CH232928A - Tauchthermostat. - Google Patents
Tauchthermostat.Info
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Description
Tauchthermostat.
Die Erfindung betrifft einen Tauchthermostat, welcher dadurch gekennzeichnet ist, daB in dem Tauchrohr gewölbte Bimetallscheiben aufeinandergeschichtet und ab wechslungsweise mit den konkaven und konvexen Seiten gegeneinandergekehrt sind, dass sich die Wärmedurchbiegungen der einzelnen Scheiben summieren, und dass die Längen- änderungen der so gebildeten Bimetallsäule über ein mit Federdruck auf diese aufgesetztes Glied auf ein Kontaktsystem übertragen werden.
Dieser Thermostat weist im Gegensatz zu den üblichen Tauchthermostaten mit Mes singrohr und Invarstab den wesentlichen Vorteil auf, dass mit kleineren Tauchrohrlängen von z. B. 5-6 cm eine hohe Regelgenauigkeit erhalten werden kann. Dies ist überall da von Bedeutung, wo der Einbau langer Tauchrohre nicht möglich ist, wie z. B, in Rohrleitungen.
Thermostate mit kurzem Tauchrohr sind auch noch für andere Zwecke als zur Regelung der Temperatur von Flüssigkeiten erforderlich, so z. B. zur Anzeige oder Messung der Temperatur von Maschinenlagern sowie zur Regelung der Temperatur von PreBformen in der Kunstharzindustrie. Da die Lange des aktiven Teils des Thermostaten vorteilhaft nur in der Grössenordnung von einigen Zentimetern ist, ist auch die Möglichkeit gegeben, die mittlere Temperatur eines relativ kleinen örtlichen Bereiches am Ende des Tauchrohres zu erfassen, wobei das Rohr beliebig la. ng sein kann. Bei Thermostaten mit Invarstab ist im Gegensatz hierzu die mittlere Temperatur über die ganze Rohrlänge massgebend für die Regelung.
In der Zeichnung sind Ausfiihrungsbei- spiele der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen Tauchthermostat ;
Fig. 2 zeigt in grösserem Massstabe die Anordnung der Bimetallbleche im Tauchrohr, und
Fig. 3 zeigt eine besondere Ausbildungs- form der Bimetallbleche.
In Fig. 1 bedeutet 1 da-s Tauchrohr, das z. B. aus Messing sein kann, 2 ein Abschluss- stuck, das mit dem Rohr di@@@ verlotet ist@ 3 die aufeinandergeschichteten, sc@hwach ge- wölbten Bimetallscheiben, 4 ein ¯b@rtra- gungsstab der z. B. aus Eisen sein kann. und 5 ein Führungsring welcher den Stab 4 im Tauchrohr 1 f hrt. Auf dem Rohr 1 ist der Nippel 6 und auf diesem der Flansch 7 montiert, auf welchem die brigen Teile des Thermostaten aufgebaut sind.
Auf dem fest- stehenden Lagerstüeli 8 ist um die Achse 9 schwenkbar der Hebel 10 gelagert, welcher mit der Reguliersehraube 11 auf dem ver- jüngten Ende 12 des Stabes 4 aufliegt @ und durch die Feder 13 nach @unten gezogen wird. so da¯ der Stab 4 stets mit einem gewissen Druck auf der Bimetallsäule aufliegt.
Die Regulierschraube 11 weist am untern Ende eine konische Vertiefung auf. in welcher der abgerundete Zapfen 13 nach Art eines Spit- zenlagers gehalten und gefiihrt wird. Zwi- schen dem Stab 4 und dem Lagerst ck 8 ist ein Kontaktsystem 14 untergebracht, auf welches der zur Betätigung des Eippelemen- tes 15 erforderliche Druck mittels eines Druekstiftes 16 übertragen wird.
In Fig. 2 ist die Anordnung der einzelnen Bimetallscheiben im Tauchrohr darge- stellt. Die Sc@heiben sind sehalenförmig ge- wölbt und abweehslungsweise mit der konkaven und der konvexen Seite gegeneinander- gekehrt, so dass z. B. die Scheiben 17 und 18 lÏngs ihren Stirn@kanten aufeinanderliegen. wÏhrend sich die Scheiben 18 und 19 in ihrem Zentrum berühren. Die Bimetallscheiben, welche z. B. aus den Komponenten Eisen und Invar bestehen können, sind so gestanzt. dass ¯ z. B. das Invarmetall stets auf der nach au¯en gewölbten konvexen Seite des Bleches liegt.
Bei einer Temperaturerhöhung werden in diesem Falle die Scheiben flacher, und die SÏule verkürzt sich entsprechend. Zwischen den Scheiben und dem Tauchrohr ist so viel Spiel (nicht gezeigt) vorhanden, dass diese ohne wesentliche Reibung in Richtung der Rohrachse gleiten können.
Die Arbeitsweise des Thermostaten nach Fig. 1 ist die folgende : Durch die auf den Hebel 1@ @inwirkende Zugfeder 13 wird der Stab 4 auf die Bimetallsäule gedriickt, wodurch die @inzelnen Bimetallscheiben etwas flacher gepresst werden, bis die elastische Gegenkraft den Druek des Stabes ausge- glichen hat und ein Gleichgewichtszustand der K@Ïfte entstelit. Findet eine Temperaturerhöhung an den Bimetallblechen statt, so werden diese flacher, und die Bimetallsäule verk rz@ sich, wodurch der Hebel 10 mit sei nem f@reien Ende nach unten bewegt wird.
Bei einer bestimmten, an der Regulier sehnlube 11 eingestellten Temperatur drückt der Hebel 10 anf den Stift 16 und sehaltet den Kippschalter 15 aus. Bei sinkender Tem peratur wird umgekehrt durch eine VerlÏnge rung der BimetallsÏule der Stift 10 entlastet, wodurch der Schalter 15 eingeschaltet wird.
Die bei einer Temperaturerhöhung erfolgende Längendehnung des Messingrohres 1 ver- stärkt die durch die Verkürzung der Bi metallsäule entstehende Abwärtsbewegung des Stabes 4. Der Stab 4 wird zxreekmässig aus einem Material mit geringem Ausdeh- nungskoeffizient hergestellt, damit TemperaturÏnderungen an demselben den LÏngen Ïnderungen der BimetallsÏule nicht entgegenwirken und die Empfindlichkeit des Thermo- staten verkleinern.
Unter Umständen ist es vorteilhaft, die Bimetallhlecho nicht rund, sondern dreieck- ähnlich nach Fig. 3 auszuführen. Hierdurch wird @ine Dreipunktauflage zwischen den mit der konvexen Seite zusammengekehrten Blechen erzielt, wodurch eine zufällige Verschie bung der Auflagepunkte während des Transports oder Betriebes des Thermostaten ausgeschlossen wird. Die Bimetallbleche sind in diesem Falle gegen Verdrehung in ihrer Ebene wu sichern, was durch entsprechende Ausbildung des Rohres oder durch die Hohl- r, zwischen Rohr und Blech ausfüllende Einlagen möglich ist.
Der D@rchmesser der Bimetallscheiben kann klein gehalten werden, z. B. auf 10 mm. so dass auch der Durchmesser des Tauchro@- res entsprechend klein ausfÏllt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Tauchthermosta. t, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Tauchrohr gewölbte Bimetall- scheiben aufeinander geschichtet und abwechslungsweise mit den konkaven und konvexen Seiten gegeneina. ndergekehrt sind, da¯ sich die Wärmedurchbiegungen der einzelnen Scheiben summieren und dass die Längen änderungen der so gebildeten Bimetallsäule über ein mit Federdruck auf diese aufgesetz- tes Glied auf ein Eontaktsystem übertragen werden.UNTERANSPRUOHE : l. Tauchthermostat nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ das Tauchrohr einen Flansch trägt, auf welchem das Eontaktsystem und die zugehörigen tbertragungshebel montiert sind.2. Tauchthermostat nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Bewegungen der Bi metallsäule über einen Stab auf einen einerends drehbar gelagerten Hebel übertragen werden, der eine auf dem Ubertragungsstab aufliegende Regulierschraube trägt, welche durch eine am andern Hebelende angreifende Feder gegen den Stab gedrückt wird, wobei das Kontaktsystem zwischen dem feststehen- den Lager des Hebels und dem Übertra- gungsstab liegt.3. Tauchthermostat nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bimetallbleche dreieckÏhnliche Form aufweisen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH232928T | 1943-02-15 |
Publications (1)
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|---|---|
| CH232928A true CH232928A (de) | 1944-06-30 |
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ID=4457827
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH232928D CH232928A (de) | 1943-02-15 | 1943-02-15 | Tauchthermostat. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH232928A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3189277A (en) * | 1962-12-17 | 1965-06-15 | Amot Controls Corp | Temperature responsive safety control valve |
| DE2516463A1 (de) * | 1974-08-29 | 1976-03-18 | Katsuji Fujiwara | Bimetall-kondenstopf |
-
1943
- 1943-02-15 CH CH232928D patent/CH232928A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US3189277A (en) * | 1962-12-17 | 1965-06-15 | Amot Controls Corp | Temperature responsive safety control valve |
| DE2516463A1 (de) * | 1974-08-29 | 1976-03-18 | Katsuji Fujiwara | Bimetall-kondenstopf |
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