CH232910A - Verfahren und Vorrichtung zum Vermeiden des Übertragens der Farbe gedruckter Bahnen oder Bogen auf Flächen, mit denen sie beim Druck während ihrer Förderung in Berührung kommen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Vermeiden des Übertragens der Farbe gedruckter Bahnen oder Bogen auf Flächen, mit denen sie beim Druck während ihrer Förderung in Berührung kommen.

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CH232910A
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CH
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Broschek Co B Tiefdruckanstalt
Original Assignee
Broschek & Co Buchdruckerei Un
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F23/00Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing
    • B41F23/04Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing by heat drying, by cooling, by applying powders
    • B41F23/06Powdering devices, e.g. for preventing set-off

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Verfahren und     Vorrichtung    zum Vermeiden des Übertragens der Farbe gedruckter  Bahnen oder Bogen auf Flächen, mit denen sie beim Druck während ihrer Förderung  in Berührung kommen.    Beim Drucken längerer Bahnen,     hcisp.iels-          weise    Papierbahnen, auf Rotationsdruck  maschinen     (Zeitungsdruck),    aber auch auf  Druckbogen, die nach dem Druck durch Grei  fer über Spindeln oder dergleichen geführt  werden müssen, ist es ein besonders empfind  licher Übelstand,     dass    sich die Farbe, mit  ,denen die Bahnen. oder Bogen. bedruckt wor  den sind, auf gewisse Flächen, mit denen die  Bahnen oder Bogen bei ihrer     Weiterbeförde-          runb,    z.

   B. bei ihrem Durchgang durch die  Druckmaschine noch in Berührung kommen  (im     fol:benden    kurz Berührungsflächen ge  nannt), derart stark überträgt,     dass    diese     Be-          rü        rungsflächen    sich ständig mit Farbe     an-          reich.ern.    Diese so, verschmutzten Berührungs  flächen, zu denen bei     Rotationsdruckmaschi-          nen    Leitspindeln., Wendestangen, Trocken  walzen,     Gegendruckzylinder,    Falztrichter,  Falzapparate,     I'ressöre    usw.

   gehören, über-    tragen nun ihrerseits die an ihnen haftende  Farbe auf die Bahnen oder Bogen, wodurch  .der Druck auf der bedruckten Fläche ver  schmiert wird, indem 'sich Streifen und ähn  liche     Farbverreibungen    bilden.  



  Die     Erfindung    bezweckt, diese Übelstände  zu beseitigen, und erreicht dies durch - ein       Verfahren;    zum Vermeiden des     Übertragenis     der Farbe bedruckter     Bahnen    oder Bogen auf  Flächen, mit denen sie     während'    ihrer Wei  terbeförderung in Berührung kommen (Be  rührungsflächen), insbesondere beim Drucken  auf     Rotationsdruckmaschinen;        das    Verfahren  nach der Erfindung zeichnet sich dadurch  aus, dass die Berührungsflächen durch ein  nicht farblösendes Mittel feucht und farb  abstossend gemacht     werden:

       Die     Berührungsflächen        können    mit einem  nicht     farblösenden        und-    der Bildung von     Rei-          bungselektrizität        eAgegenwärkenden        -11Iittel         belegt werden. So können z. B. die Berüh  rungsflächen durch Aufspritzen von Wasser  in     feinverteiltem    Zustand feucht gehalten  werden. Zweckmässig wird bei Stillsetzei der       llI'aschine    die Zufuhr des auf die     Berührungs-          flächen    aufgebrachten Drittels ausgeschaltet.  



  Die Erfindung sieht ferner eine Vorrich  tung zur Durchführung des Verfahrens vor,  die gekennzeichnet ist durch vor den Berüh  rungsflächen angebrachte Düsen, aus denen       mittels    Druckluft     da:s    nicht     farblösende    und  der Bildung von Reibungselektrizität ent  gegenwirkende Mittel, z. B. Wasser, in fein  verteiltem Zustand auf die     Berühi-ungsflä-          cben    geblasen wird.  



  Auf der     Zeichnung    ist eine Vorrichtung  zur Durchführung des     Verfahrens    in einer  Ausführungsform als Beispiel schematisch  dargestellt.  



  Als     Beispiel        eiruer    so genannten     Berüh-          rungsflä.eh9    ist ein bei     Rotationsdrriclzmasehi-          nen    zum Bedrucken von Papierbahnen     (Zei-          tungsdruck)    allgemein bekannter, in Vorder  ansicht     schematisch    gezeichneter     F''alztrichter     1 mit links und rechts vom Falztrichter 1       liegenden,    ebenfalls bekannten,     während    des  Betriebes umlaufenden, konischen Spindeln 2  gewählt, auf die sich, wie beschrieben,

   die  Farbe der gedruckten Papierbahn     überträgt          und    die dann. ihrerseits den Druck der über  sie hinweglaufenden Papierbahn     verschmie-          ren.    3 sind die bekannten     Riefelwalzen    unten  am Falztrichter 1,     zwischen    welchen die ge  falzte Papierbahn, die schematisch durch       Strich-Punktierung    bei 4     angedeutet    ist, ein  läuft. 5 deutet eine Leitwalze für die Pa  pierbahn an.

       Unter    - oder besser -- hinter  dem Falztrichter ist eine gemäss der Erfin  dung durchgebildete Vorrichtung angebracht,  durch welche die Übertragung der Farbe der  bedruckten Papierbahn 4 auf     die    Spindeln 2  vermieden wird. Sie     besteht    aus einem     mitt-          Ieren.    Rohr 6 mit seitlichen Abzweigungen 7,  deren Mündungen 8 unten gegen die Spindeln  mit einem     gewissen    Abstand weisen.

   Das  mittlere Rohr 6 und die Zweige 7 bilden das  Rohrsystem einer     Druckluftleitung;    die       Druckluft    wird bei 9 eingelassen und bläst    durch die     Mündungen    8 der Zweige 7     ,gegen     die Spindeln. Das Rohr 6 ist am Ende bei  1.0     verschlossen.    An: die Zweigleitungen 7  sind Leitungen 11 mit Regelventilen 12     einer          Fliissigkeitsleitung    angeschlossen.

   Durch die  Ventile 12 wird der     Auslass    der Flüssigkeit,  die, wie beschrieben, nicht. farblösend sein  muss und vorzugsweise auch der Bildung von       Reibungselektr@izitäte@ntg        egenwirkende    Eigen  schaften haben soll, wie z. B. Wasser, so ge  regelt, dass das Wasser in     feinverteiltem    Zu  stand von der Druckluft auf die Spindeln       geblasen    wird und     fliese    ;so während des Be  triebes     dauernd    und zuverlässig auf ihrer  ganzen Fläche feucht gehalten werden.  



  Verfährt man     iii    der     beschriebenen    Weise,  so zeigt sich, dass sich auf die     ,gemäss    dem vor  geschlagenen Verfahren feucht     gehaltenen          Beriihruiigsfläclien,    liier also auf die     Spin-          deln    2, keine     Farbe    der     bedruckten    Papier  bahn 4 mehr     überträgt,    diese also sauber  bleibt und kein Verschmieren des Druckes  mehr wie früher durch die Berührungsflächen  eint ritt.  



  Es kommt darauf an,     dass    das Mittel,  das fester,     flüssiger,    gasförmiger oder ge  mischter Art sein und vorzugsweise auch der  Bildung     oller    Speicherung von Reibungselek  trizität entgegenwirkende Eigenschaften ha  ben kann, um -die     Berührungsflächen:    feucht  zu halten oder sie     zii    überziehen, nicht     farb-          lösend        iist;    andernfalls würde die     Farbe    der       bedruckten    Bahn gelöst und auf die Berüh  rungsflächen     übertragen    werden.

   Als solch  ein nicht     farblösendes    Mittel ist     beispiels-          weise    Wasser zu nennen, das einfach zu be  schaffen, zu     behandeln    und     billig    ist. Es hat  den     weiteren,    nicht hoch     genug    zu schätzen  den Vorteil, dass es der Bildung und Speiche  rung von Reibungselektrizität entgegenwirkt  und somit das     überaus    lästige elektrische  Zusammenbacken     übereinanderliegender    be  druckter Bahnen vermeidet.  



  Die als Ausführungsbeispiel und     in    An  wendung bei einem Falztrichter beschriebene  und dargestellte (oder eine ihr gleichwertige)  Vorrichtung zur Durchführung des Verfah  rens kann natürlich an allen den Berührungs-      flachen, die .der Verschmutzung durch Farbe  während des     Druckens    und der Förderung  der Bahnen oder Bog-en unterliegen, angeord  net und mit dem gleichen     dargelegten    Erfolg  betrieben werden.  



  Besonders zweckmässig kann es sein, bei  Stillnetzen -der Maschine die Zufuhr des auf  die Berührungsflächen     aufgebrachten    Mittels  auszuschalten. Die Ausschaltung kann z. B.  von Hand erfolgen durch einen elektrischen  Schalter,     ebenso    wie auch die Einschaltung  der Zufuhr des Mittels. Die Ausschaltung  kann aber auch selbsttätig bewirkt werden.  Dabei würde beispielsweise ein Hahn, Ventil  oder dergleichen bei Stillnetzen     .der    Maschine  selbsttätig ;geschlossen werden, um z. B. die  Zufuhr der Luft und des Wassers     ntillzu-          setzen    etwa     unter    Zuhilfenahme eines elektri  schen Schützes.  



  Als     Mittel    zum Aufbringen auf die Be  rührungsflächen kann ausser dem wie     schon          erwähnt    aus verschiedenen Gründen beson  ders vorteilhaften Wasser, z. B.     Wasserdampf,     insbesondere überhitzter Wasserdampf, ferner  Kohlendioxyd oder verdünnter Alkohol ver  wendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Vermeiden. des Übertra gens der Farbe bedruckter Bahnen oder Bo gen auf Plächen, mit denen sie während ihrer Weiterbeförderung in Berührung kommen, insbesondere beim Drucken auf Rotationg- druckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Berü:hrungsfläehen durch .ein nicht farb- lösendes Mittel feucht und farbabstossend ge macht werden. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, @dass die Berührungs flächen mit einem nicht farblösenden und der Bildung von, Reibungselektrizität ent- gegenwirkenden Mittel belegt werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Berührungsflächen durch Aufsprit zen von Wasser in feinverteiltem Zustand feucht :gehalten werden. 3.
    Verfahren nach @Patentanspruch I und ,den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, ,dass beim Stillnetzen der Ma- schine die Zufuhr des auf die Berührungs flächen aufgebrachten Wassers ausgeschaltet wird.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Pätentämpruch I und Unter- anspruoh <B>1,</B> gekennzeichnet durch vor den Berührungsflächen (2) angebrachten Düsen (8) aus denen mittels Druckluft ,
    das nicht farblösende und der Bildung von Reibungs- elektrizität entgegenwirkende Mittel in fein- verteiltemZustand auf dieBerührungsflächen geblasen wird.
CH232910D 1942-03-16 1943-03-16 Verfahren und Vorrichtung zum Vermeiden des Übertragens der Farbe gedruckter Bahnen oder Bogen auf Flächen, mit denen sie beim Druck während ihrer Förderung in Berührung kommen. CH232910A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5947026A (en) * 1998-05-01 1999-09-07 Heidelberger Druckmaschinen Ag Apparatus for reducing downstream marking including folder marking
CN115258788A (zh) * 2022-09-15 2022-11-01 永城盛大印刷科技股份有限公司 一种气浮式转向装置及其控制方法

Cited By (3)

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US5947026A (en) * 1998-05-01 1999-09-07 Heidelberger Druckmaschinen Ag Apparatus for reducing downstream marking including folder marking
EP0953532A3 (de) * 1998-05-01 2000-03-22 Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft Vorrichtung zur Vermeidung des Abschmierens beim Transport einer bedruckten Bahn
CN115258788A (zh) * 2022-09-15 2022-11-01 永城盛大印刷科技股份有限公司 一种气浮式转向装置及其控制方法

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