CH232424A - Mit einem Sperrmittel betriebene Dichtung. - Google Patents

Mit einem Sperrmittel betriebene Dichtung.

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CH232424A
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CH
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pressure
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bell
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Steiner Max
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Steiner Max
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/40Sealings between relatively-moving surfaces by means of fluid
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D11/00Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages
    • F01D11/02Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by non-contact sealings, e.g. of labyrinth type
    • F01D11/04Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by non-contact sealings, e.g. of labyrinth type using sealing fluid, e.g. steam

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description


  Mit einem Sperrmittel     betriebene    Dichtung.    Die Erfindung betrifft eine mit einem  Sperrmittel betriebene Dichtung, insbeson  dere für die Welle von im Vakuum arbei  tenden Verdichtern und besteht darin, dass  der Sperrmittelzufluss in den Eintrittsraum  der Dichtung mittels einer Regelvorrichtung  geregelt wird, die in Abhängigkeit vom  Druck in diesem Raum arbeitet.  



  Auf der     Zeichnung    ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung schematisch darge  stellt.  



  Der     Axialverdichter    1, ,der von einer  nicht gezeichneten Kraftmaschine angetrie  ben wird und im Vakuum     arbeitet,    dient  zum Beispiel zur Verdichtung von zum Bei  spiel in einem Arbeitsverfahren zum Ein  dampfen von Säften oder ähnlichen Verfah  ren anfallenden Dämpfen     bezw.        Brüden,    die  durch den Saugstutzen 2 zuströmen. Die  Welle 3 des Rotors 4, die im Lager 5 .ge  lagert ist, ist mittels der     Labyrinthdichtung     6 gegen Eintritt von Luft in den .Saugstutzen  2 abgedichtet.

   Die Dichtung 6 hat einen  ringförmigen Eintrittsraum 7 für den Ein-    tritt von Sperrdampf in die Dichtung 6 aus  der Leitung 8 mit dem Drosselventil 9 und  einen     Austrittsringraum    10 in die Atmo  sphäre.  



  An den.     Ringraum    7 ist :die     Regelvorrieh-          tung    11 angeschlossen, welche den Sperr  mittelzufluss zum Eintrittsraum 7 regelt und  in Abhängigkeit vom Druck in diesem Raum  7 arbeitet. Im Raum 12 der Regelvorrich  tung 11 ist eine     Tauchglocke        13,,die    in eine  Flüssigkeit eintaucht, wobei im Innern der  Glocke 13 ein Flüssigkeitszulauf 14 und ein  Überlauf 15 zum     Konsstanthalten    des Flüs  sigkeitsstandes in der Regelvorrichtung 11  vorgesehen sind. Mit der Glocke     1.31    ist das  Steuerventil 16 verbunden, das durch die  Feder<B>17</B> entgegen dem Druck des Sperr  mittels im Raum 12 auf die Glocke 13 be  lastet wird.

   Das     Ventil    16     steuert    den       Druckmitteldurchfluss    von der     Zuflussleitung     18 zur Leitung 19     bezw.    zum     Verstellkolben     20, der das Ventil 9 einstellt.  



  Der Räum 21 unterhalb des Kolbens 22  am Ventil 16 ist mit Flüssigkeit gefüllt und      steht in     Verbindung    mit. dem Zylinder 23,  in dem der von der Kurbel 24     angetriebene     Kolben 25 arbeitet. Ausserdem ist der Zylin  der     ?3    mit dem Ausgleichsgefäss 26     verbun-          den.     



  Die Regelvorrichtung 11     wirkt    wie folgt:  Der dem Ringraum 7 der Dichtung 6 zuge  führte Sperrdampf entweicht einerseits durch  die Labyrinthe in den Saugstutzen     '2,    ander  seits infolge seines geringen     \berdrucl#c#s     gegenüber der Umgebung zum Rin     graun.    10  und von dort in die Umgebung, damit keiner  lei Luft mit dem Sperrdampf in den Stutzen  gelangen kann.

   Im Vakuum     arbeitende     Dampfverdichter sind besonders     empfindlich     auf die Einhaltung des Vakuum, indem bei       sinkendem    Vakuum also mit     steigendem    ab  soluten Druck die     Leistungsaufnahme        direld     proportional zum absoluten Druck steigt.  Dadurch wird ,der     141otor    überlastet und  durch seine Sicherung abgeschaltet, so dass  die Anlage stillsteht. Um derartige Störun  gen zu vermeiden, werden die Dichtungen  des Verdichters 1 unter niedrig     gespanntem     Sperrdampf gehalten, dessen Druck durch  das Drosselventil 9 geregelt. wird.

   Die Art  des Sperrdampfes     wird    im Zusammenhang  mit dem     Arbeitsprozess    gewählt, ist aber  vielfach     ZVasserdampf.     



  Tritt im Ringraum 7 eine     Druckverminde-          rung    ein, so teilt sich diese dem Druck im  Raum 12 mit, und die Glocke 13 wird entlastet,  das heisst die Druckfeder 17 entspannt sich,  das Ventil 16 öffnet den     Durchfluss    von  Druckmittel, z. B. Drucköl von 20 Atmo  sphären, zur Leitung 19, so dass der Kolben  20 gehoben und damit das Drosselventil 9       etwas    weiter geöffnet wird. Infolge der ge  ringeren Drosselung im Ventil 9     tritt    im  Ringraum 7 eine Druckerhöhung ein, so dass  die     Belastung    der Glocke 1.3 wieder auf den  ursprünglichen Wert ansteigt und das Ventil  16 in die     Abschlusslage    zurückkehrt.

   Die  Spannung der Druckfeder 17 in der Ab  schlusslage des Ventils 16 und damit der  Solldruck im Raum 7 kann durch     irgendeine     bekannte, weiter nicht     dargestellte    Vorrich  tung     einbestellt    werden.    Bei Druckerhöhung im Ringraum 7 über  dem durch     di:e    Feder 17 eingestellten Soll  wert senkt sieh die Glocke 13 und das Ventil  16 verbindet die Leitung 19 mit. .dem Abfluss  27, so dass der Stehkolben 20 sich senkt, das  Drosselorgan 9 etwas schliesst, der Druck im  Raum 7 zurückgeht. und das Ventil 16 in  die     Abschlusslage    gelangt. Die Differenz a  zwischen dem Flüssigkeitsstand innerhalb  und ausserhalb der Glocke 13 kann zum Bei  spiel 2 bis 6 mm betragen.  



       Uni    ein     eofortiges    Ansprechen der emp  findlichen Regelvorrichtung 11 zu sichern,  ist die Unruhe 21 bis 26 vorgesehen. Die  Kurbel 23 wird in     irgendeiner    Weise mit  dem     N'erdichter    1 angetrieben, so dass der       Kolben    25 bei der Hin- und     Herbewegung     eine periodische     Druckwelle    in den Raum 21  sendet. Unter dem Einfluss     dieser    Druckwelle  auf den Kolben 22 ergibt sich eine Schwin  gung des Ventils 16 und .der     Glocke    13.

   Da  durch wird die Reibung der Ruhe des Ventils  16     ausgeschaltet    und die     Ansprechempfin.d-          liclikeit    der Regelvorrichtung 11 gesteigert.  



  Der Vorteil der Regelvorrichtung 11 be  steht     darin,    dass die geringste     Druckabsen-          kunn    im Raum 7, z. B. infolge von, vermehr  tem     Sperrdampfbedarf    für die Dichtung 6,  sofort durch eine vermehrte Zufuhr ausge  glichen wird. Ohne die Regelvorrichtung  könnte es vorkommen,     dass    im Raum 7 ein  Unterdruck auftreten könnte, sofern sich in  der     Zufuhrleitung    des Sperrdampfes ein  Druckabfall einstellen würde, wobei die Ge  fahr eines Lufteintritts :durch die Dichtung  6 in den Saugstutzen 2     bestände.     



  Die Anwendung der Regelvorrichtung  1.1 bis 20     beschränkt        eich    nicht nur auf mit  Sperrdampf betriebene Stopfbüchsen, son  dern kann auch in andern Fällen zum sehr  genauen Einhalten eines bestimmten     Soll-          dri        Ikes    in irgendeinem     Arbeitsprozess    ver  wendet werden.     Ebensowenig    beschränkt  sich die Erfindung auf mit einem Sperr  mittel betriebene Dichtungen für Verdichter,  sondern kann auf alle Arten von     T'urbo-          niaschinen,    unter anderen auf Dampfturbi  nen, und die Maschinen von Wärmepumpen-      anlagen, sowohl Turbinen als auch Ver  dichter angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Miteinem Sperrmittel betriebene Dich tung, insbesondere für die, Welle von im Vakuum arbeitenden Verdichtern, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrmittelzufluss in den Eintrittsraum der Dichtung mittels einer Regelvorrichtung .geregelt wird, die in Abhängigkeit vom Druck in diesem Raum arbeitet.
    UNTERANSPRüCHE 1. Dichtung nach Patentanspruch, da'. durch gekennzeichnet, dass die Regelvorrich tung eine Glocke (1.3) mit Flüssigkeitsab- schluss, aufweist, die einerseits vom Ein- trittsdruck des Sperrmittels, anderseits durch Federkraft belastet ist und ein Druckmittel- Steuerventil betätigt.
    @2. Dichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass innerhalb der Glocke eine Flüssigkeitszufuhr und ein fester Überlauf vorgesehen ist, zum Zweck, den Flüssigkeitsstand konstant zu halten. 3. Dichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, @dass, das Steuerventil mittels einer Antriebs vorrichtung in Schwingungen versetzt wird, zum Zweck, ein sofortiges Ansprechen der Regelvorrichtungdurch Ausschalten der Rei bung .der Ruhe zu ermöglichen.
CH232424D 1943-02-16 1943-02-16 Mit einem Sperrmittel betriebene Dichtung. CH232424A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3008387A1 (de) * 1979-03-08 1980-09-11 Waagner Biro Ag Um eine oeffnung angeordnete dichtungskonstruktion

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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