CH233399A - Verfahren zur Rückgewinnung von Glyzerin aus Farbwalzenmasse. - Google Patents

Verfahren zur Rückgewinnung von Glyzerin aus Farbwalzenmasse.

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CH233399A
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Geiger Max
Fridolin Dr Hefti
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Geiger Max
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41N—PRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N7/00—Shells for rollers of printing machines
    • B41N7/005—Coating of the composition; Moulding; Reclaiming; Finishing; Trimming

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description


  Verfahren zur Rückgewinnung von Glyzerin aus     Farbwalzenmasse.       Als     Farbwalzenmasse    wird bekanntlich  meistens eine Mischung von     Glycerin    mit  Gelatine verwendet, die ausserdem noch  Zucker, andere Eiweissstoffe und andere Mate  rialien enthalten kann. Diese Walzenmasse  dient im     Buchdruckgewerbe    zur Farbübertra  gung.

   Mit der Zeit häufen     sich        in,der    Masse       Unreinigkeiten    derart an,     .dass    die Masse auf  dem üblichen Weg durch Umschmelzen nicht  mehr regeneriert werden     kann    und     bisher    zur  Hauptsache als nutzloses Abfallmaterial be  seitigt wurde. Im Jahre 1928 wurde dann  durch     DRP.    Nr. 468850 erstmalig ein Ver  fahren bekannt zur Wiedergewinnung von       Glycerin    aus Walzenmasse.

   Nach diesem  Verfahren wird das     Glycerin    durch Behand  lung der Masse mit Formaldehyd in Freiheit  gesetzt und -durch     Auslaugen    und     nachherige     Destillation isoliert. Offenbar hat sich dieses  Verfahren zufolge seiner Umständlichkeit  und Kostspieligkeit nicht eingelebt.

   Es ist  nun gelungen, in eleganter und einfacher  Weise die Rückgewinnung des     Glycerins    @da-    durch zu bewerkstelligen, dass man die     Wal-          zenmasse    bei     erhöhter        Temperatur    im Va  kuum erhitzt und, das frei werdende     Glycerin          abdestilliert.    Dadurch erhält man direkt ein  hochprozentiges Produkt, welches durch     Ent-          färbungskohle    von Farbe und Geruch rein  und so zu handelsüblichem     Glycerin    wird.

    Der     Destillationsrückstand    ist zufolge seinem  Stickstoffgehalt eine     ,geeignete        Beimischung     für Dünger.  



  <I>Beispiel:</I>  In einem geschlossenen eisernen Rühr  werk von 500     Liter        Inhalt    werden 200 kg  Walzenmasse     mittelst        0,lbad    .auf zirka 120   erhitzt. Ist diese     Temperatur    erreicht, so setzt  man vorsichtig das Vakuum an, wobei in  raschem Tempo das der Walzenmasse anhaf  tende Wasser     durch,den    Kühler     abdestilliert.     Ist diese     Vordestillation    beendet, so schaltet  man das Vakuum aus. und erhöht     ,die        Tempe-          ratur    im     Heizmantel    auf zirka 280 .

   Ist die       Temperatur,des    Kesselinhaltes auf 170  ange  stiegen, so setzt man das Vakuum an. Das           Glycerin    destilliert mit hellgelber Färbe in  die Vorlage. Ein     Übergehen    dieser hellgelben  Farbe in Braun zeigt das nahe Ende der  Destillation an.     bl:an    kann diesen letzten An  teil gesondert auffangen oder zum Hauptlauf  fliessen lassen;     nachherzge    Behandlung mit       Entfärbungskohle    macht das 90-95     iö        ige     Destillat farblos und geruchlos.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur R.iickgewinnung von Glyce- rin aus Farbwa.Izenmasse, dadurch gekenn zeichnet, dass man bei erhöhter Temperatur im Vakuum erhitzt und das freiwerdende Glycerin abdestilliert.
CH233399D 1942-11-19 1942-11-19 Verfahren zur Rückgewinnung von Glyzerin aus Farbwalzenmasse. CH233399A (de)

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