CH232644A - Vorrichtung zum Lagern von Visieren und anderen optischen Geräten an höhenrichtbeweglichen lafettierten Feuerwaffen. - Google Patents

Vorrichtung zum Lagern von Visieren und anderen optischen Geräten an höhenrichtbeweglichen lafettierten Feuerwaffen.

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CH232644A
CH232644A CH232644DA CH232644A CH 232644 A CH232644 A CH 232644A CH 232644D A CH232644D A CH 232644DA CH 232644 A CH232644 A CH 232644A
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CH
Switzerland
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parallelogram
gunner
shoulder
visor
handlebar
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Application number
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Inventor
Aktiengesel Rheinmetall-Borsig
Original Assignee
Rheinmetall Borsig Ag
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/38Telescopic sights specially adapted for smallarms or ordnance; Supports or mountings therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description


      Yorriehtung        zuin    Lagern von Visieren und anderen optischen Geräten an     höhenricht-          beweglichen        lafettierten    Feuerwaffen.

      Die     Erfindung    betrifft eine Vorrichtung  zum die Lagern von     Visieren    und andern  optischen Geräten an     höhenrichtbeweglichen          lafettierten    Feuerwaffen und bedient sich der  bekannten Einrichtung, das Visier um eine  dem Nackendrehpunkt des     Richtschützen          entsprechende        Lagerstelle    in Abhängigkeit  von der Rohrerhöhung mittels eines     G:elenk-          parallelogra.mmes    rohrparallel zu steuern.  



  Die Bedienung von Visieren und andern  optischen Geräten, die an Lafetten von Feuer  waffen angebaut sind, ist während des     Be-          schusses    oft schwierig .oder sogar unmöglich.  da die     Wirkungen    des     Rückstoss,es    nicht auf  die Waffe beschränkt sind,     sondern    sich auch  der Lafette mitteilen. Diese     giht    den     Stössen     durch elastische Formänderung nach.

   Da  durch werden auch ,den an der Lafette     .gela-          gert;en    Geräten Beschleunigungsstösse in Rich  tung der Rohrachse     erteilt.    Dia die     optische     Ausrüstung dieser Geräte meist derart ge  troffen ist,     dass    der     Richtschütze    einen genau       festgelegten        Abstand    vom     Visiereinblick    haben    russ, und dieser Einblick sehr oft     durch    eine       Augenmuschel    bestimmt wird,     besteht    die ;

    Gefahr, dass bei plötzlichen     beschleunigten     Rückstössen des Visiers das     Auge        des!        Richt-          schützen    verletzt wird.  



  Die durch den Rückstoss beim     Beschuss    er  zeugten Beschleunigungen in der Lafette  verlaufen hauptsächlich     in        Rohrrichtung.     Durch Reflexionen und dergleichen     tritt    aber  ausserdem ein starkes     Vibrieren    einzelner  Teile auf, wodurch gleichfalls eine einwand  freie     Zielbeobachtung    während des Beschusses  in Frage gestellt     isst.     



  Zur Dämpfung dieser     Vibrationen    ist  schon vorgeschlagen worden, das Beobach  tungsgerät nicht unmittelbar an die Lafette,  sondern an ein in deren     Schwingungszentrum          aasgelenkten    Parallelogramm anzubauen,     das          seinerseits    durch ein weiteres Parallelogramm       rohrpara11el    gesteuert wird. Der als Gerät  träger ausgebildete     Parallelogrammlenker     wird hierbei mit einer Schultergabel versehen,  die den     Anlenkpunkt    des     Gerätträgens    koaxial      zum Nackendrehpunkt des Richtschützen  hält.

   Durch diese     Abstützung    wird erreicht,  dass die Vibrationen stark gedämpft werden  und     da.ss    der     Visiereinblick    immer den glei  chen Abstand vom Auge hat und sich der  Körpergrösse des     Richtschützen    anpasst.  



  Eine solche Anordnung kann aber nur  eine Dämpfung der Vibrationen erzielen,  während die gefährlicheren     Stossbeanspru-          ehun,gen    in rohrparalleler     Richtung    je nach  der Lage des     Anlenkpunktes    des     T'rä:ger-          pa.rallelogrammes    an der Lafette nur zu       einem    mehr oder weniger kleinen Teil ver  ringert werden.  



  Erfindungsgemäss ist deshalb die Vorrich  tung zur     Visierlagerung,    bei welcher das  Visier um     eine    dem     Naekend:rehpunkt    des       Richtschützen    entsprechende Lagerstelle in  Abhängigkeit von der Rohrerhöhung durch  ein Gelenkparallelogramm rohrparallel ge  halten wird derart eingerichtet, dass der mit  dem einen Ende am     Visierträger    im Nacken  drehpunkt     angelenkte    und am andern Ende       la:

  fettenfest    gelagerte     Parallelogrammlenker     in der     Ausgangsstellung    mit seinen     Anlenk-          stellen    in einer durch das Schwingungs  zentrum der Lafette gehenden, zur     Höhen-          richtebene    senkrechten Ebene liegt. Dabei ist  es zweckmässig, das Gelenkparallelogramm  durch     Federn    in einer ein elastisches Aus  weichen ermöglichenden Ausgangsstellung zu  halten.

   Lediglich zur Einhaltung des. durch  die Optik bedingten Abstandes des V     isier-          einblickes    vom Auge des-     Richtschützen    wird  vorteilhaft am     Visierträger    weiterhin eine die  Schulter desselben vorn und hinten     uni-.     fassende (aber nicht aufliegende) Gabel vor  gesehen. Bei einer     ,solchen    Anordnung     i7,    erden  die Stosskräfte in rohrparalleler     Richtun-          weitgehend        ausgeglichen.     



  Damit auch hier die Höhe des Visier  einblickes der Grösse des     Riehtsehützen    an  gepasst werden und der     Visiereinblick    bei  auf- und     Abwärtsbewegungen    des     Richt-          schützen    folgen kann, wird     zweckmässig    an  dem eine rohrparallele     Führunb    gebenden       Parallelogrammlenker    als Basis ein weiteres  Gelenkparallelogramm angeschlossen. das ein    zusätzliches Schwenken des das Visier tra  genden Lenkers in der     Höhenrichtebene    er  möglicht.     Letzterer    ist dann in bekannter  Weise mit einer Schultergabel versehen.

    Dabei fällt der     Anlenkpunkt        des    zusätzlichen  Lenkerparallelogramms an der     Schultergabel          zweckmässig    mit dem Nackendrehpunkt des  Richtschützen zusammen, um auch hier beim       Höhenrichten    des     Rohres    immer den gleichen       Abstand    des     Vis@iereinblickes    vom Auge des  Richtschützen zu wahren.  



  In der     Zeichnung    sind als     Anwendungs-          beispiele    der erfindungsgemässen Vorrichtung  zwei     Visieranbauten    an     F'lakwaffen    mit Be  dienung durch den sitzenden     Richtschützen          veranschaulicht.    Fm zeigen:       Fig.    1 eine Vorrichtung zur     Visierlage-          ru@ng,    die Stösse in rohrparalleler Richtung  aufzunehmen vermag.  



       Fig.    2 ist eine Vorrichtung zur     Visier-          lagerung    mit selbsttätiger Anpassung der  Höhe des     Visiereinblickes    an die     Körper-          grössB    des     Rich@tsehützen.     



  In beiden Figuren ist die Waffe a mittels  eines     nicht    gezeichneten Getriebes durch das  Handrad     b1        höhenrichtbar    um die Schild  zapfen     bz    in der Lafette b     gelagert.    Diese     ist          mittels        eines    weiteren nicht gezeichneten       Richtantriebes        seitenrichtbar    auf dem Sockel c.  



  In     Fig.    1 sitzt     d'as        Visierfernrohr    d auf  einem     Pa.rallelogrammlenker        e"    der an dem  in e"     lafettenfestgelagerten    Lenker     e2    im  Punkt     e3    und an dem Lenker     e,    im Punkt     e$          angeschlossen    ist.

   Der Lenker     eund        e,    sind  in den Punkten     e"        und        e,    an einen zweiarmi  gen     Steuerhebel        e.    angeschlossen, an dessen       hinterem    Arm im Punkt     e"        der    das     Parallelo-          gramm    rohrparallel führende Lenker     eio    an  greift. Letzterer ist im Punkte e" an der  Waffe a     schwenkbar    befestigt.

   Durch ein  elastisches ausweichen     ermöglichende    Federn  <I>f 1</I> und<I>f</I>     _,    die sich einerseits gegen die Lenker       e.,    und     e.,    stützen und     anderseits        lafettenfeste     Anlagen     b.,    und     b,    haben,     wird    das Gelenk  parallelogramm in der     Ausgangsstellung    ge  halten.  



  Mit cl ist das     Schwingungszentrum    ver  zeichnet, um das die Ausweichbewegung der      Lafette b     gegenüber    dem Sockel     c        bei    der Be  schleunigung     durch    den     Rückstoss,    erfolgt.  Die Spur der durch das     Schwingunge@zentrum          cl    und die     Anlenkpunkte        e3    und     e,    des Len  kers     e2    gehenden zur     Höhenrichtebene    senk  rechten Ebene ist durch eine strichpunktierte  Linie angegeben.

   Der     Abstand    zwischen dem  Einblick .des     Visiers        d    und dem Auge des     auf     dem an der Lafette b     befestigten    Sitz     unter-          gebrachten        Richtschützen    wird durch eine,  dessen Schulter umgreifende     Schultergabel          e,2        festgelegt,    welche an dem     Anlenkpunkt        e3     des     rohrparallelen        Visierträgers        el    an dem  Lenker     e,

          befestigt    ist. Durch den     Rückstoss     beim Schuss wird     eine    Stossbewegung der  Lafette b um das Schwingungszentrum     cl     nach     hinten        verursacht.    Da aber der     Einblick     des Visiers d zum     Auge    des Richtschützen  durch die Schultergabel     e12    festgelegt ist und  der     Visierträger    e:

  ,     .rohrparallel    verschiebbar  an dem     lafettenfest        gelagerten    Träger     e8    sitzt,  können diese Stossbewegungen sich nicht auf  das Visier d     übertragen.     



       FLg.    2 zeigt bezüglich der Waffenlage  rung und' des     rohrparallele    Beschleunigungen  aufnehmenden     Gelenkpa.rallelogrammes    den  gleichen Aufbau. Die einzelnen Teile des     Ge-          lenkparallelogarm@mes    haben deshalb die  selben Bezugszeichen wie in     Fig.    1.

   An dem  gesteuerten     Parallelogrammlenker        e1        ist    in  den     Anlenkpunktern        e3    und     e5    noch zusätzlich  ein aus Lenkern     g1    und     g2    und einem das Vi  sier d     aufnehmenden    Träger     g,        bestehendes     Gelenkparallelogramm     angeschlossen.    Im Ge  lenkpunkt     g"    der mit dem     Nackendrehpunkt     des     Richtschützen    zusammenfällt,

   ist die auf  .der     Schulter    des     Richtschützen    aufliegende       Schultergabel        y,    angeordnet. Durch diesen       Anschluss    eines in- der     Höhenrichtebene    zusätz  lich schwenkbaren     Lenkerparallelogrammes     an das eine     rohrparallele    Führung .gebende       Lenkerparallelogramm    wird eine     weitgehende     Bewegungsfreiheit für das Visier d herbei  geführt, so     dass    der Schütze, welcher auf dem  beim Schuss unbeweglichen Sockel ruht,

   die  am wenigsten     ermüdende        Körperhaltung    ein-    nehmen     kann.    So     wird    die     Qualität    seiner       Beobachtungen    wesentlich erhöht.  



  Bei diesem     Ausführungsbeispiel    ist eine  federnde Abstützung an dem horizontal       ,schwenkbaren        Gelenkparallelogramm        e1,        e2,          e4,        e8    nicht     vorgesehen,    da sie hier nicht un  bedingt notwendig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Lagern von Visieren und andern optischen Geräten an höhenricht- beweglichen lafettierten Feuerwaffen, wobei ,das Visier um eine,dem Nackendrehpunkt des Richtschützen entsprechenden Lagerstelle in Abhängigkeit von der Rohrerhöhung durch ein Gelenkparallelogramm rohrparallel .gehal- ten wird,
    dädurch gekennzeichnet, ÜaU der mit dem einen Ende am Visierträger im Nackendrehpunkt angelenkte und.
    am andern Ende lafettenfest gelagerte Parallelogramm- lenker (e2) in der Ausgangsstellung mit seinen Anlenkstellen in einer durch das Schwingungszentrum -der Waffe gehenden zur Höhenrichtebene .senkrechte Ebene liegt.
    UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da- durah gekennzeichnet, dass am Anlenkpunkt (es) :
    des rohmparallelen Visierträgers (e,.) au dem lafettenfest gelagerten Lenker (e2) eine einstellbare die Schulter des Richtschützen umfassende Schultergabel (e") gehaltert ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass. die Ausgangs stellung des lafetttenfest gelagerten Lenkers (e2) durch ein elastisches Ausweichen ermög- lichende Federn (f" f2) gesichert ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, 4a- -durch gekennzeichnet, @dass an das eine Tohr- parallele Führung gebende Lenkerparallelo gramm (e" e2, e4, es) ein zusätzliches das Visier (d) tragendes Lenkerparallelogramm (9,., 92, g3)
    angelenkt ist, das sich seinerseits mittels Schultergabel (g") an der Schulter des Richtschützen gelenkig abstützt.
CH232644D 1943-03-19 1943-03-19 Vorrichtung zum Lagern von Visieren und anderen optischen Geräten an höhenrichtbeweglichen lafettierten Feuerwaffen. CH232644A (de)

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CH232644D CH232644A (de) 1943-03-19 1943-03-19 Vorrichtung zum Lagern von Visieren und anderen optischen Geräten an höhenrichtbeweglichen lafettierten Feuerwaffen.

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CH (1) CH232644A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2696144A (en) * 1950-10-26 1954-12-07 Mach Tool Works Oerlikon Admin Mounting for automatic guns

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2696144A (en) * 1950-10-26 1954-12-07 Mach Tool Works Oerlikon Admin Mounting for automatic guns

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