CH232461A - Verfahren zur Herstellung eines Halogenlactams. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Halogenlactams.

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CH232461A
CH232461A CH232461DA CH232461A CH 232461 A CH232461 A CH 232461A CH 232461D A CH232461D A CH 232461DA CH 232461 A CH232461 A CH 232461A
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lactam
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halogen
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D223/00Heterocyclic compounds containing seven-membered rings having one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D223/02Heterocyclic compounds containing seven-membered rings having one nitrogen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
    • C07D223/06Heterocyclic compounds containing seven-membered rings having one nitrogen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D223/08Oxygen atoms
    • C07D223/10Oxygen atoms attached in position 2

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Description


      Verfahren        zur        Herstellung    eines     Halogenlactams.       Die     Lactame    sind zum grossen Teil in  Wasser leicht lösliche Verbindungen und  haben     vielfach    ausgezeichnete     hydrophile     Eigenschaften, so dass. sie als     Lösungsver-          mit',:

  ler    für Arzneimittel dienen     können.    Aus  dem Wenigen, was über die pharmakologi  schen Eigenschaften der     Lactame        bekannt     geworden ist, geht hervor, dass alle     Lactame,     soweit sie überhaupt eine pharmakologische  Wirkung haben, in hohen Dosen mehr oder  weniger stark hervortretende     Krampfwirkun-          gen    oder auch     Lähmungserscheinungen    her  vorrufen.  



  Eingehendere Versuche     haben    ergeben,  dass eine     praktische    Verwendung der     Isogime     als     Kollapsmittel    nicht in Frage kommt,  wenn auch eine gewisse atemanregende Wir  kung mancher     Lactame    beobachtet werden  kann.  



  Es wurde     nun    gefunden (Erfinder:       Dr.        Ing.    Friedrich Keil,     Berlin-Karlshorst),     dass man durch     Einführung    eines     Halogen-          substituenten    in das Molekül der     Lactame    zu    einer neuen     Klasse    von     Verbindungen    ge  langt, die pharmakologisch hoch     wirksam     sind und eine ausserordentlich günstige thera  peutische Verwendung ermöglichen. Während  z.

   B. das     Lactam    der     Capronsäure,    vergli  chen mit dem     Pentamethylentetrazol,    nahezu       unwirksam    ist, zeigt das     Lactam    der     Chlor-          capronsäure    mindestens die gleichen günsti  gen Eigenschaften wie das     Pentamethylen-          tetrazol.     



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur     Herstellung    von     a-Chlor-          s-caprolactam,    das dadurch     gekennzeichnet     ist, dass man     o-Chlor-cycloheganon        in    Gegen  wart von Katalysatoren mit     Stickstoffwas-          serstoffsäure    behandelt.  



  Die neue Verbindung soll als Arzneimit  tel     Verwendung        finden.     



  <I>Beispiel:</I>  Zu einer Mischung von 80     cms    konzen  trierter     Schwefelsäure    und 400 cm' Benzol  wird allmählich die     Lösung    von 56 g o-Chlor-           eyclohexanon    in 600 cm' Benzol sowie  380 cm' einer etwa     6%igen        benzolischen          Stiekstoffwasserstoffsäure    unter Rühren und  Kühlung mit Eis allmählich hinzugegeben.  Nachdem alles eingetragen ist, wird noch  einige Stunden verrührt und sodann die       Benzolschieht    abgezogen.

   Die     Schwefelsäure-          schicht    wird vorsichtig mit Eis versetzt und  unter ständiger Kühlung mit Natronlauge  neutralisiert. Die neutrale Lösung mehrfach  mit Chloroform ausgezogen, dann alkalisch  gemacht und mit Chloroform erschöpfend  extrahiert. Nach dem Trocknen mit Natrium  sulfat und Verdampfen des Chloroforms  wird das     a-Chlor-E-caprolacta.m    erhalten, das  bei     I0    mm bei l65-170  übergeht und zu  farblosen Kristallen kristallisiert. Ein Nach-    lauf geht noch bis zu 190  über, der jedoch  nur teilweise kristallisiert.

   Das     Chlorcapro-          laetam    kristallisiert in derben, wohl ausge  bildeten     Kristallen    aus Benzin und hat den  Schmelzpunkt 92 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von a-Chlor- e-caprolactam, dadurch gekennzeichnet, dass man o-Chlor-cyclohexanon in Gegenwart von Katalysatoren mit Stickstoffwasserstoff- säure behandelt. Die neue Verbindung schmilzt, aus Ben zin umkristallisiert, bei 92 .
CH232461D 1941-01-14 1941-12-29 Verfahren zur Herstellung eines Halogenlactams. CH232461A (de)

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