Installationsselbstschalter mit ausserhalb seines Gehäuses liebenden Anschlusskontakten. Die Breite von Zählertafeln, Verteilungs tafeln und dergleichen wird ausschliesslich von der Anzahl der für die in den meisten Fällen einpolig abgesicherten Stromkreise notwendigen Sicherungselemente oder Selbst schalter bestimmt. Dies bedeutet, dass, wenn -diese Apparate ohne einen freien Zwischen raum aneinandergereiht werden, sich. für eine bestimmte Zahl von Stromkreisen eine Breite der Zählertafeln oder dergleichen er gibt,
-die mit den vorhandenen Mitteln nicht mehr unterschritten werden kann.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Installationsselbstschalter mit ausserhalb des Gehäuses liegenden An:schlusskontakten und hat sich die Aufgabe gestellt, eine wei tere Breitenreduzierung der Zähler-, Vertei lungstafeln und dergleichen zu erreichen. Dies wird gemäss der vorliegenden Erfindung dadurch erzielt, dass zwei-oder mehr einpolige Selbstschaltereinsätze, die .sich unabhängig voneinander betätigen lassen, 'in einem ge- meinsamen Gehäuse angeordnet und durch eine gemeinsame Abdeckung abgeschlossen sind.
Es sind bereits Ausführungen bekannt geworden, bei denen mehrere Selbstschalter in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet sind. Mit diesen Ausführungen wird jedoch be zweckt, aus mehreren vorhandenen einpoligen Schaltern durch entsprechende Kupplungs glieder mehrpolige Schalter herzustellen, wobei alle Schaltglieder der in einem Ge häuse eingeschlossenen Einrichtungen gleich zeitig betätigt werden. Im Gegensatz hierzu werden bei der erfindungsgemässen Ausfüh rung .die einpoligen Selbstschaltereinsätze un abhängig voneinander betätigt.
Je nach .der Zahl der unterzubringenden Selbstschaltereinsätze können diese mit den Breitseiten oder mit den Schmalseiten der Grundfläche ,der Einsätze nebeneinander an geordnet werden. In solchen Fällen, wo die Zahl der nebeneinandergereihten Selbst- schaltereinsätze die Breite der Tafel über schreiten würde, werden vorteilhaft die Ein sätze sowohl mit den Breitseiten als auch mit den Schmalseiten nebeneinandergereiht. Durch die erfindungsgemässen Massnahmen wird erreicht,
dass zwischen zwei benachba.r- ten Einsätzen nur ein einziges 112a.1 die gleiche Gehäusewandstärke benötigt wird, während bei der bekannten Ausführung der Nebenein- anderreihung von einpoligen Selbstschaltern diese Gehäusewand zwischen benachbarten Selbstschaltern zweimal vorhanden sein muss.
Bei der erfindungsgemässen Ausführung fällt also bei zwei aneinandergereihten Selbstschaltereinsätzen eine solche Gehäuse wand weg, während bei mehr aneinanderge- reihten Scha..ltereinsätzen entsprechend mehr solcher Gehäusezwischenwände wegfallen. Allgemein beträgt die Zahl der nach der Er findung eingesparten Gehäusezwischenplatten n -1, wobei 7z die Zahl der in einer Reihe neheneinandergereihten Selbstschaltereinsät.z;, ist.
Hierbei ist leicht ersichtlich, dass bei einer grösseren Anzahl nebeneinandergereih- ter Selbstschaltereinsätze eine wesentliche Verringerung der Breite der Tafeln ermög licht wird.
Diese zwischen benachbarten Selbstschal. tereinsätzen erforderliche Trennwand kann nun unmittelbar in dem gemeinsamen Ge häuse vorgesehen sein, doch kann diese Wand auch durch eine dünne, hochwertige Isolier platte ersetzt werden, beispielsweise lässt sich dafür Hartpapier anwenden. Mit dieser Mass nahme lässt sich eine weitere Verringerung der Breite erzielen.
Der Selbstschalter nach der Erfindung ist in den Fig. 1 bis 5 beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Aus führungsform nach Fig. 1 bei abgenommenem Deckel.
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform bei abgenommenem Deckel, und Fig. 4 und 5 zeigen eine Seiten ansicht und eine Draufsicht einer dritten Ausführungsform des erfindungsgemässen Selbstschalters.
In den Fig. 1 bis 3 stellt 1 das Gehäuse dar, welches mit seitlichen Ansätzen 2 zur Aufnahme der Ansehlussklemmen 3 und mit öffnungen 4 zur Befestigung versehen ist. Bei diesen Ausführungsformen sind nur zwei Selbstschaltereinsätze in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet, doch können selbstver- stä.ndlieh. auch mehr als zwei Selbstschalter einsätze in einem gemeinsamen Gehäuse an geordnet werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sind die Selbstschaltereinsätze gegenseitig durch eine Zwischenwand 5 ge trennt, die aus dem Werkstoff des Gehäuses selbst gebildet wird. In den im Gehäuse 1 vorgesehenen Ausnehmun:gen werden die Selbstschaltereinsätze f> eingesetzt und darin auf geeignete Weise befestigt.
Wie ersichtlich, sind bei der Ausführungs form nach Fig. 2 nur insgesamt drei Wände an den Breitseiten der Grundflächen der Selbstsehaltereinsätze 6 erforderlich. Bei die ser Ausführungsform wird gegenüber der be kannten Aneinanderreihung einpoliger Selbst- sehalter demgemäss eine Seitenwand einge spart. Wie leicht einzusehen und wie vor stehend erläutert ist, steigt die Zahl der ein gesparten Seitenwände mit der Zahl der an einandergereihten Selbstschaltereinsätze.
Eine weitere wesentliche Breitenverringe- rung der Zählertafeln und dergleichen lässt sich dadurch erzielen, dass an Stelle der mitt leren, durch das Gehäuse gebildeten Wände eine dünne Trennwand hoher Isolierfähigkeit eingesetzt wird. Ein solches Ausführungs- heispiel ist in Fig. 3 dargestellt. Die Trenn wand 7 zwischen zwei benachbarten Selbst sehaltereinsätzen ist hierbei in Nuten 8 des Gehäuses eingeschoben und besteht beispiels weise aus Hartpapier. Glimmer oder derglei chen.
Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten Aus führungsform sind zwei Selbstschalterein- s *itze 6 in einem Gehäuse 9 mit den Schmal seiten der Grundflächen nebeneinandergereiht. Ähnlich wie bei den Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 3 sind die Einsätze in Ausneh- mungen des Gehäuses 9 eingesetzt. Es kann auch hierbei ähnlich wie bei der Ausführungs form nach Fig. 2 eine Trennwand 10 zwi schen den benachbarten
Selbstschalterein- sätzen vorgesehen sein, die unmittelbar am Gehäuse 9 angeformt ist, doch kann auch ähn lich, wie in Fig. 3 dargestellt, eine besondere Zwischenplatte hoher Isolierfähigkeit vorge sehen werden, die in Nuten oder dergleichen gehalten wird.
An Stelle der in den Fig. 1 bis 3 vorgesehenen Schraubanschlüsse sind hierbei Stecker 11 vorgesehen, so dass die seitlichen Ansätze 2 .der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 in Wegfall kommen und eine weitere Verkleinerung des Gehäuses bezw. eine gedrängtere Bauart erzielt wird'.
Es ist natürlich auch möglich, bei der Nebeneinanderreihung einer grösseren Anzahl von Selbstschaltereinsätzen diese so anzuord nen, dass benachbarte Einsätze teilweise mit den Breitseiten und teilweise mit,den Schmal seiten der Grundflächen nebeneinander liegen. Diese Ausführungsform eignet sich ganz be sonders für solche Selbstschaltereinsätze, deren Anschluss durch Steckerstifte oder .der gleichen erfolgt. Die bei den Ausführungs formers von Fig. 1 bis 3 erforderlichen An sätze 2 kommen hierbei, in Wegfall.
Alle dargestellten Ausführungsformen weisen eine einzige Abdeckung 12 auf, durch welche die Einschaltdruckknöpfe 13 der ein- zeInen Selbstschaltereinsätze und deren Aus schaltorgane, soweit solche vorhanden sind, hindurchragen.