Fassung für Diapositivfilme und Verfahren zu deren Herstellung. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Fassung für DiapositivElme und, ein Verfahren zu deren Herstellung.
Es sind schon Fassungen für Diapositiv filme bekannt geworden, bei welchen ein. Rahmen, ein Rahmenboden und ein Rahmen deckel oeim Schliessen der Fassung nach der Füllung durch Körnung miteinander zu ver binden waren. Bei diesen Fassungen war am Rahmendeckel und am Rahmenboden ein Bördelrand vorgesehen, in welchen beim Schliessen die Körnung einzudrücken war.
Die Fassung gemäss der Erfindung zeichnet sich aus durch einen Unterteil und einen Deckel, die je aus Nichtmetall und Metall folie bestehen und zum Zusammenkleben be stimmt sind.
Es ist wesentlich einfacher und für den Ungeübten leichter, den Deckel und den Unterteil zusammenzukleben, als Fassungs teile durch Körnung miteinander zu verbin den, abgesehen davon, dass man dabei auf besondere Werkzeuge (Körner und Hammer) verzichten kann.
Das Verfahren zur Herstellung der er- findungs,gemässen Fassung ist dadurch ge kennzeichnet, dass man in ein Blatt aus Nichtmetall mindestens eine Reihe von Löchern stanzt, hierauf das gelochte Blatt auf die Metallfolie aufklebt und hernach aus dem so entstandenen Doppelblatt Unterteil und Deckel ausstanzt.
Beiliegende Zeichnung zeigt eine bei spielsweise Ausführungsform der erfindungs gemässen Fassung und verschiedene Zwischen- stufen bei ihrer Herstellung; an Hand er Zeichnung werden -auch Durchführungsbei spiele des erfindungsgemässen Verfahrens erläutert.
Fig.1 zeigt ein .gelochtes Blatt aus Nicht metall und eine Metallfolie, bevor beide zu sammengeklebt werden.
Fig. 2 zeigt gelochtes Blatt und Metall folie zusammengeklebt und einen Streifen mit einer Lochreihe teilweise vom Doppel blatt abgetrennt.
Fig. 3 zeigt einen fertig ausgestanzten Unterteil oder Deckel.
Fig.4 zeigt die verschiedenen Teile der fertigen Fassung, den Diapositivfilm und die Deckgläser in der Reihenfolge, in wel cher sie zusammengefügt werden, und Fig. 5 ist ein Querschnitt durch eine ge füllte und geschlossene Fassung.
Aus dem an seiner Oberseite gummierten Blatt 1 aus Nichtmetall, beispielsweise aus Karton, werden zuerst mehrere Reihen von Vierkantlöchern 2 ausgestanzt. Ist dies ge schehen, so wird das nunmehr gelochte Blatt auf die Folie 3 aus Metall, beispielsweise aus Aluminium, aufgeklebt, so dass dadurch das in Fig. 2 gezeigte Doppelblatt 4 entsteht. Dieses Doppelblatt nun schneidet man in Streifen 5, indem man es zwischen je zwei Reihen so durchschneidet, wie es in Fig. 2 angedeutet ist. Diese Streifen 5 nun bringt man unter eine nicht dargestellte, an sieh bekannte Stanzvorrichtung zum Ausstanzen der fertigen Teile, die sowohl als Unterteile 6 wie auch als Deckel 7 dienen können.
Beim Ausstanzen derselben ist darauf zu achten, dass die Kanten 8 des aus der Folie 3 heraus geschnittenen Fensters 9 genau parallel zu den entsprechenden Kanten 10 des Karton teils 11 verlaufen. Dies wird dadurch er reicht, dass eine nicht dargestellte Führung der Stanzvorrichtung genau passend in die Vierkantlöcher 2 eintritt, bevor die Fenster 9 vom nachfolgenden, ebenfalls nicht dar gestellten Stempel ausgeschnitten werden.
Ausser Deckel 7 und Unterteil 6 wird noch ein Hochkanträhmchen 12, beispiels weise aus Aluminium, hergestellt, welches genau in das Vierkantloch 2 des Unterteils 6 passt. Dieses dient den beiden Deckgläschen 13 und dem Diapositivfilm 14 beim Ein setzen mit seinem Innenrand und dem Deckel 7 mit seinem Aussenrand als: Füh rung, wie dies Fig. 5 zeigt.
Die einander zu gekehrten gummierten Kartonteile von Unter teil 6 und Deckel 7 werden, je nachdem es sich um Trocken- oder Anfeuchtklebstoff handelt, entweder direkt oder nach Anfeuch ten gegeneinandergepresst und so aneinander befestigt.
Die Metallfolie kann vor dem Ausstanzen der Löcher 9 oder vor dem Aufkleben auf den Karton noch bedruckt werden. Der Kar- ton braucht auch nicht unbedingt bei der Herstellung gummiert zu werden, sondern man kann den Leim beim Zusammenfügen der gefüllten Fassung auftragen.
Frame for slide films and processes for their production. The present invention relates to a mount for slide elements and a process for their production.
There are already versions for slide films known in which a. Frame, a frame base and a frame cover oeim closing the version after filling were to be connected to each other by grain. In these versions, a flanged edge was provided on the frame cover and on the frame base, into which the grain size was to be pressed when closing.
The version according to the invention is characterized by a lower part and a cover, which are each made of non-metal and metal foil and are true for gluing together.
It is much easier and easier for the inexperienced to glue the lid and the lower part together than to connect the frame parts with grains, apart from the fact that you can do without special tools (grains and hammer).
The method for producing the version according to the invention is characterized in that at least one row of holes is punched in a sheet made of non-metal, the perforated sheet is then glued to the metal foil and the base and cover are then punched out of the double sheet thus created.
The accompanying drawing shows an example of an embodiment of the version according to the invention and various intermediate stages in its manufacture; Using the drawing, implementation examples of the method according to the invention are also explained.
Fig.1 shows a .perforated sheet made of non-metal and a metal foil, before both are glued together.
Fig. 2 shows perforated sheet and metal foil glued together and a strip with a row of holes partially separated from the double sheet.
Fig. 3 shows a completely punched-out lower part or cover.
FIG. 4 shows the various parts of the finished version, the slide film and the cover glasses in the order in which they are assembled, and FIG. 5 is a cross-section through a filled and closed version.
A plurality of rows of square holes 2 are first punched out of the sheet 1 of non-metal, for example cardboard, which is gummed on its upper side. If this happens, the now perforated sheet is glued to the foil 3 made of metal, for example made of aluminum, so that the double sheet 4 shown in FIG. 2 is produced. This double sheet is now cut into strips 5 by cutting it through between each two rows as indicated in FIG. These strips 5 are now brought under a punching device, not shown, known per se for punching out the finished parts, which can serve both as lower parts 6 and as cover 7.
When punching out the same, care must be taken that the edges 8 of the window 9 cut out of the film 3 run exactly parallel to the corresponding edges 10 of the cardboard part 11. This is achieved by the fact that a guide, not shown, of the punching device enters the square holes 2 exactly before the windows 9 are cut out by the following punch, also not shown.
In addition to the cover 7 and the lower part 6, an upright frame 12, for example made of aluminum, is made which fits exactly into the square hole 2 of the lower part 6. This serves the two cover glasses 13 and the slide film 14 when A set with its inner edge and the lid 7 with its outer edge as: Füh tion, as shown in FIG.
The facing rubberized cardboard parts of the lower part 6 and cover 7 are, depending on whether it is dry or wet glue, either directly or after moistening th pressed against each other and thus attached to each other.
The metal foil can still be printed on before the holes 9 are punched out or before it is glued to the cardboard box. The cardboard does not necessarily have to be gummed during manufacture, but the glue can be applied when the filled frame is put together.