CH233051A - Schaltung mit erhöhter Rauschfreiheit zur Übertragung elektrischer Schwingungen. - Google Patents

Schaltung mit erhöhter Rauschfreiheit zur Übertragung elektrischer Schwingungen.

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CH233051A
CH233051A CH233051DA CH233051A CH 233051 A CH233051 A CH 233051A CH 233051D A CH233051D A CH 233051DA CH 233051 A CH233051 A CH 233051A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Schaltung mit erhöhter     Rauschfreiheit    zur Übertragung     elektrischer    Schwingungen.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Schaltung zur Übertragung elektri  scher     Schwingungen,    die wenigstens eine       gesteuerte    Entladungsröhre enthält, in der  ausser :der Kathode und :der Ausgangselek  trode noch wenigstens eine weitere strom  führende Elektrode angeordnet ist. Die Er  findung bezweckt, Mittel zu     ,schaffen,    durch  die das bei solchen Schaltungen auftretende  Geräusch     vermindert    werden kann.  



  Dieses Geräusch, das sich insbesondere bei  er     Übertragung    schwacher Signale als sehr  störend     ,geltend    macht, wird teilweise von in  der Schaltung vorhandenen Entladungsröh  ren, teilweise von den übrigen Schaltelemen  ten     herbeigeführt    und kann daher in     Rö#h-          rengerä;-_sch    und Schaltungsgeräusch unter  schieden werden.  



  Das Schaltungsgeräusch wird durch spon  tane Spannungsschwankungen herbeigeführt,  die infolge -der thermischen Bewegung der  Elektronen an den Enden jedes Leiters auf  treten, und zwar um so stärker, je grösser der         Ohmsche    Widerstand der betreffenden Lei  ter ist.     So@    tritt z. B. über einen in den Ein  gangskreis einer     Hochfrequenzverstärker-          röhre    aufgenommenen Schwingungskreis eine  solche Rauschspannung auf,     -die    gewöhnlich       mit     bezeichnet wird.  



  Das     Röhrengeräusch    kann in Emissions  geräusch     und    Verteilungsgeräusch unterschie  den werden. Das Emissionsgeräusch besteht  aus Schwankungen der Emission     :einer    Ka  thode, wobei es sich sowohl um eine ther  mische Kathode als auch um eine sekundär  emittierende Hilfskathode oder eine Photo  kathode handeln kann. Das Verteilungsge  räusch entsteht durch Schwankungen der  Stromverteilung in Röhren mit mehr als einer  positiven Elektrode und tritt also z. B. bei       Schirmgitterröhren    und     Mehrgittermischröh-          ren    auf.  



  Im allgemeinen ist :das Verteilungsge  räusch erheblich stärker als das     Emis:sions-          geräusch,    so dass     bei.Schirmgitterröhren    und       Mehrgittermischröhren    das Gesamtgeräusch      im wesentlichen durch     das        Verteilunusge-          räuscli    bestimmt wird.  



  Man hat     schon    versucht, das Verteilungs  geräusch durch besondere Röhrenkonstruktio  nen zu vermindern. So kann z. B. bei Schirm  gitterröhren das Verteilungsgeräusch vermin  dert     werden,    sei es durch eine Beschränkung  des     Schirmgitterstromes,    sei es durch eine  solche geometrische Aufstellung der Elek  troden, dass die Emission von bestimmten  Teilen der Kathode ausschliesslich zum       Schirmgitterstrom    und die von andern Teilen  ausschliesslich zum Anodenstrom beiträgt.  



  Die Erfindung schafft Mittel, durch die  ohne Verwendung von besonderen     Röhren-          konstruktionen        das    Verteilungsgeräusch stark  ermässigt oder sogar völlig aufgehoben wer  den kann.  



  Erfindungsgemäss wird dem Kreis der  genannten stromführenden Elektrode eine  mit den     Zufallssch-,vankungen    der Stromver  teilung zwischen der Ausgangselektrode und  der genannten stromführenden Elektrode kor  relierte Rauschspannung entnommen,     welche     Spannung den Ausgangsstrom der Röhre in  solcher Phase steuert, dass der von den ge  nannten Schwankungen im Ausgangskreis       berbeigefiihrte    Rauschstrom aufgehoben oder       ,renio-stens    erheblich verringert     \wird.     



  Zu diesem Zweck wird bei einer Schal  tun-, mit einer     Schirmgitterröhre    vorzugs  weise in den     Schirmgitterkre.is    eine     Induk-          tivität    aufgenommen und die über diese In  duktivität auftretende Rauschspannung mit  tels der natürlichen     Schirm-itter-Steuerl-it-          ter-Kapazität    auf das     Eingangssteuergitter     der Röhre übertragen.  



  Eine andere Möglichkeit besteht darin.  dass der     Schirmgitterkreis    mittels eines Trans  formators mit dem Kreis des     Eingangssteuer-          gitters        der    Röhre gekoppelt wird. In Misch  schaltungen kann auf diese Weise z. B. eine  Verminderung des Verteilungsgeräusches da  durch erreicht werden, dass in den Kreis von  wenigstens einem der     Schirmgitter    eine Spule  aufgenommen wird und letztere mit einem  auf die     Zwischenfrequenz    abgestimmten, in    einem der     Steuergitterkreise    liegenden  Schwingungskreis induktiv     gekoppelt    wird.  



  Die Erfindung     wird    nachstehend an Hand  der beiliegenden, drei Ausführungsbeispiele       darstellenden    Zeichnung näher erläutert.  



       Fig.    1 stellt eine     Verstärkerschaltung    dar,  bei der ein auf das zu verstärkende Signal  abgestimmter Schwingungskreis 1 in den       Steuergitterkm        is    einer     Sehirmgitterröhre    2       aufgenommen    eist. Im Anodenkreis ist ein auf  die gleiche     Frequenz        abgestimmter        Schwin-          gungskreis    3 angebracht, dem die verstärkte       Spannung    entnommen wird.

   In den     Schirm-          gitt.erkreis    ist eine     Selbstinduktionsspule    12  aufgenommen.     tbei,    diese Spule tritt eine mit       dem    Verteilungsgeräusch korrelierte     Schirm-          gitter-Rau.schspannung    auf, die 90  in bezug  auf den im     Schirmgitterkreis    fliessenden     Ver-          teilungsrauschstrom    nacheilt.

   Diese Rausch  spannung verursacht einen Strom     über    die  (in der Figur gestrichelt dargestellte)     Steuer-          gitter-Kathode-Kapazität    13, der um     90     in       bezug    auf die     Schirmgitter-Rauschspannung          voreilt    und daher mit dem im Schirmgitter  kreis fliessenden     Verteilungsrauschstrom    in  Phase ist.

   Für diejenigen Frequenzen des       liauschspektrums.    die von der Schaltung  durchgelassen werden, bildet der Kreis 1  praktisch     einen        Ohmschen        Widerstand,    so  dass für diese     Frequenzen    eine     Steuergitter-          Rauschspannung    über den, Kreis 1 entsteht,  die mit .dem im     Schirmgitterkreis    fliessenden       Verteilungsrausch,strom    .in Phase ist.

   Es ist       nun    zu beachten, dass die     Verteilunusrausch-          ströine    im     .2Xiiodeiikrei,s    und im     Schirmgitter-          kreis        gegenphasig    sind, und zwar weil eine  zufällige Zunahme des     Anodenstromes    eine  Abnahme des     Schirmgitterstromes    um den  gleichen     Betra:;    zur Folge hat.

   Die über den  Kreis 1 auftretende     Steuergitter-Rausch     Spannung ist demnach gegenphasig     zii        dein     im     Anodenkreis        fliessendenVerteilun"srausch-          strom.        Diese        Rauschspannung    veranlasst da  her einen zusätzlichen Anodenstrom, der in       Gegenphase    mit .dem     ini        Anodenkreis    flie  ssenden     Vertcilungsrauschstrom    ist, so dass  der mit dein Verteilungsgeräusch korrelierte       Rauschstrom    im Anodenkreis abnimmt.

        Diese Verringerung des Verteilungsge  räusches im Anodenkreis bringt eine     Ent-          Jämpfung    des     Eingangskreises    mit sich. Dies  ist darauf zurückzuführen, dass die     Vertei-          lungsrauschströme    im Anodenkreis und im       Schirmgitterkreis,    wie oben schon erwähnt,       gegenphasig    sind, während die .Signalströme  in den beiden     greisen    gleichphasig sind. Die       Induktivität    12 und die Kapazität 13 können  daher unbedenklich derart .gewählt werden,  dass das Verteilungsgeräusch völlig behoben  wird.  



  Bei einem Fernsehempfänger     ist    die zum       vollständigen    Ausgleich des Verteilungsge  räusches     benötigte        Induktivität    der Spule 12  von der Grössenordnung von     0,25/,uH.     



       Fig.    2 zeigt eine Mischschaltung, bei der  Mittel zum Vermindern des Verteilungsge  räusches angewendet .sind. Das empfangene  Signal tritt im     Eingangskreis    1 auf, der in  den     greis    des ersten     Steuergitters    der     Hexode     2 aufgenommen ist. Der Kreis des     zweiten     Steuergitters enthält den, schematisch dar  gestellten örtlichen     Oszillator    14. Im Anoden  kreis liegt ein auf die Zwischenfrequenz ab  gestimmter Schwingungskreis 3.

   Zur Ver  minderung des Verteilungsgeräusches sind in  die Kreise der beiden Schirmgitter Spulen  15 und 15' aufgenommen, die mit einem auf  die Zwischenfrequenz abgestimmten Schwin  gungskreis 16 .im Kreis     des    ersten Steuergit  ters in solcher Phase induktiv .gekoppelt sind.  dass der mit dem     Verteilungsgeräusch    korre  lierte Rauschstrom im Anodenkreis abnimmt.

    Die     Verteilungsrauschströme    in den     greisen     der beiden Schirmgitter sind mit den     ent-          sprechendere        Verteilungsrauschströmen    im  Anodenkreis     gegenphasig.    Der     Zwischenfre-          quenz-Signalstrom    .im     Anodenkreis.    ist gleich  phasig mit dem     Signalstrom    im Kreis des  äussern Schirmgitters, aber gegenphasig mit  dem     Zwischenfrequenz-Signalstrom    im Kreis  des innern     ,

  Schirmgitters.    Demzufolge wird  die von der Spule 15 herbeigeführte Rück  kopplung den     Zwischenfrequenz-Signalstrom     im Anodenkreis steigern, während die von  der Spule 15' herbeigeführte Rückkopplung  den     Zwischenfrequenz-Signalstrom    im An-         odenkreis    vermindert. Die Spule 15 verursacht  daher für das     Zwischenfrequenz-,Signal    eine  positive und die Spule 15' eine negative  Rückkopplung.

   Daraus ergibt sich, dass das  von dem äussern Schirmgitter herbeigeführte       Verteilungsgeräusch        vollständig    behoben wer  den kann, während das von dem innern  Schirmgitter herbeigeführte Verteilungsge  räusch zwar     vermindert,    aber nicht völlig  unterdrückt werden kann.     Eine.geeignete    Be  messung er beiden Rückkopplungen ist z. B.

    diejenige, bei der die Rückkopplung mittels  der Spule 15 so gross ist, dass das von dem  äussern     Schirmgitter    herbeigeführte Vertei  lungsgeräusch gerade beseitigt wird, während  die Rückkopplung     mittels,der        .Spule    15',der  art gewählt ist, dass das     zwischenfrequente     Signal gleich stark positiv (von der Spule 15)  wie negativ (von .der Spule 15') rückgekop  pelt wird. Die     zwischenfrequente    Signal  stärke im Anodenkreis ist dann gleich gross  wie ohne Rauschausgleich. während das. Ge  räusch im Anodenkreis wesentlich vermindert  ist.  



  Statt der     getrennten,Spulen    15 und 15' ist  auch eine gemeinsame     Spule    verwendbar, bei  der die beiden     -Schirmgitterkreise    vorzugs  weise an verschiedene     Anzapfungen    ange  schlossen sind. Bei Verwendung einer Röhre.  in der die beiden     .Schirmgitter    innen durch  verbunden sind, .ist letzteres nicht möglich, so  dass eine möglichst günstige Rauschverminde  rung in diesem Falle im allgemeinen nicht  erhalten werden kann.  



  Der     Kreis    16 hat vorzugsweise eine Im  pedanz von etwa 1000 Ohm.  



  Im Prinzip wäre statt der beschriebenen  Rückkopplung mittels des     Zwischenfrequen.z-          kreises    16 auch eine     aperiodische    Rückkopp  lung verwendbar.     Dies    hat aber .den Nachteil.  dass auch .die empfangenen Schwingungen  und .die     örtlichen    Schwingungen rückgekop  pelt werden, so     dass    die     gute    Wirkung der  Mischröhre     gestört    werden könnte. Die be  schriebene     frequenzabhängige    Rückkopplung  hat daher den Vorzug.  



  In     Fig.    3) ist eine     Niederfrequenzverstär-          kerschaltung.dargestellt,    die Mittel zur Ver-           minderung    des Verteilungsgeräusches     enthält.     Die zu verstärkende     Spannung    wird mittels  der Klemmen 17 und 18 der     Primä.rwiel@luiig     des Eingangstransformators 19 zugeführt.  dessen Sekundärwicklung zwischen dein       Steuergitter    und der Kathode der Verstärker  röhre     \?        angeschlossen    ist.

   In den Anodenkreis  der Röhre ist die Primärwicklung eines Aus  gangstransformators 20     aufgenommen,    dessen       Sekundärwicklung    mit den Ausgangsklem  men 21 und 22 verbunden ist. Zur Verminde  rung des     Verteilungsgeräusches    ist der     Ein-          gangstransformator    19 mit einer Zusatzwick  lung 23 versehen, die in den Schirmgitter  kreis aufgenommen. ist und eine mit dem Ver  teilungsgeräusch korrelierte Rauschspannung  von richtiger Phase in der     Sekund*,irwiclzlung     des Eingangstransformators induziert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltung mit erhöhter Rauschfreiheit. zur Übertragung elektrischer Sch\vingungen, die wenigstens eine gesteuerte Entladungs röhre enthält, in der ausser der Kathode und der Ausgangselektrode noch wenigstens eine weitere stromführende Elektrode angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass dem Kreis der genannten stromführenden Elektrode eine mit den Zufallsschwankungen der Stromver teilung zwischen der Ausgangselektrode und der genannten stromführenden Elektrode korrelierte Rauschspannung entnommen wird, welche den Ausgangsstrom der Röhre in sol cher Phase steuert,
    dass der von den genann ten Schwankungen im Ausgangskreis herbei geführte Rauschstrom wenigstens nahezu aufgehoben wird. UNTERANSPRü CHE 1. Schaltung nacb Patentanspruch, in der eine Schirnigitterröhre verwendet wird, da durch gekennzeichnet,
    dass in den Schirmgit- terkreis eine Induktivität aufgenommen ist und dass die an dieser Induktivität auftre tende Rauschspannung mittels der natürli chen Sehiringitter-Steuergitter-Kapazität auf das Eingangssteuergitter übertragen wird. 2. Schaltung nach Patentanspruch, in der eine Schirmgitterröhre verwendet wird, da durch gekennzeichnet, dass der Schirmgitter kreis mittels eines Transformators mit dem Kreis des Eingangssteuergitters gekoppelt ist. 3.
    Schaltung nach Patentanspruch, in der eine blehrgittermischröhre verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass in den Kreis von wenigstens einem der Schirmgitter eine Induktivität aufgenommen ist, die mit einem auf die Zwischenfrequenz abgestimmten, in einem der Steuergitterkreise liegenden Schwingungskreis induktiv gekoppelt ist.
CH233051D 1940-01-31 1941-05-13 Schaltung mit erhöhter Rauschfreiheit zur Übertragung elektrischer Schwingungen. CH233051A (de)

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CH233051D CH233051A (de) 1940-01-31 1941-05-13 Schaltung mit erhöhter Rauschfreiheit zur Übertragung elektrischer Schwingungen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967705C (de) * 1951-11-23 1957-12-05 Rca Corp Rauschunterdrueckungsschaltung fuer einen Fernsehempfaenger

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967705C (de) * 1951-11-23 1957-12-05 Rca Corp Rauschunterdrueckungsschaltung fuer einen Fernsehempfaenger

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