CH231660A - Bohrgerät mit selbsttätigem Vorschub und Schnellrücklauf. - Google Patents

Bohrgerät mit selbsttätigem Vorschub und Schnellrücklauf.

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CH231660A
CH231660A CH231660DA CH231660A CH 231660 A CH231660 A CH 231660A CH 231660D A CH231660D A CH 231660DA CH 231660 A CH231660 A CH 231660A
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CH
Switzerland
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gear
drilling device
spindle
housing
dependent
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English (en)
Inventor
Akti Flugzeug-Und-Motorenwerke
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Messerschmitt Boelkow Blohm
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B23Q2705/22Limiting feed movement of a boring spindle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


  Bohrgerät mit selbsttätigem Vorschub und Schnellrücklauf.    Die     Erfindung    betrifft eine weitere Aus  bildung des Bohrgerätes nach dem Patentan  spruch des Hauptpatentes.     In    dem Haupt  patent ist ein Bohrgerät beschrieben und dar  gestellt, bei welchem das Vorschubgetriebe  der Werkzeugspindel aus zwei miteinander  in Eingriff stehenden und mit verschiedener       Geschwindigkeit    umlaufenden Triebwerks  teilen besteht. Auf einer im Vorrichtungs  gehäuse gelagerten und in die Werkzeug  spindel hineinragenden     Gewindespindel    ist  bei diesem Bohrgerät ein Mutterkörper vor  gesehen, welcher mit der Werkzeugspindel       verbunden    ist.

   Parallel mit der Gewinde  spindel sind im weiteren bei diesem im  Hauptpatent     beschriebenen    Bohrgerät im  Vorrichtungsgehäuse zwei konzentrisch inein  ander     angeordnete    Getriebewellen vorgesehen,  deren Antrieb vom Hauptantrieb der Werk  zeugspindel abgeleitet ist.

   Die Gewindespin  del und der auf ihr angeordnete Mutterkörper  stehen dabei über je ein     Vorgelege    mit unter  schiedlichen Übersetzungsverhältnissen mit    den parallel zur Werkzeugspindel gelagerten  Getriebewellen in     Wirkungsverbindung.    Zwi  schen die Getriebewellen und den Antrieb der  Gewindespindel, auf welcher der Mutter  körper angeordnet     ist,    ist je eine     Kupplung     eingeschaltet, welche vermittels eines Schalt  werkes von Hand und     selbsttätig    derart ge  schaltet werden     können,    dass nach beendig  tem Arbeitsvorschub ein selbsttätiges Aus  schalten des Antriebes der     Gewindespindel     bewirkt wird,

   wodurch     infolge        des    Weiter  triebes des Mutterkörpers dessen Schnellrück  lauf einsetzt.  



  Mit der vorliegenden     Erfindung    soll das  Bohrgerät nach dem Patentanspruch des       Hauptpatentes    weiter ausgebildet werden, um  eine grössere     Arbeitsgeschwindigkeit    zu er  möglichen. Es soll ermöglicht werden, den  oftmals langen Leerweg der Werkzeugspindel  bis zum Ansetzen des Werkzeuges an dem  Werkstück im     Eilgang    zurückzulegen.  



  Beim Bohrgerät der vorliegenden Erfin  dung ist     in.    den     Antrieb    des     einen.    der beiden      mit verschiedener Geschwindigkeit umlaufen  den Triebwerksteile des Vorschubgetriebes  eine Kupplung eingeschaltet, die das Aus  schalten des Antriebes dieses Triebwerksteils  ermöglicht.  



  Diese Massnahme ermöglicht es, den selbst  tätigen Vorschub der Werkzeugspindel in  zwei verschieden schnelle     Bewegungen    zu  unterteilen, nämlich in einen auf eine belie  bige     Weglänge    einstellbaren Eilvorlauf bis  zum Ansetzen des     Werkzeuges    am Werk  stück und den normalen Arbeitsvorschub,  welcher nach Zurücklegen des Eilvorlaufes  stattfindet.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform dargestellt:  Abb. 1 ist ein Mittellängsschnitt nach  Linie I-I in Fig. 2,  Abb. 2 ein Schnitt nach Linie II-II in  Abb. 1,  Abb. 3 ein Schnitt nach Linie III-III  in Abb. 1;  Abb. 4 ist eine Einzeldarstellung des  Schaltwerkes im Mittellängsschnitt nach  Linie IV-IV in Abb. 2 ;  Abb. 5 bis 7 sind Einzelheiten des Schalt  werkes bei verschiedenen Schalthebelstellun  gen.  



  Mit der Werkzeugspindel 1 gleichlaufend  ist die Getriebewelle 6 im Vorrichtungs  gehäuse 2 gelagert, die an ihrem einen Ende  ein Stirnrad 7 trägt, welches in eine Stirnver  zahnung der das Drehmoment auf die Spin  del 1 übertragenden Hülse 3 eingreift. 4 ist  die fest mit der Hülse 3 verbundene     Antriebs-          Riemenscheibe.    Auf dem entgegengesetzten  Ende der     'Welle    6 sitzt der Teil 9 einer La  mellenkupplung, deren anderer Teil 10 starr  mit einer Hohlwelle 11 verbunden ist, welche  die Getriebewelle 6 umschliesst.

   12 ist eine  Verzahnung der Hohlwelle, in die das mit  dem     Mutterkörper    14 fest verbundene Zahn  rad 13     eingreift.    Das Gewinde des Mutter  körpers 14 greift in eine Schraubenspindel  15, die in einer Bohrung 16 der Werkzeug  spindel 1 untergebracht ist. Die Gewindespin  del 15     ist    in einer Querwand 2a und in der    Stirnwand 2b des Gehäuses 2 drehbar, aber  unverschieblich gelagert. Die Hohlwelle 11  weist ferner eine Verzahnung 17 auf, die in  ein Stirnrad 18 eingreift, das lose auf der       Spindel    15 sitzt. Die Nabe des Stirnrades 18  trägt die eine Hälfte einer Kupplung 19.

   Die  andere Hälfte dieser Kupplung ist auf einer  Kuppelmuffe 20 angeordnet, die undrehbar,  aber längsverschieblich auf der Spindel 15  sitzt und von der Feder 22 ständig auf Ein  rücken der Kupplung beeinflusst wird.  



  Die Hohlwelle Il ist geteilt. Die einander  zugekehrten Enden der Hohlwellen-Teilstücke  weisen die eine Kupplung<B>111,</B> 112 bildenden  Zähne auf. Das Teilstück der Hohlwelle 11,  welches dem Stirnrad 7 der von der Hohl  welle umschlossenen Getriebewelle 6 zuge  richtet ist, steht unter der Wirkung einer  Feder 113, welche die Kuppelzähne der bei  den Hohlwellen-Teilstücke dauernd in Ein  griff zu halten bestrebt ist.

   90 ist eine Schub  stange, die gegen einen Flansch des die Ver  zahnung 1.11 aufweisenden Hohlwellen-Teil  stückes bewegbar ist zwecks Ausrückens die  ses Hohlwellen-Teilstückes aus den Kuppel  zähnen 112 des andern     Hohlwellen-Teilstük-          kes.    Die Schubstange 90 ist ebenfalls im Ge  häuse 2     (Querwand    2a und Stirnwand 2b) ge  lagert und mit ihrem von dem Flansch der  Hohlwelle 11 abgewandten Ende aus der  Stirnwand 2b des Gehäuses hinausgeführt.  Dieses Ende weist eine Schrägfläche auf, die  mit einer     entsprechend    gestalteten Schräg  fläche einer Stange 91 zusammenwirkt. Letz  tere ist in einem Lagerkörper 92 an der Ge  häusestirnwand 2b senkrecht zur Achse der  Stange 90 und schrägliegend, verschiebbar an  geordnet.

   Das andere Ende der Stange 91  ist ebenfalls mit einer Schrägfläche 91a aus  gestattet, die ihrerseits mit einer entsprechend  ausgebildeten Schrägfläche 93a eines Stössels  93 in Zusammenwirkung steht. Der Stössel  93 ist senkrecht zur Achse der Stange 91 in  der Gehäusestirnwand 2b federnd gelagert,  wie es die     Abb.    4 zeigt, an Hand welcher  weiter unten die Wirkung dieser Einrichtung  beschrieben wird.  



  In dem Gehäuse 2 ist, wie     Abb.    1 weiter      erkennen lässt, eine mit einem steilgängigen       Gewinde    versehene Spindel 95 drehbar, aber  unverschieblich gelagert. In das Gewinde  dieser     Spindel    greift ein     Mutterstück        114a     des     Führungskörpers    114 des Mutterkörpers  14 ein, so dass bei den Bewegungen des Füh  rungskörpers 114 - der die Vorschubbewe  gungen der Werkzeugspindel 1 mitmacht   die unverschieblich gelagerte Spindel 95 in  Umdrehungen versetzt     wird.    An dem aus der  Gehäusestirnwand 2b     herausragenden    Ende  der Spindel 95 ist ein     Stirnrad    96 festgelegt,

    welches mit einem weiteren, an der Gehäuse  stirnwand 2b gelagerten     Stirnwand    97 in  Eingriff steht. Auf der Aussenfläche des  letztgenannten Stirnrades 97 ist ein Schlepp  anschlag 98 in     Umfangsrichtung    des Rades  97 verstellbar und festlegbar angeordnet. In  die Bewegungsbahn des Schleppanschlages  98 (Abb. 3) ragt ein Stössel 99, der in dem  Lagerkörper 92 der     Gehäusestirnwand    2b ge  lagert ist. Die in dem gleichen Lagerkörper  gelagerte Stange 91 steht senkrecht zu dem  Stössel 99 und wird von demselben durch  setzt. Die Stange 91 weist deshalb eine läng  liche Durchbrechung 100 auf, die eine abge  stufte Auflagefläche für einen auf den Stössel  99 aufgezogenen Bund     99a    besitzt.

   Der Stö  ssel 99 ist ausserdem noch mit einem Bund  99b     ausgerüstet,    welcher als Federanlage für  eine Feder 101 dient, die an ihrer andern  Seite gegen einen Vorsprung des Lagerkör  pers 92 abgestützt     ist.    Die Feder 101 hat das       Bestreben,    den Stössel 99 ständig gegen die  abgestufte Auflagefläche     in    der länglichen  Durchbrechung 100 zu drücken.  



  Das Schaltwerk des Bohrgerätes ist im  einzelnen aus den Abb. 4 bis 7 ersichtlich und  umfasst folgende Teile: Den um den Zapfen  30 schwenkbar   gelagerten Doppelhebel 31,  der in eine Ringnut der Kuppelmuffe 20 der  Vorschubspindel 15 eingreift; ferner den um  den Zapfen 30a schwenkbaren Doppelhebel  46, der an der Kuppelmuffe 48 der Hohl  welle 11 angreift. Jeder der beiden Doppel  hebel 31, 46 weist eine Welle 73 bezw. 74  auf, welche in je einen Ausschnitt 71 bezw.  72 - einer. - Steuerkurvenscheibe 60 eingreift.    Die Steuerscheibe 60 ist mit einem Handgriff  75 versehen. Jeder der Ausschnitte 71, 72       weist    eine Anzahl von Steuernocken auf.  



  An den einen Arm des Doppelhebels 31  ist eine Stosslasche 49 angelenkt, deren freies  Ende den     Kupplungsbolzen    50 (welcher zur       Verbindung    des zweiten Doppelhebels 46 mit  der Kuppelmuffe 48 gehört) untergreift und  von einer am     Zapfen.    30a befestigten Zug  feder 53 gegen diesen     Kupplungsbolzen    50  gezogen wird. Der     Kupplungsbolzen    50 be  sitzt einen Ausschnitt, in welchen ein ent  sprechend gestalteter Vorsprung 52 der Stoss  lasche 49 eingreifen kann.  



  An dem     andern    Arm des Doppelhebels 31  ist ein über     die        Kuppelmuffe    20 hinaus  ragendes Verlängerungsstück 34 vorgesehen.  Dieses Verlängerungsstück 34 liegt im Be  reich     einer    Nase 36     eines    im Gehäuse 2 ge  lagerten Winkelhebels 35, dessen abgewin  kelter Arm 37 in eine     Führungsgabel    einer       hohlen    Schubstange 38 eingreift     (Abb.    1),

    welche von der steilgängigen     Gewindespindel     95 durchsetzt     wird.    Diese hohle     Schubstange     38 steht unter dem Einfluss einer im Gehäuse  2 gelagerten Feder 39 und wird von derselben  ständig in     Richtung    auf die Mutter 14     bezw.     deren     Führungskörper    114 gedrückt.  



  Gleichlaufend mit der Stosslasche 49 ist  eine weitere Lasche 125 angeordnet. Dieselbe  ist mit einem Ende an dem     Kupplungsbolzen     50 festgelegt. Mit ihrem andern Ende erfasst  sie in einem Langloch 126 den Verbindungs  bolzen des Doppelhebels 31 mit der     Stosslasche          49.An    dieser zweiten Lasche ist     ein    Feder  gehäuse 127 festgelegt, in welcher ein Brems  glied 128 sitzt. Dieses Bremsglied 128 kommt  auf den     Kupplungsteil    10 der Hohlwelle 11  zur     Einwirkung.     



  Die Steuerscheibe 60 ist auf einem Teil  ihres Umfanges mit einer     Verzahnung    63  versehen, welche in die     Zähne    einer im Ge  häuse 2     längsverschieblich    gelagerten ver  zahnten Schubstange 64 eingreift. Die Schub  stange 64 ragt mit einer     Verlängerung    65 in  eine Hülse 66, welche unter der     Wirkung          einer    Druckfeder 67 steht, die sich mit ihrem       andern    Ende im     Gehäuse    2 abstützt     (Abb.    4).      Der Hülse 66 ist zur Hubbegrenzung ein  Stellring 68 zugeordnet.  



  Weiterhin weist die Steuerscheibe 60 an  ihrem Umfang einen Nocken 61 auf, der im  Bereich einer Nase 62 der Stosslasche 49 liegt.  



  Ausser diesem Nocken 61 ist noch ein an  derer Nocken<B>130</B> auf dem Umfang der  Steuerscheibe 60 vorgesehen, welcher sich im  Bereich des     federnden    Stössels 93 befindet.  



  Die Nabe der     Steuerscheibe    60 ist als  Nockenscheibe 69 ausgestaltet, die mit ihrem       Nocken    im Bereich einer Nase 70 des Winkel  hebels 35 liegt.  



  Ausserdem ist im Gehäuse 2 noch ein       Winkelhebel    42 schwenkbar gelagert, der mit  einem an seinem einen Arm angeordneten  Zahn 43 im Bereich des auf der Kuppelmuffe  20 sitzenden Stirnrades 21 liegt. Mit seinem       andern    Arm 44 liegt der Winkelhebel 42 an  einem in der Gehäusestirnwand 26 federnd  gelagerten Bolzen 45 an.  



  Aus der Gehäusestirnseite 2b ragt das  Ende 80 der Gewindespindel 15 heraus. Es  ist zum Aufstecken einer Handkurbel 81 ein  gerichtet, mit welcher die Werkzeugspindel  1 axial einstellbar ist.  



  Nachstehend sei die Wirkungsweise der  Vorrichtung beschrieben:  Die Einschaltung der     Bewegungsvorgänge     erfolgt mit Hilfe des Schalthebels<B>75,</B> der  mit der Steuerscheibe 60 fest verbunden ist.  Die Normallage des Schalthebels 75 ist die       Stellung    1 (Nullage), in welcher der Schalt  hebel durch die Wirkung der Feder 67 ge  halten wird.  



  Die Stellung II (Abb. 4) ist die Ein  schaltstellung des Eilvorlaufes der Werk  zeugspindel 1 bis zum Ansetzen an das Werk  stück. Die Weglänge des Eilvorlaufes ist  durch den Schleppanschlag 98 (Abb. 3) ein  stellbar. Nach Ablauf des eingestellten We  ges erfolgt selbsttätig die Umschaltung auf  den normalen     Arbeitsvorschub    durch Aus  schalten der Kupplung 111, 112 in Antrieb  des Triebwerksteils 14, wodurch dieser An  trieb ausgeschaltet wird. Die     Verschwen-          kung    des Schalthebels 75 in die Einschalt  stellung II erfolgt gegen die Wirkung der    Feder 67 durch Verschieben der Stossstange  64 über dessen Verzahnung und die Verzah  nung 63 der Steuerscheibe 60.

   Nach erfolg  tem Einschalten dieser     Stellung    und nach  Freigabe des     Schalthebels    schnappt derselbe  selbsttätig wieder in die     Nullage    I     zurück.     



  Die Stellung III (s. auch Abb. 7) ist die j  Ausschaltstellung des gesamten Vorschub  getriebes.  



  Die Abb. 5 zeigt die Stellung der Schalt  werksglieder bei Beginn des Eilrücklaufes  der Werkzeugspindel und die Abb. 6 die Stel  lung der Schaltwerksglieder unmittelbar nach  Beendigung des Eilrücklaufes der Werkzeug  spindel 1.  



  Beim Verschwenken des Schalthebels 75  in die Stellung II hat der Nocken 69 auf der  Nabe der Steuerscheibe 60 die Nase 70 des  Winkelhebels 35 verdrängt und die Nase 36  des letzteren von dem Verlängerungsstück 34  des Doppelhebels 31 abgeworfen. Sogleich  kommt die auf der Kuppelmuffe 20 lastende  Feder 22 zur Wirkung und rückt die Muffe       :.r0    in die andere Kupplungshälfte 19 ein. Da  mit ist die Gewindespindel 15 in das Getriebe  eingeschaltet.

   Im Zuge der Bewegung des  Schalthebels 75 hat die Erhebung 76     in    dem  Ausschnitt 72 der Steuerscheibe 60 die Rolle  74 des Doppelhebels 46 nach der Gehäuse  stirnseite zu abgedrückt und somit über den  andern Hebelarm des Doppelhebels 46 die  Kuppelmuffe 48 in entgegengesetzter Rich  tung verschwenkt, wodurch die Lamellen  kupplung der Hohlwelle 11 eingerückt und  letztere mit der Getriebewelle 6 gekuppelt  ist. Gleichzeitig hat der Nocken 130 am Um  fang der Steuerscheibe 60 den     Stössel    93 in  Richtung auf die Gehäusestirnwand zu be  wegt. Die Schrägflächenverbindung dieses  Stössels 93 mit der Schubstange 91 hat letz  tere, welche in der Ebene der Gehäusestirn  wand 2b gelagert ist, parallel zu dieser Wand  verschoben.

   Die     Schrägflächenverbindung    der  Stange 91 mit der Stange 90 hat zur Folge,  dass letztere in Richtung auf das     Gehäuse-          innere    zu bewegt wird. Die Stange 90 drückt  auf den Flansch des federbelasteten     Teilstük-          kes    der Hohlwelle 11 und rückt die Zähne      111 dieses Teilstückes aus den Kuppelzähnen  112 des andern Hohlwellen-Teilstückes unter  Anspannung der Feder 113 aus. Die Kupp  lung 111, 112, die durch die Feder 113 kraft  schlüssig in Einschaltstellung gehalten ist,       kann    also mittels des Handhebels 75 über die  Steuerverbindung 130, 93, 91, 90 ausgerückt  werden.

   Bei der Verschiebung der Stange 91  an der Gehäusestirnwand 2b ist der unter  Federwirkung stehende Stössel 99 auf den  niedrigeren Teil der     Abstufung    100 in der  Durchbrechung dieser Stange 91 gedrückt  worden und hält diese Stange und damit auch  die Kuppelstange 90 in der eingenommenen  Lage fest, zugleich in dem Bereich des  Schleppanschlages 98 auf dem     Stirnrad    97  vorrückend (Abb. 3). Es sind demnach in die  Steuerverbindung 130, 93, 91, 90 Verriege  lungsglieder 99, 100, 101 eingeschaltet.  



  Es kann jetzt das Zahnrad 13 und der  damit fest     verbundene    Mutterkörper 14 an  der     Drehbewegung    nicht     teilnehmen.    Die Ge  windespindel 15 dreht sich, so dass der Mut  terkörper 14 und damit die Werkzeugspindel  1 mit Eilgeschwindigkeit auf das Werkstück  zu bewegt wird. Das Mutterstück 114a des  Führungskörpers 114, welches mit diesem  die Vorschubbewegung mitmacht und in die  steilgängige Spindel 95 eingreift, versetzt  letztere in Umdrehung und damit auch das  fest auf dem aus der Gehäusestirnwand her  ausragenden Ende sitzende Stirnrad 96. Die  ses kämmt mit dem Stirnrad 97, auf welchem  der Schleppanschlag 98 für die Weglänge des  Eilvorschubes angeordnet ist.

   Ist die einge  stellte Weglänge abgelaufen, die     mit        Eil-          geschwindigkeit    zurückzulegen ist, hat der  Schleppanschlag 98 den Stössel 99 erreicht  und drückt denselben nieder. Der Stössel 99  schnappt von der niedrigen Abstufung in der  Durchbrechung 100 der Stange 92 ab, und  letztere gleitet unter dem Druck der Kupp  lungsfeder 113, die auf dem ausgekuppelten  Hohlwellen-Teilstück 11 lastet, in seine Aus  gangslage zurück.     Gleichzeitig    kommen die  Kuppelzähne 111 und 112 der     Hohlwellen-          Teilstücke    11 in Eingriff.

   Nunmehr nimmt  die gesamte Hohlwelle 11 an der     Bewegung       teil; über die lange     Verzahnung    12 derselben  wird auch das Stirnrad 13 sowie der Mutter  körper 14 bewegt. Aus der Differenz der Be  wegung der Spindel 15 und des Mutterkör  pers 14 resultiert der normale Arbeitsvor  schub, mit welchem jetzt die Werkzeug  spindel 1 weiterläuft. Die Verriegelungs  glieder 99, 100, 101 stehen mit der     Löseein-          richtung    95, 96, 97, 98 in     Wirkungsverbin-          dung,    die von dem     vorlaufenden    Triebwerks  teil 14 über die Teile 114, 114a gestemmt ist.  



  Es liegt im     Rahmen    der Erfindung, an  Stelle der im     Ausführungsbeispiel    gezeigten       Ausgestaltung    der     Löseeinrichtung    95, 96,  97, 98 für die Verriegelungsglieder 99, 100,  101 in der     Steuerverbindung    zwischen dem  Schalthebel und den Teilstücken der Hohl  welle 11 auch andere Löseeinrichtungen an  zuwenden, zum Beispiel kann in gleicher  Weise an Stelle der steilgängigen Gewinde  spindel 95 eine Zahnstange vorgesehen     sein,     welche mit einem Zahnrad auf dem Füh  rungszylinder 114 zusammenarbeitet.

   Es kann  aber auch eine noch andere Ausgestaltung der       Löseeinrichtung    Anwendung finden, bei wel  cher mit dem     Führungszylinder    114 eine       Zugvorrichtung        verbunden    ist, welche über  eine Umlenkung an die in diesem Falle als       Federgehäuse    ausgebildete     Anschlagscheibe     97 angreift, wobei in diesem Fall die     Löse-          einrichtung        einen    sich drehenden Körper 97  trägt,

   auf welchen das aus dem Schlepp  anschlag 98     bestehende    Einstellglied für die  Länge des mit     Eilgeschwindigkeit    zurück  zulegenden Weges angeordnet ist, wobei der  Körper 97 vom vorlaufenden     Triebwerksteil     14 über die Teile 114, 114a in Drehung ver  setzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bohrgerät mit selbsttätigem Vorschub und Schnellrücklauf, wobei das Vorschubgetriebe aus zwei miteinander in Eingriff stehenden und beim normalen Arbeitsvorschub mit ver schiedener Geschwindigkeit umlaufenden Triebwerksteilen besteht und im Innern der Bohrspindel angeordnet ist, dadurch gekenn zeichnet, dass in den Antrieb des einen der beiden mit verschiedener Geschwindigkeit um- laufenden Triebwerksteile (14, 15) des Vor schubgetriebes eine Kupplung (111, 112) ein geschaltet ist, die das Ausschalten des An triebes dieses Triebwerksteils (14) ermöglicht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Bohrgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die die Getriebe welle (6) einschliessende Hohlwelle (11) in zwei Teilstücke unterteilt ist, dass die Teil stücke an ihren einander zugekehrten Enden die genannte Kupplung (111, 112) bildende Kuppelzähne aufweisen und dass die kraft schlüssig in Einschaltstellung gehaltene Kupplung (111, 112) über eine Steuerverbin dung (130, 93, 91, 90) vom Handschalthebel (75) ausrückbar ist. z. Bohrgerät nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass in die Steuerver bindung (130, 93, 91, 90) Verriegelungs glieder (99, 100, 101) eingeschaltet sind. 3.
    Bohrgerät nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Verriegelungs glieder (99, 100, 101) mit einer Löseein richtung (95, 96, 97, 98) in Wirkungsver bindung stehen, die von dem vorlaufenden Triebwerksteil (14) steuerbar ist. 4. Bohrgerät nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass eine Löseeinrich tung für die Verriegelungsglieder (99, 100, 101) einen sich drehenden Körper aufweist, auf welchem ein Einstellglied für die Länge des mit Eilgeschwindigkeit zurückzulegenden Vorschubweges angeordnet ist, und dass dieser Körper von dem vorlaufenden Triebwerksteil (14) in Drehbewegung versetzt wird. 5.
    Bohrgerät nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Führungs körper (114) der mit der Werkzeugspindel (1) verbundenen, den vorlaufenden Trieb werksteil bildenden Mutter (14) mittels eines Mutterkörpers (114a) in eine im Gehäuse (2) unverschiebbar, jedoch drehbar gelagerte Spindel (95) mit einem Gewinde eingreift, welche Spindel (95) ein Zahnrad (96) trägt, welches mit einem am Gehäuse (2) gelager ten Zahnrad (97) kämmt, auf welchem der Schleppanschlag (98) für die Lösung der Ver- riegelungsglieder (99, 100, 101) einstellbar angeordnet ist.
CH231660D 1940-09-25 1941-06-05 Bohrgerät mit selbsttätigem Vorschub und Schnellrücklauf. CH231660A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE231660X 1940-09-25
CH219724T 1941-06-05

Publications (1)

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CH231660A true CH231660A (de) 1944-03-31

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