Lotmaterial angebracht.
Die schon zuvor auf dem Isolierstabe angebrachten An schlussklemmen 7 sind mittels Klemmung und Lötung an .diesem .Stabe befestigt, während .die Enden 19 der Spule gelegentlich des vor stehend beschriebenen Lötvorganges in Boh rungen 9 festgestellt werden. Nach dem Zu sammenlöten der Teile der Spule in einem Ölbade wird die Spule aus der Schablone her ausgenommen, mittels organischer Lösungs mittel entfettet, und die Metallteile der Spule werden auf die eine oder .die andere übliche Weise, z.
B. in einem galvanischen Bade, mit einer silbernen Schutzschicht versehen, die den Hochfrequenzwiderstand der Spule herab setzt, ihre Oberfläche schützt und ihr Äusse res verschönert.
Die Fig. 3 bis 11 zeigen teilweise schema tisch Ausführungsformen der .Spule nach der Erfindung und geben eine Übersicht über einige praktisch ausführbare Kombinierun- gen mit verschiedenen Anzahlen von I.o@ier- stäben und verschiedenem Aufeinanderfolgen der Befestigung hezw. Nichtbefestigung der Drahtwindungen an den Kreuzungen von Draht und Stab.
Im Falle der Fig. 3a und 3b werden Stäbe ?2 verwendet, -die unsymmetrisch gegenüber der Wicklung 24 angeordnet sind. Bei dieser Ausgestaltung kann man ,sich beide Stäbe am besten als Ersatz eines einzigen Stabes vorstellen, auf dem die Spule nach einer jeden Windung festgestellt ist. Im vorliegenden Falle erfolgt die Befestigung der Spulenwin- dungen abwechselnd wohl in 25, jedoch nicht in 26. In Fig. 3.b ist schematisch angegeben.
wie auf .diese Weise der Sprung zwischen zwei aufeinanderfolgenden, durch Punkte be zeichneten Befestigungen dem Wickeldraht entlang nicht gleichmässig isst, sondern ab wechselnd einen Winkel von 300 und 420" umfasst. Auch ist in dieser schematischen Darstellung angedeutet.
dass der "Befesti gungssprung" in Richtung eines gewissen Stabes das Doppelte der Steigung .z der "ick- lung beträgt, -so dass sich im Falle @egensei- tiger Gleichheit der Drahtdurchmessers und des Luftabstandes zwischen den Windun-en eine Kriechstrecke ergibt, die dass Dreifache .der ursprünglichen Kriechstrecke beträgt.
In den Fig. 4a und 4b ist eine Spule dargestellt, die auf drei gleichmässig verteil ten ,Stäben 2 zusammengebaut ist. Hierbei ist dem Draht entlang ein Befestigungssprung von zwei Stababständen gewählt, der gemäss dem Schema in Fig. 4b jeweils einen Winkel von 240 umfasst, und auch hier beträgt der Sprung an einem Stube entlang das Doppelte der Steigung .x der Spule, so dass der gleiche Gewinn an Kriechstrecke wie im Fälle der Fig. 3: erzielt wird.
Fig. 5a und 5b zeigen eine Spule mit vier Stäben und einen Sprung von drei Stabab- ständen. In diesem Falle muss man 3;;'4-l2 Stababstände auf dem Wickeldraht durch laufen, bevor erneut. ein Befestigungspunkt erreicht wird, der sich auf demselben Stube befindet.
Dies bedeutet, dass man als Regel aufstellen kann, dass die Zahl dei, 'N#@'indtingen Zwischen zwei aufeinanderfolgenden Befesti- gungspunkten auf demselben Stube gleich der Anzahl von Stababständen des Sprunges dem Draht entlang ist. Demnach ist im .Falle der Fig. 5 der Sprung der Befestigungen sowohl quer zum Draht als auch in seiner l;ängsricli- tung in gleicher Weise durch die Ziffer 3 zu kennzeichnen.
In den Fig. 6 bis 11. sind in ähnlicher Weise wie in den Fig. 3 bis 5 Schemata für Kombinierungen mit fünf und sechs gleich mässib über den Umfang verteilten Isolier- stäben dargestellt. Hierbei ist jeder Stab durch einen Radius von einem gemeinsamen Mittelpunkt aus angegeben, während die Wicklung durch eine Spirale und die Be- festigtingstellen durch Punkte auf dieser bezeichnet sind und bei den doppelten Pfeilen angegeben ist,
welche Befestigungssprünge sich ergeben. Die Brüche, die bei diesen Fi- guren, ähnlich wie bei den Fig. 3 bis 5, an- g o ebracht sind, ,stellen das Verhältnis zwischen dem Sprung und der Anzahl von Stäben dar. was eine völlige Kennzeichnung der bezügli chen Befestigungsweise ergibt.
Der Zähler bedingt die Kriechstrecke an dem Stube ent- hing, während der Wert des Bruches ein Mass für die frei zwischen zwei Stützpunkten befindliche Drahtlänge ist. Im allgemeinen wird dieser Bruch nicht grösser als 1 sein, da man hei den üblichen Spulen die frei zwischen zwei Stützpunkten befindliche Drahtlänge nicht über eine ganze Windungslänge wäh len wird.
Die Fig. 9 und 10 zeigen, wie man gezwungen ist, Unregelmässigkeiten im Sprunge zuzulassen, wenn man für ihn keine Ziffer wählt, die mit der Zahl der Stäbe einen nicht teilbaren Bruch bildet. Ein Sprung von zwei Stababständen bei 6 Stäben stellt einen teilbaren Bruch 2/s dar, und würde eine Spule ergeben, bei der nur drei der sechs Stäbe benutzt würden, d. h. ,der Bruch 2!" würde auf '/3 gebracht werden.
In entsprechender Weisse würde ein Sprung von drei Stababständen bei 6 Stäben nur zu einem Bruch '/, führen, was bedingen würde, dass die Bffestigungeii auf nur zwei der sechs Stäbe entfallen würden. In beiden Fällen würde der Sprung längs des :Stabes gleich der Steigung der Wicklung sein, so,dass kein Gewinn an Kriechstrecke erzielt würde.
Man ist in diesem Fall gezwungen, abwechselnd einen Sprung von 2 und 3 bezw. 3, und 4 an zuwenden, wobei sich natürlich auch an dem Stabe entlang abwechselnd ein Sprung von 2 und 3 bezw. 3 und 4 ergeben würde, wobei der niedrigste Wert für die Überschlag Sicherheit der Spule entscheidend sein wird. Für eine gleichmässige Verteilung der Befe stigungspunkte längs der Stäbe, z.
B. für einen gleichbleibenden Sprungwert 3, kann es erwünscht sein, verschiedene Sprungwerte längs ,des Drahtes in unregelmässiger Reihen folge, die sich wiederholt, z. B. 3-2=2.-3-4-4, 3-2-2-3-4-4 usw. anzuwenden,,d.a das Schema bei einer regelmässigen Aufeinanderfolge gelegentlich unvorteilhaft ausfallen kann, was sich ergibt, wenn man in der Fig. 10 die Aufeinanderfolge 3-4-3-4 anwendet.
Alle diese Schwierigkeiten kommen in Fortfall, wenn für den Sprung eine Ziffer gewählt wird, durch .die die Zahl der Stäbe nicht teilbar ist, so dass sich auf die Weise .der Fig. 4, 8 und 11 ein Bruch ergibt, dessen Zähler und ISTenner gegenseitig unteilbar sind. Es ist dabei gleichgültig, ob die Zahl der .Stäbe gerade oder ungerade ist. Man kann somit für jede Anzahl von Stäben und unter Berücksichtigung der hinsichtlich der Starr heit der Spule zu stellenden Bedingungen die vorteilhafteste Anordnung der Befestigungs punkte wählen.
Dabei ist es ebensogut mög- lieh, kreisfärmige Windungen, wie sie in den Fig. 3. bis 11 dargestellt sind, wie Windun gen, die von der Kreisform. abweichen, z. B. vieleckige Windungen, zu benutzen, die in den Winkelpunkten von den Stäben abge stützt werden. Diese können sowohl auf der Innenseite als auch auf der Aussenseite der Wicklung angebracht werden.