Qluecksilber dampfgleichrichter anlage. Quecksilberdampfgleichrichter, bei .denen die Gleichrichtergefäss-e durch Luft gekühlt werden, haben in neuerer Zeit eine stetig wachsende Verbreitung gefunden. Aber nicht nur die Zahl der luftgekühlten Gefässe ist ständig gewachsen, auch die Gefässleistungen, die noeh durch Luftkühlung beherrscht wer den können, haben sich bedeutend vergrössert. Diese Entwicklungstendenzen können bei allen Bauformen luftgekühlter Gefässe, bei mehranodigen wie bei einanodigen Gefässen beobachtet werden.
Die Abführung der Gleichrichterverlust- wärme geschieht bei den luftgekühlten Gleichrichtergefässen (Glasgleichrichterebenso wie Eisengleichrichter) in der Weise, dass ein durch einen Ventilator erzeugter Luftstrom an den warmen Gefässwänden vorbeistreicht und die Wärme .durch Konvektion mitnimmt. Ein geringerer Teil der Verlustwärme wird durch Strahlung abgeführt, ein wesentlich kleinerer Teil durch Wärmeleitung.
Nach Verlassen der Gefässwände besitzt der Luft strom in .der Regel eine Temperatur, die weit höher ist als die Temperatur, die für den Aufstellungsraum (Betriebsraum, Zelle usw.) zugelassen werden kann. Ist der Aufstel lungsraum sehr gross gegenüber den geome trischen Abmessungen der Gleichrichterge- fässe, bezw. sind die Gleichrichterleistungen verhältnismässig klein, dann bestehen keine Bedenken, die warme Kühlluft ohne beson dere Vorkehrungen in den Aufstellungsraum ,des Gleichrichters eintreten: zu lassen.
Das war das bisher übliche Verfahren der Wärmeab fuhr bei kleinen Verlustleistungen. Wird dieses Verfahren auch bei grossen Gleichrich- terleistungen beibehalten, dann führt .die fortgesetzte Wärmezufuhr in den Aufstel lungsraum der Gleichrichter zu einer Steige rung der Raumtemperatur bis für das Bedie nungspersonal unerträglichen Werten.
Hinzu kommt noch, dass mit steigender Raumtem peratur die Fähigkeit der Gleichrichter, einen
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Teil <SEP> der <SEP> Verlustwärme <SEP> durch <SEP> Strahlung <SEP> ab zugeben, <SEP> mehr <SEP> oder <SEP> minder <SEP> verloren <SEP> geht,
<tb> was <SEP> zur <SEP> Folge <SEP> hat, <SEP> dass <SEP> sieh <SEP> die <SEP> Gefässtempe raturen <SEP> vergrössern. <SEP> Ja. <SEP> es <SEP> kann <SEP> sogar <SEP> vor kommen, <SEP> dass <SEP> dann <SEP> die <SEP> Gleichrichter <SEP> gar <SEP> nicht
<tb> mehr <SEP> bei <SEP> Vollast <SEP> betrieben <SEP> werden <SEP> können.
<tb> Die <SEP> soeben <SEP> beschriebenen <SEP> Gefahren <SEP> sind <SEP> wäh rendder <SEP> heissen <SEP> Jahreszeit <SEP> am <SEP> grössten.
<SEP> Wäh rend <SEP> dieser <SEP> Zeit <SEP> sind <SEP> die <SEP> Raumtemperaturen
<tb> an <SEP> sich <SEP> schon <SEP> hoch. <SEP> die <SEP> Wände <SEP> der <SEP> Gebäude
<tb> sind <SEP> warm <SEP> und <SEP> wenig <SEP> aufnahmefällig <SEP> für
<tb> Wärme. <SEP> Ausserdem <SEP> hat <SEP> die <SEP> der <SEP> Aussenluft
<tb> entnommene <SEP> Kühlluft <SEP> für <SEP> die <SEP> Gleichrichter
<tb> eine <SEP> so <SEP> grosse <SEP> Temperatur, <SEP> dass <SEP> ihre <SEP> Kühlwir kung <SEP> herabgesetzt <SEP> ist.
<tb> Besteht <SEP> während <SEP> der <SEP> heissen <SEP> Jahreszeit <SEP> der
<tb> Zwang, <SEP> die <SEP> Verlustwärme <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Aufstel hingsratim <SEP> herauszuseliaffen, <SEP> so <SEP> besteht <SEP> wä <SEP> ll rend <SEP> der <SEP> kalten <SEP> Jahreszeit <SEP> der <SEP> Wunsch,
<SEP> die
<tb> Verlustwärme <SEP> für <SEP> die <SEP> Heizung <SEP> der <SEP> Gleich richterräume <SEP> nutzbar <SEP> zu <SEP> machen. <SEP> Die <SEP> Durch führung <SEP> einer <SEP> Wärmebedarfsreehnung <SEP> für
<tb> normale <SEP> Gleichrichteranlagen <SEP> führt <SEP> zu <SEP> dem
<tb> Ergebnis, <SEP> dass <SEP> die <SEP> anfallende <SEP> Verlustwärme
<tb> bereits <SEP> bei <SEP> mittleren <SEP> Gleichriehterl.eistungeil
<tb> ausreichend <SEP> ist, <SEP> um <SEP> bei <SEP> tiefsten <SEP> Aussentem peraturen <SEP> den <SEP> Aufstellungsraum <SEP> der <SEP> CHeich richter <SEP> oder <SEP> benachbarte <SEP> Räume, <SEP> ausreichend
<tb> za <SEP> erwärmen. <SEP> Um <SEP> dieses <SEP> Ziel <SEP> zu <SEP> erreichen, <SEP> ist
<tb> es <SEP> lediglich <SEP> erforderlich.
<SEP> die <SEP> auf <SEP> bestimmte
<tb> Temperatur <SEP> erwärmte <SEP> Kühlluft <SEP> möglichst
<tb> gleichmässig <SEP> im <SEP> Raum <SEP> zu <SEP> verteilen. <SEP> L <SEP> m <SEP> stö rende <SEP> Zugerscheinungen <SEP> für <SEP> das <SEP> Bedienungs personal <SEP> zu <SEP> vermeiden, <SEP> darf <SEP> die <SEP> Geschwin ri <SEP> digkeit <SEP> der <SEP> im <SEP> Raum <SEP> um\;ewälzten <SEP> Luft <SEP> be stimmte <SEP> Werte <SEP> nicht <SEP> überschreiten. <SEP> Die <SEP> so eben <SEP> beschriebene <SEP> Heizung <SEP> ist <SEP> eine <SEP> reine <SEP> Kon v-f-ktionsheizumg. <SEP> Sie <SEP> wird <SEP> untersiüt:zt <SEP> durch
<tb> die <SEP> Wärmestrahlung <SEP> des <SEP> Gleichrichtergefä <SEP> ss-e:
s <SEP> selbst, <SEP> insbesondere <SEP> der <SEP> Anodenrohre.
<tb> Während <SEP> im <SEP> Sommer <SEP> bei <SEP> hohen <SEP> Aussen temperaturen <SEP> verlanrit <SEP> wird, <SEP> dass <SEP> die <SEP> warnte
<tb> Kühlluft <SEP> auf <SEP> möglichst <SEP> kurzem <SEP> Wege <SEP> aus
<tb> dem <SEP> Gleichrichterraum <SEP> herausgeschafft;
<SEP> wird.
<tb> t <SEP> bestellt <SEP> im <SEP> Winter <SEP> die <SEP> genau <SEP> entgegengesetzte
<tb> Forderun:, <SEP> die <SEP> Abluft <SEP> im <SEP> Raum <SEP> umzuwälzen
<tb> und <SEP> mögliclis-t <SEP> gut <SEP> zu <SEP> verteilen. <SEP> Die <SEP> vorlie gende <SEP> Erfindung <SEP> gibt <SEP> Lösungen <SEP> an, <SEP> welche
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die <SEP> beiden <SEP> geli,tirntelr, <SEP> einander <SEP> entgegexige setzten <SEP> I\orclerun@,-en <SEP> mit <SEP> einfachen <SEP> Mitteln
<tb> erfüllen.
<tb> Bei <SEP> Verwertung <SEP> der <SEP> CTleielxriclxterkiililluft
<tb> zu <SEP> Zweeken <SEP> der <SEP> Raumheizung <SEP> ergeben <SEP> sieh
<tb> heträ <SEP> chtliehe <SEP> wirtschaftliche <SEP> Vorteile.
<SEP> Es
<tb> entfallen <SEP> die <SEP> @nschaflungskosten <SEP> für <SEP> die
<tb> sonst <SEP> zur <SEP> Verwendtulg <SEP> kommenden <SEP> Heizuilgs <B>a111</B> <SEP> pfbeizulrg. <SEP> Warm\vasserhei spsteme <SEP> <B>(D-</B>
<tb> zung <SEP> llsw.). <SEP> Es <SEP> verringert <SEP> sieh <SEP> der <SEP> Platz bedarf <SEP> der <SEP> gesaintenv <SEP> Anlage. <SEP> da <SEP> Rohrleitun <B>u</B>.;
.erl<B>.</B> <SEP> Kesselanlage <SEP> usw. <SEP> nicht <SEP> benötigt <SEP> werden.
<tb> Damit <SEP> entfällt <SEP> aurh <SEP> die <SEP> für <SEP> diele <SEP> Heizungs ,vstenre <SEP> erforderliche <SEP> Wartulxg <SEP> und <SEP> es <SEP> entfal len <SEP> die <SEP> Betriebskosten. <SEP> Sehliesslieh <SEP> ergibt
<tb> ,iclx- <SEP> bei <SEP> einer <SEP> Heizurig <SEP> eiitspreebend <SEP> der <SEP> vor lie-enden <SEP> Erfindulrg <SEP> eine <SEP> lx.trächtliclie <SEP> Roh sloffersparnis. <SEP> Demgegenüber <SEP> ist <SEP> der <SEP> Auf wand <SEP> für <SEP> clie <SEP> vorliegend <SEP> vorgeschlagene <SEP> Hei zung- <SEP> verschwindend <SEP> klein.
<tb> In <SEP> dem <SEP> illassc@, <SEP> wie <SEP> die <SEP> lufigelzülilten
<tb> Gleichrichter <SEP> im <SEP> Gebiet <SEP> der <SEP> chemischen <SEP> In dustrie. <SEP> der <SEP> Elektrolysen <SEP> usw.
<SEP> vordringen ergeben <SEP> sieh <SEP> neue <SEP> Verwendungsmöglichkeiten
<tb> für <SEP> die <SEP> C,lleichriclxtcrverlusiwärme. <SEP> Dort. <SEP> bie tet <SEP> siele <SEP> die <SEP> llöglielikeit, <SEP> die <SEP> erwärmte <SEP> @iülrl lufi <SEP> auch <SEP> für <SEP> Zweehe <SEP> der@rocknun@, <SEP> der <SEP> Hei zung <SEP> galvanischer <SEP> Bäder. <SEP> der <SEP> Klimatisi.ertrng
<tb> usw. <SEP> zu <SEP> verwenden. <SEP> In <SEP> diesen <SEP> Betrieben <SEP> eig net <SEP> :
ich <SEP> die <SEP> Anwendung <SEP> der <SEP> vorliegenden <SEP> Er firidun- <SEP> ganz <SEP> besonders. <SEP> weil <SEP> dort <SEP> die <SEP> Gleich ricliter <SEP> meist <SEP> ununterbroeben <SEP> Betrieb <SEP> fahren.
<tb> Jetzt <SEP> kann <SEP> die <SEP> -\Viederverwertung <SEP> der <SEP> Gleicb richlerverltistwärme <SEP> auf <SEP> das <SEP> ganze <SEP> Jahr <SEP> aus gedehnt <SEP> \-erden. <SEP> Damit <SEP> kann <SEP> der <SEP> Gesamtwir hitn;,sgrad <SEP> einer <SEP> Gleichrieliteranlage <SEP> ranz
<tb> l@eträehtlich <SEP> ei-liölit <SEP> werden.
<tb> Es <SEP> ist- <SEP> bereit-, <SEP> vorgeschlagen, <SEP> die <SEP> Gleich rieliterailxItift:
<SEP> du <SEP> l-eh <SEP> Anschluss <SEP> eine:, <SEP> Rohre, <SEP> an
<tb> den <SEP> Lufifiilirun@-:sinantel <SEP> des <SEP> Gleiehrieliter gefässes <SEP> nnmiitelbar <SEP> ins <SEP> Freie <SEP> oder <SEP> in <SEP> eineu
<tb> besonderen <SEP> Liififtilirungsraum <SEP> (doppelte
<tb> Deckei <SEP> oberhalb <SEP> de, <SEP> Gleiehriehter.s <SEP> abzufüh ren. <SEP> Derartige <SEP> @uftführungsrohre <SEP> im <SEP> Gleich richterranm <SEP> sind <SEP> unschön <SEP> und <SEP> erfordern <SEP> einen
<tb> grossen <SEP> lNhtic,l@ialauf'wancl. <SEP> 1Tit <SEP> Rücksicht <SEP> auf
<tb> die <SEP> geolnetrisehen <SEP> Abmessungen <SEP> der <SEP> Gefässe
<tb> müssten <SEP> diese <SEP> Rohre <SEP> einen <SEP> beträchtlichen
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Durchmesser <SEP> aufweisen.
<SEP> Ausserdem <SEP> eignen
<tb> sich <SEP> solche <SEP> Rohre <SEP> mehr <SEP> zur <SEP> Fortleitung <SEP> der
<tb> Abluft <SEP> und <SEP> weniger <SEP> zur <SEP> gleichmässigen <SEP> Ver teilung <SEP> -der <SEP> warmen <SEP> Luft <SEP> im <SEP> Raum <SEP> zum
<tb> Zwecke <SEP> der <SEP> Heizung.
<tb> Zur <SEP> Vermeidung <SEP> derartiger <SEP> Rohre <SEP> und
<tb> zur <SEP> Erreichung <SEP> der <SEP> oben <SEP> angeführten <SEP> Vor teile <SEP> ist <SEP> bei <SEP> der <SEP> Quecksilberdampfgleichrieh teranlage <SEP> gemäss <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> an <SEP> den
<tb> Gleichrichtern <SEP> je <SEP> eine <SEP> Düse <SEP> zur <SEP> Führung <SEP> ,der
<tb> erwärmten <SEP> Kühlluft <SEP> vor <SEP> Verlassen <SEP> des
<tb> Gleichrichtergefässes <SEP> vorgesehen.
<SEP> Nach <SEP> der
<tb> vorliegenden <SEP> Erfindung <SEP> wird <SEP> somit <SEP> der <SEP> "freie
<tb> Luftstrahl" <SEP> zur <SEP> Fortl.eitung <SEP> der <SEP> Verlust wärme <SEP> bezw. <SEP> zu <SEP> deren <SEP> Verteiluno; <SEP> im <SEP> Raum
<tb> benutzt. <SEP> Die <SEP> zu <SEP> ergreifenden <SEP> Massnahmen
<tb> werden <SEP> diktiert <SEP> durch <SEP> die <SEP> physikalischen <SEP> Ge setze <SEP> des <SEP> freien <SEP> Luftstrahls.
<tb> Das <SEP> wichtigste <SEP> bei <SEP> der <SEP> technischen <SEP> An wendung <SEP> zu <SEP> berücksichtigende <SEP> Gesetz <SEP> ist <SEP> die
<tb> stetige <SEP> Volumenzunahme <SEP> des <SEP> freien <SEP> Luft strahls <SEP> mit <SEP> wachsender <SEP> Entfernung <SEP> von <SEP> der
<tb> Austrittsöffnung <SEP> am <SEP> Gleichrichter.
<SEP> Die <SEP> Vo lumenzunahme <SEP> ist <SEP> bedingt <SEP> durch <SEP> turbulente
<tb> Vermischungsvorgänge <SEP> der <SEP> im <SEP> Luftstrahl <SEP> ge förderten <SEP> Luft <SEP> mit <SEP> der <SEP> an <SEP> den <SEP> Luftstrahl
<tb> angrenzenden <SEP> Luft <SEP> des <SEP> umgebenden <SEP> Raumes.
<tb> Auf <SEP> Grund <SEP> der <SEP> turbulenten <SEP> Vermisehungs vorgänge <SEP> findet <SEP> im <SEP> Luftstrahl <SEP> ein <SEP> Austausch
<tb> der <SEP> kinetischen <SEP> Energie <SEP> der <SEP> geförderten <SEP> Luft moleküle <SEP> statt. <SEP> Gleichzeitig <SEP> findet <SEP> ein <SEP> Tem peraturausgleich <SEP> statt.
<SEP> Jedem <SEP> Querschnitt <SEP> des
<tb> freien <SEP> Luftstrahls <SEP> ist <SEP> eine <SEP> ganz <SEP> bestimmte
<tb> Geschwinidi.gkeitsverteilung <SEP> .der <SEP> geförderten
<tb> Luftmoleküle <SEP> und <SEP> ausserdem <SEP> eine <SEP> bestimmte
<tb> Temperaturverteilung <SEP> eigen.
<SEP> Für <SEP> die <SEP> im
<tb> Luftstrahl <SEP> transportierte <SEP> Wärmemenge <SEP> liegt
<tb> dann <SEP> ebenfalls <SEP> ein <SEP> bestimmtes <SEP> Verteilungs gesetz <SEP> vor.
<tb> Die <SEP> Folgen <SEP> der <SEP> soeben <SEP> ausgesprochenen
<tb> Gesetzmässigkeiten <SEP> sind <SEP> eine <SEP> mit <SEP> wachsen der <SEP> Entfernung <SEP> von <SEP> der <SEP> Austrittsöffnung
<tb> kleiner <SEP> werdende <SEP> mittlere <SEP> Geschwindigkeit
<tb> des <SEP> Luftstrahls <SEP> und <SEP> ferner <SEP> eine <SEP> kleiner <SEP> wer dende <SEP> mittlere <SEP> Temperatur <SEP> des <SEP> Luftstrahls.
<tb> Daraus <SEP> wiederum <SEP> ergibt <SEP> sich,
<SEP> dass <SEP> die <SEP> vom
<tb> Luftstrahl <SEP> transportierte <SEP> Wärmemenge <SEP> mit
<tb> wachsender <SEP> Entfernung <SEP> von <SEP> der <SEP> Austritts-
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öffnung <SEP> auf <SEP> immer <SEP> grösser <SEP> werdende <SEP> Quer schnitte <SEP> verteilt <SEP> wird.
<tb> Soll <SEP> demnach <SEP> ,die <SEP> im <SEP> Luftstrahl <SEP> steckende
<tb> Gleichrichterverlustwärme <SEP> vollständig <SEP> aus
<tb> dem <SEP> Aufstellungsraum <SEP> herausgeschafft <SEP> wer den, <SEP> dann <SEP> müssen <SEP> die <SEP> in <SEP> der <SEP> Decke <SEP> bezw. <SEP> in
<tb> den <SEP> Wänden <SEP> befindlichen <SEP> Luftaustrittsöff nungen <SEP> um <SEP> so <SEP> grösser <SEP> ausgeführt <SEP> werden,-je
<tb> weiter <SEP> entfernt <SEP> sie- <SEP> vom <SEP> Gleichrichter <SEP> ange ordnet <SEP> sind.
<SEP> Die <SEP> Luftaustrittsöffnung <SEP> am
<tb> Gleichrichter <SEP> ist <SEP> gegeben <SEP> durch <SEP> .die <SEP> Kon struktion <SEP> des <SEP> Gleichrichters. <SEP> Bei <SEP> Eisengleich richtern <SEP> mit <SEP> Luftführungsmantel <SEP> besitzt <SEP> sie
<tb> ringförmige <SEP> Gestalt, <SEP> wobei <SEP> der <SEP> Innendurch messer <SEP> dieses <SEP> Ringes <SEP> gleich <SEP> dem <SEP> Aussendurcb messer <SEP> des <SEP> Kühldoms <SEP> des <SEP> Gleichrichterge fässes <SEP> ist. <SEP> Bei <SEP> Glasgleichrichtern <SEP> ,ist <SEP> der
<tb> Strahlquerschnitt <SEP> ebenfalls <SEP> bestimmt <SEP> durch
<tb> den <SEP> Durchmesser <SEP> des <SEP> Kühldoms.
<SEP> So <SEP> ergeben
<tb> sich <SEP> beträchtliche <SEP> Strahlquerschnitte <SEP> des
<tb> Luftstrahls <SEP> und <SEP> wegen <SEP> dessen <SEP> Volumenzu nahme <SEP> sehr <SEP> grosse <SEP> Luftaustrittsöffnungen <SEP> in <SEP> i
<tb> Decken <SEP> und <SEP> Wänden.
<tb> Die <SEP> erfindungsgemässe <SEP> Düse <SEP> ermöglicht,
<tb> einen <SEP> Luftstrahl <SEP> mit <SEP> beliebig <SEP> kleinem <SEP> Strahl querschnitt <SEP> zu <SEP> erzeugen, <SEP> was <SEP> aus <SEP> den <SEP> oben
<tb> ausgeführten <SEP> Gründen <SEP> sehr <SEP> zweckmässig <SEP> ist. <SEP> s
<tb> Sie <SEP> ist <SEP> vorteilhaft <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Luftführungs mantel <SEP> konstruktiv <SEP> verbunden.
<tb> Die <SEP> Figuren <SEP> zeigen <SEP> in <SEP> zum <SEP> Teil <SEP> schema tischer <SEP> Darstellung <SEP> Ausführungsbeispiele <SEP> der
<tb> Erfindung.
<SEP> In <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> mehranodi- <SEP> f
<tb> ges <SEP> Gefäss <SEP> 3 <SEP> dargestellt, <SEP> bei <SEP> dem <SEP> die <SEP> Düse <SEP> 1
<tb> die <SEP> Fortsetzung <SEP> des <SEP> Luftführungsmantels <SEP> \?
<tb> bildet. <SEP> Dieselbe <SEP> Anordnung <SEP> kann <SEP> natürlich
<tb> auch <SEP> für <SEP> ein <SEP> einanodiges <SEP> Gefäss <SEP> verwendet <SEP> wer den, <SEP> das <SEP> dann <SEP> die <SEP> .Stelle <SEP> des <SEP> in. <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> darge stellten <SEP> mehranodigen <SEP> Gefässes <SEP> 3 <SEP> einnimmt.
<tb> In <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> ist <SEP> ausserdem <SEP> der <SEP> Verlauf <SEP> des <SEP> freien
<tb> Luftstrahls <SEP> nach <SEP> Verlassen <SEP> der <SEP> Düse <SEP> 1 <SEP> dar gestellt.
<SEP> Für <SEP> einen <SEP> beliebigen
<tb> ist
<tb> die <SEP> durch <SEP> Versuch <SEP> festgestellte <SEP> Temperatur- <SEP> ±
<tb> verteilung <SEP> T, <SEP> die <SEP> Geschwindigkeitsverteilung
<tb> T' <SEP> und <SEP> die <SEP> Verteilung <SEP> der <SEP> vom <SEP> Strahl <SEP> mitge führten <SEP> Wärmemenge <SEP> n <SEP> eingezeichnet. <SEP> Die
<tb> Schnittlinie <SEP> q-q <SEP> .ist <SEP> zugleich <SEP> die <SEP> Nullinie <SEP> für
<tb> die <SEP> dargestellten <SEP> Kurven. <SEP> Für <SEP> andere <SEP> Quer- <SEP> c
<tb> schnitte <SEP> ergeben <SEP> @sich <SEP> ähnliche <SEP> Kurven.
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Für <SEP> die <SEP> Kathodenzuleitung. <SEP> die <SEP> Zulei tungen <SEP> der <SEP> Erreger- <SEP> und <SEP> Zündeinrichtung <SEP> ist
<tb> in <SEP> der <SEP> Düse <SEP> 1 <SEP> eine <SEP> gemeinsame <SEP> Durchfüh rung <SEP> 5 <SEP> vorgesehen, <SEP> wofür <SEP> zweckmässigerweise
<tb> eine <SEP> Platte <SEP> aus. <SEP> Isoliermaterial <SEP> verwendet
<tb> wird. <SEP> Natürlich <SEP> kann <SEP> auch <SEP> statt <SEP> einer <SEP> ge meinsamen <SEP> Durchführung <SEP> für <SEP> jede <SEP> einzelne
<tb> Zuleitung <SEP> eine <SEP> besondere <SEP> Durchführung <SEP> vor gesehen <SEP> werden. <SEP> Aus <SEP> weiter <SEP> unten <SEP> noch <SEP> zu
<tb> erörternden <SEP> Gründen <SEP> wird <SEP> die <SEP> geometrische
<tb> Gestalt,der <SEP> Düse <SEP> 1 <SEP> von <SEP> Fall <SEP> zu <SEP> Fall <SEP> verschie den <SEP> sein.
<SEP> Es <SEP> ergeben <SEP> sich <SEP> fabrikatorische <SEP> Vor teile, <SEP> wenn <SEP> zwischen <SEP> Düse <SEP> 1 <SEP> und <SEP> Luftfüli rungsmantel <SEP> ? <SEP> ein <SEP> Zwischenring <SEP> <B>10</B> <SEP> .gelegt
<tb> \wird, <SEP> der <SEP> zum <SEP> Träger <SEP> der <SEP> Durchführung <SEP> für
<tb> .die <SEP> Zuleitungen <SEP> gemacht <SEP> wird. <SEP> Fig. <SEP> ? <SEP> zeigt.
<tb> ein <SEP> Ausführungsbeispiel. <SEP> Ein <SEP> solcher <SEP> Zwi schenring <SEP> kann <SEP> zum <SEP> -Unterschied <SEP> von <SEP> der
<tb> Düse <SEP> einheitlich <SEP> für <SEP> jedes <SEP> Gefäss <SEP> verwendet
<tb> werden.
<tb> Den <SEP> Düsenquerschnitt <SEP> wird <SEP> man <SEP> zwecli:
mässigerwei.se <SEP> je <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Abstand <SEP> a <SEP> zwi schen. <SEP> Decke <SEP> und <SEP> Düsenmündung <SEP> verschieden
<tb> gross <SEP> wählen. <SEP> Man <SEP> wird <SEP> en <SEP> Düsendurchmes ser <SEP> an <SEP> der <SEP> Düsenmündung <SEP> um <SEP> so <SEP> kleiner
<tb> machen, <SEP> je <SEP> grösser <SEP> der <SEP> Abstand <SEP> a. <SEP> ist, <SEP> um <SEP> in
<tb> Deckenhöhe <SEP> einen <SEP> möo'lichst <SEP> kleinen <SEP> Strahl querschnitt <SEP> zu <SEP> erhalten.
<SEP> Die <SEP> Grösse <SEP> der
<tb> Düsendurchmesser <SEP> an <SEP> sich <SEP> wird <SEP> am <SEP> besten
<tb> experimentell <SEP> bestimmt.
<tb> Die <SEP> soeben <SEP> beschriebene <SEP> Düse <SEP> lässt <SEP> sieh
<tb> auch <SEP> bei <SEP> Eisengleichrichtergefässen <SEP> anwen den, <SEP> die <SEP> keinen <SEP> Luftführung-smantel <SEP> besitzen.
<tb> und- <SEP> bei <SEP> den <SEP> Glaskolben <SEP> von <SEP> Glas.gleiehrich tern. <SEP> Nur <SEP> ist <SEP> dort <SEP> ein <SEP> trichterförmiges <SEP> Auf fangbleeh <SEP> 11 <SEP> erforderlich, <SEP> wie <SEP> aus <SEP> denn <SEP> in
<tb> Fig. <SEP> 3 <SEP> dargestellten <SEP> Ausführungsbeispiel <SEP> her vorgeht. <SEP> Bei <SEP> einem <SEP> Eisengleichrichter <SEP> ohne
<tb> Luft.führungsmantel <SEP> gilt <SEP> die <SEP> gleiche <SEP> Anord nung, <SEP> nur <SEP> tritt.
<SEP> an <SEP> die <SEP> Stelle <SEP> des <SEP> Cflasl@olbens
<tb> 1? <SEP> der <SEP> Kühldom <SEP> des <SEP> F@rlc'ichrichtergefässes <SEP> 3.
<tb> Wie <SEP> aus <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> ersichtlich, <SEP> kommt <SEP> es <SEP> je doch <SEP> nicht <SEP> allein <SEP> darauf <SEP> an, <SEP> einen <SEP> Luftstrahl
<tb> mit <SEP> b-e-liebi-,' <SEP> kleinem <SEP> Querschnitt <SEP> zu <SEP> erzeugen.
<tb> Es <SEP> ist <SEP> auch <SEP> erforderlich, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Luftstrahl
<tb> möglichst <SEP> frei <SEP> und <SEP> ungehindert <SEP> durch <SEP> die
<tb> Luftausfrittsöffnung <SEP> in <SEP> der <SEP> Decke <SEP> hindurch treten <SEP> kann.
<SEP> Zu <SEP> diesem <SEP> Zweck <SEP> muss <SEP> sich <SEP> die
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Deckenöffnung <SEP> möglichst <SEP> senkrecht <SEP> über <SEP> der
<tb> Düsenmündung' <SEP> befinden <SEP> (gemeinsame <SEP> Mittel- <SEP> s
<tb> linie <SEP> von <SEP> 1)eckeT-iöffiiun@ <SEP> und <SEP> Düse). <SEP> Ausser g
<tb> dcin <SEP> inu13 <SEP> der <SEP> QTicrschnitt <SEP> der <SEP> Deckenöffnung
<tb> grösser <SEP> sein <SEP> als <SEP> der <SEP> Querschnitt <SEP> des <SEP> freien
<tb> Luftstrahls <SEP> in <SEP> Dechenhölie. <SEP> Ist <SEP> letzteres <SEP> nicht
<tb> der <SEP> Fall, <SEP> dann <SEP> entstehen <SEP> zusätzliche <SEP> Strö- <SEP> t
<tb> niungswiderstände <SEP> durch <SEP> Wirbelbildung, <SEP> und
<tb> ein <SEP> Teil <SEP> der <SEP> hülllhift <SEP> kann <SEP> nicht
<tb> durch <SEP> die <SEP> Deckenöffnum;
<SEP> hin.durchtreten. <SEP> Die
<tb> --eichen <SEP> tlherlegungen <SEP> gelten <SEP> auch <SEP> für <SEP> die
<tb> Bodeniiffnunr;'. <SEP> wenn <SEP> die <SEP> Kühlluft <SEP> durch <SEP> den
<tb> Gleichrichter <SEP> atis <SEP> einem <SEP> besonderen <SEP> Luftfüli rungskanal <SEP> angesau\@'t <SEP> -,wird. <SEP> Auch <SEP> hier <SEP> soll
<tb> sich <SEP> die <SEP> Bodenöffnung <SEP> 9 <SEP> (Fig. <SEP> 1) <SEP> möglichst
<tb> senlzreclit <SEP> unter <SEP> denn <SEP> Cx'-leichrichterg;efäss <SEP> be finden.
<tb> Aus <SEP> konstruktiven <SEP> Gründen <SEP> wird <SEP> nian <SEP> die
<tb> Deckenöffnungen <SEP> meistens <SEP> quadratisch <SEP> oder
<tb> rechtecld@,' <SEP> ausführen. <SEP> Dagegen <SEP> hat <SEP> der <SEP> Luft strahl <SEP> von <SEP> Haus <SEP> ims <SEP> runden <SEP> Querschnitt. <SEP> Be achtet <SEP> niali <SEP> bei <SEP> di:
-.serSachlage <SEP> die <SEP> Vorschrift, <SEP> '
<tb> deiT <SEP> Qtiersclinit-t <SEP> der <SEP> Deckenöffnung <SEP> grösser <SEP> als
<tb> den <SEP> Querschnitt <SEP> des <SEP> Luftstrahls <SEP> auszuführen,
<tb> dann <SEP> bleibt <SEP> ein <SEP> Teil <SEP> der <SEP> Decl@enöffnung,
<tb> nämlich <SEP> da;
<SEP> Gebiet- <SEP> der <SEP> Ecken. <SEP> unaus@-enutzt.
<tb> Dieser <SEP> Nacbteil <SEP> kann <SEP> vermieden <SEP> werden, <SEP> wenn
<tb> die <SEP> geonietriscbe <SEP> Form <SEP> des <SEP> Luftsl:rahls <SEP> beein flusst <SEP> wird. <SEP> Das <SEP> @ibeT- <SEP> lässt <SEP> sich <SEP> immer <SEP> .durch
<tb> c)'eeifl'nete <SEP> koiistriil@tive <SEP> :
\usbildung <SEP> der <SEP> Düse
<tb> erreichen. <SEP> Die <SEP> Fig. <SEP> -f <SEP> zeigt <SEP> als <SEP> Ansführungs heispiel <SEP> eine <SEP> Düse, <SEP> die <SEP> einen <SEP> Luftstrahl <SEP> mit
<tb> T'(Ictitechig'eni <SEP> Querschnitt <SEP> ausströmen <SEP> lässt.
<tb> Natürlich <SEP> bann <SEP> "in <SEP> die <SEP> I)iise <SEP> auch <SEP> so <SEP> kon struieren. <SEP> dass <SEP> ein <SEP> beliebiger <SEP> anderer <SEP> Quer SClinit% <SEP> enWelit <SEP> (beispielsweise <SEP> quadratisch.
<tb> Ein <SEP> weiteres <SEP> usfühi-iingsbeispiel <SEP> des <SEP> Er finduii;
@.g-@'genstandes <SEP> zeigt <SEP> Fig. <SEP> <B>)</B>. <SEP> Zwei
<tb> Gleichrichter <SEP> mit <SEP> dein <SEP> Düsen <SEP> 3 <SEP> und <SEP> d <SEP> stehen
<tb> im <SEP> Raum <SEP> nebeneiTiander <SEP> und <SEP> strömen <SEP> die
<tb> Liiflstralilen <SEP> 7 <SEP> und <SEP> 2 <SEP> aus, <SEP> die <SEP> durch <SEP> die <SEP> ge nuinsanic@echeniiffi@ing,:@ <SEP> alhgefiihrt <SEP> werden.
<tb> E. <SEP> ist <SEP> leielii- <SEP> einzn.ehen. <SEP> dass <SEP> bei <SEP> dieser <SEP> An ordnung <SEP> der <SEP> Querschnitt <SEP> der <SEP> Deckenöffnung
<tb> auf <SEP> ein <SEP> Minimum <SEP> lieschränht <SEP> werden <SEP> kann,
<tb> <B>w</B> <SEP> < Zlirrnd <SEP> trotzdem <SEP> die <SEP> gesamte <SEP> Gleichrichter kühlluft <SEP> aus <SEP> dem <SEP> .Raum <SEP> abgeführt <SEP> wird.
Es wird aus konstruktiven Grründen nicht immer möglich sein, die Luftaustrittsöffnung in der Decke genau senkrecht über den Gleichrichtern anzuordnen. Beispielsweise kann dies. durch einen Träger verhindert wer- den, wie Fig. 6 zeigt. In .diesem Fall kann die Düse so gestaltet werden, dass sie einen sehräggen Luftstrahl erzeugt, @d. h. einen Luft strahl, der mit der Achse a-a der Düsen grundfläche einen bestimmten Winkel bildet.
Die bisherigen Überlegungen hatten zum Ziel, die Verlustwärme auf kürzestem Wege aus dem Gleichrichterraum herauszuschaffen, um unzulässige Temperaturerhöhungen im Raum zu vermeiden. Die Aufgabe, die :dureh den Gleichrichter anfallende Verlustwärme zum Zwecke: der Raumheizung möglichst gleichmässig zu verteilen, kann ebenfalls mit Hilfe einer Düse :gelöst werden.
Letztere wird dann so gestaltet, :dass sie den Luftstrahl unmittelbar in :den zu behei zenden Raum bläst. Dabei können zur wei teren Verteilung der Luft im Raum vorteil haft Decken, Wände und sonstige Einbauten benutzt werden. Fig. 7 zeigt ein Ausfüh rungsbeispiel. Die Düse besteht aus zwei Tei len, dem Düsensockel 2, der auf den Zwi schenring 3 aufgesetzt ist, und der schwenk bar -eingerichteten Mündung 1. Das Verstel- 9 len der Düsentmündung ,geschieht beispiels weise durch den Hebel 4. Ein.
Anwendungs beispiel der soeben beschriebenen verstell baren Düse zeigt F'ig. 8, :die den :Schnitt durch einen Gleichrichterraum :darstellt. Der Gleichrichter 4 entnimmt seine Frischluft dem Frischluftkanal 2 und bläst die er- i"7ärmte Kühlluft durch die Dtise in den Gleichrichterraum 5.
Die Düse 1 lässt sich während der heissen Jahreszeit so einstellen, dass die Si:rahlmitte mit der Linie a-a in Fig. 8 zusammenfällt. Durch Beaufschlagung der Wand 6 .durch dent von der Düse 1 aus gehenden warmen Luftstrahl wird erreicht, dass ein Wärmeaustausch zwischen Luftstrahl 5 und Gleichrichterraum 5 nur auf der dem Gleichrichterraum 5 zugekehrten Seite statt findet.
So ergibt sich minimale Erwärmung des Gleichrichterraumes 5, zumal, wie Fig. 8 zeigt, der erwärmte Luftstrahl vollständig :durch den Abluftkanal 3 abgeleitet wird.
Durch Schwenken der Düsenmündung 1 wird der andere Extremfall erreicht. Die S:trahlmitte fällt dann mit ,d:er Linie b-b zu sammen. Jetzt wird der besamte Luftstrahl in den Gleichrichterraum 5 geleitet und kann dort unter fortgesetzter Volumenzunahme seine mitgeführte Wärmemenge an den Raum 5 abgeben. Als besonders: vorteilhaft erweisen sieh die Einbauten 7 und 8, an denen eine Um lenkung :des Luftstrahls stattfindet.
Dadurch wird eine guteAufteilung der im Strahl mitge- führtenVerlustwärme auf dengesamtenRaum ermöglicht. Ohne die Einbauten 7 und 8 würde die Umlenkung des Luftstrahls .erst an der Wand 10 erfolgen. Die für gute Verteilung der Wärme im Raum erforderlichen Luft strömungen 11 und 12, durch,die eine Quer strömung im Raum erzeugt wird; wären nicht vorhanden. Die Rückführung der umgewälz ten Luft :erfolgt bei Umluftbetrieb beispiels weise entlang dem Boden 9 des Gleichrichter raumes 5.
Selbstverständlich sind :durch ent sprechende Einstellung der Düse 1 zwischen' den beiden beschriebenen Extremfällen (Sommerbetrieb Linie a,-a, Winterbetrieb Linie b-b) beliebige Zwischenstellungen möglich. .So ist beispielsweise der Fall denk bar, dass ein Teil der Verlustwärme durch den A.bluftkanal 3 abgeführt wird, während der verbleibende Rest zum Zwecke der Heizung in :den Gleichrichterraum geleitet wird.
Le diglich durch Verstellen der Düse 1 wird eine bequeme Temperaturregelung im Gleichrich- terraum erreicht.
Es erübrigt sich, besonders darauf hinzu weisen, dass der gesteuerte Luftstrahl entspre- chen:d der vorliegenden Erfindung auch ver wendet \verden kann, um ausser dem Gleich richterraum auch andere Räume mit Wärme zu versorgen.
Die Möglichkeiten der Verteilung -der Wärme auf den Raum werden noch vergrö ssert, wenn die den Luftstrahl erzeugende Düse auch drehbar eingerichtet wird. Fig: 9 zeigt ein Ausführungsbeispiel. Es mögen bei spielsweise die vier Gleichrichter 1, 2, 3 und 5
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4 <SEP> nebeneinander <SEP> stehen <SEP> und <SEP> die <SEP> Luftstrahlen
<tb> 5, <SEP> 6, <SEP> 7 <SEP> und <SEP> 8 <SEP> erzeugen. <SEP> Zu <SEP> beheizen <SEP> ist.
<SEP> der
<tb> Gleichrichterraum <SEP> 13 <SEP> und <SEP> der <SEP> Nebenraum <SEP> 1.1.
<tb> Die <SEP> Beheizung <SEP> des <SEP> Raumes <SEP> 14 <SEP> wird <SEP> durch
<tb> den <SEP> Gleichrichter <SEP> 1 <SEP> übernommen, <SEP> dessen <SEP> er wärmte <SEP> Kühlluft <SEP> durch <SEP> die <SEP> Offnunb <SEP> 16 <SEP> in
<tb> der <SEP> Wand <SEP> 15 <SEP> in <SEP> den <SEP> Raum <SEP> 14 <SEP> belangen <SEP> kann.
<tb> Die <SEP> Beheizun- <SEP> des <SEP> Raumes <SEP> 13 <SEP> geschieht
<tb> durch <SEP> die <SEP> Gleichrichter <SEP> ?, <SEP> 3 <SEP> und <SEP> 4 <SEP> in <SEP> der
<tb> Weise, <SEP> dass <SEP> jeder <SEP> Gleichrichter <SEP> einen <SEP> bestimm ten <SEP> Sektor <SEP> des <SEP> Raumes <SEP> 13 <SEP> mit <SEP> Wärme <SEP> ver sorgt.
<SEP> Durch <SEP> Verstellen <SEP> der <SEP> Düsen <SEP> 9, <SEP> 10, <SEP> 11
<tb> und <SEP> 12 <SEP> können <SEP> diese <SEP> Sektoren <SEP> beliebig <SEP> einge stellt <SEP> werden. <SEP> Das <SEP> Abführen <SEP> der <SEP> umgewälz ten <SEP> Kühlluft <SEP> erfolgt <SEP> im <SEP> Raum <SEP> 14 <SEP> durch <SEP> den
<tb> Abluftkanal <SEP> 19 <SEP> und <SEP> im <SEP> Raum <SEP> 13 <SEP> durch <SEP> den
<tb> Abluftkanal <SEP> 20.
<SEP> Die <SEP> Öffnungen <SEP> 19 <SEP> und <SEP> 20
<tb> sind <SEP> vorteilhaft <SEP> unmittelbar <SEP> an <SEP> die <SEP> Wände <SEP> 17
<tb> und <SEP> 18 <SEP> "angelehnt, <SEP> um <SEP> die <SEP> an <SEP> den <SEP> Wänden <SEP> 1 <SEP> 7
<tb> und <SEP> 18 <SEP> von <SEP> oben <SEP> nach <SEP> unten <SEP> strömende <SEP> Luft.
<tb> möglichst <SEP> ohne <SEP> Wirbelbildung <SEP> aufzunehmen.
<tb> Die <SEP> bisherigen <SEP> Überlegungen <SEP> sahen <SEP> zum
<tb> Zweck <SEP> der <SEP> Verteilung <SEP> der <SEP> Wärme <SEP> auf <SEP> den <SEP> zu
<tb> beheizenden <SEP> Raum <SEP> vor, <SEP> dass <SEP> Luftströmun-en
<tb> erzeugt <SEP> werden, <SEP> die <SEP> in <SEP> der <SEP> Hauptsache <SEP> senk recht <SEP> durch <SEP> den <SEP> Raum <SEP> verlaufen.
<SEP> Dabei <SEP> ist
<tb> es <SEP> grundsätzlich <SEP> einerlei, <SEP> ob <SEP> die <SEP> Luft <SEP> von
<tb> oben <SEP> nach <SEP> unten <SEP> oder <SEP> von <SEP> unten <SEP> nach. <SEP> oben
<tb> fliesst.
<tb> Es <SEP> kann <SEP> in <SEP> manchen <SEP> Fällen <SEP> vorteilhaft
<tb> sein, <SEP> das <SEP> gleiche <SEP> Ziel <SEP> durch <SEP> Luftströmungen
<tb> zu <SEP> erreichen, <SEP> die <SEP> quer <SEP> durch <SEP> die <SEP> zu <SEP> beheizen den <SEP> Räume <SEP> verlaufen. <SEP> Fig. <SEP> 1.0 <SEP> zeigt. <SEP> als <SEP> Aus führungsbei@spiel <SEP> eine <SEP> Anlage <SEP> mit <SEP> nebenein anderstehenden <SEP> Gleichrichtern <SEP> in <SEP> Schrank bauweise. <SEP> Die <SEP> Düse <SEP> 1 <SEP> des <SEP> Gleichrichters <SEP> ? <SEP> ist
<tb> so <SEP> gestaltet, <SEP> dass <SEP> :
die <SEP> Düsenmündung <SEP> 6 <SEP> archi tektonisch <SEP> in <SEP> die <SEP> Gleichrich:terfront <SEP> 10 <SEP> einbe zoäen <SEP> wird. <SEP> Das <SEP> Abführen <SEP> der <SEP> Kühlluft <SEP> aus
<tb> dem <SEP> Raum <SEP> erfolgt <SEP> beispielsweise <SEP> durch <SEP> die
<tb> Öffnung <SEP> 3 <SEP> in <SEP> der <SEP> Wand <SEP> 4. <SEP> Der <SEP> Vorteil <SEP> der
<tb> Raumbeheizung <SEP> mit <SEP> quer <SEP> durch <SEP> den <SEP> Raum
<tb> strömenden <SEP> Luftstrahlen <SEP> besteht <SEP> darin, <SEP> dass
<tb> die <SEP> Deekenbeaufschlagung, <SEP> wenn <SEP> auch <SEP> nicht
<tb> ganz, <SEP> so <SEP> doch <SEP> zum <SEP> grössten. <SEP> Teil <SEP> vermieden
<tb> wird. <SEP> Die <SEP> Fortleitunc;
<SEP> von <SEP> Wärme <SEP> durch <SEP> die
<tb> Decke <SEP> wird <SEP> vermieden. <SEP> Das <SEP> Abführen <SEP> der
<tb> Verlustwärme <SEP> im <SEP> Sommer <SEP> geschieht <SEP> durch <SEP> die
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De('lielinffllliih"' <SEP> 8 <SEP> unter <SEP> Verwendung <SEP> der
<tb> Mündung <SEP> 7. <SEP> Die <SEP> Lenl#ung <SEP> der <SEP> Kühlluft <SEP> in
<tb> die <SEP> Mündung <SEP> 6 <SEP> oder <SEP> 7 <SEP> erfolgt <SEP> durch <SEP> die <SEP> ver .stellbare <SEP> Klappe <SEP> 9.
<tb> Unter <SEP> Umständen <SEP> ist <SEP> nicht <SEP> die <SEP> gesamte
<tb> erwärmte <SEP> Kühlluft. <SEP> zur <SEP> Heizung <SEP> des <SEP> Raumes
<tb> erforderlich.
<SEP> Es <SEP> wird <SEP> dann <SEP> vorteilhaft <SEP> nur, <SEP> .
<tb> ein <SEP> Teil <SEP> der <SEP> in <SEP> Betrieb <SEP> befindlichen <SEP> Gleich richter <SEP> zur <SEP> Heizung <SEP> des <SEP> Raumes <SEP> herangezo gen, <SEP> während <SEP> der <SEP> Luftstrahl <SEP> der <SEP> übri-;
en Gleiehriehter <SEP> aus <SEP> dein <SEP> Aufstellungsraum <SEP> her ausgeleitet <SEP> wird.
<tb> Bei <SEP> Gleiehriehie <SEP> ranlagen, <SEP> bei <SEP> denen <SEP> an
<tb> den <SEP> Gleiebrichtern <SEP> je <SEP> eine <SEP> Düse <SEP> mit <SEP> bewegli cher <SEP> Mündung <SEP> zur <SEP> Führung <SEP> der <SEP> erwärmten
<tb> Kühlluft <SEP> vor <SEP> Zerlassen <SEP> des <SEP> Gleichriehter gefässes <SEP> vorgesehen <SEP> ist, <SEP> kann <SEP> die <SEP> Einstellung
<tb> des <SEP> Luftstrahls <SEP> durch <SEP> Verstellung <SEP> der <SEP> Düsen mündung <SEP> autoznatiseh <SEP> mit <SEP> Hilfe <SEP> eines <SEP> tem peraturabhängigen <SEP> Regelorganes <SEP> erfolgen.