CH233529A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Flockenbast in ununterbrochenem Arbeitsgang. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Flockenbast in ununterbrochenem Arbeitsgang.

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CH233529A
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Gmbh Flockenbastwerk Gronau
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Gmbh Flockenbastwerk Gronau
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    • D01C—CHEMICAL OR BIOLOGICAL TREATMENT OF NATURAL FILAMENTARY OR FIBROUS MATERIAL TO OBTAIN FILAMENTS OR FIBRES FOR SPINNING; CARBONISING RAGS TO RECOVER ANIMAL FIBRES
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Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Flockenbast  in ununterbrochenem Arbeitsgang.    Die bisher üblichen Verfahren zur Her  stellung von Flockenbast haben einen unter  brochenen Arbeitsgang, wobei Ansätze von  jeweils mehreren 100 bis zu mehreren 1000 kg  Fasergut in offenen oder geschlossenen Ge  fässen alkalisch oder sauer oder mit Chlor  behandelt oder abgekocht, mit Wasser oder  andern Waschflüssigkeiten gespült und hier  auf einer Nachbehandlung unterworfen wer  den. Abweichend hiervon sind nun verschie  dene Verfahren und Vorrichtungen     entwik-          kelt    worden, mit denen es möglich sein soll,  Flockenbast in ununterbrochenem Arbeits  gang zu gewinnen. Diese Verfahren befinden  sich jedoch noch im Versuchsstadium; sie  sind in der Praxis noch nicht zur Anwendung  gekommen.

   Im Gegensatz hierzu ist das den  Gegenstand der vorliegenden Erfindung bil  dende Verfahren bereits praktisch erprobt  und im laufenden Betrieb in Anwendung.  



  Es ist an sich bekannt, dass man den  Cotonisierungsvorgang durch die Vorbehand-    lung des Rohgutes mit Ätzalkalilaugen, vor  zugsweise Natronlauge, mittlerer Konzen  tration von wenigstens 5% Ätzalkali und bei  Temperaturen zwischen vorzugsweise 15 und  25  erheblich erleichtern kann. Weiterhin  sind Verfahren entwickelt worden, die von  der Tatsache     ausgehen,.dass    der Abbau der  verklebten und verholzten Langfaser zur  Kurzfaser durch ein     Nassstreckwerk,    eine so  genannte     Stapelziehmaschine,        erlei.chtertwird.     Bei diesem Verfahren wird der     Nassstrecke     ein ununterbrochen     arbeitender-    Kocher     vor-          gebaut,

          in        dem        sich        das     nach der  Geschwindigkeit, mit der die in .diesem  Kocher befindlichen     Siebschlingen    laufen,  etwa eine     Stunde    oder auch mehr befindet.  



  Ein solcher Kocher ist in seinem ganzen  Aufbau sehr verwickelt und neigt daher be  sonders leicht zu Betriebsstörungen; ferner  kann man das durchlaufende Gut in dem  Kocher nicht. überwachen. Diese, Nachteile      werden durch die vorliegende Erfindung be  seitigt.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zur Herstellung von Flocken  bast in ununterbrochenem Arbeitsgang, ge  mäss welchem das rohe Bastfasergut in Trän  kungsbecken mit Atzalkalilaugen von wenig  stens 5% Atzalkali bei Temperaturen zwi  schen 15 und 25 C behandelt wird, worauf  es auf mit Quetschwerken versehenen Vor  schubvorrichtungen mit heisser     Ätzalkali-          lauge    von 2 bis 10% mit Hilfe von     Spritz-          rohren    abgespritzt und abgequetscht wird,  um schliesslich einer Nassstrecke zugeführt  zu werden.  



  Die wesentlichen Vorteile des neuen Ver  fahrens sind folgende:  Als Rohgut kann sowohl Grünwerg oder  Flachs und Hanf, wie auch Röstwerg ver  wendet werden, ohne dass dabei eine Abände  rung des Verfahrens erforderlich ist, wobei  die Rohfaser entweder in Form von     Karden-          band    oder in Parallellage als Streckenband  zugeführt wird. Durch die neue Kombination  von chemischen mit mechanischen Verfahren  kann jeder beliebige genau kontrollierbare  Aufschlussgrad unter vollster Erhaltung der  Festigkeit aller Fasern erreicht werden.

   Es  ist möglich, die Faserlänge durch Verziehen  in nassem Zustand und durch Anwendung  geeigneter Konzentrationen der Aufschlie  ssungslaugen jedem in Frage kommenden  Spinnverfahren anzupassen, wobei es von we  sentlicher Bedeutung ist, dass ein Schneiden  der Fasern auf bestimmte Länge, wie es  heute noch bei vielen Verfahren nicht zu um  gehen ist, und die damit notwendigerweise  verbundene Verschlechterung des Mittel  stapels in Fortfall kommt. Sodann ist es ge  lungen, die Dauer des Aufschliessungsvorgan  ges, die heute im günstigsten Fall immer  noch 3 bis 4 Stunden, gewöhnlich jedoch bis  zu 30 Stunden beträgt, auf etwa 20 bis 30  Minuten abzukürzen.

   Bei dem Berieseln oder  Abspritzen des Gutes mit Natronlauge auf  den Siebbändern wird fortlaufend frische  Lauge an die Fasern herangebracht, während  die mit Kleb- und Kittsubstanzen angerei-    cherte Lauge fortlaufend entfernt wird.  Durch das     Abspritzen    erfolgt gleichzeitig  eine mechanische Auflockerung des Gutes.  Das Abquetschen ist voll wesentlicher Be  deutung für die Gewinnung eines hochwerti  gen Floekenbastes, da an jeder Quetschstelle  die durch die heisse Natronlauge herausge  lösten Kleb- und Kittsubstanzen aus demn  Faservlies vollständig entfernt werden.  



  Bei den     bisher    bekannten Verfahren  durchläuft das Gut die Stapelziehmaschine  ohne Berieselung, oder die Berieselung er  folgt auf dieser Maschine mit heissem oder  kaltem Wasser. In der Praxis hat es sich nun  gezeigt, dass eine solche Stapelziehnmasehine  bei Fortfall der Berieselung eine wenig gute  Wirkung gibt.

   Berieselt man mit heissem  oder kaltem Wasser, so wird zwar die Wir  kung verbessert, nacli einiger Zeit überziehen  sieh aber die     Verzugswalzen    der     Stapelzieh-          mascliine        mit    einer schleimigen Schicht. von  Pektinen und ähnlichen Kleb- und Kittstof  fen, wodurch ein     exaktes    Arbeiten der Ma  schine verhindert und insbesondere die Ge  fahr des Wickelns der     Fasern        uni    die Ver  zugswalzen hervorgerufen wird.  



  Zur Vermeidung dieses     Übelstandes    und  bleichzeitig zur Verbesserung der     Cotonisie-          rung        werden    nun hei dem vorliegenden Ver  fahren die Verzugswalzen der     Stapelzieh-          maschine    mit zweckmässig heisser, verdünnter  Natronlauge berieselt.

   Es hat sich gezeigt,  dass hierdurch die     Abscheidung    von     Kleb-          und        Kittsubstanzen    aus der Faser auf den  Verzugswalzen vollkommen vermieden wird,  dass die Walzen vielmehr blank und griffig  bleiben, und dass     gleichzeitig    der     Cotonisie-          rungsvorgang,    das heisst der Abbau der ver  klebten Langfaser zur Kurzfaser ganz be  deutend verbessert wird.

   Es gelingt auf die  sem Wege, eine erhebliche Einsparung von  Chemikalien herbeizuführen, insoweit, als  man die Konzentration der Tränk- und  Spritzlaugen     herabsetzen    und gleichzeitig die  Zeitdauer des     Durchlaufes    durch die     Tränk-          und        Spritzstreiken    bedeutend verkürzen  kann.      Das aus der Stapelziehmaschine austre  tende Fasergut wird bei den bisher bekann  ten Verfahren von einem Siebband oder der  gleichen aufgenommen und nunmehr mit war  mem oder kaltem Wasser ausgewaschen. Man  kann auch das Gut von der Stapelzieh  maschine in einen Wasserkasten hineinspülen  und es dann von dort in geeigneter Form auf  ein Siebband aufspülen.

   Beim praktischen  Betrieb hat es sich jedoch gezeigt, dass der  Gehalt der Fasern an Kleb- und Kittsubstan  zen am Auslauf aus der Stapelziehmaschine  noch so gross ist, dass die verwendeten Siebe,  gleichgültig aus welchem Material sie ange  fertigt werden, innerhalb kürzester Zeit voll  kommen verklebt und undurchlässig werden.  



  Zwecks Vermeidung dieses Übelstandes  wird daher gemäss einer Ausführungsform  der Erfindung das aus der     Stapelzieh-          maschine    austretende Gut nochmals einer  Siebbandstrecke oder einer Hubrastenstrecke,  das heisst einer Vorschubeinrichtung, welche  aus einer Anzahl     hintereinander    gereihter  Bretter oder Stäbe, welche eine langsam vor  wärtsschiebende Bewegung ausführen und  welche perforiert sind, damit die von oben auf  das Vlies     aufgespritzte        Waschflüssigkeit    nach  unten ablaufen kann, besteht, zugeführt,  auf der es mit zweckmässig warmer verdünn  ter Natronlauge abgespritzt wird.

   Eine we  sentliche Verbesserung der Abspritzwirkung  wird dadurch erreicht, dass man auf bestimm  ten Längen des Siebbandes unmittelbar  unterhalb seines obern Trums Blechplatten  anbringt. Hierdurch wird ein rasches Durch  laufen der auf das Faservlies aufgespritzten  Ätzalkalilauge vermieden. Es hat sich ge  zeigt, dass das Faservlies hier auf dem Sieb  in der aufgespritzten Lauge gewissermassen  schwimmt, dadurch in besonders starkem  Masse von den Kleb- und Kittsubstanzen be  freit wird und gleichzeitig einen besonders  schönen und weichen Griff bekommt.

   Man  kann die Abspritzwirkung auf dem der Sta  pelziehmaschine angeschalteten Waschsieb  oder den Hubrasten noch dadurch verbessern,  dass man dieses     Sieb    oder diese Siebe lang  samer laufen lässt als das Lief     erzylinderpaar       der Stapelziehmaschine und das Faser  material durch in geeigneter Weise angeord  nete     Spritzvorrichtungen    mit scharfen     Ätz-          alka;lilaugenstrahlen    unter gleichzeitiger  Verdichtung des Faservlieses auf das Sieb  oder die Hubrasten aufspritzt.

   Auch hier ist  es von wesentlicher Bedeutung, dass in kur  zen Abständen von etwa 1,5 bis 2 m Quetsch  walzen mit hohem Druck angeordnet sind,  die das auf dem     Siebband    befindliche und  durch die obige Vorrichtung gleichmässig ver  teilte Fasermaterial scharf abquetschen     und     dadurch die noch anhaftenden Begleitstoffe  entfernen.  



  Um eine gute     Cotonisierungswirkung    zu  erzielen, kann man ein oder mehrere solcher       Siebbänder    oder     Hubrastenstrecken,    die mit.  verdünnter, zweckmässig warmer     AtzaIkali-          lauge    berieselt werden, und .die jeweils mit  ein oder mehreren     Quetschwerken    und Ver  dichtern ausgerüstet sind, hintereinander  schalten. Der Übergang von einem Sieb auf  das andere wird zweckmässig dadurch herbei  geführt,     da.ss    man durch geeignet angeordnete       Spritzrohre    das Material durch scharfe Strah  len von     Atzalkalilauge    auf das folgende Sieb  band aufspült.

   Es empfiehlt sich, auch diese  Siebbänder an bestimmten Stellen mit un  mittelbar unter dem Siebband befindlichen  Blechplatten zu versehen und dadurch eine       Aufschwemmung    und bessere     Weichmachung     des Fasergutes hervorzurufen.  



  Das von dem letzten Siebband ablaufende  Material fällt in einem schönen gleichmässigen  Vlies an und kann nunmehr in einer der  bekannten und üblichen Waschvorrichtungen       alkalifrei    gewaschen und endlich     aviviert     werden.  



  Mit Hilfe des beschriebenen Verfahrens  ist es erstmalig gelungen, .das Prinzip der  ununterbrochenen Herstellung von Flocken  bast in den praktischen Betrieb überzufüh  ren. Die bisher bekannten     Zmd    beschriebenen  Verfahren sind über blosse Laboratoriums  versuche hinaus nicht gediehen.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform einer Vorrichtung zur  Durchführung des Verfahrens gemäss der Er-           findung    in Seitenansicht schematisch dar  gestellt. Die drei untereinander stehenden  Teile der einzigen Figur sind dabei aneinan  dergereiht zu denken. Das Rohgut wird in  Form von Bandwickeln auf einen Lattentisch  1 aufgelegt und wandert von hier durch  Tränkungsbecken 2 und 3, wo es mit     Ätz-          alkalilaugen    von wenigstens 5% Ätzalkali bei  Temperaturen zwischen vorzugsweise 15 und  25  getränkt wird. In dem Becken 2 wird das  Gut zwischen einem untern Siebband 4 und  einem obern     Siebband    5, in dem Becken 3  zwischen Siebbändern 6 und 7 geführt.

   Der  Laugenstand in den Becken ist dabei so hoch,  dass das Gut beim Durchlaufen durch die  Becken zwischen den Sieben 4, i und 6, 7  vollständig in die Lauge eingetaucht ist.  Nach dem Verlassen des Beckens 2 wird das  Gut durch ein Quetschwerk 8 stark abge  quetscht, durchläuft zur     Vervollständigung     der Tränkung nunmehr das Becken 3, hier  auf ein Quetschwerk 9 und wird nunmehr  auf ein Siebband 10 abgegeben. Auf diesem  Siebband wird es durch eine     Spritzrohr-          gruppe    11 mit heisser, verdiinter Natronlauge  Die Lauge läuft durch das  Faservlies und das Siebband 10 hindurch und  wird durch ein Becken 12 aufgefangen.  



  Am Ende des Siebbandes 10 befindet sich  ein Quetschwerk 13, welches das Gut an das  Siebband 14 abgibt. Hier wird es durch eine  Spritzrohrgruppe 15 wieder mit heisser, ver  dünnter Natronlauge berieselt, durchläuft ein  Quetschwerk 16 und gelangt auf ein Sieb  band 17, wo es durch eine Spritzrohrgruppe  18 berieselt wird.  



  Vom Siebband 17 wird das Gut an ein  Nassstreckwerk, die sogenannte Stapelzieh  maschine 19 abgegeben, die ihrerseits durch  Spritzrohre 20 mit heisser, verdünnter Na  tronlauge berieselt wird.  



  Die Spritzrohrgruppen 11, 15, 18, 20 wer  den zweckmässig aus einem gemeinsamen  Vorratsbehälter mit Natronlauge der gleichen  Konzentration und der gleichen     Temperatur     gespeist. Dem Vorratsbehälter wird die in  dem Becken 12 aufgefangene Lauge durch    eine nicht dargestellte Pumpe und durch zwi  schengeschaltete Filter wieder zugeführt.  



  Nach demn Verlassen der Stapelzieh  maschine 19 gelangt das Gut, das nunmehr  ein wesentlich dünneres Vlies bildet, auf ein  Siebband 21. Hier kann es durch eine     Spritz-          rohrgruppe    22 nochmals mit Natronlauge be  rieselt werden. Das Siebband 21 läuft mit  gleicher Geschwindigkeit wie der Liefer  zylinder der Stapelziehmaschine 19.  



  Von dem Siebband 21 wird nun das Gut  mnit Hilfe eines innerhalb dieses Siebbandes  angeordneten Spritzrohres 23 abgespült; es  fällt auf ein Siebband 24. dessen Geschwin  digkeit etwa drei- bis viermal kleiner ist als  die des Siebbandes 21. Unmittelbar unterhalb  des obern Trums des Siebbandes 24 ist eine  waagrecht angeordnete Blechplatte 25 ange  ordnet, die ein     sofortiges    Durchlaufen der  durch das Spritzrohr 23 und eine Rohrgruppe  26 aufgespritzten warmen Ätzalkalilauge ver  hindert. Zur Verbesserung der Auswasch  wirkung durchläuft das Fasergut nunmehr  ein Quetschwerk 27, wird durch eine     Spritz-          rohrgruppe    28 erneut mit verdünnter, warmer  Atzalkalilauge bespritzt und gelangt weiter  hin zu einem Quetschwerk 29.

   Nach dem  Auslaufen aus demn Quetschwerk 29 wird  wiederum durch ein innerhalb des Siebbandes  24 angebrachtes Spritzrohr 30 das Gut von  demn Siebband 24 abgespritzt; es fällt nun  mehr auf das Siebband 31, unter dessen  oberem Trum, ähnlich wie bei demn Siebband  24, eine Blechplatte 32 angeordnet ist, um  das sofortige Ablaufen der aufgespritzten  Ätzallkalilauge zu verhindern. Zur Vervoll  ständigung der Auswasehwirkung wird nun  das Gut nochmals durch Spritzrohrgruppen  33, 34 mit verdünnter. warmer Ätzalkalilauge       behandelt.        -v < ihrend    gleichzeitig durch       Quetschwerke    35, 36 die mit     Kleb-    und Kitt  substanzen     angereicherte    Waschlauge aus  dem Fasergut herausgequetscht wird.  



  Die     durch    die     Spritzrohre    und     Spritzrohr-          _M    26. ?8. 30. 33. 34 aufgespritzte       .1.tzalhalilau@@cwird    aus     einem        gemeinsamen,     mit.     Heizsclil_ainr,en        ;-ersehenen    Vorratsbehäl  ter mit Hilfe     einer        Pumpe    den einzelnen           Spritzrohren    zugeführt, sie wird nach Durch  strömen der Siebbänder in einem Becken 37  aufgefangen und läuft durch eine Filter  anlage dem Vorratsbehälter wieder zu.  



  Nach Verlassen des     Quetschwerkes    36  lässt sich das Gut durch eine einfache umlau  fende Abstreifvorrichtung 38 ohne weiteres  von dem Siebband 31 lösen; es fällt nunmehr  als gleichmässiges geschlossenes Vlies auf ein  Förderband 39, durch das es Waschmaschinen  der üblichen Form zugeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Flocken bast in ununterbrochenem Arbeitsgang, da durch gekennzeichnet, dass das rohe Bast fasergut in Tränkungsbecken mit Ätzalkali- laugen von wenigstens 5% o Ätzalkali bei Temperaturen zwischen 15 und 25 C behan delt wird, worauf es auf mit Quetschwerken v ersehenen Vorschubvorrichtungen mit heisser Ätzalkalilauge von 2 bis 10% mit Hilfe von Spritzrohren abgespritzt und abgequetscht wird, um schliesslich einer Nassstrecke zuge führt zu werden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Verzugswal zenpaare einer oder mehrerer hintereinander geschalteter Stapelziehmaschinen anstatt mit Wasser berieselt zu werden oder unberieselt zu bleiben mit warmer, verdünnter Ätzalkali- lauge bespritzt werden, wodurch einerseits die Verzugswalzenpaare der Stapelzieh maschine rein und griffig erhalten bleiben, und anderseits der Cotonisierungseffekt we sentlich verbessert wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das aus der Nassstrecke austretende Fa sergut auf Vorschubvorrichtungen gelangt, die eine geringere Geschwindigkeit haben als das Lieferzylinderpaar der Nassstrecke und auf denen das Fasergut mit heissen, ver dünnten Ätzalkalilaugen bespritzt in Ab ständen von etwa 1,5 bis 2 m durch stark wirkende,Quetschwerke hindurchgeführt wird. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Fasergut beim Übergang von einem der Siebbänder zum an dern durch aus Spritzrohren austretende Ätz- alkalilauge auf das folgende Siebband aufge spült wird, wobei die Lauge durch unterhalb dieser Aufspülstellen angeordnete Blechplat ten zurückgehalten wird, so dass ein. Auf schwemmen des Fasergutes an diesen Stellen eintritt, zum Zwecke, eine wesentlich bessere Herauslösung der Kleb- und Kittsubstanzen und gleichzeitig einen ausserordentlich wei chen und schönen Griff des Fasermaterials sowie eine Verdichtung und Vergleichmässi- gung des Faservlieses zu erzielen.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, bestehend aus einem Tränkungsbecken und einer Nass strecke, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen dem Tränkungsbecken und der Nass strecke mit Quetschwerken versehene Vor schubvorrichtungen angeordnet sind, über denen Spritzrohre zum Bespritzen des auf den Siebbändern liegenden Fasergutes mit Ätzalkalilauge vorgesehen sind. UNTERANSPRüCHE 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der Nass strecke Vorschubvorrichtungen angeordnet sind, die eine geringere Geschwindigkeit haben als das Lieferzylinderpaar der Nass strecke, und über denen Spritzrohre zum Be spritzen des auf den Siebbändern liegenden Gutes mit Ätzalkalilauge vorgesehen sind. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an demjenigen Ende der Siebbänder, wo das Fasergut auf die Bänder gelangt, Spritzrohre zum Auf spülen des Gutes vorgesehen sind, während unmittelbar unterhalb des obern Trums ein Auffangblech von etwa 60 bis 80 cm Länge angeordnet ist.
CH233529D 1942-05-23 1943-05-19 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Flockenbast in ununterbrochenem Arbeitsgang. CH233529A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN107083320A (zh) * 2017-05-31 2017-08-22 大庆天之草生物新材料科技有限公司 一种发酵物料运动式灭活设备及方法

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