CH232200A - Schraubenpumpe. - Google Patents
Schraubenpumpe.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04C2/00—Rotary-piston machines or pumps
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- F04C2/16—Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type with toothed rotary pistons with helical teeth, e.g. chevron-shaped, screw type
- F04C2/165—Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type with toothed rotary pistons with helical teeth, e.g. chevron-shaped, screw type having more than two rotary pistons with parallel axes
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Description
Schraubenpumpe. Die Verwendung der an sich bewährten Schraubenpumpen bereitet gewisse Schwierig keiten bei der Förderung von Flüssigkeiten, die durch Hartstoffe in fein verteiltem Zustand verunreinigt sind. Diese Stoffe wirken nämlich, wenn ein Ausfiltern vor der Pumpe nicht möglich ist, wie ein Schleifmittel auf die Pumpenteile, die infolgedessen nach kurzer Zeit gerade an den aufeinander gleitenden Flächen sich abnutzen, so dass die Förderlei- stung der Pumpe und gegebenenfalls auch die Lagerung der Schraubenspindeln in der Ge häusebohrung beeinträchtigt wird.
Der Ver such, das Gehäuse und die Spindeln aus ver schieden harten Werkstoffen herzustellen und dadurch die Abnutzung auf jeweils eine Seite zu beschränken, hat zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt und ist ohnehin keine voll wertige Lösung. Ob eine solche durch eine gleiche, und zwar sehr grosse Härte aller Teile erreichbar ist, lässt sich noch nicht übersehen. Zum mindesten erfordert das entsprechend hohe Kosten für den Werkstoff bezw. seine Behandlung; es bestehen aber auch sonst hin- sichtlich des Einlaufens gleich harter Gleit flächen gewisse Bedenken.
Die vorliegende Erfindung geht nun von der Aufgabe aus, die Abnutzung sowohl der Spindel- als auch der Gehäuseflächen in zu verlässiger und wirtschaftlicher Weise zu ver meiden. Zu diesem Zweck soll zur Herstellung der Spindeln ein nichtmetallischer Werkstoff mit herangezogen werden.
Es ist nun zwar bei Wasserpumpen und -messern die Verwendung von Gummi bekannt; dabei müssen die gesamte Aussenfläche der Spindeln und die gesamte Innenfläche des Gehäuses mit Gummi über zogen werden, weil es sich um das Verhin dern von Korrosionserscheinungen handelt.
Eine solche Ausführung eignet sieh aber, selbst mit Hartgummi, nur für verhältnis- iriässig geringe Drücke, insbesondere dann, wenn der Antrieb zwischen den einzelnen Pumpenspindeln nicht durch Zahnräder, son dern über das Gewinde selbst erfolgt.
Das gleiche gilt für Pumpen, von deren Spindeln nur jeweils eine mit einem elastischen Stoff ganz überzogen ist und gegen eine metal lische Gehäusefläche abdichtet, während im Bereich der andern Spindel bezw. Spindeln umgekehrt die Gehäuseinnenfliiclie entspre chend bekleidet ist.
Die bei andersartigen Pumpen ohne inein- andergTeifende und sich gegenseitig antrei bende Drehkolben bekannte Anordnung ela stischer Dichtungsflächen hat erst recht nichts mit der im vorliegenden Zusammenhang ge gebenen Problemstellung zu tun.
Abgesehen davon, dass dort eine Kraftübertragung zwischen mehreren Förderorganen ganz fehlt, handelt es sich nämlich entweder ebenfalls um die bereits weiter oben als Stand der Technik vorausgesetzte vollkommene Bekleidung der einen oder andern Seite mit einem elatischen Stoff oder aber zwei ganz gleiche Drehkolben werden an den gegeneinander und gegen das Gehäuse abdichtenden Stellen mit elastisch gelagerten stabförmigen Einlagen versehen, über deren eigene Eigenschaften nichts aus gesagt ist.
Wenn aber eine solche selbst un elastische Einlage von einem zwischen die Dichtungsflächen geratenden harten Bestand teil des Fördermittels im ganzen von der Gegenfläche abgedrängt wird, ist an dieser Stelle keine ausreichende Abdichtung mehr vorhanden.
Um nun die aus den eingangs erwähnten Schwierigkeiten sich ergebende Aufgabe zu lösen, wofür die bekannten Ausführungen nicht geeignet oder auch nicht einmal vorgesehen sind, wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass die Spindeln an den Gewindegängen Ein sätze aus einem nichtmetallischen Werkstoff von solcher Elastizität und Festigkeit haben, dass durch ihn die Abnutzung der C;
eliiiuse- und Spindelflächen durch feste Teilchen in der Flüssigkeit vermieden wird, derart, dali dieser Werkstoff im Bereich gleitender Reibung zwischen den einzelnen Spindeln, sowie zwi schen den Spindeln und ihrem Gehäuse nur auf einer Seite vorhanden ist, während die zum gegenseitigen Antrieb der Spindeln die nenden, sich aufeinander abwälzenden Stellen der Gewindeflächen auf beiden Seiten aus dem metallischen Grundstoff der Spindeln bestehen.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Figuren beispielmässig dargestellt.
Fig. 1 zeigt im Querschnitt drei zusammen arbeitende zweigängige Schraubenspindeln 1, 2, 3 der erfindungsgemässen Zw eistoffbauart. Bei der Antriebsspindel 1 erstrecken sich die Einsätze 4 aus dem nichtmetallischen, ela stischen Werkstoff auch über die konvexen Gewindeflanken, während die Einsätze 5 der ein konkaves Gewindeflankenprofil aufweisen den Nebenspindeln 2, 3 nur am Gewinde rücken freiliegen. Bei allen Spindeln sind die Einsätze der beiden einander gegenüberliegen den C:
ewiiidegänge über Querbohrungen 6 bezw. 7 durch gleichen Werkstoff, aus dem die Einsätze bestehen, miteinander verbunden, wodurch ein noch festerer Zusammenhalt zwi schen dem als Grundwerkstoff dienenden Stahl und dem elastischen Werkstoff erreicht wird. Der Antrieb der Nebenspindeln erfolgt an ihren metallischen Aussenkanten 8, die auf gleichem Durchmesser wie die metallischen Gewindefüsse 9 der Hauptspindel liegen, so dass diese auf beiden Seiten aus Stahl be stehenden Gewindeteile sich bei gleicher Dreh zahl aller Spindeln ohne Gleiten aufeinander abwälzen.
In Fig. 2 ist die Wirkungsweise der Spin- delausführung an einem vergrösserten Teil- quersclnitt durch eine Nebenspindel veran- anschaulicht. Der elastische Einsatz 5, der sich hier über einen kleineren Teil des Spin- delumfanges erstreckt als nach Fig. 1, liegt gegen die Gehäusewand 10 an, während die beiden metallischen Gewindekanten 8 der Spindel dieser Wand gegenüber ein so grosses Spiel 11 haben,
dass die in der Förderflüssig- keit enthaltenen harten Teilchen 12 ohne weiteres unter ihnen hindurchtreten können. Der Einsatz nimmt sie dagegen mit ent sprechender elastischer Verformung auf und gibt sie auf der Austrittsseite wieder ab, wobei keine der beiden Gleitflächen beschä digt wird. Entsprechendes gilt für alle Stel len, an denen der Einsatzwerkstoff einer Spin- del mit dem Gehäuse oder der benachbarten Spindel in Gleitberührung kommt.
Die besondere Auswahl des metallischen und des nichtmetallischen Werkstoffes hängt von den jeweiligen Betriebsbedingungen ab; sie kann ohne weiteres getroffen werden, so bald die hinsichtlich Festigkeit, Ölbeständig- keit usw. zu stellenden Anforderungen be kannt sind.
Claims (1)
- PATENTAN SPRÜCII: Schraubenpumpe, insbesondere für unreine Flüssigkeiten, mit Verwendung von zwei ver schiedenen Werkstoffen für die teils mit kon vexen, teils mit konkaven Gewindeflanken versehenen Schraubenspindeln, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spindeln (1, 2, 3) an den Gewindegängen Einsätze (4, 5) aus einem nichtmetallischen Werkstoff von solcher Ela stizität und Festigkeit haben, dass durch ihn die Abnutzung der Gehäuse- und Spindel gleitflächen durch feste Teilchen in der Flüa- sigkeit vermieden wird, derart,dass dieser Werkstoff im Bereich gleitender Reibung zwi schen den Spindeln und zwischen den Spin- deln und ihrem Gehäuse (10) nur auf einer Seite vorhanden ist, während die zum gegen seitigen Antrieb der Spindeln dienenden, sich aufeinander abwälzenden Stellen (8, 9) der Ge windeflächen auf beiden Seiten aus dem metal lischen Grundstoff der Spindeln bestehen.<B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Schraubenpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die metallischen Aussenkanten (8) der Spindeln mit konkaven Gewindeflanken gegenüber dem durch den nichtmetallischen Einsatz gebildeten Aussen durchmesser um ein die Grösse der in der Förderflüssigkeit enthaltenen harten Teile (12) übersteigendes Mass (11) zurückstehen.2. Schraubenpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindelein- sätze einander gegenüberliegender Gewinde gänge über Querbohrungen (6, 7) durch sol chen Werkstoff, aus dem die Einsätze be stehen, miteinander verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE232200X | 1942-03-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH232200A true CH232200A (de) | 1944-05-15 |
Family
ID=5879786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH232200D CH232200A (de) | 1942-03-09 | 1943-03-27 | Schraubenpumpe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH232200A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1202644B (de) * | 1959-05-23 | 1965-10-07 | Fritz Prinz | Schraubenkolben fuer Schraubenpumpen mit zumindest zwei ineinandergreifenden Schraubenkolben |
| EP1496257A3 (de) * | 2003-07-10 | 2005-08-17 | Allweiler AG | Schraubenspindelpumpe zum Fördern eines Strömungsmediums |
| CN110230592A (zh) * | 2019-07-30 | 2019-09-13 | 浙江博大泵业有限公司 | 一种金属螺杆与衬胶螺杆配对使用的双螺杆泵 |
-
1943
- 1943-03-27 CH CH232200D patent/CH232200A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1202644B (de) * | 1959-05-23 | 1965-10-07 | Fritz Prinz | Schraubenkolben fuer Schraubenpumpen mit zumindest zwei ineinandergreifenden Schraubenkolben |
| EP1496257A3 (de) * | 2003-07-10 | 2005-08-17 | Allweiler AG | Schraubenspindelpumpe zum Fördern eines Strömungsmediums |
| CN110230592A (zh) * | 2019-07-30 | 2019-09-13 | 浙江博大泵业有限公司 | 一种金属螺杆与衬胶螺杆配对使用的双螺杆泵 |
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