CH231922A - Einrichtung zur Messung einer mechanischen Beschleunigung. - Google Patents
Einrichtung zur Messung einer mechanischen Beschleunigung.Info
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- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
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- G01P15/02—Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration by making use of inertia forces using solid seismic masses
- G01P15/08—Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration by making use of inertia forces using solid seismic masses with conversion into electric or magnetic values
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Description
Einrichtung zur Messung einer mechanischen Besehleunigung. Bekanntlich kann für die Messung der mechanischen Beschleunigung einer Machine eine über eine Feder mit der rotierenden Ma schinenwelle verbundene Schwungmasse verwendet werden, die sich ebenfalls mit dersel ben Winkelgeschwindigkeit wie die Welle dreht. Bei einer Geschwindigkeitsänderung der Machine bezw. deren Welle wird die Schwungmasse in dem einen oder andern Sinne beschleunigt ; infolge ihrer Trägheit tritt aber eine gewisse Verzögerung ein, so da. Versehiebung, der Schwungmasse relativ zur Welle dann ein Mass für die Be schleunigung ist. Es ist ferner bereits vorgeschlagen wor- den,, die mechanische Beschleunigung indirekt zu messen, indem mandieLeistungsänderung eines Synchron- oder Asynchronmotors, die bei einer der GeschwindigkeitsÏnderung entsprechenden Frequenzänderung auftritt, miBt. Zu diesem Zweck wird der elektrische Motor von einem Wechselstromerzeuger gespeist, welcher der zu messenden Beschleunigung unter worfem ist, und mit einer Schwungmasse behaftet, die bei einer Frequenzänderung des den Motor speisenden Stromerzeugers eine positive oder negative Beschleunigung erfÏhrt und dementsprechend eine Leistungs- änderung des Motors zur Folge hat, die nur gemessen werden muss, um die jeweilige Be schleunigung feststellen zu können. Bei der praktischenDurchführungeines solchen meus- verfahrens hat es sich aber gezeigt, da¯ die Messung der Besohleunigungsleistung des Motors mit den üblichen auf der Wirkung von Gegenfedern beruhenden Wattmetern keine genauen Me¯ergebnisse ergibt, da die Leistung des Motors sich stark mit der speisenden Spannung ändert und diese Spannungsänderung nicht durch die Feder des Wattmeters, die eine konstante Grole ist, kompensiert werden kann. Zweck der Erfindung ist nun, bei einer Einrichtung zur Messung der mechanischen Beschleunigung durch Messung der Beschleu- nigungsleistung eines mit einer Schwungmasse behafteten elektrischen Motors, die bereits erwähnte Messfehlerquelle zu besei tigen. Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, da¯ f r die Messung der ge nannten Leistung ein Leistungsmesser mit selbsttätiger Kompensierung der Spannungs- Ïnderung vorgesehen wird. An Hand der Zeichnung sei ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung näher er läutert. Es bedeutet 1 ein Wechselstromnetz, welches von einem Generator 2 gespeist wird, dessenAntriebsmaschine3 beispielswei, se eine Wasserturbine sein kann. Mit 4 ist ein Synchron- oder Asynchronmotor bezeichnet, der am Netz 1 angeschlossen und mit einer Schwungmasse 5 behaftet ist. Bei einer GeschwindigkeitsÏnderung der Maschine 3 bezw. des Generators 2 erfolgt eine entsprechende Frequenzänderung im Netz l, die ebenfalls eine Leistungsänderung des Motors 4 zur Folge hat. Je nachdem, ob die Sehwungmasse 5 eine Beschleunigung oder Verz¯gerung erfährt, wird der Motor Leistung abgeben bezw. aufnehmen, und diese ist ein Mass für die Frequenzänderung bezw. Beschleunigung des Generators 2. Für die Diesel- Leistung ist ein Leistungsmesser mit einem sogenannten Ferrarissystem vorgesehen, bestehend aus einer Antriebstrommel 6, in dem durch die Stromwicklung 7 und die Spannungswicklung 8 ein Drehmoment erzeugt wird. Die Rückführung der Trommel 6 wird durch einen auf der Achse desselben befestigten Drehanker 9 bewirkt, der mittels eines Elektromagnets 10 betätigt wird. Die Erregerwicklung 11 des Elektromagnets 10 ist an der Netzspannung angeschlossen, so dass die auf den Leistungsmesser wirkende Rück- stellkraft spannungsabhä. ngig und infolge- dessen eine veränderliche Grosse ist. Der Lei stungsmesser spricht daher nur bei einer Fre quenzänderung im Netz 1 an, und zwar un- abhängig von der SpannungsÏnderung, da durch das elektromagnetische Drehsystem 9 bis 11 jede Änderung der Spannung automatisch kompensiert wird. Bei der beschriebenen selbsttätigen Kom- pensierung der SpannungsÏnderung ist ausser acht gelassen worden, dass die Leerlaufver- luste des Motors 4 auch durch eine Änderung der Spannung beeinflu¯t werden, was ebenfalls die Messung der Beschleunigung beein- trächtigen wird. Um diese Fehlerquelle zu beseitigen, wird daher das wattmetrische Sy stem des Leistungsmessers mit einer zusätz- lichen Erregerwicklung 12 versehen, die ebenfalls vom Netz 1 gespeist wird. Diese Zusatzwicklung 12 bewirkt dann eine selbsttätige Kompensation der Leerlaufsverluste des Rotors 4 in Funktion der Spannungs änderung, so dass nunmehr eine praktisch einwandfreie Messung der Beschleunigung durch eine Messung der Beschleunigungslei- stung des Motors erzielt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur Messung einer mechanischen Beschleunigung durch Messung der bei einer entsprechenden Frequenzänderung entstehenden Beschleunigungsleistung eines mit einerSchwungmasse behafteten elektrischen Motors, der von einem Wechselstromerzeu- ger gespeist wird, welcher der zu messe'den Beschleunigung unterworfen ist, dadurch gekennzeichnet,dassfürdieMessung der Leistung ein Leistungsmesser mit einer selbst- tätigen Eompensierung der Spannungsände- rung vorgesehen ist.UNTERANSPRUCHE : 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,dass das wattmetrische Antriebssystem des Leistungsmessers mit einer elektrischen, spannungsabhängigen R ckstellvorrichtung versehen ist.2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellvorrichtung aus einem elektromagnetischen Dreh- system besteht, dessen Anker mit der An triebstrommeldosLeistungsmessers starr verbunden und dessen Erregerwicklung von der Netzspannung g erregt ist.3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da¯ das Antriebssystem des Leistungsmessers ausser einer Strom-und Spannungswicklung noch eine dritte Erregerwicklung besitzt, die in Funktion der Spaniiungsänderung die Leerlaufs verlustedessMotors,dessenLeistunggemes- sen wird, kompensiert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH231922T | 1942-12-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH231922A true CH231922A (de) | 1944-04-30 |
Family
ID=4457338
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH231922D CH231922A (de) | 1942-12-28 | 1942-12-28 | Einrichtung zur Messung einer mechanischen Beschleunigung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH231922A (de) |
-
1942
- 1942-12-28 CH CH231922D patent/CH231922A/de unknown
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