CH231821A - Einrichtung zum Befestigen von Ventilen in Gummischläuchen. - Google Patents

Einrichtung zum Befestigen von Ventilen in Gummischläuchen.

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CH231821A
CH231821A CH231821DA CH231821A CH 231821 A CH231821 A CH 231821A CH 231821D A CH231821D A CH 231821DA CH 231821 A CH231821 A CH 231821A
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CH
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rubber
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Inventor
Mbh Hanko Handelsgesellschaft
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Hanko Ind Und Handelsgesellsch
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C29/00Arrangements of tyre-inflating valves to tyres or rims; Accessories for tyre-inflating valves, not otherwise provided for
    • B60C29/04Connection to tyres or inner tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description


  Einrichtung zum Befestigen von Ventilen in Gummischläuchen.    Die Ventile     der    Gummischläuche von       Luftreifen    für     Kraftfahrzeuge,    Fahrräder  usw. werden im allgemeinen durch Ventil  flecken am Gummischlauch festgehalten und       geigen        diesen    abgedichtet.

       Diese        Ventilflecken     bestehen aus einer     elliptischen        Gummischeibe,     die in der Mitte durch eine Cordleineneinlage       verstärkt    und mit     einem    Loch     versehen    ist,  durch das das Ventil     hindurchgeführt    wird.  Diese     Ventilflecken    haben den grossen Nach  teil, dass sie trotz ihrer Verstärkung durch  ,die     Leineneinlage    zu schwach sind.

   Der       Gummi    wird an der     Durchführungsstelle    des       Ventils    beim Fahren stark beansprucht und       reisst    hier leicht     ein,    wodurch nicht nur eine       Urdichtigkeit        des        Schlauches    hervorgerufen  wird,     sondern    in vielen Fällen auch der  Schlauch     einschliesslich    des     Ventilfleckens,

       durch das     hervortretende        Ventil    am     Ventil-          einsatz        zerstört        wird.    Durch die bekannte       Verstärkung    ,des     Ventilfleckens    mittels     -eines     Metalldrahtgewebes wird dieser Nachteil    nicht behoben, da das Drahtgewebe     keinen     genügend festen Halt in den     Gummiplatten     ,des     Ventilfleckens    findet.

   Die     aus    einem  Drahtgewebe bestehende     Verstärkungseinlage     kann daher den auf das Ventil ausgeübten  Drücken auf .die     Dauen    nicht     Widerstand    lei  sten und     lockert        sich    bald, so dass     es    seinen       Zweck        nicht    mehr erfüllen     kann.    Die Gefahr  ,des Lockerns wird durch die     Walkbewegun-          gen    noch vergrössert,

   die beim Fahren auf un  ebenen Strassen     auf    den     Gummischlauch    aus  geübt     werden.     



  Gemäss :der     Erfindung    werden die Nach  teile der     bisher    bekannten     Ausbildungen    der  Ventilflecken dadurch vermieden, dass das       Gewebe,der        Verstärkungseinlagen    aus Litzen  gebildet ist, in die Faserstoffäden einge  lagert sind.

   Diese     vorzugsweise    aus dünnen  Drähten     bestehenden    Litzen     des    Gewebes ver  binden sich     infolge    der in ihnen eingelager  ten     Faserstoffäden    ,gut mit der     die    Verstär  kung     einlage        enthaltenden        vorzugsweise    aus      Rohgummi bestehenden Gummiplatte.

   Wird       das        Gewebe    der     Verstärkungseinlage    in die       Gummiplatte        einvulkanisiert,    so     dringt    das  Gummi in die Faserstoffäden ein, und das  Gewebe erhält     dadurch    eine feste unlösliche  Verbindung mit der     Gummiplatte.    Hierdurch  wird die grosse     Festigkeit    dieses     Gewebes   <B>f</B>ür  die     Verbesserung    der Verstärkung ausgenutzt,  ohne die Nachteile des bekannten reinen Me  talldrahtgewebes in Kauf nehmen zu müssen.

    Das mit den eingelagerten Faserstoffäden  versehene Gewebe der     Verstärkungseinlage     gibt dem Ventildurchlass eine grosse Festig  keit und verstärkt     .die    umgebenden Teile des       Gummischlauches    besonders wirksam. Die  Einrichtung gemäss der Erfindung kann daher  auch für Schläuche mit höheren Drücken  oder von grösseren Abmessungen mit Vorteil       verwendet    weiden.  



  Die Faserstoffäden können von ,den. Lit  zen des Gewebes     umsponnen    oder in anderer  Weise in     diese        eingelagert    werden, zum       Beispiel    auch zusammen mit den Litzen ge  wickelt werden, so dass der Faserstoffaden in  den Litzen von aussen sichtbar wird. Die     Ver-          bindung    des Gewebes der Verstärkungsein  lage     mit    der sie einschliessenden     Gummiplatte     kann dadurch verbessert werden, dass     ,die     Fasenstoffäden des Gewebes mit Rohgummi  oder Gummimilch bezw. Gummilösung ge  tränkt werden.

   Beim Vulkanisieren treten  dann aus den Faserstoffäden Gummiteile aus,  die sich     mit,den    äussern     Gummischichten    fest  verbinden.     Das    Drahtgewebe wird dabei von  den Faserstoffäden in den Gummischichten  mit gehalten. Auf diese Weise wird mit völ  liger Sicherheit     verhindert,    dass das     Draht-          gewebe    sich innerhalb der Gummischichten  lockert und in diesen einen Fremdkörper bil  det, der zu einer     vorzeitigen    Zerstörung der       umgebenden        Gummischichten    Anlass geben       könnte.     



       Eine    gemäss der Erfindung     ausgebildete     Einrichtung zum     Befestigen    von     Ventilen    in  Gummischläuchen, ein sogenannter Ventil  flecken, ist in der Zeichnung beispielsweise  dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Drauf      Fig. 2 einen Querschnitt in der Ebene  A-B und Fig. 3 einen Querschnitt durch  eine Litze des     Drahtgewebes.     



  Der Ventilflecken     besteht    aus einer       Gummiplatte    1 von elliptischer Form,     in    die  ein     Drahtgewebe    2     einsgebettet    ist, das     bei-          Jenseits    von Einlagen 3 aus Kreuzleinen ge  deckt ist. In der Mitte der Gummiplatte 1 ist  ein     kreisförmiger    Durchschlag 4 angebracht,  durch den das Ventil hindurchgeführt wird.       Dass    Drahtgewebe 2 ist aus     dünnen    Litzen  von     Messingdrähten    gebildet.

   Die einzel  nen Drähte 5 schliessen, wie in Fig. 3 in ver  grössertem Massstab dargestellt, einen mit  Rohgummi getränkten Faserstoffaden 6 ein.  



  Die     das    Gewebe der     Verstärkungseinlage     bildenden Litzen     können        ausser        ,aus    dünnen       Messingdrähten    aus nichtrostenden, zum Bei  spiel phosphatierten Weicheisendrähten oder       aus    Kunststoffdrähten und     .die    in die Litzen  eingelagerten Faserstoffäden aus Textil  gewebe, Baumwolle, Zellwolle oder derglei  chen     bestehen.     



  Die     Ventilflecken    können     dadurch        herge-          stellt    werden, dass zwischen zwei     elliptischen     dünnen Rohgummiplatten das die     Faserstoff-          fäden    6 enthaltende Drahtgewebe 2     einge-          bettet    wird,

   das     beiderseits    von der     ihrerseits     in Gummi eingebetteten Einhage 3 .gedeckt       ist.        Hierauf        werden        die        beiden     unter Druck mit der Einlage 3 und  dem     innern        Drahtgewebe    2     zusammerivul@k        a,

  -          nisiert.        Dadurch    wird ein     inniger    und     fester     Halt des     Drahtgewebes    2 in den     Gummi-          schichten    des     Ventilfleckens    erzielt, der bei       geringer    Stärke     eine        hohe        Festigkeit    erhält.

    Auch bei stärkeren     Formänderungen        des          Gummischlauches    wird eine dauernde     ,gute     Abdichtung der     Einführungsstelle    des Ven  tils     erreicht.     



  Der     Ventilflecken        kann    an     dem        Gummi-          schlauch    in der üblichen     Weise    durch Auf  kleben mit     Gummilösung        befestigt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Befestigen von Ventilen in Gummischläuchen mittels einer mit einer Verstärkungseinlage aus Gewebe versehenen Gummiplatte, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe -der Verstärkungseinlage aus Lit zen gebildet isst, in die Faserstoffäden einge lagert sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoff- fäden des in die Gummiplatte eingebetteten Gewebes mit Gummilösung getränkt sind. 2. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die das Gewebe umschliessenden Gummischichten von einer Einlage aus Faserstoffgewebe umgeben sind, die in die Gummiplatte eingebettet und furch Vulkanisieren mit dieser fest verbunden ist.
CH231821D 1941-11-22 1942-11-04 Einrichtung zum Befestigen von Ventilen in Gummischläuchen. CH231821A (de)

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CH231821D CH231821A (de) 1941-11-22 1942-11-04 Einrichtung zum Befestigen von Ventilen in Gummischläuchen.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2638955A (en) * 1948-08-26 1953-05-19 Gruber Willy Repair patch for rubber articles
EP1777080A3 (de) * 2005-10-19 2007-05-30 Specialized Bicycle Components, Inc. Schlauch für einen Fahrradreifen

Cited By (3)

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EP1777080A3 (de) * 2005-10-19 2007-05-30 Specialized Bicycle Components, Inc. Schlauch für einen Fahrradreifen
US8122927B2 (en) 2005-10-19 2012-02-28 Specialized Bicycle Components, Inc. Inner-tube assembly for bicycle wheel

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