CH231859A - Leichtbaukörper hoher Festigkeit und Frostbeständigkeit sowie Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents
Leichtbaukörper hoher Festigkeit und Frostbeständigkeit sowie Verfahren zur Herstellung desselben.Info
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Description
Zeiehtbaukörper hoher Festigkeit und Frostbeständigkeit sowie Verfahren zur Herstellung desselben. Die Erfindung betrifft einen Baukörper mit einem. Raumgewicht unter 1,0 to/m@, der hohe mechanische Festigkeit und gleichzeitig hohe Frostbeständigkeit aufweist. Der Kör per kann eine beliebige Gestalt besitzen, bei speIsweise die eines Steines, Blockes, einer Platte, auch einer Rohrschale, etc.
Der Baukörper gemäss der Erfindung weist ein Raumgewicht von 0,d-1,0 to/m3 auf und ist dadurch dass er ein im wesentlichen aus galziumsilikat be stehendes Festsubstanzskelett besitzt, zum Hauptteil Poren mikroskopisch kleiner Grösse aufweist und daneben Makroporen von über 0,1 mm Durchmesser besitzt,
deren Volumen 5-40% vom Volumen der Mikroporen be trägt.
Der Baukörper gemäss,der Erfindung be sitzt ein Festsubstanzskeleüt, das zum Haupt teil ;aus Kalziumsilikat besteht. Er kann aber auch neben. Kalziumsilikat Bestandteile an derer Art, beispielsweise Quarz, andere Sili- kote, usw.
enthalten. Die Menge dieser andern Bestandteile, die gröber als zementfein sein können, soll 50 Gewichtsprozent vom Ge samtgewicht -der Festsubstanz nicht über schreiten, vorzugsweise ä0-50 Gewichtspro zent betragen, in welchem Falle der Baukör per beispielsweise ein Raumgewicht von 0,5 bis 1,0 to/m3 !besitzt.
Die Mikroporen sollen im allgemeinen eine Grösse von weniger als 0,1 mm aufweisen, die Makroporen eine solche von über 0,1, vor zugsweise über 0,3 mm Durchmesser.
Die Erfindung betrifft weiter ein Verfah ren zur Herstellung des vorstehend gekenn- zeichneten Körpers. Das Verfahren gemäss .der Erfindlung ist dadurch gekennzeichnet, dass in einem Gemisch, das kalkhaltige Mör- telbindestoffe und kieselsäurehaltige Stoffe mit mehr als 40 % Kieselsäure, die zum Hauptteil mindestens Zementfeinheit be sitzen,
und solche Mengen Wasser enthält, dass die Masse breiig bis flüssig ist, und dass das Verhältnis Wasser zu Festsubstanz höch stens 1 :0,9 beträgt, durch solche Mengen gasentwickelnder Stoffe Makroporen erzeugt werden, dass die in der Masse entstehenden Gase 5 bis 40%, vorzugsweise 10-30%, dies vorhandenen Wasservolumens ausmachen, wobei die Masse verformt wird und durch hydrothermische Behandlung eine Härtung erzielt wird.
Kalkhaltige Mörtelbindestoffe, die beim Verfahren gemäss der Erfindung benutzt werden können, sind: zum Beispiel Weisskalk, hydraulischer Kalk, Dolomitkalk, Tonerde zement, Romanzement, Portlandzement oder Gemische derselben.
Zur Gruppe der erfin dungsgemäss zu verwendenden kiesel,säureha.l- tigen Stoffe mit mehr als 40 % Kieselsäure sind zu zählen: Sandmehl, Quarzmehl, Mehl kieselsäurereicher Gesteine, Asche, gepulverte Schlacke, Trass, Si-Stoff, Ton, Puzzolanmehl. Unter dem Begriff Si-Stoff sind kieselsäure- reiche Rückstände zu verstehen, die beim Aufschluss von Ton mit Mineralsäuren, z. B.
Schwefelsäure, neben Tonerdeverbindungen anfallen.
Neben den zum Hauptteil zementfeinen kalkhaltigen Mörtelbindestoffen und kiesel säurehaltigen Stoffen kann die Rohmasse und entsprechend. der aus dieser gebildete Körper auch Bestandteile enthalten, die gröber als Zement, vorzugsweise gröber als 0,2 mm sind, beispielsweise gröberer Sand, Hochofen- schlacke, Trass und andere Stoffe. Die Menge dieser gröberen Bestandteile soll möglichst nicht mehr als 5015' vom Gewicht der gesam ten Festsubstanz ausmachen.
Zur Erzeugung der 14Takroporen dienen gasentwickelnde Stoffe. Als solche können beim Verfahren gemäss der Erfindung benutzt werden: allerfeinste Metallpulver, z. B.
Alu miniumpulver, Kalziumpulver oder Pulver von Kalzium- und Aluminiumlegierungen, Kalzium, Kalziumkarbid, Peroxyde, wie Wasserstoffperoxyd, Natriumperoxyd, Ba riumperoxyd, auch Karbonate und gleich zeitig Säuren, die aus den Karbonaten die Kohlensäure in Freiheit setzen. Bei Benutzung von Aluminiumpulver werden zweckmässig Mengen von 0,005 bis 0,1 Üe@vichtsprozent, vorzugsweise von 0,01 bis 0,05, bezogen auf die vorliegende Fest substanz. angewandt.
Die Verfestigung der Baukörper erfolgt nach dem Verfahren gemäss der Erfindung hydrothermisch. Hierunter ist eine Behand lung bei höheren Temperaturen in einer ge- sättigten Wasserdampfatmosphäre zu ver stehen, die beispielsweise durch Einleiten von Dampf unter Druck in ein geschlossenes Ge fäss geschaffen werden kann. Je nach der Art der vorliegenden Ausgangsstoffe ist die Zeit dauer der Dampfeinwirkung sowie die Höhe des Druckes einzustellen.
Beim Ausgehen von Quarzmehl und Weisskalk ist beispielsweise mit 8- bis 10stündiger Härtung bei Anwen dung eines Dampfdruckes von 8 bis 10 atü zu arbeiten.
Die in der beschriebenen Weise erzeugten Massen besitzen Mikroporen, die einen Durch- mes'ser bis zu etwa 100, im allb-emeinen von etwa 10 ,u bis 100 ,u besitzen und dadurch entstiehen, dass bei der Reaktion von Kalk und Kieselsäure zunächst Kalziumhydrosili- ka.t gebildet wird, das die Hauptmenge des zuggesetzten Wassers einschliesst,
und dass bei weiter getriebener Härtung eine steinartig feste Kalziumsilikatmasse gebildet wird, in deren feinstem Poren sich Wasser befindet, das nachher verdunstet.
Neben den Mikroporen besitzen die in der : beschriebenen Weise erzeugten Erzeugnisse aber auch Makroporen. Diese Makroporen werden durch die gasentwickelnden Stoffe erzeugt und besitzen einen Durchmesser von mehr als 0,1 mm.
Im allgemeinen schwankt die Grösse zwischen etwa 0,3 und 1,0 mm. Die Mikroporen machen volumenmässig :den Hauptbestandteil aus, während die Makro poren nur in einer Menge von 5 bis 40, vor zugsweise etwa 10 bis 30 % vom Volumen der Mikroporen, vorliegen, deren Volumen durch den Wassergehalt der Rohmischung bestimmt wird.
Diese besondere Gestaltung des Leicht- steinbaukörpers: Festgerüst aus Kalziumsili- kat, Mikroporen und Makroporen, schafft die hier erstrebten Wirkungen. Das Mikroporen gefüge sichert hohe mechanische Festigkeit. Die Durchsetzung dieses Gefüges mit Makro 5 posen bewirkt, dass die Erzeugnisse absolute Frostbeständigkeit erhalten.
Würde man auf die Makroporen verzichten, so würde das Auftreten von innern Spannungen unausbleib lich sein, und diese Spannungen lösen sich bei der Prüfung auf Frostbeständigkeit durch Absprengen und Absplitterungen. Weitgehender Verzicht auf Mikroporen oder Gestaltung eines Baukörpers, der in höherem:
Betrage Makroporen als oben angegeben ent hält, würde ein Herabsinken -der mecha nischen Festigkeiten bedingen. Bei Innehal- tung der oben gegebenen Grenzen wird aber eigenartigerweise die mechanische Festigkeit des nur Mikroporen aufweisenden Körpers kaum nennenswert erniedrigt.
Da es von Wichtigkeit ist, die Makroporen in der Masse .gleichmässig zu verteilen, und anderseits wesentlich ist, den Makroporen gehalt im ganzen innerhalb gewisser Grenzen zu halten, ist gleichmässige und feine Vertei lung der Gastreibmittel vorteilhaft. Eine gleichmässig feine Verteilung kann dadurch bewirkt werden, dass die Gastreibmittel mit den andern Komponenten dar Rohmasse oder mit einem Teil dieser durch innige Mahlung vereinigt werden.
Durch eine mehrstündige Vermahlung, z. B. mit einem Teil des gege benenfalls zu benutzenden Sandes, wird das Aluminiumpulver auf eine grosse Fläche, nämlich die Oberfläche dieses Sandes, aus gebreitet, bei der Vermahlung gleichzeitig noch feiner zerteilt, als es.
durch Vermahlung des Aluminiumpulvers allein möglich wäre, und es bleibt ziemlich fest an der Oberfläche des Mahlgutes haften, so, dass auch bei der Einmischung dieses Mahlgutgemisches in die andern Bestandteile der Rohmischung keine Entziehung bezw. Anhäufung des Alumi- niumpulvers erfolgen kann.
Das Verfahren, gemäss .der Erfindung zeigt besondere Vorteile bei der Benutzung von. Weisskalk, insbesondere Branntkalk, als kalk haltigem Märtelbind'estoff und Sandmehl als kieselsäurehaltigem Stoff. Bei Benutzung einer Rohmasse aus diesen beiden Stoffen kann die Verfestigung durch einmalige hydro- thermische Härtung erzielt werden.
In diesem Falle wird zum Beispiel die in Formen ein gefüllte und in diesen durch Gasentwicklung aufgelockerte Masse in den Formen -der hydrothermischen Härtung unterworfen, die bis zum Ende, das heisst bis zur vollständi gen Verfestigung zu führen ist.
Es ist anderseits aber auch möglich und in gewissen Fällen vorzuziehen, die Masse zu nächst durch hydrothermische Härtung nur zu einem Teil zu verfestigen, also vorzuhär- ten,darnach zu verformen und nach dieser Verformung durch hydrothermische Härtung eine endgültige Verfestigung zu bewirken.
Die vorgehärteten Massen sind thigotrop und gestatten damit bei mechanischer Einwirkung eine Verformung in einfacher Weise. Vor allem wird es dadurch möglich, mit einem sehr kleinen Formenpark auszukommen, da die geformten. Körper alsbald nach der For mung aus der Form herausgenommen werden können.
Gewünsehtenfalls kann die vorgehärtete körnige Masse init kleinen Mengen breiiger bis flüssiger Rohmischung versetzt und das Gemisch verformt werden.
Insbesondere bei den Wei.sskalksandmebl- massen besteht aber weiter, wie ,gefunden, auch die Möglichkeit, eine gewisse Vorhär- j tung auf andere Weise zu erzielen: Bei dieser Ausfül@rungs:
form werden der aus Weisskalk (Luftkalk) und kieselsäurehaltigen Stoffen bereiteten Rohmischung vor -der Verformung kleine Mengen Asche oder Schlacke beliebi ger Herkunft, vorzugsweise Flugasche, zuge mischt.
Diese Zusatzstoffe, vor allem Aschen, be wirken überraschenderweise in, kurzer Zeit eine derartige Ansteifung,der Massen, dass die Körper die für die weiteren Arbeitsstufen erforderliche Handhabungsfestigkeit erlan- gen Bei Verwendung von gewissen Feuerurigs- rückstäaden zu :
diesem Zweck, insbesondere von Schlacken, -ist es zweckmässig, die Re- aktionsfähigkeit bezw. das Ansteifungsver- möbgen zu steigern. Das gelingt - was eine besondere Ausführungsart der Erfindung .darstellt - -durch Zusatz kleiner Mengen von Portlandzement, Gips, Flugasche..
Es emp fiehlt sich @da-bei, !diese Zusätze gemeinsam mit der Schlacke zu vermahlen. Die Menge dieser Zusätze ist gleichfalls auf 5 bis<B>50%,</B> bezogen: auf das Gewicht der Schlacke, zu bemessen. Es genügen unter Umständen aber auch geringere Zusätze.
Diese Tatsache berührt um so eigenarti- ger, als von: Aschen oder Schlacken eine nen nenswerte Erhärtungsenergie nicht erwartet werden könnte. Eigenartig ist weiter, da.ss selbst Aschen und Schlacken mit höherem Ge halt an Sulfaten verwendbar sind.
Ein Gips treiben, wie dies bei Kälksandsteinmassen (unter Benutzung von Feuerungsrückständen) auftritt, ist bei den so hergestellten Erzeug nissen nicht festzustellen. Die Zusätze müs sen allerdings in feinzerteilter Form vorlie gen.
Die Zusatzmengen sind im allgemeinen dem Kalkgehalt anzupassen, sie sollen höch stens in :gleicher Menge wie der Kalk vorlie gen. Günstiger ist Arbeiten mit geringeren Mengen. Bei Benutzung von Flugasche hat sich für eine Rohmischung aus 30 % Weiss kalk,<B>50%</B> Sandmehl, 20% Magerungssand ein Zusatz von 5 bis 15 % als sehr vorteilhaft erwiesen.
Zu erwähnen ist noch die Möglichkeit, das Ans:teifen von nur Weisskalk bezw. Luft kalk als kalkhaltige Mörtelbindestoffe ent haltenden Massen auch durch Zufügung von Portlandzement oder Tonerdezement zu be wirken bezw. dadurch, dass als kieselsäure- haltiger Stoff eine Mischung mehrerer Stoffe verwendet wird,
von denen. wenigstens einer nennenswerte Anteile der Kieselsäure, z. B. 10-.30%, in besonders reaktionsfähiger Form enthält. Zu diesen Stoffen sind zu zäh len Trass, Puzzolane, gerösteter Ton und der gleichen.
Weiter möge ergänzend noch bemerkt werden, dass es vorteilhaft erscheint, die in den Formen befindliche Masse nach Beendi- gung der Gasentwicklung, jedoch vor der end gültigen Befestigung, an den Oberflächen zu glätten.
Ausf ührungsbeispiele: 1. Bei Durchführung der Härtung in zwei Stufen kann man beispielsweise wie folgt verfahren: 30 Teile Weisskalk, 50 Teile Sandmehl von einer Feinheit von 4900 Maschen per cm' und 20 Teile Sand mit einer Teilchenfeinheit von 0 bis 2 mm werden mit 80 Gewichts teilen Wasser vermischt. Dieser Masse werden 0,02 % Aluminiumpulver zugefügt, dann wird die Mischung in einen Härtekessel ge geben, wo sie 1 bis 3 Stunden bei 8 atü Dampfdruck behandelt wird.
Die anfallende krümelige Masse wird bei starker mecha- nischer Einwirkung plastisch und kann daher, z. B. durch Einstampfen, verformt werden. Die geformten Gegenstände, wie Ziegelsteine oder dergleichen, werden dann 5 Stunden bei 10 atü fertig gehärtet. Die Erzeugnisse zei gen ein Raumgewicht von 0,8 t/mg und, eine Festigkeit von 140 kg/cm2.
2. Zur Herstellung von 1 m3 Fertigpro dukt vom Raumgewicht 0,8 werden 200 kg Branntkalk, 86 kg Flugasche von einer Braunkohlenfeuerung und 504 kg Sand, sämtlich in der Feinheit üblichen Portland- zement.s (etwa <B>10%</B> Rückstand auf dem 4900-Maschensieb) mit 150 g Aluminium pulver vermischt und mit 650 Liter Wasser verquirlt. Die Masse kann dann vergossen werden.
Sie dickt innerhalb 6 Stunden so weit an, dass sie sehneidbar ist und verformt wer den kann. Die Formstücke werden dann in bekarnnter Weise durch hydrothermische Rär- tung verfestigt.
3. 200 kg Branntkalk, 20 kg Zement, 80 kg Schlacke und 500 kg Sand, sämtlich in der Feinheit von üblichem Portlan:dzement, werden mit 150 g Aluminiumpulver und 650 Liter Wasser gemäss den Angaben des Beispiels 2 verarbeitet. Auch hier erhält man 1 m3 Fertigerzeugnis vom Raumgewicht 0,8.
4. Nach den Angaben wie im Beispiel 2 werden 200 kg Branntkalk, 40 kg Flugasche aus einer Steinkohlenfeuerung, 56 kg Schlacke und 504 kg Sand, sämtlich in der Feinheit von üblichem Po@rtlandzement, mit 150 g Aluminiumpulver verarbeitet. Man erhält die gleiche Menge "Fertigerzeugnis von ähnlichem Raumgewicht.
5. Zur Herstellung von 1 ms Fertigpro- dukt vom Raumgewicht 0,8 werden verarbei tet 200 kg Brannttkalk, 80 kg Schlacke, 40 kg Si-Stoff (Rückstände ,des Tonaufschlusses mit Schwefelsäure), 480 kg Sand, sämtlich in der Feinheit des üblichen Portlandzements, mit 150 g Aluminiumpulver vermischt und mit 650 Liter Wasser verquirlt.
Die weitere Verarbeitung erfolgt nach den Angaben des Beispiels 2.
6. Man verfährt. in ,gleicher Weise wie im Beispiel 2 angegeben und benutzt für die Herstellung von 1 ms Fertigprodukt vom. Raumgewicht 0,8 200 kg Branntkalk, 80 kg Zement, 520 kg Sand, 650 Liter Wasser, 150 ,g Aluminiumpulver. Oder man benutzt 7.
200 kg Branutkalk, 20 kg Zement, 5 kg Si-Stoff, 75 kg Schlacke, 500 kg Sand, 650 Liter Wasser und 150 g Aluminium pulver.
Unter den angewandten. Bedingungen setzt sich Ca0 mit SiO,z in monomolekularem Verhältnis um.
Dementsprechend wird die Menge Si0y in den kieselsäurehaltigen Roh stoffen auf -mindestens ,die gleiche Höhe wie die Menge Ca0 in den vorhandenen kalkhal tigen Rohstoffen eingestellt. Die si02-Menge kann auch gegebenenfalls bis zum Doppelten, bisweilen auch bis zum Vierfachen,der Menge Ca0 anwachsen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Leichtbaukörper von hoher Festigkeit und Frostbeständigkeit"der ein Raumgewicht von 0,3 bis 1,0 to/m' aufweist, dadurch ge- kennzeichnet,.dass er ein im wesentlichen aus Kalziumsilikat bestehendes Festsubstanz skelett besitzt, zum Hauptteil Poren mikro- skopiseher kleiner Grösse aufweist und da neben Makroporen von über 0,1 mm Durch messer, deren Volumen 5 bis 40% vom Vo lumen der Mikroporen beträgt. Il. Verfahren zur Herstellung von. Leicht baukörpern nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Gemisch, das kalkhaltige Mörtelbindestoffe und:kiesel- säurehaJtige Stoffe mit mehr als 40 % Kiesel säure, die zum Hauptteil mindestens Zement feinheit besitzen, und solche Mengen Wasser enthält, dass die Masse breiig bis flüssig ist, und dass das Verhältnis Wasser zu Festsub- stanz höchstens 1<B>:0,9</B> beträgt, durch solche Mengen gasentwickelnder Stoffe Makroporen erzeugt werden, @dass die in der Masse ent stehenden Gase 5 bis 40 % des vorhandenen Wasser-Volumens, ausmachen, wobei die Masse verformt wird und durch hydrother- mische Behandlung eine Härtung erzielt wird. UNTERANSPRttCHE 1.Baukörper nach Patentanspruch I, der ein Raumgewicht von 0,5 bis 1,0 to/m@ 'be sitzt, dadurch gekennzeichnet, @dass er ein mikroporöses Skelett von Kalziumsilikat und daneben Bestandteile enthält, die gröber sind als 0,2 mm.2: Baukörper nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, der ein Raumgewicht von 0,5 biss 1,0 to/m@ besitzt, dadurch gekenn zeichnet, dass er ein mikroporöses Skelett von Kalziumsilikat und .daneben bis _ 50 Gewichts prozent Bestandteile enthält, die gröber sind als 0,2 mm. 3.Baukörper nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass er zum Hauptteil Poren von einem Durchmesser bis etwa 0,1 mm und ausserdem 5 bis 40 % vom Volu znen dieser Poren an Poren von einem Durch messer über 0,8 mm besitzt.4. Verfahren nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch die Benutzung solcher Mengen gasentwickelnder Stoffe, id;ass nach Einfüllung der Masse in die Formen 10 bis <B>30%</B> des vorhandenen Wasservolumens an Gasen gebildet werden. 5.Verfahren nach Patentanspruch II, ,da durch gekennzeichnet, dass als kalkhaltiger Mörtelbindestoff Weisskalk benutzt wird:. 6. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als kalkhaltiger Mörtelbindestoff Weiss kalk in der Form des Branntkalk benutzt wird. 7.Verfahren nach Patzntansprueh 1I, da durch gekennzeichnet, dass als kalkhaltiger Mörtelbindestoff hydraulischer Kalk benutzt wird. B. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass als kalkhaltiger Mörtelbindestaff Dolomitkalk benutzt wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass als kalkhaltiger Mörtelbindestoff Romanzement benutzt wird. 10.Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass als kalkhaltiger Mörtelbindestoff Portlandzement benutzt wird. 11. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass als kieselsäure haltiger Stoff Sandmehl verwendet wird. 12. Verfahren nach Patentanspruch II, -dadurch gekennzeichnet, dass als kiesel.säure- haltiger Stoff Tonmehl verwendet wird. 13.Verfahren nach Patentanspruoh TI, dadurch gekennzeichnet, dass als kieselsäure- haltigger Stoff Puzzalanmehl verwendet wird. 14. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass als kieselsäure haltiger Stoff Schlackenmehl verwendet wird. 15. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass als kalkhaltige Mörtelbindestoffe Weisskalk und Portlandzement verwendet werden, wobei der Weisskalk überwiegt. 16.Verfahren nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass als kalkhaltige Mörtelbindestoffe Weisskalk undi Tonerdezement verwendet wer den, wobei der Weisskalk überwiegt. 17.Verfahren nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass als kieselsäurehaltiger Anteil ver schiedene Stoffe verwendet werden, wovon wenigstens einer einen Gehalt an besonders reaktionsfähiger Kieselsäure besitzt. 18. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass verschiedene kieselsäurehaltige Stoffe verwendet werden, wovon einer Si-Stoff, ein Abfallstoff des Tonerdeaufschlusses .mit Mineralsäure, ist. 19.Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass verschiedene kieselsäurehaltige Stoffe verwendet werden, wovon einer Asche ist, wobei der Anteil an Asche klein ist. 20. Verfahren nach Patentanspruch 1I und; Unteransprüchen 5 und 19, dadurch ge kennzeichnet, dass einer der kie@selsäurehaJti- gen Stoffe Flugasche ist, wobei ,der Anteil an Flugasche klein ist. 21.Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, d'ass verschiedene kieselsäurehaltige Stoffe verwendet werden, wovon einer Schlacke ist, wobei der Anteil an Sehlacke klein, ist. 22. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5, 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass Flugasche im Betrage von 5 bis 15 % der Festbestandteile der Roh mischung verwendet wird. 23.Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in ,den fein ver teilten Ausgangsstoffen das Verhältnis Ca0 : SiO#> auf 1 : 1 bis 1 : 4 eingestellt wird'. 24. Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass in der Roh- mi,schung bis 50/'2o, vom Gewicht der Fest substanz gerechnet, Bestandteile enthalten sind, die gröber als zementfein sind. 25.Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Masse Peuerungsrückstände und kleine Mengen Zement zugesetzt werden. 26. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Masse Feuerungsrückstände und kleine Mengen Gips zugesetzt werden. 27.Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die in den For men befindlichen Massen nach Beendigung der Gasentwicklung an den Oberflächen ge glättet werden. 28. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Gastreib- mittel mit mindestens einem Teil wenigstens einer Komponente dier Rohmasse durch innige Vermahlung vereinigt werden. 29.Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch .gekennzeichnet, dass das breiige bis flüssige Rohstoffgemenge zunächst ohne For mung hydrothermischbis zur Erzielung einer körnigen Masse :gehärtet, die Härtung dünn abgebrochen wird und die vorgehärteten Massen durch Pressung verformt werden.30. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 29, dadurch gekennzeich net, dass die vorgehärtete körnige Masse mit kleineren Mengen breiiger bis flüssiger Roh- misichung versetzt wird.
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| CH231859D CH231859A (de) | 1941-01-13 | 1941-01-13 | Leichtbaukörper hoher Festigkeit und Frostbeständigkeit sowie Verfahren zur Herstellung desselben. |
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| EP1688401A3 (de) * | 2005-02-04 | 2006-09-13 | Xella Dämmsysteme GmbH | Mineralisches Dämmelement und Verfahren zu seiner Herstellung |
-
1941
- 1941-01-13 CH CH231859D patent/CH231859A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1688401A3 (de) * | 2005-02-04 | 2006-09-13 | Xella Dämmsysteme GmbH | Mineralisches Dämmelement und Verfahren zu seiner Herstellung |
| US7758955B2 (en) | 2005-02-04 | 2010-07-20 | Xella Dämmsysteme GmbH | Mineral insulation element and process for producing it |
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