CH232735A - Schalteinrichtung für in Leonard-Schaltung gesteuerte Umkehrantriebe. - Google Patents

Schalteinrichtung für in Leonard-Schaltung gesteuerte Umkehrantriebe.

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CH232735A
CH232735A CH232735DA CH232735A CH 232735 A CH232735 A CH 232735A CH 232735D A CH232735D A CH 232735DA CH 232735 A CH232735 A CH 232735A
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CH
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leonard
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generator
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
    • H02P7/18Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
    • H02P7/34Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using Ward-Leonard arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description


  Schalteinrichtung für in     Leonard-Sehaltung    gesteuerte Umkehrantriebe.    Die Umkehrantriebe, insbesondere von  Werkzeugmaschinen, zum Beispiel Hobel  maschinen, werden heute vielfach in     Leonard-          Schaltung        gesteuert    wegen der dieser Schal  tung anhaftenden günstigen Eigenschaften  hinsichtlich der Drehzahlregelung, Umsteue  rung und Bremsung. Bei derartigen in     Leo-          nard-Schaltung    gesteuerten Umkehrantrieben  kommt es im wesentlichen darauf an, dass die  Umkehrung des Antriebes von jeder belie  bigen Stelle und in jedem beliebigen Zeit  punkt der Bewegung eingeleitet und durch  geführt werden kann.

   Auch muss eine be  stimmte eingeleitete Bewegung jederzeit wie  der rückgängig gemacht werden können. Bis  her konnten diese Forderungen nur mittels  einer Vielzahl von Schaltern mit einem ent  sprechenden grossen Leitungsaufwand oder  aber mittels Schützensteuerungen erfüllt wer  den. Die Anwendung von Schützensteuerun  gen hat aber auch heute noch den beson  deren Nachteil, dass sich ein grosser Ver  schleiss des mechanischen und elektrischen  Teils der Schaltelemente ergibt, wodurch ein  grosser Aufwand an Material und Zeit für    den Austausch der Kontakte notwendig wird.

    Die     Anwendung    von     Schützensteuerungen     bei derartigen Antrieben bedingt demnach  in allen Fällen eine sorgfältige     Überwachung.     Besonders     sinnfällig    werden diese Verhält  nisse, wenn man bedenkt, dass bei neu  zeitlichen     Werkzeugmaschinenantrieben    die  Schalthäufigkeit dieser Schütze bis zu<B>3000</B>  und mehr in der Stunde getrieben wird.  



  Die vorliegende     Erfindung    beschäftigt sich  nun mit der Aufgabe, diese Schwierigkeiten  bei     Leonärd-Umkehrantrieben    zu     beheben     und eine Einrichtung zu schaffen, mit deren  Hilfe die Umkehrung des Antriebes ohne Zu  hilfenahme von Schützen oder sonstigen fern  gesteuerten Geräten lediglich durch     Tast-          schalter,    zum Beispiel einfache Druckknopf  schalter,     Anstosssteuerschalter,    Schwenktaster  und dergleichen, erzielt     werden    kann.  



  Nach vorliegender     Erfindung    wird diese  Aufgabe dadurch gelöst, dass die für die Um  kehrung des Antriebes erforderliche     Um-          polung    des Feldes des     Leonard-Generators     ohne Zuhilfenahme eines ferngesteuerten  Schaltgerätes im Erregerkreis des Leonard-      Generators durch L'     mpolung    einer sein Feld  speisenden     Hilfserregermaschine    vorgenom  men wird, welche     Umpolung    lediglich durch       Betätigung    einpoliger     Tastschalter    erzielt  wird.

   Die im Stromkreis der     @i@fsfe@d@vick-          lung    der     Hilfserregermaschine    zu schaltende  Leistung beträgt naturgemäss nur einen  Bruchteil der Erregerleistung des     Leonard-          Generatorfeldes,    so dass die Schaltung im  Hilfsstromkreis ohne Zuhilfenahme     von        mehr-          poligen    Schützen oder Fernsteuergeräten er  folgen kann.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel der Schalteinrichtung nach der Erfin  dung dargestellt, wobei der Einfachheit hal  ber alle im vorliegenden Falle nicht interes  sierenden Einzelheiten bezüglich Notabschal  tung, Einhaltung der gewünschten Drehzahl,  Bremsschaltung usw. weggelassen sind. In  der Figur sind zusätzlich alle     3Iotoren    mit<B>31,</B>  alle Generatoren mit G bezeichnet. -Mit dem       Leonard-Generator    b ist sein     Antriebsmotor          a    durch die Welle c unmittelbar     gekuppelt.     Vom Ankerstrom des     Leonard-Generators    b  wird der Arbeitsmotor     d    gespeist.

   Letzterer  besitzt ein Feld, das vom Ankerstrom einer  auf der     Generatorwelle    c sitzenden Erreger  maschine e erregt wird. Diese ist mit einer       Nebenschlusswicklung    f und einer Haupt  stromwicklung g versehen. Das Feld     h    des       Leonard-Generators    wird von einer beson  deren     Hilfserregermaschine        i    fremd erregt,  die ebenfalls auf der     gemeinsamen    Welle c  angeordnet     ist    und ein     Nebenschlussfeld        k:    be  sitzt.

   Im Erregerkreis des     Leonard-Genera-          tors    ist ein Schalter     rta        vorgesehen,    der wäh  rend des normalen Betriebes der Anlage stän  dig geschlossen     ist,    sowie ein     a15    Drehzahl  regler wirkender Einstellwiderstand     rr   <I>;</I> über  ihn wird der Erregerstrom mittels zweier be  weglicher Kontakte geführt, von denen der  eine der im allgemeinen geringeren Schnitt  geschwindigkeit der Werkzeugmaschine und  der andere ihrer im allgemeinen grösseren       Rücklaufgeschwindigkeit    zugeordnet ist.

   Um  den Erregerstrom jeweils über einen der bei  den beweglichen Einstellkontakte zu sperren,  sind zwei elektrische Ventile o und p vor-    gesehen. Zur     Umpolung    des Feldes h des     Leo-          nard-Generators    b, die für die Umkehrung  der Drehrichtung des     Leoliard-Motors        d    mass  geblich ist, dient eine     finit    dem     Nebenschluss-          feld    k der     Hilfserregermaschine    zusammen  wirkende, deren Feldrichtung erzwingende       Hilfsfeld-,vicklung        r,

      die     vom    Ankerstrom der       Erregermaschine        c    über einen     Spannungs-          teilerwiderstand    s gespeist wird. Zum     Zv-ecke     der     Umkehrung    des Antriebes wird lediglich  diese     Hilfsfeldwicklung        r    umgepolt, deren  einer Pol an der Mitte des     Spannungsteiler-          widerstandes    s und deren anderer Pol je nach  der.

   einer bestimmten Drehrichtung des Ar  beitsmotors zugeordneten Feldrichtung an  dem einen oder     andern    Ende des     Spannungs-          teilerwiderstandes    liegt. Die     L        mpoltmg    der       Hilfsfeld -iclilung    r erfolgt durch wechsel  weises Schliessen eines der beiden Druck  knöpfe<I>t</I> und     1c.     



  Im folgenden wird die     Z@        irhungsweise    der  Schalteinrichtung nach der Erfindung näher  erläutert:     Beim        Ingangsetzen    des Antriebes  wird zunächst der den     Leonard-Generator    b  sowie die beiden Erregermaschinen i. und     e     antreibende Motor     a    angelassen. Damit wird       :=leichzeitig    das Feld des     Leonard-Motors    d  von der Erregermaschine e     konstant    erregt.

    Nach Schliessen     rle-@    Schalters     raz    wird auch  das Feld     1z    des     Leonard-Generators    erregt,  worauf der Ankerstrom des     Leonard-Genera-          tors    fliesst und damit den     Leonard-Motor    an  laufen lässt. Beim Schliessen des Schalteis       7n    soll die     Nebensehluss-,vieklung    k der     1-Tilfs-          erreg        ermaschine        i    im Sinne der eingezeich  neten Pfeilrichtung erregt werden.

   Diese  Richtung des     Stromes    in der Feldwicklung  der     Hilfserregermaschine        i    bedingt eine be  stimmte Richtung des     Generatorfeldes        1a,    dem  dadurch ebenfalls eine bestimmte Drehrich  tung des     Arbeitsmotors        d    zugeordnet ist. Zur  U     mkehrung        der    Drehrichtung des Arbeits  motors dient das     vom    Ankerstrom der Er  regermaschine     e        über    den     Spannungsteiler    S  erregte     Hilfsfeld    r.

   Bei Betätigung des  Druckknopfes<I>t</I> wird das Feld     r    in der ein  ,gezeichneten.     dein        Nebensehlussfeld    k der       Hilfserreermaschine    entgegengesetzten Pfeil  <B>er</B>           richtung    erregt.

   Unter der Voraussetzung,  dass die Erregung des Feldes r um einen ge  wissen Betrag grösser ist als die Erregung  des     Nebenschlussfeldes    k, wird bei Betätigung  des Druckknopfes     t    zunächst das Neben  schlussfeld k verdrängt, so dass nur der Rest  des diesem entgegengesetzten Feldes r wirk  sam ist, die Polarität des Ankerstromes der  Erregermaschine     i    und damit auch die Feld  richtung des     Leonard-Generatorfeldes    h sich  umdreht.

   In dem     Augenblick,    in dem sich  aber die Richtung des Ankerstromes der       Hilfserregermaschine    i ändert,     wird    auch die  Richtung des Feldes k vertauscht, so dass sich  die beiden Felder k     und    r addieren. Wenn  sich nun in diesem Augenblick der Druck  knopf     t    wieder löst, wird die Erregung des  Feldes r zu Null, wobei aber trotzdem die der  Feldwicklung<I>k</I> von der Feldwicklung<I>r</I> auf  gezwungene Feldrichtung erhalten bleibt.  



  Soll nunmehr diese neue Drehrichtung des  Arbeitsmotors d wieder umgekehrt werden,  so wird der Druckknopf     u    betätigt, wodurch  zunächst     wiederum    eine dem Feld k     ent-          gegengerichtete    Erregung der Feldwicklung  r erzielt wird, die, wie zuvor beschrieben,  wiederum zunächst das Feld k unwirksam  macht und daraufhin das Feld k in der ent  gegengesetzten Richtung erregt, welche dann  auch bei Lösung des Druckknopfes     u    noch  erhalten bleibt.  



  Zusammenfassend ist also zu sagen,     däss     beim Drücken eines der beiden Druckknöpfe t,  und u, die der gewünschten Drehrichtung des  Arbeitsmotors zugeordnet sind, die Polarität  des Hilfserregers so bestimmt wird, dass sieh  die gewünschte Drehrichtung tatsächlich er  gibt und auch nach Loslassen des Druck  knopfes erhalten bleibt.  



  Es bedarf keiner näheren Erläuterung,  dass beim selbsttätigen Betrieb der Werkzeug  maschine, diese die     Umsteuerung    abhängig  vom zurückgelegten Weg selbst vornimmt,  indem die an sich bekannten     Umsteuerlineale     einen Anstossschalter betätigen, der die beiden  erforderlichen einpoligen     Tastschalter    ent  hält.    Zu erwähnen ist noch, dass die Hilfs  maschine     i    in der Mehrzahl der Fälle, wo  rasches Umsteuern verlangt wird, in ähn  licher     Ausführung    sowieso vorhanden ist, und  demnach nur entsprechend der Erfindung be  einflusst werden muss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schalteinrichtung für in Leonard-Schal- tung gesteuerte Umkehrantriebe, insbesondere für Werkzeugmaschinen, dadurch gekenn zeichnet, dass die für die Umkehrung des Antriebes notwendige Umpolung des Feldes des Leonard-Generators ohne Zuhilfenahme eine Schaltgerätes im Erregerkreis des Leo- nard-Generators durch Umpolung einer das Generatorfeld speisenden Hilfserregerma-
    schine erzielt wird, welche Umpolung ledig lich durch Betätigung einpoliger Tastschalter bewirkt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung der Geschwindigkeit in beiden Bewegungs richtungen, im Stromkreis des Generatorfel- des ein Regelwiderstand und zwei Sperr ventile in Parallelschaltung, aber entgegen gesetzter Durchlassrichtung vorgesehen sind. 2.
    Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umpolung des Generatorfeldes durch eine mit dem Ne benschlussfeld der Hilfserregermaschine zu sammenwirkende, dessen Feldrichtung er zwingende, fremd erregte Hilfsfeldwicklung erzielt wird. 3. Schalteinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsfeld wicklung vom Ankerstrom der das Feld des Leonard - Motors speisenden Haupterreger maschine erregt wird. 4.
    Schalteinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfs- feldwicklung unter Zuhilfenahme eines Span- nungsteilerwiderstandes und Druckknöpfen entsprechend der gewünschten Drehrichtung des Leonard-Motors umgepolt wird.
CH232735D 1942-08-08 1943-05-07 Schalteinrichtung für in Leonard-Schaltung gesteuerte Umkehrantriebe. CH232735A (de)

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