CH232551A - Verfahren zur Herstellung eines Parkettbelages und nach dem Verfahren hergestellter Belag. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Parkettbelages und nach dem Verfahren hergestellter Belag.

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CH232551A
CH232551A CH232551DA CH232551A CH 232551 A CH232551 A CH 232551A CH 232551D A CH232551D A CH 232551DA CH 232551 A CH232551 A CH 232551A
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CH
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parquet
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Wiesner Walter
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Wiesner Walter
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/04Flooring or floor layers composed of a number of similar elements only of wood or with a top layer of wood, e.g. with wooden or metal connecting members

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  • Architecture (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines Parkettbelages und nach dem Verfahren  hergestellter Belag.    In der Herstellung von Parkettbelägen  ist man bisher wie folgt vorgegangen: Die  einzelnen Riemen wurden auf Papier auf  geklebt und so zu Platten vereinigt. Hierauf  verlegte man, diese Platten mit dem Papier  nach oben und schliff zum Schluss die Papier  schicht ab. Die Herstellung der Riemen und  deren Aufkleben auf Papier ist zeitraubend  und teuer. Gegenstand vorliegender Erfin  dung ist nun ein Verfahren zur Herstellung  von Parkettbelägen, bei welchem diese Nach  teile behoben sind.  



  Erfindungsgemäss arbeitet man in Platten  nicht durch die ganze Plattendicke gehende  Nuten ein, verlegt die genuteten Platten mit  den Nuten nach oben und füllt dann die  Nuten aus. Dieses Verfahren ist wesentlich  einfacher als das oben geschilderte, indem  man erstens nicht Riemen, sondern nur Plat  ten herstellen muss, deren Zahl pro Belag  natürlich bedeutend kleiner ist als die der  Riemen. Im weiteren braucht man keine Rie  men mehr auf Papier zu kleben,     sondern       lediglich die Platten durch eine     Nutmaschine     zu führen, was einen sehr kleinen Bruchteil  der Zeit für das Aufkleben von Riemen in  Anspruch nimmt. Die Erfindung betrifft  auch einen nach diesem Verfahren hergestell  ten Parkettbelag.  



  Im folgenden wird an Hand der beilie  genden Zeichnung eine beispielsweise Aus  führungsform des erfindungsgemässen Ver  fahrens und Parkettbelages beschrieben. Es  zeigt:       Fig.    1 eine noch     ungenutete        Platte,          Fig.    2 eine genutete Platte und       Fig.    3     eine    Anzahl verlegter     Platten.     



  In der Fabrik oder der Werkstätte     we:.-          den    zuerst Platten 1 gemäss     Fig.    1 aus Holz  oder anderem zweckmässigem     11Zaterial,        wie     z. B.     Pressstoff,    Kork usw., hergestellt, bei  spielsweise Quadrate von 20 auf 20 cm. Hier  auf werden diese Platten auf eine Nut- oder  Kehlmaschine bekannter Bauart gebracht,  beispielsweise auf eine solche, deren Messer  kopf vier     Nutmesser    hat.

   Nun fährt man mit      der Platte 1 über diese Messer hinweg, und  es werden zuerst vier zueinander parallele  Nuten ?     (Fig.        \?)    eingearbeitet, die nicht  durch die ganze Plattendicke hindurchgehen.  aber so tief sind, dass nur noch eine verhält  nismässig dünne Verbindung 3     übrigbleibt.     Hernach dreht man die Platte um 180  und  fährt zum     zweitenmal    über die Messer, wo  durch die noch fehlenden vier Nuten ge  schnitten werden. Man kann natürlich auch  einen Messerkopf mit so viel     Messern    ver  wenden, als jede Platte Nuten haben soll.  dann kann die Platte in einem einzigen  Arbeitsgang genutet werden. Die Zahl der  Nuten kann eine beliebige sein.  



  Die so genuteten Platten 1 werden nun  auf ihrer Unterlage, beispielsweise einem  Rohboden, mit ihren Nuten nach oben auf  sonst bekannte Weise verlegt und befestigt.  z. B. in einer Anordnung, wie sie in     Fig.    3  gezeigt ist. Natürlich kann man die Platten  auch diagonal verlegen.  



  Nach dem Verlegen werden die nach oben  liegenden Nuten ausgefüllt. beispielsweise  mit einer plastischen Masse, wie plastischem  Holz oder dergleichen. Nach dem Ausfüllen  der Nuten wird der Belag geschliffen, und  er ist damit fertig.  



  Versuche haben gezeigt, dass ein auf  diese Weise hergestellter Belag sich nicht  wirft, selbst dann nicht. wenn die Platten  nur an einigen Stellen auf ihren Unterlagen  festgeklebt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung eines Parkett belages. dadurch gekennzeichnet. dass man in Platten nicht durch die ganze Plattendicke gehende Nuten einarbeitet, die genuteten Platten hierauf mit den Nuten nach oben verlegt und dann die Nuten ausfüllt. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man nach dem .-Ausfüllen der Nuten den Belag schleift. \?. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass man die Nuten mit plastischer Masse ausfüllt. 3. Verfahren nach Unteranspruch ?, da durch gekennzeichnet, dass man die Nuten mit plastischem Holz ausfüllt.
    PATENTANSPRUCH II: Parkettbelag, hergestellt nach dem Ver fahren gemäss Patentanspruch 1. dadurch ge kennzeichnet. dass er Platten mit nach oben liegenden, nicht durch die ganze Plattendicke gehenden Nuten aufweist. <B>UNTERANSPRUCH:</B> 1. Parkettbelag nach Patentanspruch<B>11.</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten aus gefüllt sind.
CH232551D 1943-06-01 1943-06-01 Verfahren zur Herstellung eines Parkettbelages und nach dem Verfahren hergestellter Belag. CH232551A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1105135B (de) * 1951-07-07 1961-04-20 Svenska Taendsticks Aktiebolag Mehrschichtige Parkettfussbodendiele
WO2010086142A1 (de) * 2009-01-30 2010-08-05 Fisher, Marie-Theres Fussboden und plattenförmiges holzhaltiges verbundelement

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DE1105135B (de) * 1951-07-07 1961-04-20 Svenska Taendsticks Aktiebolag Mehrschichtige Parkettfussbodendiele
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