CH232345A - Fadenführungstrommel an Kreuzspulmaschinen. - Google Patents

Fadenführungstrommel an Kreuzspulmaschinen.

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CH232345A
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CH
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guide drum
drum
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Co W Schlafhorst
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Schlafhorst & Co W
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    • B65H54/00—Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02—Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
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    • B65H2701/31—Textiles threads or artificial strands of filaments

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Description


      Fadenführungstrommel    an     Kreuzspulmaschinen.       Die Vorteile der Verwendung von Faden  führungstrommeln zur genauen Verlegung  des zu einem Wickel auflaufenden Fadens  sind allgemein bekannt.     Soweit    dabei in  regelmässiger Folge Fadenhäufungen entste  hen, werden diese durch entsprechende Ver  schiebungen zwischen Trommel und Wickel,  zusätzliche Beeinflussungen der Hilfsfaden  führer usw.     verhindert.     



  Die Erfindung bezieht sich auf eine     Fa-          denführungstrommel    an     greuzspulmaschinen,     mit mehr als     einer    Wendestelle im Bereich  jeder Stirnseite.  



  Im Gegensatz zu bekannten Trommeln  dieser Art läuft bei der erfindungsgemässen       Fadenführungstrommel    der Faden bei jedem       Hin-        und    Hergang jeweils in einer Führungs  nut und auf dem Mantel sind mindestens  zwei     Führungsnuten    für die     Hin-    und Rück  führung des Fadens vorgesehen. Die Füh  rungsnuten können dabei entweder so ange  ordnet sein, dass der Faden bei jedem Hin  und Hergang an einer andern Wendestelle  umkehrt als beim     vorhergehenden    Hin- und    Hergang, oder es kann jede Führungsnut zwei  Schraubenlinien darstellen, die an den Wende  stellen ineinander übergehen.  



  Im erstgenannten Falle ist der Faden  umkehrpunkt auf dem Mantel nach jedem  Hin- und Hergang des     Fadens        entsprechend     dem Abstand der Wendestellen verlegt. Dies  hat einerseits den Vorteil, dass die     einzelne     Führungsnut entsprechend der Zahl der  Wendestellen weniger oft beansprucht wird,  und bietet anderseits die Möglichkeit, bei  besonderen     Ausführungsformen    durch genü  gend bemessene Verlegung der Wendestellen  jede Fadenanhäufung (Entstehung sog. Bil  der) praktisch zu verhindern, so dass es hierzu  sonst üblicher zusätzlicher     Bewegungen    oder  Hilfsmittel nicht bedarf.  



  Werden hingegen Ausführungsformen von  Trommeln verwendet, bei denen die Füh  rungsnuten voneinander     unabhängige,    in sich  zurückkehrende Schraubenlinien darstellen,  so kann man entweder die gleiche Führungs  trommel zur Herstellung verschiedener Spu  len benutzen,     indem    zum Beispiel die eine      Führungsnut für die Erzeugung von nor  malen Kreuzspulen, die andere für die Her  stellung von     Wirkereikreuzspulen    dient, oder  man kann den Faden zwingen, in die jeweils  folgende Wendestelle     überzuspringen,    was  gleichfalls die Entstehung von sogenannten  Wickelbildern verhindert.  



  In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  zum Teil schematisch dargestellt, und zwar  zeigen:       Fig.    1 bis 6 drei Ausführungsformen von  Trommeln, je in Ansicht     lind    Abwicklung,       Fig.    7 und 8 eine Anordnung von     Hilfs-          fadenführern    in     Vorder-    und Seitenansicht.  In den Mantel der     Fadenführungstrom-          mel    1 nach dem ersten Beispiel     (,Fig.    1, 2)  sind zwei Nuten so eingeschnitten, dass sie  zusammen eine in sich zurückkehrende Füh  rungsbahn darstellen.

   Die erste Nut beginnt  gemäss     Fig.    2 bei     a    und läuft im Hingang  über<I>b =</I>     b,    sowie<I>c = e,</I> zu d, von wo aus  sie im Hergang über e = e, nach f = f, läuft,  wo die zweite Nut beginnt, die im Hingang  über e =     e,    nach g läuft und im Hergang  über     c   <I>=</I>     c,    und<I>b =</I>     b,    zu     a        zurilekläuft.    Der  Faden durchläuft     demgemäss    bei jedem     Hin-          und    Hergang eine Führungsnut, und zwar  abwechselnd die Führungsnut     a,

     <I>d f = f,</I>  und nachher die Führungsnut<I>f</I>     ---   <I>f"</I>     g   <I>-</I>     a,     wobei der Faden dementsprechend bei jedem  Hin- und Hergang an andern     N#@'endestellen          (f,        g)    umkehrt als beim vorhergehenden     Hin-          und    Hergang     (a,   <I>d).</I>  



  Gegenüber dem Beispiel nach     Fig.    1. und 2  ist bei der Ausführungsform nach den     Fig.    3  und 4 die Anzahl der Führungsnuten am  Mantel der     Fadenführungstrommel    2 verdop  pelt. Die Form der Trommel 2 ist für die  Vervielfachung der Anzahl der Führungs  nuten gleichgültig.  



  Im Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    5  und 6 stellen die im     D1antel    der     Fadenfüh-          rungstrommel    3 vorgesehenen Führungsnuten  <I>x</I> und<I>x,</I> zwei an den     uTendestellen    inein  ander übergehende Schraubenlinien dar. Die  Führungsnuten<I>x</I> und<I>x,</I> sind zur Herstellung  einer normalen konischen Kreuzspule be-    stimmt.

   Der Faden wird durch später be  schriebene -Mittel gezwungen, nach einmali  gem oder gegebenenfalls mehrmaligem     Hin-          und        Hergang    aus der Wendestelle i in die  Wendestelle h. =     hl    zu springen, wenn er bei  dem vorhergehenden Hub aus der Wende  stelle i abgelaufen ist.  



  Die strichpunktierte Führungsnut     J    hin  gegen dient in Verbindung mit der Führungs  nut x der Herstellung von     Wirkereispulen,     in welchem Falle man den Störungstrieb, der  den Sprung vermittelt, abstellen wird. Selbst  verständlich     können    die Führungsnuten aber  auch so geschnitten sein, dass in beiden Fäl  len der Störungstrieb eingeschaltet bleiben  kann.  



  Wenn die Führungsnuten an den Wende  stellen ineinander übergehende Schrauben  linien darstellen, können sie in bezug aufein  ander verschiedene Steigungen aufweisen. Die  Wendestellen können von den Stirnflächen  der Trommel verschieden weit entfernt sein,  ferner     können    die     Wendestellen    im Umfangs  sinne der Trommel voneinander verschiedenen  Abstand haben.  



       Fig.    7 und 8 dienen zur Erklärung, wie  man gemäss     Fig.    1 bis 6 mit     Führungsnuten     versehene     Fadenführungstrommeln    auch als       Treibtrommeln    in     Spulmaschinen    verwenden  kann. Von den     Kötzern    K geht der Faden       Ii'    über einen Spanner 11 und einen durch  eine     Taumelscheibe    bewegten     Hilfsfaden-          führer    12 auf eine Spule     S,    die Kreuzwick  lung erhält.

   Jeder     Hilfsfadenführer    12 ist  auf einem Ring 13 befestigt, der schräg zur       AYe    der Welle 14 steht, gegen Verdrehen       gesichert    ist und den     Hilfsfadenführer    12 in       waagrechter    Ebene hin- und     herschwingt.     



  Die Welle 14 erhält ihren Antrieb von  der Trommelwelle 15 aus über zwei Zahn  räder 16 und 17. Das Zahnrad 17 kann sich  in entkuppeltem Zustand frei auf der Welle  14 drehen. An der Nabe 18 des Zahnrades  17 befinden sich zwei Flansche 19 und 20,  die mit Zahnungen versehen sind. Auf der  Welle 14 selbst sitzt axial verschiebbar,  aber mit ihr drehbar verbunden, eine Kupp  lungsmuffe 21, die an ihren beiden Flanken      22 und 28     Zahnungen    aufweist, von denen  jeweils diejenige, die sich ausser     Eingriff    be  findet, in bezug auf diejenige Zahnung der  Flanschen 19 und 20, welche ihr gegenüber  liegt, versetzt angeordnet ist. Die Zahnungen  der Flanken 22, 28 können gleich oder auch  verschieden sein.

   Auf der Welle 15 sitzt des  weiteren ein Schneckenrad 24, das über eine  Schnecke 25 sowie einen     Schraubenradtrieb     26, 27 ein Kettenrad 28 treibt. Von dem Ket  tenrad 28 werden über eine Kette 29 Ketten  räder 30 und 31 getrieben. Hierdurch werden  über die Schrägflächen 32, 33, 34 und 35  in an sich bekannter Weise die axialen Ver  schiebungen der Welle 15 zwecks Fadenver  legung und Bildstörung durch die konische  Trommel erteilt.

   Die     Kupplungsmuffe    21  gelangt abwechselnd mit der rechten oder  linken Zahnung der Nabe 18 des Zahnrades  17 in Eingriff, wobei dieses infolge der er  wähnten Versetzung der beim Umschalten  zur Zusammenwirkung     kommenden        Zahnun-          gen    jeweils um einen Zahn geschaltet wird,  wodurch der     Hilfsfadenführer    derartig ge  schaltet wird, dass bei     Anwendung    der Nuten  ausführung gemäss     Fig.    5 der Faden von der  einen zur     andern    der Wendestellen<I>i, h</I> der  Trommel kommt, da die Zahnteilung der  Kupplung der jeweiligen Verteilung der  Wendestellen entspricht.

   Bei Ausführung der  Nuten gemäss     Fig.    1 ist dieser Kupplungs  trieb ausgeschaltet, da infolge der Gestaltung  der Nuten die Wendestellen abwechselnd ohne  dieses Hilfsmittel vom Faden durchlaufen  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fadenführungstrommel an Kreuzspul- maschinen mit mehr als einer Wendestelle im Bereich jeder Stirnseite, dadurch gekenn zeichnet, dass der Faden bei jedem Hin- und Hergang jeweils in einer Führungsnut läuft, und dass auf dem Mantel mindestens zwei Führungsnuten für die Hin- und Rückfüh rung des Fadens vorgesehen sind.
    UNTERANSPRüCHE 1. Fadenführungstrommel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Faden bei jedem Hin- und Hergang an an dern Wendestellen umkehrt als beim vorher gehenden Hin- und Hergang. 2. Fadenführungstrommel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Führungsnut zwei Schraubenlinien darstellt, die an den Wendestellen ineinander über gehen.
    3. Fadenführungstrommel nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Führungsnuten in bezug aufeinander verschiedene Steigungen aufweisen.
    4. Fadenführungstrommel nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 und 3, da durch gekennzeichnet, dass die Wendestellen von den Stirnflächen der Trommel verschie den weit entfernt sind. 5. Fadenführungstrommel nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass die Wendestellen im Umfangssinne der Trommel voneinander verschiedenen Abstand haben.
CH232345D 1942-04-02 1942-04-02 Fadenführungstrommel an Kreuzspulmaschinen. CH232345A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3545080A1 (de) * 1984-12-19 1986-06-26 Murata Kikai K.K., Kyoto Verfahren und vorrichtung zum aufwickeln eines fadens auf eine auflaufspule
US4763849A (en) * 1986-09-22 1988-08-16 Textielmachinefabriek Gilbos Naamloze Vennootschap Yarn guide device for winding cross-wound bobbins in textile machines
US5044571A (en) * 1988-07-27 1991-09-03 Murata Kikai Kabushiki Kaisha Apparatus for winding yarn

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