CH232072A - Vorrichtung zur Erzeugung von Heisswasser. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Heisswasser.

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CH232072A
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    • F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00—Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/18—Water-storage heaters

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Description


      Vorrichtung    zur Erzeugung von     Beisswasser.       Gegenstand vorliegender Erfindung be  trifft eine Vorrichtung zur Erzeugung von       Heisswasser    mit einem an eine Frischwasser  kammer     angeschlossenen    Durchlauferhitzer,  aus dem     erwärmtes    Wasser durch .ein Steig  rohr     in.        eine        Heisswasserkammer    überführt  wird.  



  Die     nachstehend        beschriebene,    bevorzugte       Ausführungsform        vermeidet    die in     Boilern     übliche Vermischung von     kalten.        und    war  mem Wasser, und es erfolgt nach jeder Was  serentnahme eine Erhitzung, so dass jederzeit  heisses Wasser an beliebig vielen Zapfstelle  zur     Verfügung    steht. Bei der beschriebenen       Ausführung    ist die Verwendung von Thermo  staten     und!    dergleichen     überflüssig.     



  In der     beiliegenden    Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel     des    Erfindungsgegenstandes  schematisch dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 einen     Vertikalschnitt,          Fig.    2 und 3     Einzelheiten    des     ersten    Aus  führungsbeispiels in Seitenansicht und Grund  riss,    Bei der dargestellten     Ausführung        weist     das durch einen Boden 2 und einen Deckel 3  abgeschlossene Gehäuse 1 über     einer    Zwi  schenwand 4 einen     Frischwasserbehälter    5  auf.

   In letzteren mündet eine     Druckwasser-          zuleitung    6, die an die in     däs    Gehäuse 1 ein  geführte     Kaltwasserleitung    7 angeschlossen  ist. Die     Ausflussmüudung    9 der     Zuleitung    6  wird durch ein Ventil 8     beherrscht,    das über  eine     Regulierschraube    10 und Hebel 11 mit  einem     Schwimmer    12     in,    Verbindung steht.

         Aus    dem Behälter 5 führt durch die Zwi  schenwand 4     hindurch    eine Wasserleitung     13     mit     anschliessender        Spirale    13' nach unten in  einen     Rohrstutzen    14, der an den Durchlauf  erhitzer 15 angeschlossen     ist.    Letzterer liegt  zur     Verminderung    von     Wärmeverlusten    in  einer geschlossenen Kammer 16.

       Äuf    dem  Aussenmantel des Durchlauferhitzers 15 sitzt  ein     elektrischer        Heizkörper    18, welcher über  einen Quecksilberschalter 20     (Fig.    2) mit dem  Netz     verbunden    ist.     Zur        weiteren        Verminde-          rung    von Wärmeverlusten     ist    ein Zylinder 19  unter     Belassung    eines     Zwischenraumes    21      über den Heizkörper 18 gestülpt. Der Zwi  schenraum 21 erhöht dabei die Wärmeisola  tion.

   Allfällig     auftretende        Wärme    wird an  das im Behälter 24 vorhandene Wasser abge  geben, ist also nicht verloren. Vom Durch  lauferhitzer 15     führt    ein gerades Steigrohr 22  durch einen     Heisswasser-Vorratsbehälter    24  nach oben; es endet innerhalb eines an letzte,       ren    angeschlossenen     Rohrstiickes    25. Das Rohr  25 liegt in einem mit der     Zwischenwand    4  verbundenen Stutzen 26, der oberhalb des  Wasserspiegels im Behälter 5 endet.

   Zwi  schen der Wandung des     Vorratsbehälters    24  und der Gehäusewandung ist eine wärmeiso  lierende Schicht 27 vorgesehen, um die       Wärmeverluste    auf einem     Mindestmass    zu hal  ten. An den Vorratsbehälter 24 ist unten  ein Ablaufrohr 28 angeschlossen, das mit der       Kaltwasserzuleitung    7 zu einem gemeinsamen  Mischhahn 30 führt, durch den wahlweise       kaltes    oder warmes bis heisses Wasser durch       einen    Schlauch 31 abgelassen werden kann.  Auch im Vorratsbehälter 24 befindet     sich    ein  Schwimmer 33, dessen senkrechte Stange 34  oben einen Kopf 35 aufweist, der auf einem  von der Stange 34 durchsetzten Rohr 36 auf  liegen kann.

   Mit dem Kopf 35 arbeitet ein  zweiarmiger Hebel 38 zusammen, an dessen  dem Kopf 35 entgegengesetztem Ende eine  Schaltstange 39 aasgelenkt     ist.    Letztere     ist     in einem senkrecht stehenden Rohr 40 ge  führt und am untern Ende mit einer Platte  42 gelenkig verbunden. Die Platte 42 ist um  einen Drehzapfen 43 schwenkbar gelagert  und trägt den Quecksilberschalter 20. Der  Drehzapfen 43 ist an einem Träger 44 ange  ordnet, der aussen am Vorratsbehälter 24     be-          festigt    ist.     Über    dem Hebel 38 ist eine in  einen Lappen 46 eingeschraubte Schraube 47  vorgesehen, die mit dem Hebel 38 zusammen  zuarbeiten bestimmt ist.

   Der Lappen 46 ist  am Schwimmerhebel 11 befestigt, welcher  um eine Achse 49 schwenkbar     gelagert    ist.  Der zweiarmige Hebel 38 ist um einen Zap  fen 50 schwenkbar.  



  Die     Arbeitsweise    ist folgende:  Beim Öffnen des Kaltwasserhahnes K  fliesst von der     Leitung    7 her nur kaltes Was-         ser    durch den     Mischhahn    30 und den Schlauch  31. Wird hingegen der     Warmwawerhahn        j1'     geöffnet, so fliesst     heisses    Wasser aus dem  Vorratsbehälter 24 durch das Rohr 28 und  den Mischhahn 30 in den Schlauch 31.     Dabei     sinkt im Behälter 24 der Wasserspiegel, und  der     Schiv>immer    33 senkt sich, bis der Kopf  35 seiner Stange 34 auf dem Rohr 36 auf  liegt (wie in     Fig.    1 gezeichnet).

   Dabei kann  die     exzentrisch        gelagerte    Platte 42 mit dem  Schalter 20 zufolge ihres Gewichtes die  Schaltstange 39 nach oben stossen     und    den  Hebel 38 um seine Achse 50 verdrehen,  bis der eine Arm     dieses        Hebels    auf den Kopf  35 zu liegen kommt.     Infolgedessen    hat der  Schalter 20 (Fix.

   2) den Stromkreis über  die Heizwicklung 18     geschlossen.    Die letz  tere erwärmt     das    im 'Durchlauferhitzer 15 be  findliche Wasser auf eine     bestimmte    Tempe  ratur, bei der es durch das Rohr 22     nach     oben steigt und über dasselbe (Pfeilrichtung)  in den     Vorratsbehälter    24 fliesst. Aus dem  Frischwasserbehälter 5 strömt das     Wa=sser          deshalb    durch die     Leitung    13 in den Durch  lauferhitzer 15 nach.

   Mit sinkendem     Waseer-          spiegel    im Behälter 5 öffnet der Schwimmer  1? das Ventil B. und aus der Leitung 7 fliesst  Frischwasser durch     Leitung    6 in den Be  hälter 5. Die in den Rohren 13     bezw.    13' ent  haltene     Wasersäule        besitzt    ein genügendes  Beharrung vermögen, die     bedingt,    dass das  erhitzte Wasser ,gleichmässig ohne Dampf  entwicklung durch das     Steigrohr    22 nach  oben steigt, ohne das Rückschläge durch die  Leitung 13     bezw.    13'     auftreten.     



  Wird der     Ileisswmeerhahn        W        geschlossen,     so strömt gleichwohl noch Wasser durch Lei  tung 6, Behälter 5, Leitung 13, Erhitzer 15  und Rohr 22 in den     Vorratsbehälter    24, und  zwar so lange, bis     letzterer        mindestens    an  nähernd gefüllt ist.

   Dann vermag der     stei-          gend'e    Schwimmer 33 den     zweiarmigen        Hebel     38 zu     verschwenken,    wobei über die Schalt  stange 39 die Platte 42 geschwenkt und die  leitende Verbindung im Quecksilberschalter  ?0 unterbrochen wird; die Heizung 18 des       Durchlauferhitzers    ist damit abgeschaltet. Der       vorerwärmte        Wasserfluss        hört    auf     und    der      Schwimmer 12 schliesst bei genügendem Was  serstand im Behälter 5 mittels des Ventils 8  die     Ausflussmündung    9 der Leitung 6.

   Der       Wasserzu-    und     Durchfluss    ist also vollständig  unterbrochen, während der     Vorratsbehälter     stets mit heissem Wasser gefüllt ist.  



  Tritt aus irgendeinem Grunde während  des     Wasserdurahflusses    durch die Teile 6, 5,  13, 14, 15, 22, 25 und dem Beheizen des  Durchlauferhitzers 15 ein     Unterbruch    in der  Wasserzuführung ein, so würde die     Heiz-          wicklung    18 bei fehlendem Wasser über  hitzt.

   Um diesem Falle vorzubeugen, drückt  bei sinkendem     Schwimmer    12 die     Schraube    47  des Hebels 11 auf den     zweiarmigen    Hebel 38  und schwenkt ihn derart um seine Achse 50,       dass,    wie oben     erwähnt    wurde, die Schalt  stange 39 den Quecksilberkontakt 20 kippt  und die Stromzufuhr zur Heizung 18 selbst  tätig     unterbrochen    wird.

   Beginnt jedoch das  Wasser wieder zu fliessen, so steigt der  Schwimmer 12 und     gibt    den Hebel frei, d. h:  der Schalter 20 schliesst den Stromkreis zur  Heizung 18, und die     Vorrichtung    arbeitet       normal,        bis    der Heisswasserbehälter wieder  gefüllt ist.  



  Die Deckel 2 und 3 sowie weitere Deckel  52 und 53 erlauben ein .gründliches Reinigen  der     Behälter    und Leitungen. Die Vorrichtung  besitzt ausser den     ausserhalb    des     Gehäuses    1  liegenden galt- und     Warmwasserhahnen    und  ,dem an     sich        bekannten        Schwimmerventil    8       keins    Ventile, Schieber     usw.,    die leicht un  dicht     werden        und    daher Anlass,

   zu Reparatur  arbeiten     bieten.    An Stelle des Quecksilber  schalters könnte     selbstverständlich    auch ein  anderer .geeigneter Schalter     verwendet    wer  den. Die     Vorrichtung        kann    an Stelle der elek  trischen Heizung mit     Brennern.    für Gashei  zung versehen oder für Kohlenheizung einge  richtet sein.

       In,    der Spirale 13' wird das  durchfliessende kalte Wasser bereits     etwas          vorgewärmt.    Das durch das Rohr 22 aufstei  gende heisse Wasser     bewirkt    ein Aufheizen       bezw.        Konstanthalten    der Temperatur     des:    im  Vorratsbehälter 24 befindlichen Wassers.  



  An das     Abflussrohr    28 kann mindestens  ein ausser dem     Gehäuse    1 liegender,     mit    dem    Behälter 24 kommunizierender Heisswasser  behälter angeschlossen sein. Wird     diesem          bezw.        diesen        Behältern    heisses Wasser ent  nommen, so sinkt im Vorratsbehälter 24 .der  Wasserspiegel, und die     Vorrichtung    beginnt,  wie     beschrieben,    zu arbeiten.

   Die letzt  genannte Anordnung kann beispielsweise in  Hotels,     Spitälern    usw. verwendet werden, wo  auf     einem    ganzen Stockwerk die in der Zeich  nung     .gezeigte        Vorrichtung    nur einmal aufzu  stellen ist, während in jedem Zimmer nur ein  an das Ablaufrohr 28 angeschlossener     Heiss-          wasserbehälter    anzuordnen     ist.     



  Der     Schwimmer    12     wird    mittels     dler     Schraube 10 derart     eingestellt,    dass der Was  serspiegel im Behälter 5     annähernd    die Höhe  .der     Überlaufmündung    des Steigrohres 22 er  reichen kann,     so,dass    nach kurzer     Anheizzeit     des Durchlauferhitzers 15 ein Überlaufen des  Wassers über das Rohr 22 stattfindet und       .damit    die beschriebene     Arbeitsweise    eintritt.

    Es ist aber auch möglich, den Schwimmer 12  so     einzustellen,    -ass der Wasserstand     im    Be  hälter 5 unter oder über der     Mündung    des  Steigrohres 22 liegt. Auf diese     Weise    kann  die Temperatur des ausfliessenden Wassers       bestimmt    werden.

   Liegt das     Kaltwasserniveau          unter    der     Mündung,    so     erreicht    man Tempe  raturen bis zu 97  C,     umgekehrt    erhält man  niedrigere Temperaturen, wenn der     Kaltwas-          serspiegel    in gleicher     Ebene    oder über der       Steigrohrmündung    liegt.  



  Unter dem     lleisswasser-Vorratsbehälter     kann noch ein Heizkörper vorgesehen sein, der  vorzugsweise     scheibenförmig    ausgebildet     ist     und den ganzen Boden desselben beheizt. Eine  solche     Zusatzheizung    ist dann zweckmässig,  wenn bei     unregelmässigem    Gebrauch, zum  Beispiel bei längeren Unterbrüchen, eine zu  starke     Abkühlung    des aufgeheizten     Inhaltes     ,des Behälters 24     eintreten    würde;

   sie     müsste     aber     nur    schwach gehalten werden, um die       Wärmeverluste        auszugleichen.        Dieser        Ileiz-          körper    kann mit .der Heizung 18 oder .ge  trennt von derselben ein- und ausschaltbar  sein; im letzteren Falle     zw@eckmässigerv#"eise     durch einen     Quecksilberschalter,    der in der  einen Lage die     Hauptheizung    18 -und bei ge-           fülltem        Behälter    24 die Zusatzheizung ein  schaltet.  



  Der     ffeisswasserschwimmer    33 kann auch  mit Vorteil in dem zu diesem     Zwecke    erwei  terten Stutzen 25     angeordnet,        -werden,    wobei  er dann eine     entsprechende    längliche Form er  hält. Diese     Anordnung    verleiht dem Schwim  mer eine Führung.  



  Der das Steigrohr 2? oben umschliessende  Stutzen 25 kann oben mit einem     Abschluss-          deckel    versehen sein, der bei höheren Tempe  raturen des Wassers das rasch nach oben ge  triebene     Heisswasser        zuriickschlägt,    jedoch       a        bjo        eschirmte        Üffnungen        enthält,        die        den     Wasserdampf ungehindert heraustreten lassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Erzeugung von Heisswas ser, mit einem an eine Frischwasserkammer angeschlossenen Durchlauferhitzer, aus dem erwärmtes Wasser durch ein Steigrohr in eine Heisswasser-Vorratskammer überführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Frisch wasserkammer (5) über der Neisswaseer-Vor- ratska.mmer (24) angeordnet ist und eine Schwimmerregeleinrichtunb (8, 9, 10, 11, 12) für den Frischwasserzufluss aufweist, die den mittleren Wasserstand in der FrischR-asser- kammer (5)
    in einem zum voraus einstell baren Abstand in Bezug auf die Überlauf- mündunb des Steigrohres (22) hält. UNTERANSPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch einen im Heisswasser-Vorratsbehälter (24) angeordne ten Schwimmer (33) ein die Wärmezufuhr beherrschender Sehalte r (20, 39, 42, 43, 44) mittel:
    . Hebels, (38) gesteuert wird, wobei der Frischwasserschwimmer (12) mittels Armes (46) auf den Hebel (38) einwirkt und die Wärmezufuhr dann unterbricht, wenn der j@rasserstand in der Frischwaeserkammer (5) einen zum voraus einstellbaren Tiefstand er reicht. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und t'nteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Steigrohr (22) innerhalb eines an der Decke der lleisswasserkammer (24) an,-;
    eord- neten und in die Frischwasserkammer (4) ra genden. oben offenen Überlaufrohres (25) liegt, das anderseits von der Innenwandung (26) der Frischwasserkammer umgeben ist, derart, dass das aus dem Durchlauferhitzer hochstei- gende Wasser, ohne durch das Frischwasser abgekühlt zu werden,
    in die Heisswasserkam- mer überströmen und aus letzterer hoehstei- bender Dampf in der Frisehwasserkammer sich niederschlagen kann. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ausserhalb eines die Frisch- und die Heiss- wasserkammer sowie den Durchlauferhitzer enthaltenden Gehäuses (1) wenigstens ein mit der Heisswasserkammer (24) mittels Abfluss- leitung (28) kommunizierender Heisswasser behälter vorgesehen ist.
CH232072D 1941-08-13 1941-08-13 Vorrichtung zur Erzeugung von Heisswasser. CH232072A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2014098545A1 (es) * 2012-12-19 2014-06-26 Godinez Tovar Cesar Octavio Sistema de almacenamiento y calefacción de agua
WO2020108908A1 (de) 2018-11-29 2020-06-04 Truma Gerätetechnik GmbH & Co. KG Vorrichtung zum erwärmen einer flüssigkeit sowie entsprechendes verfahren

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