CH232400A - Selbsttätige Steuervorrichtung für Sprechmaschinen. - Google Patents

Selbsttätige Steuervorrichtung für Sprechmaschinen.

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CH232400A
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CH
Switzerland
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sep
record
groove
arm
locking member
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Application number
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English (en)
Inventor
Luxor Industriaktiebolaget
Original Assignee
Luxor Industri Ab
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details

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  • Automatic Disk Changers (AREA)

Description


      Selbsttätige    Steuervorrichtung für Sprechmaschinen.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  selbsttätige     Steuervorrichtung    für Sprech  maschinen, um einen     Steuerimpuls    zu erhal  ten, wenn eine Schallplatte abgespielt ist.  



  Ein solcher Impuls kann     beispielsweise     bezwecken, einen     Plattenwechselmechanis-          mus    in Tätigkeit zu setzen, der eine neue  Schallplatte auf :den     Plattenteller    legt und  den Tonarm in die Lage zum Spielen der  neuen Platte bewegt, oder eine Vorrichtung  zu     betätigen,    durch welche .die Sprech  maschine     stillgesetzt    wird.  



       Selbsttätige        Steuervorrichtungen    für die  sen Zweck sind bereits in mehreren Ausfüh  rungen bekannt. Die vorliegende Erfindung  betrifft eine     Steuervorrichtung    derjenigen       Art,    bei welcher ein schwingendes Glied vor  gesehen ist, welches bezweckt, nach .dem  Spielen einer Platte einem Steuerglied einen       Steuerimpuls    zu geben, aber solange der  Schallstift die Tonrille der Schallplatte  durchläuft, daran gehindert wird durch     ein     bewegliches Sperrglied, welches beim Spielen    der     Platte    abwechselnd von dem schwingen  den Glied in der einen Richtung in eine un  wirksame,

   das schwingende Glied nicht  sperrende Lage geführt     wird    und vom Ton  arm in der andern Richtung     wieder    in     eine     wirksame, das schwingende     ,Glied    sperrende  Lage zurückgeführt     wird    und erst wenn der  Schallstift durch eine konzentrische Endrille  der     Schallplatte    :läuft, in der unwirksamen  Lage verbleibt.  



  Die, vorliegende Erfindung besteht nun  darin,     dass    das Sperrglied noch eine zweite       unwirksame    Lage hat. In diese Lage wird es       bewegt,    wenn der     Schallstift    durch eine  Rille läuft, die steiler ist als die normale  Tonrille der Schallplatte. Hierdurch kann  bei     Schallplatten,    bei denen die Schallrille  mit der konzentrischen Endrille     durch    eine       steilere    Rille verbunden ist, der Steuerimpuls  früher     erhalten    werden als sonst der Fall sein  würde.  



  Die Erfindung wird im folgenden unter  Hinweis auf die     beiliegende        Zeichnung    be-      schrieben, welche eine Ausführungsform des       Erfindungsgegenstandes    bei einer nicht näher  dargestellten Sprechmaschine zeigt.  



  In der Zeichnung bezeichnet 1 eine Welle,  auf der der Plattenteller befestigt ist. Diese  Welle wird von einem nicht gezeigten Motor  angetrieben. Auf der Welle 1 sitzt ein Zahn  rad 2, welches durch eine strichpunktierte  Linie angedeutet ist. Das Zahnrad 2 ist im  Eingriff mit einem andern Zahnrad 3; wel  ches ebenfalls durch eine strichpunktierte  Linie angedeutet ist. Das     Untersetzungs-          verhältnis        zwischen    den Zahnrädern 2 und  3 kann zweckmässig 4 : 1 sein. Auf der Welle  4 des Zahnrades 3 sitzt eine     Nockenscheibe    5.  



  Ein schwingendes Glied     besteht    aus  einem Arm 6, der auf einem Zapfen 7 ge  lagert ist. In dem Arm 6 ist ein Zapfen 8       befestigt,    auf dem eine Rolle 9 gelagert ist.  Eine Schraubenfeder 10, ist bestrebt, den  Arm 6 nach links zu drehen und hält da  durch die Rolle<B>9</B> gegen die     Nockenscheibe    5.  Wenn die     Nockenscheibe    5 sich dreht, wird  die Rolle<B>9</B> auf deren Umfang abrollen., wo  bei das rechte Ende des Armes 6 eine     hin-          und    hergehende Bewegung ausführt.  



  Eine mit einem nicht gezeigten Platten  wechselmechanismus in Verbindung stehende,  in ihrer Längsrichtung verschiebbare Steuer  stange 11 ist in der Nähe des Armes 6 so an  geordnet, dass sie vom Arm 6 nach oben. ver  schoben werden kann und dabei den Platten  wechselmeehanismus in Tätigkeit setzt.  



  In der Nähe des rechten Endes der  Stange 6 ist ein Sperrarm 12 angeordnet, der  an seinem obern Ende auf einem festen Zap  fen 1-3 gelagert ist. Der Arm 12 ist an  seinem untern Ende mit einer umgebogenen  Nase 14 sowie mit einem kurzen Vorsprung  15 versehen, und ist zwischen zwei Anschlä  gen 16 und 17 begrenzt beweglich.  



  An seinem rechten Ende hat der Arm 6  einen Einschnitt 18, dessen     Aussenwand    19  gegen den Vorsprung 15 gerichtet ist.  



  Der Arm 12 wird von einem Stift 20 be  tätigt, der in einem Arm 21 befestigt ist,  welcher mit der Drehachse 22 des nicht ge  zeigten Tonarmes reibungsschlüssig verbun-  
EMI0002.0013     
  
    den <SEP> ist. <SEP> Ein <SEP> Anschlag <SEP> 23. <SEP> begrenzt <SEP> die <SEP> Be  @vegung <SEP> des <SEP> Armes <SEP> 21.
<tb>  Die <SEP> Wirkungsweise <SEP> der <SEP> Vorrichtung <SEP> ist
<tb>  folgende:

   <SEP> Während <SEP> des <SEP> Abspielens <SEP> einer
<tb>  Schallplatte <SEP> nehmen <SEP> die <SEP> Teile <SEP> in <SEP> einem <SEP> ge  wissen <SEP> Augenblick <SEP> die <SEP> in <SEP> der <SEP> Zeichnung <SEP> dar  gestellte <SEP> Lage <SEP> ein. <SEP> Während <SEP> die <SEP> Welle <SEP> 1 <SEP> mit
<tb>  dem <SEP> Plattenteller <SEP> umläuft, <SEP> dreht <SEP> sich <SEP> die
<tb>  Nockenscheibe <SEP> 5 <SEP> nach <SEP> links, <SEP> wobei <SEP> nach
<tb>  einer <SEP> Vierteldrehung <SEP> ihre <SEP> Einbuchtung <SEP> ge  genüber <SEP> der <SEP> Rolle <SEP> 9 <SEP> gelangt, <SEP> worauf <SEP> die
<tb>  Feder <SEP> 10 <SEP> den <SEP> Arm <SEP> 6 <SEP> soweit <SEP> nach <SEP> oben <SEP> zieht,
<tb>  bis <SEP> dieser <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Teil <SEP> 19 <SEP> gegen <SEP> den <SEP> Vor  sprung <SEP> 15 <SEP> des <SEP> Sperrgliedes <SEP> 12, <SEP> -,

  welches <SEP> sich
<tb>  gerade <SEP> vor <SEP> dem <SEP> Teil <SEP> 19 <SEP> des <SEP> Armes <SEP> 6 <SEP> befin  det, <SEP> anstösst.
<tb>  Wenn <SEP> die <SEP> Nockenscheibe <SEP> 5 <SEP> sich <SEP> um <SEP> wei  tere <SEP> 90  <SEP> dreht, <SEP> kommt <SEP> ihr <SEP> höchster <SEP> Teil <SEP> (der
<tb>  Teil <SEP> mit <SEP> dem <SEP> grössten <SEP> Radius) <SEP> gegenüber <SEP> der
<tb>  Rolle <SEP> 9 <SEP> und <SEP> schwingt <SEP> dabei <SEP> den <SEP> Arm <SEP> nach
<tb>  unten, <SEP> bis <SEP> dessen <SEP> rechtes <SEP> Ende <SEP> mit <SEP> der <SEP> um  gebogenen <SEP> Nase <SEP> 14 <SEP> des <SEP> Armes <SEP> 12 <SEP> in <SEP> Berüh  rung <SEP> kommt <SEP> und <SEP> den <SEP> Arm <SEP> 12 <SEP> nach <SEP> links
<tb>  dreht,

   <SEP> so <SEP> dass <SEP> der <SEP> Vorsprung <SEP> 15 <SEP> aus <SEP> der <SEP> Be  wegungsbahn <SEP> des <SEP> Endes <SEP> des <SEP> Hebels <SEP> 6 <SEP> ent  fernt <SEP> wird. <SEP> Während <SEP> der <SEP> jetzt <SEP> folgenden
<tb>  Drehung <SEP> der <SEP> Nockenscheibe <SEP> 5 <SEP> um <SEP> 2'70  <SEP> dreht
<tb>  sich <SEP> aber <SEP> die <SEP> Welle <SEP> 22 <SEP> des <SEP> Tonarmes <SEP> nach
<tb>  rechts, <SEP> weil <SEP> der <SEP> Schallstift <SEP> in <SEP> der <SEP> spiral  förmigen <SEP> Tonrille <SEP> der <SEP> Schallplatte <SEP> läuft. <SEP> Der
<tb>  Stift.

   <SEP> 20 <SEP> an <SEP> dem <SEP> Arm <SEP> 21 <SEP> führt <SEP> dabei <SEP> den
<tb>  Arm <SEP> 12 <SEP> wieder <SEP> nach <SEP> links, <SEP> so <SEP> daB <SEP> der <SEP> Vor  sprung <SEP> 15, <SEP> wenn <SEP> der <SEP> niedrigste <SEP> Teil <SEP> der
<tb>  Nockenscheibe <SEP> 5 <SEP> sich <SEP> wieder <SEP> gegenüber <SEP> der
<tb>  Rolle <SEP> 9 <SEP> befindet, <SEP> erneut.

   <SEP> in <SEP> der <SEP> Bewegungs  bahn <SEP> des <SEP> Teils <SEP> 19 <SEP> liegt.
<tb>  Eine <SEP> Betätigung <SEP> der <SEP> Stange <SEP> 11 <SEP> kann <SEP> so  mit <SEP> nicht <SEP> stattfinden, <SEP> solange <SEP> der <SEP> Schall  stift <SEP> eine <SEP> Tonrille <SEP> von <SEP> normaler <SEP> Steigung
<tb>  durchläuft.
<tb>  Wenn <SEP> dagegen <SEP> der <SEP> Schallstift <SEP> in <SEP> eine
<tb>  konzentrische <SEP> Endrille <SEP> der <SEP> Platte <SEP> einläuft,
<tb>  so <SEP> erfolgt <SEP> kein <SEP> Zurückführen <SEP> des <SEP> Armes <SEP> 12
<tb>  nach <SEP> links, <SEP> weshalb <SEP> der <SEP> Teil <SEP> 19 <SEP> links <SEP> vom
<tb>  Vorsprung <SEP> 15 <SEP> vorrücken <SEP> und <SEP> die <SEP> Steuer  stange <SEP> 11 <SEP> betätigen <SEP> und <SEP> dabei <SEP> den <SEP> Platten  wechsel <SEP> herbeiführen <SEP> kann.

           Wenn :der Schallstift nach Abspielen der  Schallplatte in eine Endrille von grösserer  Steilheit als die Tonrille einläuft, so     wird     der Arm 12 unter dem Einfluss des Armes 21  sehr schnell nach links bewegt. Während der  Zeit zwischen der     Abwärtsbewegung    des  Armes 6 und der Zurückführung desselben  in seine obere Lage wird daher der Arm 12  mit seinem in der Figur     unten    Fliegenden  Ende so weit nach links bewegt, dass das  Hebelende 19 bei der     Aufwärtsbewegung     rechts vom     Vorsprung    15 vorrückt und die  Stange 11 betätigt.     Das    Sperrglied 12, kann  somit zwei unwirksame Lagen einnehmen.  



  -Wenn :der Schallstift in eine exzentrische       Endrille    der Schallplatte einläuft, wird eine  Betätigung der Stange 11 entweder in der  einen oder in der andern der oben beschrie  benen Weisen erfolgen je nach der Winkel  lage der     Nockenscheibe    5, im Augenblick, da  der Stift aus der Tonrille in die     exzentrische     Endrille einläuft.  



  Dadurch, dass der Winkel zwischen dem  niedrigsten und dem höchsten Teil der       Nockenscheibe    5 so gewählt ist, dass er einer  ganzen Umdrehung der     Plattentellerwelle    1  oder einem     Multipel    davon) entspricht, wird  jedoch unter allen Umständen eine Betätigung  der Stange 11     sichergestellt,    auch bei exzen  trischer Endrille.  



  Wenn .der     Plattenwechselmechanismus    in  Tätigkeit gesetzt wird, wird zunächst die  Schalldose des     Tonarmes    von der Schallplatte  gehoben, wonach der Tonarm ausserhalb des  Randes der Schallplatte geschwenkt wird.  Dabei dreht sich der Arm 21 nach links, bis  er auf den Anschlag 2'3 trifft. Wenn eine  neue     Schallplatte    auf den Plattenteller hin  gelegt worden ist, wird der Tonarm wieder  einwärts geschwenkt, bis der Schallstift sich  gerade über der Anfangsrille der neuen  Platte befindet.

   Dabei kommt der Stift 20    wieder     mit    dem     Arm    12 in Berührung, und  der beschriebene Verlauf     wiederholt    sich,  wenn die neue     Platte    abgespielt worden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Steuervorrichtung für Sprech maschinen mit :einem schwingenden Glied, welches bezweckt, nach dem Spielen einer Platte einem Steuerglied einen Steuerimpuls zu geben, aber solange der Schallstift die Tonrille der Schallplatte durchläuft, daran gehindert wird durch ein bewegliches Sperr glied, welches beim Spielen der Platte ab wechselnd von dem schwingenden Glied in der einen Richtung in eine unwirksame,
    das schwingende Glied nicht sperrende Lage ge führt wird und vom Tonarm in der andern Richtung wieder in eine wirksame, -das schwingende Glied sperrende Lage zurück geführt wird und erst wenn der Schallstift durch eine konzentrische Endrille der Schallplatte läuft, in der unwirksamen Lage verbleibt, dadurch gekennzeichnet, ,dass das Sperrglied (12) auch eine zweite, unwirk same Lage einnehmen kann, in die es ge führt wird,
    wenn der Schallstift nach dem Abspielen einer Platte eine Rille von grösse rer Steigung als die der Tonrille durchläuft. UNTERANSPRUCH: Steuervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied (12) :drehbar gelagert ist und einen Vor sprung (15) .aufweist, welcher derart an geordnet ist, dass er in einer gewissen Lage des Sperrgliedes die Bewegung des schwin- genden Gliedes (6) begrenzt, während die Sperrung aufgehoben ist, wenn das Sperr glied (12) in der einen oder andern Richtung aus dieser Lage gedreht ist.
CH232400D 1942-01-16 1943-01-07 Selbsttätige Steuervorrichtung für Sprechmaschinen. CH232400A (de)

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