CH233630A - Verfahren zur Herstellung eines Werkstückes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Werkstückes.

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CH233630A
CH233630A CH233630DA CH233630A CH 233630 A CH233630 A CH 233630A CH 233630D A CH233630D A CH 233630DA CH 233630 A CH233630 A CH 233630A
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cork
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Fuchs Carl
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Fuchs Carl
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L97/00Compositions of lignin-containing materials
    • C08L97/007Cork

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Polymers & Plastics (AREA)
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Werkstückes.       Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung eines Werkstückes,  dadurch gekennzeichnet,     dass    man eine pla  stische Mischung, die     Korkschrot    und ein  Bindemittel     .enthält,    in Formen bringt und  in diesen ohne     Anwendung    von Druck und  Wärme erhärten lässt. Die Mischung kann  ausserdem Holzmehl und Fasern jeder Art,  wie z. B. Textilabfälle,     enthalten.    Das Ver  fahren kann z. B. zur     Herstellung    eines Er  satzes der Sohlen für Schuhe, dann aber  auch zur Herstellung anderer Gegenstände  angewendet werden, wie z.

   B. von Formkör  pern für die Isolierung gegen Kälte, Wärme  und Schall. Das neue     Material    besitzt ge  ringes Gewicht und doch genügend grosse  Festigkeit, damit die Werkstücke grösseren       Beanspruchungenstandhalten    können. Ausser  dem können nach dem Verfahren Werk  stücke     hergestellt    werden, die wasserundurch  lässig, formbeständig und gegen Hitze und  Kälte unempfindlich sind.  



  Man hat bereits Werkstücke, z. B. Bau  platten,     Isolierplatten    usw., aus Korkschrot    und Bindemittel hergestellt. Diese wurden  als     Platten    geformt oder aus Platten ge  schnitten, die unter Anwendung von hohem  Druck und von Wärme hergestellt werden  mussten. Die Herstellung von Formstücken,  wie z. B. der Laufsohlen von Schuhen aus       solchen        Platten    war mit grossem Zeit- und       Materialverlust    verbunden. Die     mit    Ab  sätzen versehenen Sohlen kamen sehr teuer zu  stehen.

   Die nach den     bekannten    Verfahren  hergestellten     Korkplatten    waren ausserdem  brüchig und gegen Biegung und Druck wenig  widerstandsfähig.  



  Das nach dem     vorliegenden    Verfahren  hergestellte Werkstück kann z. B. mit den  üblichen Bearbeitungsmaschinen weiter bear  beitet werden. Das Material kann     z.    B. aus  
EMI0001.0021     
  
    105 <SEP> Gewichtsteilen <SEP> Korkschrot <SEP> grober
<tb>  Körnung,
<tb>  55 <SEP> <B>23</B> <SEP> Korkschrot <SEP> feiner
<tb>  Körnung,
<tb>  30 <SEP> <B>32</B> <SEP> Holzmehl,       
EMI0002.0001     
  
    <B>3'V</B> <SEP> Gewichtsteilen <SEP> Fasern <SEP> aus <SEP> Kunst  stoff,
<tb>  50 <SEP> des <SEP> Bindemittels <SEP> 441
<tb>  der <SEP> Ciba. <SEP> Basel,
<tb>  10 <SEP> Härtner,
<tb>  50 <SEP> Wasser       zusammengesetzt sein. Als Fasern können  Textilfasern, Seidenabfälle, Holzfasern oder  Fasern und Streifen aus Kunstharz verwen  det werden.

   Das Bindemittel wird     a15    Pulver       beigemengt.    Die Poren des     Korkschrotes    und  die Zwischenräume zwischen diesen füllen  sich beim Mischen mit Holzmehl und     Binde-          mittel,    so     da_ss    nach Zusatz von Wasser eine  plastische Masse entsteht, die in Formen ge  stampft werden kann. Nach dem Binden, das  in etwa vier Tagen vollendet ist, entsteht ein  fester, widerstandsfähiger Körper, der so  wohl bei Kälte und Wärme formbeständig  und unbedingt wasserundurchlässig ist. Das  Material quillt und wirft sich nicht.

   Das  neue Material kann ohne Oberflächenbehand  lung verwendet werden; es kann gefärbt,  lackiert, poliert und geschliffen werden     usw.     In die Masse kann, solange sie plastisch  ist, eine Armierung aus Metall, Holz usw.  eingelegt werden. Beim Erhärten findet ein  inniges Binden von Armierung und Masse  statt. Bei der Herstellung von Schuhsohlen  können in die Masse ein Leder- oder Kunst  lederstück oder auch Gummistücke für die  Laufsohle und ein solches für die Absatz  lauffläche eingelassen werden. Das Material  besitzt aber an sich genügende Festigkeit,  um auch ohne Belag als Lauffläche     Verwen-          ,dung    finden zu können. Leder, Kunstleder,  Textilien, Gummi und auch Metall binden  mit dem Korkschrot vollkommen, so dass ein  einheitliches Ganzes entsteht.

   Es könnte  daher auch beim Formen der Laufsohle eines  Schuhes mit Hilfe besonderer Hilfseinrich  tungen in einem einheitlichen Arbeitsgang  der Schaft und der Absatz mit der Lauf  sohle verbunden werden; ebenso könnten auch  Eisenbeschläge an dem Absatz und an der  Laufsohle befestigt werden.    Die neue     Masse    kann zu Platten, Röhren,  Stäben usw. geformt werden. Das Werkstück  kann mit den üblichen spanabhebenden  Werkzeugen, mit     Sehleifscheiben,    Glaspapier       bearbeitet    und mit den üblichen     Schneid-          tverkzeugen        gesehnitten    werden. Die Masse  ist auch gegen Säure und Fett unempfind  lich. Die gut,     gemischte    Masse kann z.

   B. in  eine Form eingestampft oder eingespritzt       werden.    Die Masse wird vorteilhaft etwa   &  Stunden in der Form gelassen und dann  etwa vier Tage lang     gelagert.    Es liesse sich  auch durch besondere Hilfsmittel ein gross  poriges     I:solierrnalerial    erzeugen, z. B. für  die Isolation von Kühlschränken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Werk atückes, dadurch gekennzeichnet, dass man eine plastische Misehung, die Korkschrot und ein Bindemittel enthält, in Formen bringt und in diesen ohne Anwendung von Druck und Wärme erhärten lässt. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, -da durch gekennzeichnet, dass man ein in Was ser lösliches, nach dem Abbinden aber in Wasser unlösliches Bindemittel verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man dem Kork schrot Fasern beimengt. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man Fasern verwendet, die sich mit dem Bindemittel innig verbinden. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekenuzeiehnet, dass man das Binde mittel als Pulver dem Korksehrot, dem auch Holzmehl beigemengt wird, zufügt. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man Fasern aus Kunstharz zufügt.
CH233630D 1942-08-07 1942-08-07 Verfahren zur Herstellung eines Werkstückes. CH233630A (de)

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CH233630T 1942-08-07

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CH233630A true CH233630A (de) 1944-08-15

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ID=4458147

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CH233630D CH233630A (de) 1942-08-07 1942-08-07 Verfahren zur Herstellung eines Werkstückes.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2741005A1 (fr) * 1995-11-15 1997-05-16 Madelenat Jerome Materiau composite pour le mobilier a base de liege

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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