CH232957A - Einrichtung zum Kaltverformen von Rundstäben. - Google Patents
Einrichtung zum Kaltverformen von Rundstäben.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21H—MAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
- B21H3/00—Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
- B21H3/02—Making helical bodies or bodies having parts of helical shape external screw-threads ; Making dies for thread rolling
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Description
Einrichtung zum Kaltverformen von Rundstäben. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Kaltverfoimen von Rundstäben mittels gleichzeitig und im. gleichen Drehsinn umlau fenden Arbeitswalzen, die den Rundstab nvi- schen sich fassen und während des Walzens einander ,
genähert werden. Mittels derartiger Einrichtungen lassen sich Rundstäbe vergüten und polieren. Ausserdem lassen sie sich ver formen, beispielsweise indem sie mit Aussen- gewinde, Sicken, Rändeln und dergleichen versehen werden. Dazu sind sehr hohe Drucke, erforderlich, die im allgemeinen hydraulisch übertragen werden.
Bei bekannten Einrich tungen greifen die hydraulischen Druckkolben unmittelbar an den die Walzen tragenden Schlitten an. Es sind daher sehr habe hydrau- lissche Arbeitsdrucke und demgemäss Hoch druckpumpen, Hochdrucksteuerorgane, Hoch druckleitungen und Hochdruckdichtungen erforderlich. Dadurch wird .die Anlage kost spielig, insbesondere dann, wenn, wie üblich, für jeden Vorschubschlitten zwei Arbeits zylinder vorgesehen sind.
Zu diesen Einrich- tun-;en kommen noch Vorrichtungen, durch ,die die Toleranzen beim Wälzen der Werk stücke während des Vor- und Auswälzens festgesetzt werden. Die Einstellung der Arbeitswege und Walzzeiten der Vorschub kolbenerfordert sehr ;grosse Genauigkeit, da ,diese Wege relativ klein; sind.
Die varli.egende Erfindung stellt gegen über diesen bekannten Einrichtungen -zum galtverformen von Rundstäben eine wesent- liche Vereinfachung !dar.
Sie besteht in dier Anordnung von Spreizstangen zum. Vorschie ben der Arbeitswalzen, welche an ihren kurzen . Zangenammen die Arbeitswalzen tragen, und ,deren längere Zangenarme von einem Kni.ckhabel bewegt werden, dessen Knickgelenk im Kreuzkopf eines hydrauli schen, Vorschub- und Rückholikolbens geführt ist.
Mittels dieser Spreizstangen, bei welchen. die Länge der längeren Zapfenarme ein Viel faches der Länge der kürzeren Arme sein kann,
lässt sich in Verbindung mit dem Knickhebel beispielsweise etwa eine 15- bis 25fache Übersetzung zwischen dem Weg der Arbeit#walzen und dem des Vorschubkolbens erzielen.
Daraus ergibt sich eine erhebliche Verminderung des erforderlichen liydrau- lisehen Druckes und damit eine Vereinfa chung der den liyd@raulisclien Druck erzeugen den, regelnden und übertragenden Einrich tungen.
Die Zeichnung veranschaulicht, eine bei- spiels-#veise Ausfühc-uiigtsform des Erfin- dungsgegenstandes. Fig. 1 ist eine Vorder ansicht der auf einem Joch gelagerten Walzen und der Spreizstangen und Fig. 2 ein Schnitt durch einen Zangenarm und seine Lagerung.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Spreizstangen mit den Gewindewal zen und .der zum Vorschub der Walzen die nende Kolben auf einem Joch 1 angeordnet. Die Zangenhebel \?, \'sind auf Zapfen 3, 3' be festigt, die exzentrisch auf dem Joch 1 dreh bar gelagert sind. In den kürzeren Armen der Zangenhebel sind Achsen 4, 4' drehbar ge lagert, auf denen die Arbeitswalzen 5, 5' be- festigt sind.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist beidseitig der Arbeitswalze 5 bezw. 5' je ein Zangenhebel 2 be@zw. 2' angeordnet, so dass die Achsen 4, 4' doppelt gelagert sind. Die Walzen 5, 5' können aber auch fliegend gelagert werden. Zum Antrieb der Walzen dienen Wellen 6, an deren freien Enden Zahukettenräder 7 aufgekeilt sind.
Zwischen den Walzen 5. 5' liegt auf einer Auflage 8 der zu bearbeitende Rundstab 9, beispiels"veise ein runder Metallstab, deT mit Gewinde versehen werden soll. Während des Walzens werden die Gewindewalzen 5, 5' auf einander zu bewegt, bis das Gewinde in der gewünschten Tiefe gewalzt ist. Hierzu dient.
ein Vorschub- und R.ückholkolben 10. der in einen am Joch 1 zwischen den Zangenhebeln befestigten Zylinder 11 angeordnet ist und dessen Stange an einem in der Führung 18 geführten Kreuzkopf 13 angreift, der durch den Knickhebel 12, 12' mit den untern Enden der langen Arme der Zangenhebel 2, 2' ver bunden ist.
Durch die Hebelübersetzung der Zangenhebel und die Wirkung des Knick hebels 12, 12' wird eine 15- bis 25fache Hebel- übersetzung erzielt, so dass der hydraulische Druck im Zylinder 11 im Vergleich zu dem von den Presswalzen ausgeübten Druck sehr klein, sein Hub aber gross ist.
Die Grenzlagen des Knickgelenkes des Knickliebels zwischen den langen Zangen armen bind so gewählt, dassi der von den Knickhebeln von einer bestimmten Stellung kies Vorschubkolbens an gebildete Winkel auch noch bei dem Walzenabstand, der dem grössten Durchmesser des Werkstückes ent spricht,
die Selbsthemmung dieser Knickhebel gewährleistet.Infolge dieser Anordnung ändern die Knickhebel am Ende des Vor- schubes des Druckkolbens ihre Lage auch dann nicht, wenn der hydraulische Druck sich ändert oder fortfällt.
Die Lage der Press- walzen bleibt daher unverändert, so dass ein genaues Kalibrieren des Werkstückes bei jedem Walzdruck und unabhängig von dem hydraulischen Druck möglich ist. Ausserdem aber besteht die Mögliehikeit, ausserhalb des Bereiches der Selbsthemmung Taillenschrau hen, Stehbolzen,
Gewindebolzen mit gewinde- freiem Teil und ähnliche Werkstücke unter weitgehend gleichbleibendem Druck inner halb weiterer Tolemanzen zu bearbeiten.
Der Druckzylinder und die Kreuzkopf führung 18 sitzen an Streben 19, die mit dem Joch 1 verbunden sind.
Um die Gewindewalzen 5, 5' Rundstäben verschiedenen Durchmessers anzupassen, kön nen die Zangenhebel durch Vermittlung der exzentrischen Zapfen 3, 3' einander genähert werden.
Das wird dadurch erreicht, dass! auf den Zapfen 3, 3' Schneckenräder 14, 14' auf gekeilt sind, die durch zwei auf der gleichen Welle sitzende Schnecken 16, 16' .gleichzeitig und gegenläufig gedreht werden können, so dass die Zangenhebel 2, 2' infolge .der Exzen trizität der Zapfen 3, 3' einander genähert oder voneinander entfernt werden.
Zum. Drehen der Welle 15 und der Schnecken 16, 16' .dient ein nicht damgestelltes Handrad, das z. B. mittels Kegelräder 17 mit der Welle 15 verbunden ist. Die Schnecken 16, 16' sind rechts- bezw. linksgängig. Mittels dieser Vor richtung lassen sich die Walzen in einfacher und sehr genauer Weise auf den Durchmesser ,des zu bearbeitenden Werkstückes einstellen, da die Anordnung der Schneckenräder und ,der exzentrischen Zapfen eine grosse Über setzung .gewähren.
Um die Höheneinstellung der Werkstück aufläge überflüssig zu machen oder auf ein geringes Mass herabzusetzen, ist den an den Arbeitswalzen angreifenden kurzen Zangen armen in ihrer meist verwendeten Mittel stellung eine Neigung von etwa 45 gegen über der Werkstückauflage begeben, und die Exzentrizität der Lagerzapfen der Zangen hebel in eine optimale Richtung gelegt.
Dadurch wird erreicht, dass die Walzen sich im gleichen Masse der Auflage für das Werkstück nähern, mit dem sie einander, einem kleineren Durchmesser des Werkstückes entsprechend, genähert werden.
Die sonst notwendige Verstellung der Auflage wird daher überflüssig, da der Abstand zwischen .der Auflage und der durch die Walzenachsen gelebmten Ebene dadurch geregelt wird, dass die Walzen infolge der Neigung der kurzen Zangenarme sich beim Einstellen auf den Durchmesser des Werkstückes! der Auflage mehr oder weniger nähern.
Das gesamte Aggregat ist auf dem Joch 1 angeordnet, und es kann als Ganzes auf der Walzmaschine montiert werden. Zum Befesti- gen dienen beispielsweise Schrauben, die durch SchraublöcheT 20 .gesteckt werden.
Die Spreizstangen sind in senkrecht hän- gend.er Anordnung raumsparend und zweck mässig angeordnet, indem die arbeitenden Teeile der Einrichtung überssichtlicli und leicht zugänglich sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Kaltverformen- von Rundstäben mittels gleichzeitig und im gle2- chen Drehsinne umlaufender Arbeitswalzen, ,die den Rundstab zwischen sich fassen und während des Walzens einander genähert werden, gekennzeichnet durch Spreizstangen-- (2, 2'), die an ihren kurzen Zangenarmen die Arbeitswalzen (5, 5') trägt, und deren längere Zangenarme von einem Knickhebel bewegt werden,dessen Knickgelenk im Kreuzkopf (13) eine;, hydraulischen Vorschub- und Rückholkolbens (10) geführt ist. UNTERANSPRÜCHE: L. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Spreizstangen senkrecht hängend angeordnet sind.2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zangenhebel auf exzentrischen Zapfen (3, 3') gelagert sind, die durch: je ein,Schnek- kenrad (14, 14') und, in. diese eingreifende Schnecken (16, 16') gleichzeilig und gegen läufig verdrehst werden können.3. Einrichrtun!g nach Patentanspruch und Un.teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dassss die Grenzlagen des Knick- gelenkes des Knickhebels (12, 12') zwischen den langen Zangenarmen (2", 2') so gewählt sind, rlass :der von den Knickhebeln von einer bestimmten Stellung des VorschÜbkolbens (10) an, gebildete Winkel auch noch bei dem Walzenabsrtand@, -der dem grössten Durchmesser des Werkstückes entspricht, die SelbM- hemmung dieser Knickhebel (12-, 12') ,ge- währleistet. 4.Einkchtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis <B>3"</B> dadurch gekenn- zeichnet, dass die an den Arbeitswalzen an- greifenden kurzen Zangenarme in ihrer meist verwendeten MiUelstellung eine Neigung von et-ra 45 gagenitber .der Werkstückauflage (8) aufweisen, und, ausserdem die ExentriziSt der Lagerzapfen (3, 3')-,der Zangenarme in einer Richtung liegt, welche die Höhen- cinstellung,der Werkstückauflage überflüssig macht.5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, d;acluTCh: gekennzeichnet; dass .der -die Knickhebel (12, 12') bewegende Vorschub- und Rückholkolben (10) und der ihn aufnehmende Druckzylinder (11) zwi schen den Zangenarmen (2, 2') angeordnet sind.
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