CH232617A - Buchhaltungseinrichtung. - Google Patents

Buchhaltungseinrichtung.

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CH232617A
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Huber Jakob
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Huber Jakob
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D12/00Book-keeping books, forms or arrangements

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  • Financial Or Insurance-Related Operations Such As Payment And Settlement (AREA)

Description


      Buchhaltungseinrichtung.       Gegenstand der     Erfindung    ist eine Buch  haltungseinrichtung, welche sich zufolge ihrer       Zusammenlegbarkeit    besonders für kleinere       Gewerbebetriebe    eignet. Gemäss der Erfin  dung ist in einer verschliessbaren Schachtel  ein     zusammenklappbarer,    als offener Um  schlag zur Aufnahme der Buchhaltungsblät  ter ausgebildeter Ständer angeordnet, wobei  im Gebrauchszustand der Ständer auf dem  Boden der Schachtel aufgestellt, bei Nicht  gebrauch zusammengelegt und in dieser  untergebracht werden kann.  



  In der     Zeichnung    ist     eine    beispielsweise  Ausführungsform der Buchhaltungseinrich  tung gemäss der Erfindung dargestellt. Es  zeigen:       Fig.1    eine schaubildliche Darstellung der       Kartothek,    in welcher Journal- und Konto  blätter     etc.        übersichtlich    angeordnet sind,       Fig.    2 einen Teilschnitt durch die  Kartothek,       Fig.    3 einen Schnitt durch die Kartothek  in zusammengelegter Form,       Fig.    4 eine Ansicht der Schreibplatte,

           Fig.    5 einen     Querschnitt    durch die Schreib  platte und       Fig.    6 einen Querschnitt durch die Schreib  platte bei geöffneter     Einspannvorrichtung.     Die zusammenlegbare Kartothek weist  eine Schachtel 1 mit Deckel 2 und einen zur  Aufnahme der Journal- und Kontoblätter  dienenden offenen Umschlag auf. Letzterer       wird    aus einem Boden 3, zwei     Wandstücken     4 und 5 und zwei Deckeln 6 und 7 gebildet.  Die     Teile    3-7 sind durch Falzverbindungen  8, 9, 10 und 11 gelenkig miteinander verbun  den.

   Der Umschlag ist,     wie        F'ig.    1 zeigt, als       Karthothekständer    in der Schachtel     aufstell-          bar,    wobei der Boden 3 und der Deckel 6  zwei gegeneinander geneigte Auflageflächen  bilden, zwischen welchen die Journal- und       Kontoblätter    von einer Auflagefläche zur  andern     geblättert    werden können. Mit Rei  tern 12 versehene     Karto#nzwischenlagen    bil  den ordnende Unterteilungen der verschiede  nen Kontoblätter.

   Der Halt des Ständers in  der Schachtel 1     wird    dadurch verbessert, dass  im Schachtelboden 1 durch zwei Aufdoppe-      lungere 13 und 14 eine Quernut 15 gebildet  wird, in welche eine am Wandstück 4 be  festigte Feder 16 eingreift.  



  In den     Fig.    4-6 ist mit 17 eine Schreib  platte bezeichnet, welche am linken     Längs=          rand    eine Anschlagschiene 18 besitzt. Auf  der Anschlagschiene ist mittels Nieten 19  eine Klemmfeder 20 befestigt, auf deren  freier Längskante eine     Drückerleiste    21 an  geordnet ist. Beim Niederdrücken der letz  teren wird ein Abheben der freien Längs  kante der Klemmfeder 20 von der Schreib  platte 17 bewirkt     (Fig.    6). Mit 22 und 23 ist  je eine     Zeilen-Numerierungsskala,    bezeich  net, auf welche das     Journalblatt    J     beim    Ein  spannen in die     Einspannvorrichtung    einge  stellt wird.

   Hierbei ist besonders darauf zu  achten,     dass    der linke Rand der     Buchhal-          tungsblätter    an der Anschlagschiene 18 an  liegt. Auf das     Journalblatt    wird das für die  Vornahme der Buchung bestimmte Konto  blatt K unter     Zwischenlegung    eines Karbon  papiers eingespannt. Letzteres ist schmäler  wie das     Journalblatt,    so dass die äusserste  Kolonne am rechten Rand des     Journalbla.ttes     über den rechten Rand des Kontoblattes vor  steht.

   In diese äusserste Kolonne können zur       Kenntlichmachung    der beschriebenen Zeilen  des     Journalblattes    J     llarlriei-ungen,    z. B.  Kreuze 24, eingetragen werden. In     Fig.    4 ist  als nächste nicht markierte, also noch nicht  beschriebene Zeile die Zeile 14 zu erkennen.  Auf diese Zeile kann nun ohne Schwierigkeit  die nächste leere Zeile des Kontoblattes K  genau eingestellt werden, wobei durch Druck  auf die Schiene 21 die Klemmfeder 20 ge  hoben wird     (Fig.    6).

   Ist die Einstellung vor  genommen, so wird durch Loslassen der  Druckschiene 21 selbsttätig eine auf der gan  zen Länge gleichmässige     Klemmung        .der    ein  gespannten Blätter J und K erreicht, so dass  diese in ihrer gegenseitigen Lage während  der     Vornahme    der Buchung vollkommen ge  sichert sind. Nach Beendigung der Buchung  können die Buchhaltungsblätter mühelos  durch Druck auf die Schiene 21 gelöst     bezw.     herausgenommen und wieder in die Karto  thek eingeordnet werden.    Die     Kartothek    ist mit     wenigen    Handgrif  fen zusammenlegbar, wie dies     Fig.    3 zeigt.

    Der Umschlag 3, 4, 5, 6 umschliesst den Sta  pel der Buchhaltungsblätter, welcher in die  ser Form in die Schachtel 1, 2     eingebraelit     werden kann.  



  Die mit der beschriebenen     Buchhaltungs-          einriclitung    durchzuführende Buchungstech  nik besteht also in der     Vornahme    der Mar  kierung der beschriebenen Zeilen     des        Journal-          blattes    in der über den rechten Rand  des Kontoblattes vorstehenden     Markierungs-          kolonne    und in der durch die Markierungen  ermöglichten richtigen     Einstellung    der zu be  schreibenden Zeile des     Kontoblattes    auf die  nächste leere Zeile des     Journalblattes.    Die  genaue     Einstellmöglichkeit    des 

  Kontoblattes  gegenüber dem     Journalblatt    wird noch er  höht durch die     Anschlagschiene    18 der Ein  spannvorrichtung. Der sichere     Halt    der bei  den eingespannten Blätter<I>J</I> und<I>K</I> wird  durch die auf ihrer ganzen Länge     gleicli-          mässige        Klemmung    der Feder 20 gewähr  leistet.  



  Der beschriebenen Buchhaltungseinrich  tung ist ein Kontenplan beigegeben, auf wel  chem     Finanz-Konten,    Schulden-Konten und       Ergebnis-Konten    in drei verschiedenen, mit.  den Farben der die entsprechenden Konten in  der Kartothek markierenden Reiter     überein-          stimmenden    Farben     anfgefiihrt    und mit den  Ordnungszeichen der entsprechenden Reiter  versehen sind.         Kontenplan          Finanz-Konten        (grien)     K/11     Kasea     K/12 Postcheck  K/13 Bank  K/14 Guthaben bei Kunden  K/15 Waren  K/15/1.

   Fertigwaren  K/15/2 Rohmaterial  K/16 Anlagen  K/16/1 Grundstück und Gebäude  K/16/2 Maschinen und Werkzeuge  K/16/3 Mobilien  K/19 Diverse           Sehuld-Konten   <I>(rot)</I>  K/21 Schulden bei Lieferanten  K/22 Darlehen  K/22/1 Darlehen  K/22/2 Hypotheken  K/25 Privat  K/26 Kapital  K/28 Steuern  K/28/1 Beiträge an Ausgleichskasse  K/28/2     Ausgleichskasse,    Auszahlungen  K/28/3 Luxussteuer  K/29 Diverse  <I>Ergebnis-Konten</I>     (weiss)

       K/31 Betriebskosten  K/32     Liegenschafts-Unkosten     K/41 Allgemeine Unkosten  K/51 Erlös-Konten  K/91     Absohlusskonten     K/91/1 Verlust und Gewinn  K/91/2     Bilanz-Konto            Journal     Diesem Kontenplan ist ferner ein     Alluster-          lehrgang    angefügt, aus     welchem    die Buchung  verschiedener, beispielsweiser Geschäftsvor  fälle ersichtlich ist, wie nachfolgendes Bei  spiel zeigt:       Musterlehrgang          Sendungen   <I>von Lieferanten</I> werden gebucht:

    In Waren-Konto K/15 belastet  In     Schulden-Konto    K/21 gutgeschrieben       Sendungen   <I>an</I>     Kunden    werden gebucht:  In     Guthaben-Konto    K/14 belastet  In Erlös-Konto K/51 gutgeschrieben       Zahlungen        von        Kunden    werden gebucht:  In Kasse K/11 oder Postcheck K/12 be  lastet  In Guthaben K/14 gutgeschrieben       Zahlungen   <I>an Lieferanten</I> werden gebucht:

    In Kassa     K/11    oder Postcheck K/12 gut  geschrieben  In Schulden K/21 belastet       Skonti        und        Abzilsge   <I>von</I>     Kunden    werden ge  bucht:  In Guthaben K/14 gutgeschrieben  In allgemeinen Unkosten K/41 belastet         Skonti        und   <I>' Abzüge bei</I> Lieferanten     wefden     gebucht:   In Schulden K/21     belastet      In allgemeinen Unkosten K/41     gutge-          schrieben:     Obiger     illusterlehrgang    könnte eventuell  noch beliebig erweitert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Buchhaltungseinrichtung, dadurch gekenn zeichnet, dass in einer verschliessbaren Schach tel ein zusammenklappbarer, als offener Um schlag zur Aufnahme der Buchungsblätter ausgebildeter Ständer angeordnet ist, wobei im Gebrauchszustand der Ständer auf dem Boden der Schachtel aufgestellt, bei Nichtge brauch zusammengelegt und in dieser unter gebracht werden kann. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Buchhaltungseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Jour- nalblätter, Kontoblätter und Reserveblätter in einer Kartothek eingeordnet sind, und dass eine Schreibplatte mit auf ganzer Länge gleichmässig klemmender Einspannvorrich- tung für die zwecks Vornahme einer Buchung einzuspannenden Buchungsblätter vorge sehen ist. z.
    Buchhaltungseinrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge- gekennzeichnet, dass der dem einzuspannen den Rand gegenüberliegende Rand des zur Vornahme einer Buchung auf der Schreib platte einzuspannenden Journalblattes über den entsprechenden Rand des auf ihm lie genden Kontoblattes vorsteht und mit einer Spalts zur Anbringung einer Markierung für die jeweils beschriebene Zeile des. Journal- blattes versehen ist. 3.
    Buchhaltungseinrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass ein Kontenplan vorgesehen ist, auf welchem Finanz-Konten, Schulden-Kouten und Ergebnis-Konten in drei verschiedenen, mit den Farben der die entsprechenden Kontenblätter markierenden Reiter übereinstimmenden Farben aufgeführt und mit Ordnungszeichen der entsprechenden Reiter versehen sind. 4. Buchhaltungseinrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass dem Kontenplan ein Musterlehrgang angefiigt ist, aus wel chem die Buchung verschiedener beispiels weiser Geschäftsvorfälle ersichtlich ist. 5.
    Buchhaltungseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschlag beim Gebrauch als Ständer zwei zueinander geneigte Auflageflächen bildet, innerhalb welcher die Buchhaltungsblätter von einer Auflagefläche zur andern geblät tert werden können. 6. Buchhaltungseinrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schreibplatte als Ein- spannvorrichtung für die Buchhaltungsblät ter eine auf ihrer ganzen Länge gleichmässig klemmende Feder besitzt.
CH232617D 1943-05-15 1943-05-15 Buchhaltungseinrichtung. CH232617A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2593594A (en) * 1949-08-08 1952-04-22 Mcbee Co Kit for sorting cards
US2642876A (en) * 1949-04-13 1953-06-23 L Ecluse Sa Card file box
US2832347A (en) * 1955-07-22 1958-04-29 Nat Blank Book Co Business form container tray

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