CH232536A - Einrichtung zum Anfahren und Gangschalten bei Kraftfahrzeugen mit Wechselgetriebe, Reibungskupplung und Hilfsvorrichtung zur Betätigung dieser Kupplung. - Google Patents

Einrichtung zum Anfahren und Gangschalten bei Kraftfahrzeugen mit Wechselgetriebe, Reibungskupplung und Hilfsvorrichtung zur Betätigung dieser Kupplung.

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CH232536A
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Haftung Maybach- Beschraenkter
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Maybach Motorenbau Gmbh
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  Einrichtung zum Anfahren und Gangschalten bei Kraftfahrzeugen mit Wechselgetriebe,  Reibungskupplung und Hilfsvorrichtung zur Betätigung dieser Kupplung.    Im Patentanspruch des Hauptpatentes ist  eine     Einrichtung    zum Anfahren und Gang  schalten bei Kraftfahrzeugen mit Wechsel  getriebe, Reibungskupplung und Hilfsvorrich  tung zur Betätigung dieser Kupplung um  schrieben, bei der die     Steuerung    der Hilfs  vorrichtung für die Reibungskupplung einer  seits der Einwirkung durch den Fahrzeug  führer unterstellt, anderseits von der Stel  lung der einzurückenden Schaltkupplung ab  hängig gemacht ist, derart, dass das     Einrük-          ken    der Reibungskupplung so lange verhin  dert wird, bis die Schaltkupplung eingerückt  ist.

   Dabei kann die Steuerung der Hilfskraft  vorrichtung für die Reibungskupplung ausser  dem mit einer Hilfsvorrichtung zur Beschleu  nigung des Schaltvorganges im Wechsel  getriebe, zum Beispiel einer Bremsvorrich  tung für eine Getriebewelle, in Verbindung       stehen.     



  Diese Einrichtung findet nach der Erfin  dung eine vorteilhafte Weiterbildung und    Ausgestaltung dadurch, dass zusätzliche Mit  tel vorgesehen sind, durch welche die Rei  bungskupplung auch direkt vom Fahrer be  tätigt werden kann. Das ist besonders in  den Fällen wünschenswert, in denen es sich  um kleinere Kupplungen handelt, die noch       verhältnismässig    leicht vom Fahrer unmittel  bar bedient     werden    können.  



  Vorteilhafterweise ist dabei zwischen dem  Fusshebel und dem die Kupplung     betätigen-          den    Hebel ein Verbindungsglied so angeord  net, dass der Fusshebel nach dem Zurücklegen  eines bestimmten Weges, während welchem  die Hilfskraft für die     Kupplung    ausgelöst  wird, den Kupplungsbetätigungshebel direkt  mitnimmt, was zum Beispiel durch eine Ver  bindungslasche mit einem Schlitz zur Erzeu  gung eines     gewissen    Leerweges erreicht sein,  kann.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  schematisch, grösstenteils im Schnitt, darge-      stellt. Die Darstellung ist denjenigen im       Hauptpatent    völlig gleich, nur dass die zu  sätzlichen Mittel für die direkte Kupplungs  betätigung hinzugekommen sind. Die Bezugs  zeichen sind ebenfalls gleich.  



  An den Motor 1 schliesst die     Haupttrei-          bungskupplung    2 an, die selbsttätig in Ein  griff gehalten wird und durch den Hebel 3       ausgerückt    werden kann. Dieser ist bei 4 ge  lagert und sein unterer Arm 5 greift an der  Stange 6 des Kolbens 7 an, dessen Bewegung  nach links also ein Ausrücken der Kupplung  2 bewirkt.  



  Wie im Hauptpatent beschrieben, dient  der Fusshebel 10 zur Auslösung der Hilfsvor  richtung für die Kupplungsbetätigung über  den Kolben 7. Der untere Arm 12 des: bei 11  gelagerten Fusshebels wirkt auf die     Stange     13, so dass die Feder 26, die auf das Ventil 25  drückt, stärker zusammengepresst wird.  



  In nicht dargestellter     Antriebsverbindung     mit dem Motor 1 steht die Welle 15, die mit  tels des Nockens 16 einen     Oldruckkolben    17  entgegen der Wirkung der Feder 19 hin und  her bewegt, so dass über das Ventil 20 01 in  den Raum 18 gesaugt und über das Ventil  21 in den Raum 22 gepresst wird, von wo  aus es über den Raum 24 entgegen dein  Druck des Ventils 25 in das Gehäuse 14 zu  rückgelangt. Wird aber durch Niederdrücken  des Fusshebels 10 die Feder 26 stärker ge  spannt, so bewirkt der höhere Öldruck im  Raum 22, der auch rechts vom Kolben 7 auf  tritt, dessen Bewegung nach links und damit  das Ausrücken der Kupplung 2 über die  Stange 6 und den Doppelhebel 3.  



  Gemäss der Zeichnung ist nun eine Ver  bindungslasche 100 zwischen dem Hebelarm  12 und dem Hebelarm 5 vorgesehen, die bei  <B>101</B> gelenkig mit dem Hebelarm 12 verbun  den ist, während ein Schlitz 102 einen ge  wissen Leerweg des Hebelarmes 12 zulässt.    bis durch den am Hebelarm 5 angebrachten,  im Schlitz<B>102</B> verschiebbaren Stift 103 die  Mitnahme des     Hebelarmes    5 und damit das  Ausrücken der     Kupplung    2 bewirkt wird. Es  wird also beim Niedertreten des Fusshebels  10 zuerst die Hilfskraft durch stärkere     Be-          lastung    des Ventils 25 ausgelöst, gleich  darauf aber auch die Kupplung 2     direkt    be  tätigt.

   Die Einrichtung ist bezüglich der  Getriebeschaltung gegenüber denjenigen im  Hauptpatent unverändert, so dass eine aber  malige     Beschreibung    der dafür vorgesehenen  Teile überflüssig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Anfahren und Gang schalten bei Kraftfahrzeugen mit Wechsel getriebe, Reibungskupplung und Hilfsvor richtung zur Betätigung dieser Kupplung ge mäss dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzliche Mit tel vorgesehen sind, durch welche die Rei- bungskupplung auch direkt vom Fahrer be tätigt werden kann. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Fusshebel und dem die Kupplung betätigen- den Hebel ein Verbindungsglied so angeord net ist, dass der Fusshebel nach dem Zurück legen eines bestimmten Weges, während wel chem die Hilfskraft für die Kupplung aus gelöst wird, den Kupplungsbetätigungshebel direkt mitnimmt. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbin dungsglied zwischen den Hebeln als Lasche mit Schlitz ausgebildet ist.
CH232536D 1942-03-17 1943-03-15 Einrichtung zum Anfahren und Gangschalten bei Kraftfahrzeugen mit Wechselgetriebe, Reibungskupplung und Hilfsvorrichtung zur Betätigung dieser Kupplung. CH232536A (de)

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