CH233080A - Verfahren zur Herstellung von Oestradiol-monopropionat-(17). - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Oestradiol-monopropionat-(17).

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CH233080A
CH233080A CH233080DA CH233080A CH 233080 A CH233080 A CH 233080A CH 233080D A CH233080D A CH 233080DA CH 233080 A CH233080 A CH 233080A
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Oestradiol-monopropionat-(17).       Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur     Herstellung    von     Oestra-          diol-monopropionat-(17),    das dadurch ge  kennzeichnet ist,     daB    man     d1,2;

          ",-Androsta-          dien-olpropionat-17)-on-(3)    in Gegenwart von  Stoffen, die bei erhöhten Temperaturen als       Wasserstoffdonatoren    wirken, mit einem Mit  tel behandelt, welches die     Methylgruppe    am       Kohlenstoffatom    10 als Methan abspaltet  und aus dem Reaktionsgemisch das     Oestra-          diol-monopropionat-17    isoliert.  



  Die neue Verbindung kristallisiert in  farblosen     Nädelchen    vom     Smp.    199 bis 200 :  Sie soll als Arzneimittel und als Zwischen  produkt zur Herstellung von Arzneimitteln       Verwendung    finden.  



       Wasserstoffdonatoren    der genannten Art  sind beispielsweise hydrierte aromatische       Kohlenwasserstoffe,    wie     Dihydronaphthalin,     vorzugsweise auch     Tetrahydronaphthalin,          hydroaromatische    Alkohole,     @vie        Cyclohexa-          nol,    partiell hydrierte aromatische Alkohole,  wie     Tetrahydronaphthol,    organische Saure-         anhydride,    wie     Bernsteinsäureanhydrid,    das       Androstadienolpropionat    selbst und andere  Stoffe.  



  Zur Abspaltung der     Methylgruppe    kann  man das Ausgangsmaterial der     Einwirkung     höherer Temperaturen von beispielsweise 250  bis 350      und    darüber,     gewünschtenfalls        in     Gegenwart eines Lösungsmittels für den       Ausgangsstoff    oder von indifferenten Gasen       bezw.    in Gegenwart beider, aussetzen. Es  kann auch unter Druck gearbeitet werden.

      <I>Beispiel:</I>  <B>0,5 g</B>     A1,2;4,G-Androstadien-olpropionat-          (17)-on-(3)    werden mit 5 cm'     Tetrahydro-          napUthalin    30     Minuten    auf<B>390</B> bis 395  er  hitzt, wozu man sich eines evakuierten und       zugeschmolzenen    Rohres bedient. Nach Ab  kühlen wird der Rohrinhalt in Äther aufge  nommen, mit Tierkohle behandelt, und dann  nach Abdampfen der Lösungsmittel ,einer       fraktionierten-    Destillation im Hochvakuum  unterworfen.

   Dabei geht das Oestradiolpro-           pionat-(17)    zunächst in Form eines Öls über,  das ans     @t-ässrigem    Methanol kristallisiert und  farblose     Nädelchen    vom Schmelzpunkt 199  bis 200" bildet.  



       Ausser    auf die im Beispiel geschilderte  Weise kann     das    Verfahrensprodukt auch auf  andere Art. aus dem Reaktionsgemisch iso  liert  -erden, beispielsweise mittels der     chro-          nratographischen    Auftrennung. Auch kann  man die     ketolialtigen    Anteile zuvor durch  Kondensation mit     Ketonreagenzien    entfernen.

Claims (1)

  1. PATEN TAN SPRUCH: Verfahren zur Heisstellung von Oestradiol- monopropionat-(17), dadurch gekennzeichnet, dass märt J,,-#;";
    - Aiidrostadien-olpropionat- (17)-oii-(3) in Gegenwart von Stoffen, die bei erhöhter Temperatur als Wasserstoffdonato- ren wirken, mit einem Mittel behandelt, wel ches die 1Tethylgruppe am Kohlenstoffatom 10 als Methan abspaltet und aus dem Reak tionsgemisch das Oestradiol-monopropionat- 17 isoliert. Die neue Verbindung bildet bei 199 bis 200 sehmelzende, farblose Nädelchen. Uli TERAN SPRtrCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Abspal- tung der Methylgruppe durch Einwirkung höherer Temperaturen bewirkt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man den Ausgangsstoff auf eine Tem peratur von mindestens 250 erhitzt. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Cnteranspriichen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Erhitzung in Gegen wart eines Lösungsmittels für den Ausgangs stoff durchführt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Erhitzung in Gegen wart von indifferenten Gasen durchführt. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Erhitzung in Gegen wart eines Lösungsmittels für den Ausgangs stoff und von indifferenten Gasen durch- f ührt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Isolie rung des Oestradiols über die Harnstoffver- bindung vornimmt.
CH233080D 1937-03-03 1937-09-28 Verfahren zur Herstellung von Oestradiol-monopropionat-(17). CH233080A (de)

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