CH232345A - Fadenführungstrommel an Kreuzspulmaschinen. - Google Patents
Fadenführungstrommel an Kreuzspulmaschinen.Info
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Description
Fadenführungstrommel an Kreuzspulmaschinen. Die Vorteile der Verwendung von Faden führungstrommeln zur genauen Verlegung des zu einem Wickel auflaufenden Fadens sind allgemein bekannt. Soweit dabei in regelmässiger Folge Fadenhäufungen entste hen, werden diese durch entsprechende Ver schiebungen zwischen Trommel und Wickel, zusätzliche Beeinflussungen der Hilfsfaden führer usw. verhindert.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fa- denführungstrommel an greuzspulmaschinen, mit mehr als einer Wendestelle im Bereich jeder Stirnseite.
Im Gegensatz zu bekannten Trommeln dieser Art läuft bei der erfindungsgemässen Fadenführungstrommel der Faden bei jedem Hin- und Hergang jeweils in einer Führungs nut und auf dem Mantel sind mindestens zwei Führungsnuten für die Hin- und Rück führung des Fadens vorgesehen. Die Füh rungsnuten können dabei entweder so ange ordnet sein, dass der Faden bei jedem Hin und Hergang an einer andern Wendestelle umkehrt als beim vorhergehenden Hin- und Hergang, oder es kann jede Führungsnut zwei Schraubenlinien darstellen, die an den Wende stellen ineinander übergehen.
Im erstgenannten Falle ist der Faden umkehrpunkt auf dem Mantel nach jedem Hin- und Hergang des Fadens entsprechend dem Abstand der Wendestellen verlegt. Dies hat einerseits den Vorteil, dass die einzelne Führungsnut entsprechend der Zahl der Wendestellen weniger oft beansprucht wird, und bietet anderseits die Möglichkeit, bei besonderen Ausführungsformen durch genü gend bemessene Verlegung der Wendestellen jede Fadenanhäufung (Entstehung sog. Bil der) praktisch zu verhindern, so dass es hierzu sonst üblicher zusätzlicher Bewegungen oder Hilfsmittel nicht bedarf.
Werden hingegen Ausführungsformen von Trommeln verwendet, bei denen die Füh rungsnuten voneinander unabhängige, in sich zurückkehrende Schraubenlinien darstellen, so kann man entweder die gleiche Führungs trommel zur Herstellung verschiedener Spu len benutzen, indem zum Beispiel die eine Führungsnut für die Erzeugung von nor malen Kreuzspulen, die andere für die Her stellung von Wirkereikreuzspulen dient, oder man kann den Faden zwingen, in die jeweils folgende Wendestelle überzuspringen, was gleichfalls die Entstehung von sogenannten Wickelbildern verhindert.
In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes zum Teil schematisch dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 bis 6 drei Ausführungsformen von Trommeln, je in Ansicht lind Abwicklung, Fig. 7 und 8 eine Anordnung von Hilfs- fadenführern in Vorder- und Seitenansicht. In den Mantel der Fadenführungstrom- mel 1 nach dem ersten Beispiel (,Fig. 1, 2) sind zwei Nuten so eingeschnitten, dass sie zusammen eine in sich zurückkehrende Füh rungsbahn darstellen.
Die erste Nut beginnt gemäss Fig. 2 bei a und läuft im Hingang über<I>b =</I> b, sowie<I>c = e,</I> zu d, von wo aus sie im Hergang über e = e, nach f = f, läuft, wo die zweite Nut beginnt, die im Hingang über e = e, nach g läuft und im Hergang über c <I>=</I> c, und<I>b =</I> b, zu a zurilekläuft. Der Faden durchläuft demgemäss bei jedem Hin- und Hergang eine Führungsnut, und zwar abwechselnd die Führungsnut a,
<I>d f = f,</I> und nachher die Führungsnut<I>f</I> --- <I>f"</I> g <I>-</I> a, wobei der Faden dementsprechend bei jedem Hin- und Hergang an andern N#@'endestellen (f, g) umkehrt als beim vorhergehenden Hin- und Hergang (a, <I>d).</I>
Gegenüber dem Beispiel nach Fig. 1. und 2 ist bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 die Anzahl der Führungsnuten am Mantel der Fadenführungstrommel 2 verdop pelt. Die Form der Trommel 2 ist für die Vervielfachung der Anzahl der Führungs nuten gleichgültig.
Im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 5 und 6 stellen die im D1antel der Fadenfüh- rungstrommel 3 vorgesehenen Führungsnuten <I>x</I> und<I>x,</I> zwei an den uTendestellen inein ander übergehende Schraubenlinien dar. Die Führungsnuten<I>x</I> und<I>x,</I> sind zur Herstellung einer normalen konischen Kreuzspule be- stimmt.
Der Faden wird durch später be schriebene -Mittel gezwungen, nach einmali gem oder gegebenenfalls mehrmaligem Hin- und Hergang aus der Wendestelle i in die Wendestelle h. = hl zu springen, wenn er bei dem vorhergehenden Hub aus der Wende stelle i abgelaufen ist.
Die strichpunktierte Führungsnut J hin gegen dient in Verbindung mit der Führungs nut x der Herstellung von Wirkereispulen, in welchem Falle man den Störungstrieb, der den Sprung vermittelt, abstellen wird. Selbst verständlich können die Führungsnuten aber auch so geschnitten sein, dass in beiden Fäl len der Störungstrieb eingeschaltet bleiben kann.
Wenn die Führungsnuten an den Wende stellen ineinander übergehende Schrauben linien darstellen, können sie in bezug aufein ander verschiedene Steigungen aufweisen. Die Wendestellen können von den Stirnflächen der Trommel verschieden weit entfernt sein, ferner können die Wendestellen im Umfangs sinne der Trommel voneinander verschiedenen Abstand haben.
Fig. 7 und 8 dienen zur Erklärung, wie man gemäss Fig. 1 bis 6 mit Führungsnuten versehene Fadenführungstrommeln auch als Treibtrommeln in Spulmaschinen verwenden kann. Von den Kötzern K geht der Faden Ii' über einen Spanner 11 und einen durch eine Taumelscheibe bewegten Hilfsfaden- führer 12 auf eine Spule S, die Kreuzwick lung erhält.
Jeder Hilfsfadenführer 12 ist auf einem Ring 13 befestigt, der schräg zur AYe der Welle 14 steht, gegen Verdrehen gesichert ist und den Hilfsfadenführer 12 in waagrechter Ebene hin- und herschwingt.
Die Welle 14 erhält ihren Antrieb von der Trommelwelle 15 aus über zwei Zahn räder 16 und 17. Das Zahnrad 17 kann sich in entkuppeltem Zustand frei auf der Welle 14 drehen. An der Nabe 18 des Zahnrades 17 befinden sich zwei Flansche 19 und 20, die mit Zahnungen versehen sind. Auf der Welle 14 selbst sitzt axial verschiebbar, aber mit ihr drehbar verbunden, eine Kupp lungsmuffe 21, die an ihren beiden Flanken 22 und 28 Zahnungen aufweist, von denen jeweils diejenige, die sich ausser Eingriff be findet, in bezug auf diejenige Zahnung der Flanschen 19 und 20, welche ihr gegenüber liegt, versetzt angeordnet ist. Die Zahnungen der Flanken 22, 28 können gleich oder auch verschieden sein.
Auf der Welle 15 sitzt des weiteren ein Schneckenrad 24, das über eine Schnecke 25 sowie einen Schraubenradtrieb 26, 27 ein Kettenrad 28 treibt. Von dem Ket tenrad 28 werden über eine Kette 29 Ketten räder 30 und 31 getrieben. Hierdurch werden über die Schrägflächen 32, 33, 34 und 35 in an sich bekannter Weise die axialen Ver schiebungen der Welle 15 zwecks Fadenver legung und Bildstörung durch die konische Trommel erteilt.
Die Kupplungsmuffe 21 gelangt abwechselnd mit der rechten oder linken Zahnung der Nabe 18 des Zahnrades 17 in Eingriff, wobei dieses infolge der er wähnten Versetzung der beim Umschalten zur Zusammenwirkung kommenden Zahnun- gen jeweils um einen Zahn geschaltet wird, wodurch der Hilfsfadenführer derartig ge schaltet wird, dass bei Anwendung der Nuten ausführung gemäss Fig. 5 der Faden von der einen zur andern der Wendestellen<I>i, h</I> der Trommel kommt, da die Zahnteilung der Kupplung der jeweiligen Verteilung der Wendestellen entspricht.
Bei Ausführung der Nuten gemäss Fig. 1 ist dieser Kupplungs trieb ausgeschaltet, da infolge der Gestaltung der Nuten die Wendestellen abwechselnd ohne dieses Hilfsmittel vom Faden durchlaufen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Fadenführungstrommel an Kreuzspul- maschinen mit mehr als einer Wendestelle im Bereich jeder Stirnseite, dadurch gekenn zeichnet, dass der Faden bei jedem Hin- und Hergang jeweils in einer Führungsnut läuft, und dass auf dem Mantel mindestens zwei Führungsnuten für die Hin- und Rückfüh rung des Fadens vorgesehen sind.UNTERANSPRüCHE 1. Fadenführungstrommel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Faden bei jedem Hin- und Hergang an an dern Wendestellen umkehrt als beim vorher gehenden Hin- und Hergang. 2. Fadenführungstrommel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Führungsnut zwei Schraubenlinien darstellt, die an den Wendestellen ineinander über gehen.3. Fadenführungstrommel nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Führungsnuten in bezug aufeinander verschiedene Steigungen aufweisen.4. Fadenführungstrommel nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 und 3, da durch gekennzeichnet, dass die Wendestellen von den Stirnflächen der Trommel verschie den weit entfernt sind. 5. Fadenführungstrommel nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass die Wendestellen im Umfangssinne der Trommel voneinander verschiedenen Abstand haben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH232345T | 1942-04-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH232345A true CH232345A (de) | 1944-05-31 |
Family
ID=4457536
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH232345D CH232345A (de) | 1942-04-02 | 1942-04-02 | Fadenführungstrommel an Kreuzspulmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH232345A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3545080A1 (de) * | 1984-12-19 | 1986-06-26 | Murata Kikai K.K., Kyoto | Verfahren und vorrichtung zum aufwickeln eines fadens auf eine auflaufspule |
| US4763849A (en) * | 1986-09-22 | 1988-08-16 | Textielmachinefabriek Gilbos Naamloze Vennootschap | Yarn guide device for winding cross-wound bobbins in textile machines |
| US5044571A (en) * | 1988-07-27 | 1991-09-03 | Murata Kikai Kabushiki Kaisha | Apparatus for winding yarn |
-
1942
- 1942-04-02 CH CH232345D patent/CH232345A/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3545080A1 (de) * | 1984-12-19 | 1986-06-26 | Murata Kikai K.K., Kyoto | Verfahren und vorrichtung zum aufwickeln eines fadens auf eine auflaufspule |
| US4763849A (en) * | 1986-09-22 | 1988-08-16 | Textielmachinefabriek Gilbos Naamloze Vennootschap | Yarn guide device for winding cross-wound bobbins in textile machines |
| US5044571A (en) * | 1988-07-27 | 1991-09-03 | Murata Kikai Kabushiki Kaisha | Apparatus for winding yarn |
| US5143313A (en) * | 1988-07-27 | 1992-09-01 | Murata Kikai Kabushiki Kaisha | Method and apparatus for winding yarn |
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