CH233074A - Geschwindigkeitswechselvorrichtung für Fahrräder und ähnliche Fahrzeuge. - Google Patents
Geschwindigkeitswechselvorrichtung für Fahrräder und ähnliche Fahrzeuge.Info
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Description
Geschwindigkeitswechselvorrichtnng für Fahrräder und ähnliche Fahrzeuge. Es sind Geschwindigkeitswechselvorrich- tungen für Fahrräder und ähnliche Fahr zeuge bekannt, bei welchen am hintern Rad mehrere Kettenräder verschiedener Durch messer oder .ein verschieden grosse Zahnkränze aufweisendes Kettenrad befestigt sind und die Treibkette zwecks Änderung des Überset zungsverhältnisses durch eine seitlich beweg bare,
aus je einem lose drehbaren Ketten- überführungsrad und Spannrad bestehende Überführungsvorrichtung von einem Ketten rad oder Zahnkranz auf das andere überge führt wird.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Ge- schwindigkeitswechselvorrichtung dieser Art, und das Wesen der Erfindung besteht darin, dass das Kettenüberführungsrad bei jedem Geschwindigkeitswechsel entsprechend dem grösseren oder kleineren Durchmesser des je weils anzutreibenden Kettenrades von der hintern Radachse entfernt bezw. derselben genähert -wird und wobei gleichzeitig die Überführungsvorrichtung in die . entspre chende Treibkettenmittelebene durch Hinein drehen in diese eingestellt wird.
Dies hat zur Folge, dass trotz geänderter Übersetzung die relative Lage sämtlicher wirkenden Organe, nämlich hinteres Kettenrad,. Treibkette, Ket- tenüberführungsrad und Spannrad, in prak tischem Sinne unverändert bleibt, wodurch ansonsten leichte Betriebsstörungen vermie den werden können.
Beiliegende Zeichnung stellt ein Ausfüh rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Stirnansicht in Richtung x der Fig. 1 und teilweiser Schnitt.
Fig. 3 zeigt die Anordnung des Erfin- dungsgegenstandes und eines zugehörigen Aggregates an einem Fahrrad in Seiten ansicht in kleinerem Massstab.
Fig. 4 ist eine schematische Darstellung der Änderung der Kettentriebebene entspre chend den verschiedenen Übersetzungsver hältnissen.
Durch Treibkette 1 wird die Bewegung vom üblichen grossen.Kettenrad 4' (Fig. 3 und 4) auf die am Hinterrad in bekannter Weise befestigten Kettenräder<I>2a, 2b,</I> 2c übertragen.
Die Überführung der Treibkette 1 von einem Zahnkranz auf den andern zwi schen den Kettenrädern 2a, 2b, 2c wird durch eine eigenartige Bewegung eines Zahnrades, sogenannten Leitkettenrades 5, bewerkstelligt, das an einem Zapfen 6 drehbar gelagert ist., indem die Nabe des Zahnrades 5 durch den konischen Zapfenkopf 7 und durch die auf den Zapfenteil 8 aufgeschraubte Hülse ;) ver mittelst der zwischenliegenden Kugeln ein Rollenlager enthält.
Neben der Hülse :) ist auf dein Zapfenteil 8 der an seinem freien Ende das Kettenspaunrad 12 tragende Arm 11 schwingbar durch eine Schraubenmutter 1.0 befestigt, indem der verjüngte Teil des Zapfens 6 in der mit Aussengewinden ver- sehenen Hülse 13 drehbar gelagert ist, an seiner achsialen Bewegung ,jedoch einesteils durch die Schraubenmutter 10, andernteils durch einen in der umlaufenden Rinne 14 des Zapfens liegenden Draht 15 gehindert wird.
Es ist einleuchtend, dass zum Überführen der Kette 1 von einem der Kettenräder 2a, 2b, ?c auf das andere eine entsprechende Be wegung der Kette im Raume erforderlich ist. Diese Bewegung wird durch einen runden Stab 17 hervorgerufen, dessen eines Ende in einen Ring 16 übergeht, der auf die Hülse 13 aufgeschraubt ist. Der Stab 17 ist in entspre chenden, in den parallel miteinander liegen den Seiten 20 und 21 eines vorteilhaft aus Metallstreifen hergestellten, unregelmässigen Fünfeckes vorgesehenen Bohrungen geführt.
Die eine Seite des Fünfeckes besitzt einen Ansatz 18, durch den es auf der hintern Rad- aelrse befestigt werden kann.
Da ein auf dein Stab 17 befestigter Quer stift 23 in einem in bezug auf die Längsachse des Stabes schrägliegenden Schlitz 24 der Fünfeckseite 22 geführt ist, wird der Stab 17 während seiner Längsverschiebung auch eine Drehbewegung um seine l.ängsaehse ausführen.
Hierdurch wird es ermöglicht, da.ss sieh die räumliche Lage des L eitketten- rades 5 und des Spannrades 12 bestmögliehst an die verschiedenen Kettenmittelebenen 1a. 1b, 1c (Fig. 4) anpasst.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass diese beiden Zahnräder genau in die jeweils hervorgerufene Kettenmittelebene zu liegen kommen, sondern so viel, da.ss das Anpassen des wirkenden Zahnbogens dieser Räder zu der Treibkette durch die beschrie- bene Ausgestaltung ein weitaus vollkomme neres ist, als wenn die Kettenräder 5, 12 bei einem Übersetzungswechsel lediglich eine mit ihrer Radmittelebene parallele Seitenverschie- bung, aber keine solche Bewegung ausführen würden,
zufolge deren der Abstand von der (leineinsamen Achslinie y der Kettenräder 2a, 'b, ?c grösser bezw. kleiner wird.
Die Verschiebung des Stabes 17 mittelst eines Zugkabels, z. B. eines Bodenzuges 26, in bekannter Weise mit Hilfe einer üblichen, ain Fahrradrahmen tin geeigneter Stelle an geordneten Stellvorrichtung, wird die gehörig eingehängte Schraubenfeder 25 auf Torsion beanspruchen, so dass die Zurückbewegung des Stabes 17 durch diese Feder erfolgt.
Da die .Hülse 13 reit Aussengewinden ver- sehen ist, kann der Abstand zwischen dem @rnfschraubbaren Ring 16 und dem Überfüh- rtntgsrad 5 geändert bezw. so eingestellt wer den, wie dies durch die bei den verschiedenen Fahrrädern vorkommenden Abstände zwi schen Ansatz 18 und Kettenrädern<I>2a, 2b, 2c</I> bedingt ist. Der Ring 16 wird in seiner ein gestellten Lage durch eine als Gegenmutter wirkende Hülse 27 gesichert, deren Locker- werden durch Einhängen einer auf den Spannarm 11 drückenden Spannfeder 28 ver hindert wird.
Die Zahnkränze der hintern Kettenräder <I>2a, 2b,</I> 2c sind einseitig abgeschrägt. Diese Abschrägung erfolgt an der dem grösseren Kettenrad zugewendeten Seite und hat zur Folie, class die Treibkette 1 auch vom klei neren Zahnkranz 2a oder 2b auf den grö sseren Zahnkranz 2b bezw. 2c leicht, und be triebssicher übergeführt werden kann.
Die beschriebene Geschwindigkeitswech- selvorrichtung wird am Fahrrad auf die in Fig. 3 dargestellte \'eise angeordnet, das heisst die durch Stab 17 und Hinterradachse y bestimmte Ebene schliesst. mit. der waag rechten Ebene einen Winkel von etwa 45 ein. In diesem Falle umgibt die Treibkette 1 die hintern Kettenräder 9a, 2b, 2c auf einer den halben Umfang übersteigenden Bogen länge, und somit wird die Kette an der Auf laufstelle - abgesehen von der Wirkung der Spannfeder 28 - in praktischem Sinne fast unbelastet, wodurch die sichere Kettenfüh rung gefördert wird.
Die Betriebssicherheit der mit vorliegen der Geschwindigkeitswechselvorrichtung ver- sehenen Fahrräder wird erhöht, wenn am Fahrradgestell 29 unterhalb der obern Strecke der Treibkette 1 eine Schiene 30 befestigt wird, wie dies in Fig. 3 veranschaulicht ist. Beim Rücktrittbremsen wird bekanntlich die untere Strecke der Kette 1 gespannt, die obere hingegen gelockert, und somit kann die Kette in den Speichen des Hinterrades leicht hängen bleiben. Eine solche Betriebsstörung wird dadurch vermieden, dass die gelockerte Kette auf der Schiene 30 aufliegt und die mit 1' angedeutete Lage aufnimmt.
Die Kettenräder<I>2a, 2b,</I> 2c können vor teilhaft durch Stanz- und Pressarbeit einzeln hergestellt und durch Nieten oder Schweissen miteinander verbunden werden. Diese Ketten räder sind aber auch aus einem Stück her stellbar.
Die Bewegungsrichtung des Kettenüber- führungsrades 5 ist in Fig. 2 durch Pfeil richtung z angedeutet, woraus hervorgeht, dass diese Bewegungsrichtung parallel mit einer Seite des die Zahnkränze der Ketten räder 2a, <I>2b,</I> 2c umhüllenden Kegels ist, da der das Überführungsrad 5 tragende Stab 17 parallel mit Richtung z liegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Geschwindigkeitswechselvorrichtung für Fahrräder und ähnliche Fahrzeuge mit meh reren hintern, mit der Hinterradnabe umlau fenden Kettenrädern verschiedener Durch messer sowie mit seitlich bewegbarer, aus .je einem lose drehbaren Kettenüberführungsrad und Spannrad bestehender Überführungsvor- riehtung, dadurch gekennzeichnet, dass das Kettenüberführungsrad (5) bei jedem Ge- sehwindigkeitswechsel entsprechend dem grö sseren oder kleineren Durchmesser des jeweils anzutreibenden Kettenrades (2a, 2b, 2e)von der hintern Radachse (y) entfernt bezw. der selben genähert wird und wobei gleichzeitig die Überführungsvorrichtung in die entspre chende Treibkettenmittelebene durch Hinein drehen in diese eingestellt wird.UNTERANSPRÜCHE: 1. Geschwindigkeitswechselvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass das Kettenüberführungsorgan auf einem mit einer Seite des die Zahnkränze der hintern Kettenräder umhüllenden Kegels par allel bewegten Träger (17) angeordnet ist, der einen in einem schrägliegenden Führungs schlitz gleitenden Querstift aufweist, so dass der Träger bei seiner Betätigung eine gerad linige und eine Drehbewegung ausführen muss.2. Geschwindigkeitswechselvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kettenüber- führungsorgan in senkrechter Richtung äuf die Fahrradlängsmittelebene einstellbar an geordnet ist.3. Geschwindigkeitswechselvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, da,ss die Zahn kränze der hintern Kettenräder einseitig, und zwar der dem grösseren Kettenrad näher lie genden Seite zu, abgeschrägt sind. 4. Geschwindigkeitswechselvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Be tätigen des .Trägers (17) des Kettenüberfüh- rungsorganes ein Zugkabel vorgesehen ist, und dass der Träger (19) unter Federwirkung steht.5. Geschwindigkeitswechselvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zum Auf liegen der beim Rücktrittbremsen locker wer denden Kette eine Schiene am Fahrradgestell angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH233074T | 1942-08-25 |
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Family Applications (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2631264A1 (de) * | 1975-07-10 | 1977-01-20 | Shimano Industrial Co | Kompaktnabe fuer fahrraeder |
-
1942
- 1942-08-25 CH CH233074D patent/CH233074A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2631264A1 (de) * | 1975-07-10 | 1977-01-20 | Shimano Industrial Co | Kompaktnabe fuer fahrraeder |
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