CH232653A - Hydraulische Härteprüfmaschine. - Google Patents

Hydraulische Härteprüfmaschine.

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CH232653A
CH232653A CH232653DA CH232653A CH 232653 A CH232653 A CH 232653A CH 232653D A CH232653D A CH 232653DA CH 232653 A CH232653 A CH 232653A
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CH
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cylinder body
microscope
testing machine
hardness testing
hydraulic
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Inventor
Co Alfred J Amsler
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Amsler Alfred J & Co
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/42Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid

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Description


  



  Hydraulische   Härteprnfmaschine.   



   Es   sind bereits mechanische Harteprüf-    maschinen bekannt, bei denen das Mikroskop zum   Ausmessen    des erzielten Härteeindruckes beweglich am Maschinenständer an. geordnet ist, so dass sich dasselbe nach erfolgtem Prüfvorgang in   die Wirkungslinie des Ein-    dringk¯rpers verschieben oder einschwenken   lässt, nachdem derjenige Teil    der   Belastungs-      einrichtung der Maschine,'an dem    der Eindringk¯rper befestigt ist, aus dem Bereich   des Eindruckes herausgeschwenkt wird.   



   Alle diese bekannten HÏrtepr fmaschinen arbeiten nach dem mechanischen Prinzip. Die vorliegende Erfindung betrifft eine hydrau   lische Harteprüfmaschine. Dieselbe zeichnet    sich dadurch aus, dass am   Zylinderkorper,    in dessen Zylinderbohrung der   Belastungskolben    mit   dem daran befestigten Eindrin. gkorper    den hydraulischen Druck erfährt, auch das   optische System des Mikroskopes derart    angebracht ist, dass durch Lageveränderung dieses Zylinderkorpers jeweils der   Eindring-    korper oder das Mikroskop über die Prüfstelle gebracht wird.



   Beispielsweise sind Ausf hrungsformen der erfindungsgemϯen HÏrtepr fmaschine in beiliegender Zeichnung dargestellt unter Weglassung von zum Verständnis unnötigen Teilen. So zeigt :
Fig. l, 2 und 3 eine hydraulische Härtepr fmaschine, bei der durch Drehen des Zylinderk¯rpers der Eindringk¯rper oder das Mikroskop über. die   Priifstelle    gebracht wird.



   Fig. 4, 5 und 6 eine hydraulische HÏrtepr fmaschine, bei der durch Schwenken des Zylinderkorpers um eine   horizonta-le    Achse der   EindiMigkorpe'r    oder das Mikroskop über die Prüfstelle gebracht wird.



   Fig. 7, 8 und 9 eine hydraulische HÏrte Pr fmaschine, bei der durch Verschieben des   Zylinderkorpers der Eind. ringkörper    oder das Mikroskop über die Prüfstelle gebracht wird.



   Fig. 10, 11 und   12    eine zweite HÏrtepr fmachine, bei welcher der   Eindringkörper    oder das Mikroskop durch Schwenken des Zylinderkörpers um eine   horizonta-le Achse     ber die Prüfstelle gebracht wird. 



   Fig. 13, 14 und 15 eine zweite HÏrteprüfmaschine, bei der der   Eindringkorper    oder das s Mikroskop durch Verschieben des Zylinderk¯rpers auf einer Gleitbahn über die Prüfstelle gebracht wird, wobei diesmal die Gleitbahn gekr mmt ist.



     Nach den Fig. l,    2 und 3 ist im Gehäuse   l der Zylinderkorper    2 drehbar gelagert. In   der exzentrischen Zylinderbohrüng    3 des Zy  linderkörpers 2 wird    der   Belastungskolben    5 mit   dem an ihm befestigten Eindringkorper    6 dem hydraulischen Druck ausgesetzt. In der ebenfalls exzentrischen Bohrung 4 des Zylin  derkorpers    2 ist ferner das optische System eines   Mikroskopes    7 angebracht. Durch Drehen des Zylinderkorpers 2 mittels des Griffes 8 kann der   Eindringkorper 6 oder    das Mikroskop 7  ber die Prüfstelle 9 des Prüflings 10 gebracht werden. Die   Rückstel-    lung in die ursprüngliche Lage erfolgt automatisch durch eine Rückstellkraft, z.

   B.



  Zugfeder 11, wobei der Stift 12 als Anschlag dient. An dem Mikroskop 7 ist noch ein   Linsensatz    mit Spiegel angebracht, so dass das   Messbild    auf einen Schirm geworfen wird, zu dessen Betrachtung im Gehäuse eine Finblicksoffnung vorhanden ist.



   Fig. 4, 5 und 6 zeigen eine Anordnung, bei der der   Zylinderkorper 2    im   obern    Teii gabelartige Verlängerungen 13 auf weist, die in den Zapfen 14 und 15 drehbar gelagert sind. In den Bohrungen 3 und 4 des   Zylinder-      korpers    2 ist der   Belast. ungskolben    5 mit Ein  dringkorper    6 zentrisch angeordnet, wÏhrend   das optische System des Mikroskopes    7 schräg dazu angeordnet ist.

   Die optische Achse des Mikroskopes 7 durchschneidet schräg die    Achse des Belastungskolbens 5 oberhalb des      Eindringkörpers    6, so dass also der   Zylinder-    körper 2 mit Mikroskop 7um eine horizontale Achse geschwenkt wird, die im Schnittpunkt der beiden vorgenannten Achsen liegt. Als Wegbegrenzer für das Schwenken der Presse dienen die Anschläge 16 und   17    der   Ausspa-    rung 18 des Gehäuses   1.   



   Nach den Fig. 7, 8 und 9 erfolgt, das Versehieben des Zylinderkorpers 2 in den   houri-    zontalen geraden Gleitführungen 19 und   20.   



  Hier sind die Bohrungen 3 und 4 für den Be  lastungskolben    5 mit dem an ihm befestigten   Eindringkörper    6 sowie für das optische System des   Mikroskopes    7 parallel   nebenein-    ander angeordnet, eo dass je nach Stellung derselben der Eindringkörper 6 oder das Mi  kroskop    7 über die Prüfstelle 9 des Pr flings 10 gebracht wird.



   Fig. 10, 11 und 12 stellen eine Anord nung dar, bei der die optische Achse des Mikro, skopes 7, ebenfalls wie bei der Anordnung nach Fig. 4, 5 und 6, die Achse des   Be-      lastungskolbens    5   oberhalb des Eindring-    körpers 6 schräg durchschneidet, wobei der Zylinderk¯rper 2 mit dem   3Iikroskop    7 um eine   horizontale Aehse gesehwenkt svird, die    im Schnitfpunkt der beiden vorgenannten   Achsen Hegt.    Im GehÏuse 1 sind unten zwei Lager 21 angebracht, in denen Zapfen 14 und 15 befestigt sind. Der Zylinderkörper 2 veist nach unten zwei gabelartige   Verlänge-    rungen 13 auf, die in den Zapfen 14 und 15 gelagert sind.

   In der Zylinderbohrung 3 des Zylinderk¯rpers 2 ist der Belastungskolben 5 und in der Bohrung   4    das optische System des   Alikroskopes    7 exzentrisch angeordnet.



   Fig. 13, 14 und 15 zeigen eine   Anord-      nung des Belastungskolbens    5 zum Mikroskop   7,    bei der die optische Achse des   Mikroskopeçs    7 die Achse des   Belastungskolbens    5 unterhalb des   Eindringkörpers    6 schräg durchschneidet und der Zylinderk¯rper mit dem angebauten Mikroskop auf einer gekrümmten Gleitbahn verschoben wird. Zu diesem Zwecke sind im Gehäuse   1    zwei gekrümmte Gleitf hrungen 22 angeordnet, in denen der   Zylinderkorper    2 der hydraulischen Presse   geführt isst. Der Weg    des Zylinderkörpers 2 wird durch Anschläge 16 und 17 begrenzt.



   Bei allen Ausführungen kann die Lage  veränderung, wie z.    B. das Drehen, Verschieben oder Schwenken des Zylinderkörpers zur   Herbelführnng der    Arbeitsstellung des   Mikroskopes    7 von Hand unter Überwindung einer Rückstellkraft, z. B. Zugfeder 11, geschehen. wobei der Zylinderk¯rper in dieser La verriegelt, bei einer neuen Belastung jedoch automatisch wieder freigegeben wird,   eo daB der Belatsbungskolben    5 mit dem Eindringkorper 6 von selbst wieder  ber die Prüfstelle zurückkehrt. Diese Verriegelung und Freigabe ist leicht mit bekannten Mitteln herbeizuführen und daher nicht nÏher dargestellt.

   Die   La. geveränderung des Zylinder-    körpers kann jedoch auch vollautomatisch durch einen im   Zylinderkorper    2 geführten   Hilfskolben      23    (Fig. 7, 8)   und die Rüok-    stellkraft 11 geschehen, und zwar in der Weise, dass beim Anstieg des Pressfliissig  keitsdiruckes der Belastungskolben    5 mit dem   Eind'ringkorper    6  ber die Prüfstelle zu stehen kommt, wahrend beim Verschwinden des Druckes das Mikroskop 7 unter   Einwir-    kung der R cketellkraft 11 über die Pr fstelle zurückkehrt. Obwohl diese vollautomatische Einstellung nur am Beispiel nach Fig. 7-9 gezeigt ist, kann sie   selbstverständ-    lich auch in andern Fällen vorgesehen werden.

   In all den dargestellten FÏllen braucht der   Tragkörper für den Prüfling nicht    abgesenkt zu   werden, um den durch den Ein-      dringkörper    auf dem Prüfling bewirkten Ein   druckauszumessen.DurchAuswechselnder Linsensätze am Mikroskop können verschie-    dene Vergr¯¯erungen dieses   Eindruckes    er  zielt werden, ohne dass es notwendig ist,    die Tragvorrichtung f r den Pr fling oder das Mikroskop in der Höhe zu verstellen, um ein scharfes Bild zu erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Hydraulische HÏrtepr fmaschine, da durch gekennzeichnet, dass am Zylmderkörper (2), in dessen Zylinderbohrung der Bela,- etungskolben mit dem daran befestigten Eindringkorper den hydraulischen Druck erfÏhrt, auch das optische System des Mikroskopes (7) derart angebracht ist, da¯ durch Lageveränderung dieses Zylinderkörpers (2) jeweils der Eindringkorper (6) oder das Mi- kroskop (7) ber die PrüfEtelle gebrachb wird.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Hydraulische HÏrtepr fmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lageveränderung durch Drehen des Zy linderkörpers erfolgt (Fig. 1-3).
    2. Hydraulische Härteprüfmasehine nach Patentanspruch, dad urch gekennzeichnet, da¯ die LageverÏnderung durch Verschieben des Zylinderkorpers erfolgt (F'ig. 7-9 und 13 bis 15).
    3. Hydraulische Härteprüfmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Lageveränderung durch Schwenken des Zylinderk¯rpers erfolgt (Fig. 4-6 und 10 bis 12).
    4. Hydraulische Härteprüfmasohinenach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da¯ die optische Achse des Mikroskopes die Achse des Druokstempels oberhalb des Eindringkorpens eohräg duroh- schneidet und der Zylinderk¯rper mit dem angebauten Mikroskop um eine horizontale Achseschwenkbarist,die im Schnittpunkt der beiden vorgenannten Achsen liegen (Fig. 4-6 und 10-12).
    5. Hydraulische HÏrtepr fmaschine nach Pabentanspruch und Unterans, pruch 2, da durci gekennzeichnet, dass die optische Achse des Mikroskopea die Achse des Druckstempels unterhalb des Eindrinigk¯rpers schrÏg durchschneidet und der Zylinderkörpermitde'm angebauten Mikroskop auf einer gekrümmten Gleitbahn verschiebbar ist (Fig. 13-15).
    6. Hydraulische Harteprüfmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ nach der Belastung die LageverÏnderung des Zylmderkorpers zur Herbeiführung der Arbeitsstellung des Mikroskopes von Hand unter ¯berwindung einer R ckstellkraft geschieht, wobei der Zylinderkörper m dieser Lage ver riegelt, bei einer neuen Belastung jedoch wieder automatisch freigegeben wird, so dass der Belästumgskolbenmitdem Eindringkörper von selbst ber die Prüfstelle zurückkehrt.
    7. Hydraulische Härteprüfmasehine nach Patentanspruch,dadurchgekennzeichnet,dass zur vollautomatischen Lageveränderung des Zylinderk¯rpers ein Hilfskolben und eine R ckstellkraft vorgesehen sind, in der Weise, dass bei Anstieg des Pre¯fl ssigkeitsdruckes der Belastungskolben mit dem Eindring- korper ber die Prüfstelle zu stehen kommt, während bei Verschwinden des Druckes das bIikroskop unter Einwirkung der R ckstell kraft iiber die PrüfstelLe zurückkehrt (Fig. 7 bis 9).
CH232653D 1943-02-24 1943-02-24 Hydraulische Härteprüfmaschine. CH232653A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1648580B1 (de) * 1967-06-03 1971-10-14 Leitz Ernst Gmbh Abnehmbar mit einem mikroskoptubus verbundene vorrichtung zum bestimmen der haerte kleiner koerper
DE3934578A1 (de) * 1989-10-17 1991-04-18 Krautkraemer Gmbh Verfahren zur haertepruefung von serienteilen mit geringer mechanischer reaktanz

Cited By (3)

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DE3934578A1 (de) * 1989-10-17 1991-04-18 Krautkraemer Gmbh Verfahren zur haertepruefung von serienteilen mit geringer mechanischer reaktanz
DE3934578C2 (de) * 1989-10-17 2000-02-10 Krautkraemer Gmbh Verfahren zur Härteprüfung von Serienteilen mit geringer mechanischer Reaktanz

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