CH233126A - Elektrischer Schachtofen mit Widerstandsheizung. - Google Patents
Elektrischer Schachtofen mit Widerstandsheizung.Info
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
- H05B3/62—Heating elements specially adapted for furnaces
- H05B3/66—Supports or mountings for heaters on or in the wall or roof
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Description
Elektrischer Schachtofen mit Widerstandsheizung. Der elektrische Schachtofen mit einer Heizzone, die nur von zwei oder drei Ofen seiten aus beheizt wird, kann für Hochtem peraturen nur bei verhältnismässig kleinem Querschnitt praktische Anwendung finden, -weil bei zunehmender Grösse des Querschnit tes das sich bildende Temperaturgefälle nach der Mitte hin zunimmt und dadurch eine gleichmässige Durchglühung der Be schickung oft nicht mehr möglich ist.
Die vorliegende Erfindung, die einen elek trischen Schachtofen mit Widerstandheizung betrifft, ermöglicht diesen Nachteil dadurch zu beseitigen, dass erfindungsgemäss ein Teil des Ofenschachtes in mehrere Heizzellen unterteilt ist, indem ausser in die Schacht wände eingebauten Heizkörpern im Abstand von diesen und voneinander weitere Heizkör per eingebaut sind.
Diese weiteren Heizkörper werden zweck mässig durch keramische Körper gebildet, die in übereinanderliegenden Taschen oder Hohl räumen die Heizelemente enthalten, die da durch gegen das Glühgut geschützt sind. Elektrische Schachtöfen nach der Erfin dung' eignen sich sehr gut zum Kalzinieren von Mineralien und insbesondere zum Glühen von Gips für die Er -,eugung von Schwefel säure.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs- gegenstandes ist in beiliegender Zeichnung dargestellt, in. welcher Fig. 1 den Schachtofen im Aufriss zeigt; Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie II-II in Fig. 3; Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie III-III in Fig. 2 ;
Fig. 4 ist ein horizontaler Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 1; Fig. 5-8 zeigen in grösserem Massstab und in senkrechtem Schnitt verschiedene Ausführungsformen von Heizkörpergehäusen mit Taschen oder Hohlräumen zur Aufnahme der elektrischen Heizelemente.
Der Ofen von rechteckigem Querschnitt weist einen Schacht 1 zur Aufnahme des zu behandelnden, z. B. zu glühenden, Gutes auf, in dessen mittlerem Teil, der sog. Glühzone, Heizelemente 2, die zweckmässig stabförmig sind und aus Widerstandsmaterial bestehen, angeordnet und gegen das Glühgut geschützt in Hohlkörpern 3 (Hohlkörpergehäusen) aus feuerfestem Material eingeschlossen sind. Durch die in Abständen voneinander einge bauten, aus Heizelementen 2 und Gehäusen 3 gebildeten Heizkörpern B, welche ausser den in die Schachtwände eingebauten Heizkör pern A vorgesehen sind, wird der mittlere Schachtteil in zwischen den Heizkörpern be findliche Glühzellen von verhältnismässig kleinem Querschnitt unterteilt.
Oben ist der Schacht durch eine Deckplatte 4 abgeschlos sen, deren Rand in z. B. mit Nasser oder Sand gefüllte Rinnen 5 zwecks Abdichtung eintaucht. 6 ist ein Beschickungsstutzen mit dem üblichen Trichter 7, durch welchen Stut zen das zu glühende Gut intermittierend dem Schacht 1 zugeführt wird. Am untern Ende des Schachtes 1 ist ein Behälter 8 für das behandelte Gut angeschlossen, der eine Ent leerungsklappe 9 aufweist, durch welche intermittierend eine bestimmte Menge des be handelten Gutes abgelassen wird. Zweck mässig wird nur so viel Gut abgelassen, dass die Oberfläche der Gutsäule im Schacht immer bis zum obern Rand der Heizkörper reicht.
Durch Beschickung mit frischem Gut wird der Schacht wieder gefüllt. 10 bezeich net ein im untern Teil des Ofenschachtes angebrachtes Rohr, das an seiner Unterseite mit Öffnungen 11 zum Austritt von Luft oder eines andern Gases, falls eine bestimmte Reaktion mit dem Glühen des Gutes ver bunden werden soll, versehen ist. Die ausser halb des Schachtofens austretenden Enden des Rohres 10 sind mit Regulierorganen, z. B. Hähnen 12, für den Eintritt des Gases versehen. Das eintretende Gas kühlt das ge- glühte Gut im untern Schachtteil ab und er hitzt sich dabei bevor es in die Glühzone ge langt.
Das aus der Glühzone nach oben aus tretende heisse Gas gibt seine Wärme zur Vorwärmung des oberhalb der Glühzone be findlichen Gutes ab und entweicht schliesslich durch die Abzugöffnung 13. Dadurch wird eine sehr gute Ausnützung der Wärme im Schachtofen erzielt. Die Gasbewegung im Schacht kann unter natürlichem Zug erfol gen, oder das Gas kann unter Überdruck ein geführt werden.
Bei den Heizkörpern A sind als Gehäuse (Fig. 2, 8) eine Platte 14 mit Rippen 15 und zum Abschliessen der Taschen dieser Platte eine auf den Rippen 15 aufliegende Platte 16 vorgesehen.
Beim Ofen nach den Fig. 1-4 sind zwi schen den Heizkörpern A zwei weitere Heiz körper B vorgesehen, welche von den Schacht durchquerenden Abstützungen 17 getragen werden. Wie in Fig. 5 gezeigt, besitzt das Heizkörpergehäuse zwei mit Rippen 18 bezw. 19 versehene Platten 20 bezw. 21, wobei zur Bildung der Taschen 22 zur Aufnahme der Heizelemente die Rippen der einen Platte zwischen die Rippen der andern Platte hin einragen.
Auf der untern und obern Schmal seite der Platten 20 und 21 sind Kämme 23 vorgesehen, welche in Nuten von Balken 24 bezw. 25 hineinragen zum Zusammenhalten der Platten. Der obere Balken 25 ist dach- förmig ausgebildet.
Fig. 6 zeigt eine Ausführung des Heiz körpergehäuses, bei welcher die Rippen 26 der Platten 27 und 28 zur Bildung der Ta schen 22 aneinander anstossen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 werden die Heizelemente in Hohlräumen 29 von hohlbalkenartigen, keramischen Körpern 30 angeordnet, wobei die Körper 30 einzeln mit einem oder mehreren Hohlräumen und Heizelementen versehen, aufeinandergesetzt und durch Nuten und Kämme 31 in ihrer Lage gesichert eingebaut sind.
Bei den Fig. 5-.8 sind die Heizstäbe der Heizkörper weggelassen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrischer Schachtofen mit MTider- standsheizung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Ofenschachtes in mehrere Glüh- zellen unterteilt ist, indem ausser in die Schachtwände eingebauten Heizkörpern (A) im Abstand von diesen und voneinander wei tere Heizkörper (B) eingebaut sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Elektrischer Schachtofen nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Heizelementen übereinander in Hohlräumen keramischer Körper angeordnet einen Heizkörper bilden. 2.Elektrischer Schachtofen nach Patent anspruch und Unteranspruch l., dadurch ge kennzeichnet, dass der Schacht rechteckigen Querschnitt aufweist und je ein Heizkörper (A) einen Teil von einander gegenüberliegen den Schachtwandungen bildet.. B. Elektrischer Schachtofen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den Teile der Schachtwandungen bildenden Heiz körper<I>(A)</I> weitere Heizkörper<I>(B)</I> angeord net sind, welche von den Schacht durchque renden Abstützungen getragen sind. 4.Elektrischer Schachtofen nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Heizkörper eine Platte aufweisen, auf welcher zur Trennung der Heizstäbe parallele Rippen vorgesehen sind, und dass eine auf den Rippen aufliegende Platte zum Abschliessen der zwischen den Rippen gebildeten Hohlräume vorhanden ist. 5. Elektrischer Schachtofen nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gehäuse der weiteren Heizkörper (B) aus zwei mit Rippen versehe- nen Platten gebildet sind, welche miteinander zugekehrten Rippen aneinander anliegen. 6.Elektrischer Schachtofen nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Gehäuse der weiteren Heizkörper (B) aus zwei mit Rippen ver- sehenen Platten gebildet sind und zur Bil dung der Hohlräume bei einander zugekehr ten Rippen die-Rippen der einen Platte zwi schen die Rippen der andern Platte hinein ragen. 7. Elektrischer Schachtofen nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass# die bei den Platten auf der obern und untern Schmal fläche durch in Nuten von Balken eingrei fende Kämme zusammengehalten werden. B.Elektrischer Schachtofen nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Heizelemente in Hohl räumen balkenartiger keramischer Hohlkör per angeordnet sind, die mit Nut und Kamm aufeinandergesetzt einen Heizkörper bilden, und dass ein oberster Balken dachförmig aus gebildet ist. 9. Elektrischer Schachtofen nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass den untern Teil des Schachtes ein Rohr durch dringt, das an seiner Unterseite mit Öffnun gen für den Austritt von Luft versehen ist. 10.Elektrischer Schachtofen nach Patent anspruch und Unteranspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass die aus dem Schachtofen austretenden Enden des Rohres mit Regulier organen für den Eintritt der Luft versehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH233126T | 1943-02-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH233126A true CH233126A (de) | 1944-07-15 |
Family
ID=4457909
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH233126D CH233126A (de) | 1943-02-11 | 1943-02-11 | Elektrischer Schachtofen mit Widerstandsheizung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH233126A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3377266A (en) * | 1964-10-12 | 1968-04-09 | Ivan S. Salnikov | Electrothermal pyrolysis of oil shale |
-
1943
- 1943-02-11 CH CH233126D patent/CH233126A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3377266A (en) * | 1964-10-12 | 1968-04-09 | Ivan S. Salnikov | Electrothermal pyrolysis of oil shale |
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