CH232806A - Elektrische Anlage für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Elektrische Anlage für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

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CH232806A
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voltage
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electrical system
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Inventor
Robert Bosch Gesellsch Haftung
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Bosch Gmbh Robert
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
    • H02J7/16Regulation of the charging current or voltage by variation of field
    • H02J7/22Regulation of the charging current or voltage by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)
  • Control Of Charge By Means Of Generators (AREA)

Description


  Elektrische Anlage für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge.    Bei elektrischen Anlagen für Fahrzeuge,  insbesondere für Kraftfahrzeuge, in denen  ein Stromerzeuger, eine von diesem zu ladende  Batterie und Stromverbraucher, z. B. Lam  pen, Wischer, Winker, Fahrtrichtungsanzei  ger usw., vorhanden sind, sind Spannungs  regelungseinrichtungen üblich, mittels denen  entweder die Spannung bis     zu    einem be  stimmten     totalen    Verbraucherstrom     konstant     gehalten und von diesem     bestimmten    Strom  an auf rasch abfallende Werte geregelt wird  oder mittels denen die Spannungsregelung in  der Weise erfolgt, dass in Abhängigkeit vom  Strom die Spannung mit zunehmender Strom  stärke langsam     abnimmt.     



  Eine Spannungs- und Stromregelung,  etwa in einer der genannten Arten, ist eines  teils erforderlich, um die Stromverbraucher,  insbesondere die Glühlampen vor zu hoher       Spannung,    den Stromerzeuger dagegen vor  Überlastung zu schützen.    Die     Spannungsregelung    hat zur Folge,  dass die     Batterie    nur mit der mit Rücksicht  auf die Verbraucher eingeregelten Spannung  geladen werden kann, auch wenn die Batte  rie allein ohne die Verbraucher, also     etwa    bei  Tagfahrt, an den Stromerzeuger angeschlossen  ist.

   Das ist insofern nachteilig, als die Ruf  ladung der Batterie langsam     und    nicht mit  dem Strom vor sich geht, den der Strom  erzeuger zu leisten imstande ist, .da von  einem     bestimmten    Ladezustand an     die-Lade-          spannung    der Batterie so stark ist, dass sie  die Regelspannung bereits erreicht, bevor der  Strom auf seine zulässige Höhe angewachsen  ist.  



  Gemäss der Erfindung ist bei allein mit  dem Stromerzeuger verbundener, nicht voll  geladener Batterie nur die stromabhängige  Regelung wirksam und setzt die spannungs  abhängige Regelung erst bei voll geladener  Batterie ein.      Nur wenn die Batterie voll geladen ist,  setzt die spannungsabhängige Regelung ein,  die bewirkt, dass nunmehr die Spannung auf  den für die Verbraucher oder für die     volle     Batterie geforderten Wert     geregelt    wird.  



  Ist die Batterie dagegen allein an den  Stromerzeuger angeschlossen, so ist. die Span  nungsregelung ganz ausser Wirkung gesetzt,  und der Stromregler sorgt allein für die Be  grenzung des Stromes auf seinen für Strom  erzeuger oder Batterie höchstzulässigen Wert.  Die Batterie wird dann mit einem entspre  chend höheren, im Grenzfalle mit dem  höchstzulässigen Strom des Erzeugers unab  hängig von ihrem Ladezustand in der über  haupt zulässigen kürzesten Zeit aufgeladen.  



  In der beigeordneten Zeichnung sind zwei  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes dargestellt, und zwar zeigen  Fig. 1 eine elektrische Anlage eines Fahr  zeuges mit Spannungs- und Stromregelung,  Fig. 2 eine elektrische Anlage mit nach  giebiger Spannungsregelung und Stromrege  lung.  



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 be  sitzt ein Stromerzeuger     1.    in einer elektri  schen Anlage eines Kraftfahrzeuges eine Ne  benschlusswicklung 2, die in Reihe mit einem  Widerstand 3 liegt. Ein Spannungsregler 4  weist eine Spannungsspule 5 und einen An  ker 6 auf, der     Kontakte    7, 8 betätigen kann.  Ein Stromregler 9 besitzt eine Stromspule 10  und einen Anker 11, der Kontakte 12, 13 be  tätigen kann. Die Kontakte 7, 8 und 12, 13  liegen in Reihe miteinander und schliessen im  Ruhezustand den Widerstand 3 kurz. Aber  einen schematisch dargestellten selbsttätigen  Schalter 14 kann der Stromerzeuger 1 mit  einer     Batterie    15 und Stromverbrauchern.  z. B. Glühlampen 16, verbunden werden.  



  Die Spannungsspule 5 des Spannungsreg  lers 4 ist nicht unmittelbar an die Klemmen  des Stromerzeugers 1 angeschlossen, sondern  einerseits über Kontakte eines Handschalters  17, mit dem die Verbraucher 16 eingeschal  tet werden können, anderseits über Kontakte  18, 19 eines Relais 20, das eine durch die  Batteriespannung erregte Wicklung 31 auf-    weist. Die Wicklung 21 ist so bemessen, dass  sie erst. bei einer bestimmten Batteriespan  nung, z. B. derjenigen, die die Batterie im  voll aufgeladenen Zustande besitzt, den An  ker 2 5 des Relais 20     anzieht,    der dadurch die  Kontakte 18, 19 schliesst.  



  Sind die Kontakte 18, 19 geschlossen,  dann ist auch die Wicklung 5 des     Span-          nungsreglers    4 unter Spannung gesetzt, und  dieser regelt die Spannung zunächst in be  kannter Weise durch periodisches Kurz  schliessen und Einschalten des Widerstandes  3 auf einen konstanten Wert. Erreicht der  Strom des Erzeugers 1 einen bestimmten,  z. B. seinen hiöclistzulässigen Wert, so regelt  der     Stromregler    9 auf rasch abfallende Span  nung. Der gleiche Regelungsvorgang tritt  ein, wenn der Schalter 17 für die Verbrau  cher     1(i        einge.sehaltet    ist.  



  Bei voller Batterie 15     bezw.    bei einge  schalteten Verbrauchern 16 ist also der Span  nungsregler 4 in Tätigkeit. Sind die Ver  braucher 16 dagegen     abgeschaltet    und ist die  Batterie 15 nicht voll aufgeladen, so wird  die Wicklung 5 nicht erregt und die Span  nungsregelung ist unwirksam. Nunmehr ist  nur noch der Stromregler 9 in Tätigkeit, der  den Strom auf seinen bestimmten     Wert    be  grenzt. Mit diesem Strom wird die Batterie  15 nun     unabhängig    von ihrem     Ladezustande     aufgeladen. Dieser Strom kann ein Mehr  faches sein von dein, der bei gleichzeitiger  Tätigkeit des Spannungsreglers auftritt.  



  Da die Ladespannung der Batterie bei  niedrigeren Temperaturen, insbesondere bei  solchen unter Null Grad Celsius, höher liegt  als bei höheren Temperaturen, so kann die  Anordnung     dementsprechend    so getroffen  werden, dass die     Beeinflussung    der Span  nungsregelung durch das Relais 20 bei nied  rigeren Aussentemperaturen erst bei höheren  Spannungen erfolgt.  



  Die Einrichtung kann auch so getroffen  werden, dass, solange die Batterie allein mit  dem Stromerzeuger verbunden ist, auf eine  höhere     Spannung    geregelt wird. Dies kann  dadurch geschehen, dass auf dem Regler 4  eine weitere, die Spule 5 unterstützende      Spannungsspule vorgesehen wird. Beide Spu  len zusammen bewirken dann bei angeschal  teten     Verbrauchern    die Regelung auf den für  die Verbraucher bezw. die volle Batterie er  forderlichen Wert, während bei allein ein  geschalteter Batterie nur die eine Spule wirk  sam ist, durch die die Spannung auf einen  wesentlich höheren Wert geregelt werden  kann. Diese Anordnung ist ähnlich derjeni  gen des an Hand der Fig. 2 weiter unten be  schriebenen Ausführungsbeispiels.

   Statt einer  zusätzlichen Spule kann auch ein in Reihe  mit der Spannungsspule des Reglers 4 lie  gender Widerstand verwendet werden, der  bei allein eingeschalteter     Batterie        vorgeschal-          tet    wird.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2  entspricht die Anordnung des Stromerzeu  gers 30 derjenigen des Erzeugers 1 in Fig. 1.  Die Nebenschlusswicklung 31 liegt mit  einem Widerstand 32 in- Reihe, der durch  Kontakte 34, 35 eines Reglers     33    zwecks  Spannungsregelung in bekannter Weise  periodisch kurzgeschlossen und eingeschaltet  werden kann. Der Regler     33    weist zwei  Spannungsspulen 36 und 37 und eine Strom  spule 38 auf. Sämtliche Spulen wirken im  gleichen Sinne magnetisierend. Ein Anker 39  betätigt die Kontakte 34, 35. Über einen  selbsttätigen Schalter 40 sind eine     Batterie     41 und Stromverbraucher 42 mit dem Er  zeuger 30 verbunden.  



  Die Spule 36 ist unmittelbar an die Klem  men des Erzeugers 30 angeschlossen, die  Spule 37 dagegen einerseits über Kontakte  eines Handschalters 43 für die     Verbraucher     42, anderseits über einen Schalter 44. Dieser  Schalter 44 ist im Verschlussstöpsel 45 der       Batterie    41 untergebracht und wird in nicht  dargestellter Weise durch ein Ventil betätigt,  das seinerseits durch den Druck des bei der  Ladung in der Batterie entwickelten Gases  betätigt wird. Das Ventil ist so bemessen,  dass die bei vollgeladener Batterie einsetzende  Gasentwicklung erst für seine Betätigung  genügt.  



  Der Regler     33    regelt auf sogenannte  "nachgiebige" Spannung. Durch Wirkung    der Stromspule 38 wird die Spannung des  Erzeugers 30     mit    zunehmendem Strom auf  langsam abnehmende -Werte geregelt.  



  Ist der Schalter 43 für- die Verbraucher  42 oder der Gasdruckschalter 44 eingeschal  tet, so sind beide Spannungsspulen 36 und  37 wirksam. Die     Spannung    wird dann auf  den für die Verbraucher 42 oder für die  volle Batterie 41 nötigen Wert geregelt. Sind  die Verbraucher abgeschaltet     bezw.    ist die  Batterie 41 nicht voll geladen und der Schal  ter 44 demnach offen, so wirkt nur die Span  nungsspule- 36 zusammen mit der Stromspule  38. Infolgedessen wird, bei entsprechender  Bemessung der Spulen 36 und 37, nunmehr  die Spannung auf einen wesentlich höheren  Wert geregelt, so dass die Batterie 41 mit  einem entsprechend grösseren Strom geladen  wird.  



  Die neue Anordnung hat neben den  bereits genannten Vorteilen der raschen Auf  ladung der     Batterie    und der Möglichkeit der  vollen     Ausnützung    des Stromerzeugers noch  den weiteren Vorteil, dass die Spannungs  regelung bei eingeschalteten Verbrauchern  diesen genauer     augepasst    werden kann, als  dies bisher mit Rücksicht auf die Ladung  der Batterie möglich war.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Anlage für Fahrzeuge, insbe sondere für Kraftfahrzeuge, mit einem Strom erzeuger, einer von diesem zu ladenden Bat terie und Stromverbrauchern und mit span- nungs- und stromabhängiger Spannungsrege lung, dadurch gekennzeichnet, dass bei allein mit dem Stromerzeuger verbundener, nicht voll geladener Batterie nur die stromabhän gige Regelung wirksam ist und die span nungsabhängige Regelung erst bei voll ge ladener Batterie einsetzt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Elektrische Anlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei-ein- geschalteten Stromverbrauchern die span nungsabhängige Regelung wirksam ist. 2. Elektrische Anlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein von der Ladespannung der Batterie abhängiges Relais die spannungsabhängige Regelung be einflusst. 3. Elektrische Anlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine durch die beim Laden der Batterie auftre tende Gasentwicklung betätigte Schaltein richtung die spannungsabhängige Regelung beeinflusst. 4.
    Elektrische Anlage nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die spannungsabhängige Regelung durch Hand schalter für die Einschaltung der Stromver- braucher beeinflussbar ist. 5. Elektrische Anlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsetzen der spannungsabhängigen Rege lung bei niedrigen Aussentemperaturen erst bei höheren Spannungen als bei höheren Aussentemperaturen erfolgt.
CH232806D 1942-04-25 1943-03-30 Elektrische Anlage für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge. CH232806A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964524C (de) * 1950-07-11 1957-05-23 Friedrich Menzel Dr Ing Regelschaltung fuer Generatoren von motorisierten Fahrzeugen
DE1148311B (de) * 1958-12-24 1963-05-09 L Accumulateur Fulmen Soc D Regelungseinrichtung fuer Lichtanlagen mit Batterie und Generator, insbesondere fuerFahrzeuge
DE1158156B (de) * 1958-06-27 1963-11-28 Bosch Gmbh Robert Elektrische Schalteinrichtung fuer mit veraenderlicher Drehzahl angetriebene Stromerzeuger, insbesondere in Anlagen fuer Kraftfahrzeuge
DE1223933B (de) * 1958-12-24 1966-09-01 L Accumulateur Fulmen Soc An S Stromversorgungs-Einrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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