CH231725A - Uhrwerksgetriebe für mechanische Bombenzeitzünder. - Google Patents
Uhrwerksgetriebe für mechanische Bombenzeitzünder.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C9/00—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
- F42C9/02—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means
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Description
Uhrwerksgetriebe für mechanische Bombenzeitzünder. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Uhrwerksgetriebe für mechanische Bomben zeitzünder. Mit der Erfindung soll das Pro blem gelöst werden, ein stosssicheres Uhr werksgetriebe zu schaffen. Um dieses Pro blem insgesamt lösen zu können, muss eine Reihe von Mängeln an den bisher bekannten Uhrwerksgetrieben beseitigt werden. Wie sich bei Versuchen ergeben. hat, macht die bisherige Lagerung der Unruh und des Gang reglers Schwierigkeiten und ferner die Be festigung der Triebfeder am Gehäuse.
Die vorliegende Erfindung befasst sich somit mit der Verbesserung des Unruhlagers, insbeson dere der Zapfenlagerung und :der Feder befestigung. Die Verbesserung des Unruh lagers, mit dem Ziel, Sicherheit gegen. schädliche Einwirkungen harter Stösse zu schaffen, ist, wie Versuche gezeigt haben, nicht ohne weiteres durch Herübernahme eines der in der Uhrentechnik bekannten federnden Unruhlager zu erreichen.
Auch die Technik der Artilleriegeschosszünder vermag hier keine Vorbilder zu liefern, denn die dort' gebräuchlichen Uhrwerke sind für ganz kurze Gangdauer bestimmt und weisen ganz anders konstruierte Gangregler auf, als sie die, für Laufzeiten von Stunden bestimmten Uhrwerke für Bombenzeitzünder haben müs sen.
Überraschenderweise musste man die Beobachtung machen, dass trotz Anwendung federnder Unruhelager, bei denen, in bekannter Weise seitliche Verschiebungen der Unruh welle durch Anschlag ihres starken Schaftes begrenzt werden, die feinen Lagerzapfen also entlastet sind, diese doch immer abgeschert wurden.
Diesem Nachteil wird gemäss der Erfindung dadurch abgeholfen, dass ein An schlag für den federnden Lagerteil vorge sehen ist, der eine gleich grosse Verschiebung zulässt, wie sie dem Unruhwellensehaft ge geben ist.
Versuche haben bewiesen, dass die in der Uhrentechnik fast -durchweg angewendete Befestigung des äussern Federendes mittels Öse bei Zünderlaufwerken für Abwurfge schosse nicht brauchbar ist. Denn zur Bil dung der Öse muss das Federende ausgegliibt werden. Diese Massnahme und das Ausstan zen der Durchbrechung schwächen das Feder ende erheblich, und es waren häufig Feder brüche zu beobachten. Vermieden wird dieser Nachteil, wenn die in der Uhrentechnik an sich bekannte Federbefestigung mittels in Boden und Deckel des Federhauses eingrei fendem Quersteg am Federende angewendet wird.
Es hat sich weiterhin gezeigt, dass Gang störungen dadurch auftreten können, dass sich die, häufig noch Grate aufweisenden Schul tern der Zahntriebe bei schweren Stössen in die weichen, in der Regel aus Messing be stehenden Platinen, in denen die Zahntriebe gelagert sind, einschlagen können und dann der Ablauf des Uhrwerkes gestört ist. Zur Abstellung dieses Mangels werden zweck mässigerweise die Zahntriebe ausschliesslich auf eingesetzten Stahllagern gelagert.
Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in grösserem Massstabe. Es zeigt: Fig. 1 einen Schnitt durch eines der Un- ruhlager, Fig. 2 die Befestigung des äussern Feder endes, Fig. 3 die Lagerung eines Zahntriebe. Das federnde Unruhlager (Fig. 1) ist wie folgt aufgebaut: Das flacli-1,eglige Lager stück a wird in der gleichgeformten Aus drehung bi der Platine b durch die Feder c gehalten.
In das Lagerstück a ist der Deck stein d, gegebenenfalls ein metallisches Deck plättchen lose eingelegt und auf dieses drückt die Feder c. Befestigt ist diese mit ihrem ent gegengesetzten Ende mittels der Schraube e an der Platine b.
Das kegelige Lagerstück a. geht an der Kegelbasis in den Ringflansch a1 über. Die ser arbeitet als Anschlag mit der kreisförmi gen Aus.drehung f' er Platine f zusammen. In der Platine f ist eine Nut f'= und eine weitere Ausnehmung f' für die Feder c und ihre Befestigungsmittel angebracht.
Der Lagerzapfen g1 der Unruhwelle geht zunächst. in einen starken Schaftteil g2 über und dieser ist. durch eine, die kegelige Aus drehung b1 für das Lagerstück a fortsetzende grössere Bohrung b2 durchgeführt.
Zweck die ser Massnahme ist, eine Begrenzung für das Ausweichen der Unruhwelle unter achsen- senkrechten Stössen zu schaffen, wobei als Anschlag für den starken Unruhwellenscbaft <B>9</B> 2 die Bohrung b2 der Platine b dient, der empfindliche Lagerzapfen g1 also entlastet bleibt. Tatsächlich ist aber diese Entlastung, obgleich für Uhren genügend, nicht aus reichend bei Zünderuhrwerken für Abwurf geschosse.
Auch das Lagerstück a muss, so gering sein Gewicht ist, einen Anschlag haben und aus diesem Grunde wird der Durchmesser -der Ausdrehung f1 in der Pla- tine um das Mass des Durchmesserunter schiedes zwischen Bohrung bz und Schaft g2 grösser als der Durchmesser des Flansches a1 gehalten.
Wenn bei einem achsensenkrechten Stoss die Unruhwelle ausweicht und ihr Schaft an der Platine bei b2 anschlägt, dann liegt auch der Ringflansch des Lagerstückes an seinem Anschlag f1 an und der Zapfen g1 selbst bleibt entlastet.
Das Ausweichen der Unruhwelle unter achsenparallelen Stössen wird begrenzt durch Anschlag der Stufe g$ des Unruhwellenschaf- tes an der Ausdrehung b2 der Platine b. Die flachkegelige Ausbildung von Lagerstück a und Sitz 1l dient zum Zweck der Selbstzen- trierung nach Wegfa1Q der verschiebenden Kräfte.
Zur bruchsicheren. Befestigung des äussern Federendes i am Federgehäuse (Fig. 2), ist an dieses der Quersteg k angenietet, dessen Ansätze k1 in einen Schlitz l1 im Boden des Federhauses l und in eine Ausnehmung ml im Federhausdeckel l eingreifen. Diese Art. der Federbefestigung ist bei Uhren bekannt, z. B. auch mit drehbarer Lagerung des Quer steges im Federhaus, eine Ausführung, die auch im vorliegenden Falle mit Vorteil an wendbar wäre.
Zur Lagerung der Zahntriebe werden ein gesetzte stählerne Lagerfutter p (Fig. 3) an gewendet. Dadurch wird vermieden, dass die Schultern q' der Zahntriebe q, die oftmals von derBearbeitung her Leinenscharfen Grad auf weisen, unter der Einwirkung achsenparalle- ler Stösse in die weiche Platine o eingeschla gen werden und dadurch die Reibung erhöht oder gar der Ablauf des Uhrwerkes verhin dert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Uhrwerksgetriebe für mechanische Bom benzeitzünder, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausschaltung von Getriebebrüchen durch beim Aufschlag erfolgende Stösse ausser einem federnd angeordneten Unruhelager, das neben einem das Ausweichen. des Unruhe wellenschaftes unter achsensenkrechten Stö ssen begrenzenden Anschlag (b2) einen die gleich grosse Verschiebung zulassenden An schlag (f') für den federnden Lagerteil (a) aufweist, zur Verbindung der Antriebsfeder mit dem Federgehäuse am äussern Ende (i) der Antriebsfeder ein mit dieser fest verbun dener Quersteg (k) mit zwei Ansätzen (k1) vorgesehen ist,die in den Federhausboden (l) und -deckel (7n) eingreifen.. UNTERANSPRÜCHE: 1. Uhrwerksgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Unruh zapfen (g') in einem den Deckstein (d) tra genden flachkegeligen Lagerstück (a) geda- gert ist, das in einer gleichgeformten Aus drehung (b1) der Platine (b) .durch eine auf den Deckstein drückende Feder (c)gehalten ist und .als Anschlag für das kegelige Lager stück, dessen Basis einen Ringflansch (a1) aufweist, eine um das Mass der zulässigen Verschiebung im Durchmesser grösser gehal tene Ausnehmung <B>(f')</B> in der Barüberliegen den Platine (f) vorgesehen ist. 2. Uhrwerksgetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch stählerne Lager (p) für die Uhrwerksge- triebe (q).
Applications Claiming Priority (1)
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| DE231725X | 1938-11-11 |
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|---|---|---|---|
| CH231725D CH231725A (de) | 1938-11-11 | 1942-08-13 | Uhrwerksgetriebe für mechanische Bombenzeitzünder. |
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| CH (1) | CH231725A (de) |
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1942
- 1942-08-13 CH CH231725D patent/CH231725A/de unknown
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