CH232598A - Verfahren zur Herstellung eines Umwandlungsproduktes aus Oxycellulose. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Umwandlungsproduktes aus Oxycellulose.

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CH232598A
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Aktiengesellschaft S Zellwolle
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Saechsische Zellwolle Aktienge
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B15/00Preparation of other cellulose derivatives or modified cellulose, e.g. complexes
    • C08B15/05Derivatives containing elements other than carbon, hydrogen, oxygen, halogens or sulfur
    • C08B15/06Derivatives containing elements other than carbon, hydrogen, oxygen, halogens or sulfur containing nitrogen, e.g. carbamates

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Umwandlungsproduktes    aus     Ogyeellulose.       Es sind zahlreiche Verfahren bekannt,  die eine Erhöhung des Gebrauchswertes der  Kunstfasern auf     Cellulosebasis    durch Einla  gerungen von Kunstharzen oder ähnlichen  Produkten zu erreichen versuchen, wobei die  Einlagerungen im fertigen Gespinst oder im  Gewebe als sogenannte Hochveredelung aus  geführt wird. Andere Verfahren setzen die       Quellfähigkeit    der     Hydratcellulose    dadurch  herab,     da.ss    die OH-Gruppen der     Cellulose     blockiert werden.  



  Die bisher     bekannten        Cellulosederivate     sind auf der Reaktionsfähigkeit der OH  Gruppen aufgebaut. Die     Celluloseester    und       -ätlier    haben zwar andere Eigenschaften als  die     Cellulose    oder die     Hydrateellulose,    die       Quellungs-    und Festigkeitseigenschaften der       Celluloseester    und     -äther    sind noch weit von  denen der natürlichen Faser entfernt.  



  Ausgehend von der     Oxycellulose    oder von  Verbindungen oder Derivaten derselben ist es  nun möglich, mit     aliphatischen    oder     Uydro-          aromatischen    mehrwertigen Alkoholen oder         bezw.    und mehrwertigen     Phenolen    oder und  mehrwertigen Aminen zu     spinnfähigen,    hoch  wertigen Produkten zu gelangen. Gegebenen  falls kann     man.    dabei in Gegenwart von Lö  sungsmitteln, Katalysatoren, Netzmitteln,       Emulgatoren    usw. arbeiten.

   Es können aber  auch     Cellulo.severbindungen    oder deren -Deri  vate, wie     Natroncellulose,        Cellulosexantho-          genat,    -Acetat oder -Äther, die vorher zu  den entsprechenden     Oxycelluloseverbindungen     oxydiert wurden, umgesetzt werden. Die       Oxycellulose    selbst kann in Form der nativen       Cellulose    oder als     Hydratcellulose        mit    den  genannten in Frage kommenden Stoffen be  handelt werden. Die     Oxycellulose    kann auch  in festem feinverteiltem, in gequollenem oder  in gelöstem Zustand angewendet werden.

    Ferner können die Kupplungskomponenten  in festem oder gelöstem Zustande oder in  Dampfform zur Einwirkung auf die     Oxy-          cellulose    gebracht werden. Geht man von  fester oder     gequollener        Oxycellulose    aus, so  werden     zweckmässigerweise    geeignete Netz-      mittel verwendet. Bei der     Einwirkung    fester  oder gelöster Kupplungskomponenten auf  ungelöste oder gelöste     Oxyeellulose    können       Timulgatoren    den Verteilungsgrad     wesentlich     verbessern.  



  Durch Verwendung von geeigneten     Kata-          ly        satoren    kann die Reaktionszeit erheblich  abgekürzt werden. Ferner kann die Behand  lung unter den     verschiedensten    Bedingungen,  wie bei vermindertem oder erhöhtem Druck.  bei gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur,  durchgeführt werden.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  nun ein Verfahren zur     Herstellung    eines     Um-          wandlungsproduktes    aus     Oxy        eellulose,    das  dadurch gekennzeichnet ist, dass man     Oxy-          cellulose    mit     Hexamethvlendia.min        umsetzt.     



  In den nachfolgenden Beispielen werden  einige Ausführungsarten des erfindungsge  mässen Verfahrens, die nicht beschränkend  wirken sollen, beschrieben. Die Reaktions  produkte sind vorzüglich geeignet für die  Herstellung von Fasern, Fäden, Folien     usw.     <I>Beispiel</I>     T:          Cellulose,    z. B. Zellstoff, wird mit     Chlor-          %ige     lauge oxydiert, gewaschen und in<B>17,5</B>  Natronlauge getaucht.

   Die Tauchlaube wird  mit verdünnter Schwefelsäure     versetzt,    da  durch fällt     Oxycellulose    aus, die     abfiltriert     und gewaschen wird. 43 g der so hergestell  ten feuchten     Oxycellulose    (entsprechend 32 g  Trockensubstanz) werden mit     11.,6    g     Tlexa-          methylendiamin        verrührt:        und    im Paraffin  bad langsam auf 150  unter     mechanischem     Rühren erwärmt.

   Nach zwei Stunden wird  abgekühlt und     das    Produkt     unterTurbinieren          mit        Alkohol        gewaschen.        Das        über          Produkt    enthält 3,811%     Stickstoff.       <I>Beispiel 2:</I>         1/1"        llol        Cellulose        werden    mit     H,0,    bis zu  einer     Cu-Zahl    von 1,92 oxydiert.

   Die so er  haltene     Oxycellulose    wird mit. einem t\ber-         schuss    von     Hexamethylendiamin    im Wasser  bad 1 Stunde unter Umrühren auf 100  er  wärmt. Nach dieser Zeit wird bei 100  mit  Wasser verdünnter Salzsäure und dann wie  der mit Wasser ausgewaschen. Nach Trock  nung und Wiederholung der Wäsche enthält  das trockene Produkt     0,90%    Stickstoff.  



  <I>Beispiel 3:</I>       Cellulose    wird mit<B>NO,</B> oxydiert und  dann 12 Stunden bei Zimmertemperatur mit  alkoholischer     Hexamethylendiaminlösung    be  handelt und anschliessend mit Wasser, ver  dünnter Salzsäure und wiederum mit Wasser  gewaschen.     Nach    dem Trocknen enthält das  Produkt     1,56%    Stickstoff.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Um wandlungsproduktes aus Oxycellulose, da- durch gekennzeichnet, dass man Oxycellulose mit Hexamethylendiamin umsetzt. Das er haltene und getrocknete Produkt enthält 0.90 bis 3,80% Stickstoff; es ist. zur Her stellung von Fasern, Fäden, Folien usw. ge eignet. UNTERANSPRt?CHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Umwandlung in Gegenwart von Lösungsmitteln durchge führt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Gegenwart von Netzmitteln gearbei tet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Gregenwart von Katalysatoren gear beitet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Umsetzung mit gequollener Oxycellulose durchgeführt wird.
CH232598D 1941-07-09 1942-05-26 Verfahren zur Herstellung eines Umwandlungsproduktes aus Oxycellulose. CH232598A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2798657A1 (fr) * 1999-09-17 2001-03-23 Ulice Composes derives de polysaccharides, leurs procedes d'obtention et leurs utilisations

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2798657A1 (fr) * 1999-09-17 2001-03-23 Ulice Composes derives de polysaccharides, leurs procedes d'obtention et leurs utilisations
WO2001021664A1 (fr) * 1999-09-17 2001-03-29 Ulice (Unite De Laboratoire Pour L'innovation Dans Les Cereales) Composes derives de polysaccharides, leurs procedes d'obtention et leurs utilisations

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